Archiv der Kategorie: DIY

Zuckersüß 374

Seit dem letzten Sonntagspost habe ich Bananencupcakes (sehr gut, aber sehr unfotogen), super fancy Biskuitschnitten mit Verveine-Sahne, Erdbeeren und Kombucha-Gelee (inspiriert von einem Instapost des 2*-Lokals Mraz&Sohn), Apfel-Karotten-Körndl-Muffins nach Ottolenghi und Limetten-Kardamom-Cupcakes gebacken – die Rezepte dazu werde ich *bald* veröffentlichen.

Im Garten meiner Familie habe ich gefühlt hunderte Tomaten geerntet, aber nur einen einzigen Pfirsich (wie 2017 auch?). Und weil ich auch in den Ferien immer was zu tun brauche, hab ich noch eine Webseite gebastelt (bzw. von gefühlt 2006 ins jetzt geholt) und die Webseite mit den Schnitzereien meines Vaters um eine Kategorie ergänzt: IRL-Ausstellungen.

Ein tapferes motiviertes Schneiderlein

Und ich habe mir endlich eine Nähmaschine zugelegt! Das war schon länger der Plan („Nähen lernen“ und „Darija auffrischen“ sind die einzigen zwei Punkte auf meiner summer bucket list, wenn eins das so nennen will), aber wegen Corona gabs nicht nur Klopapier-, Hefe- und Seifen-Craze, sondern auch einen argen Näh-Hype, der zu Lieferengpässen und wochenlangen Bestellfristen bei Nähmaschinen aller Art geführt hat… Im fünfzehnten Bezirk (wo ich fast noch nie war?) fand ich dann aber einen alteingessenen Nähmaschinenladen mit einem vorrätigen Modell in meiner Preisklasse: eine elna explore 240.

Nachdem ich in diesem Jahr schon meine erste Strickjacke und meinen ersten Pullover gemeistert habe, gehts jetzt also ans Schneidern. Vor gut zehn Jahren habe ich mir schon ein paar Kleidungsstücke genäht, ein völliger Nähnoob bin ich also nicht. Aber Kleidung nähen ist wirklich gar nicht einfach. Mit meinem Erstlingswerk, einer baumwollenen Pyjamahose mit seitlichen Eingriffstaschen und einem Bund mit Tunnel und Bindeband, bin ich ziemlich zufrieden – auch wenn ich absurd lange dafür gebraucht habe und die „Knopflöcher“ fürs Bindeband dreimal wieder auftrennen musste, weil ich mich zu doof für die Knopflochautomatik angestellt habe. Doch die Hose hatte auch nur gerade Nähte und auch ohne Anleitung konnte ich eigentlich nix falsch machen.

https://twitter.com/jasowies_o/status/1294370570553958401?s=20

Am Wochenende wollte ich unbedingt *sofort* das nächste Kleidungsstück nähen, musste mir aber natürlich ein Modell aus meinem burda-Stapel aussuchen, für das ich einerseits alles da hatte (also keine Reißverschlüsse, Vlieseline, Futterstoffe etc) und das andererseits meinem sehr geringen Erfahrungslevel entsprach. Ich entschied mich für dieses Sommerkleid, war aber mit der Materialangabe Köper reichlich überfordert. Materialkunde und „Stoffe erkennen/einschätzen“ stellte sich als überraschender Stolperstein heraus – das einzige Material in meinem Stoffstapel, das ich mit einigermaßener Sicherheit bestimmen konnte, war eine alte Leinentischdecke mit Blumenbordüre. Doch immerhin hatte ich davon genau die richtige Menge, sodass ich das Ding einfach zum Kleid upcycelte (und mich ein bisschen fühlte wie Amy Adams in Verwünscht, wie sie sich aus Vorhängen ein Prinzessinnenkleid schneidert). Nur „einfach“ wars wirklich nicht – obwohl ich mir alle Mühe der Welt gab, dank einiger YouTube-Videos die Abnäher an meine Figur anpasste und alles geflissentlich zusammenheftete (mehrmals!), bevor ich letztlich die Nähte steppte, wurde das Kleid am Ende ein bisschen schief. Und anders als das Original m burda-Heft sah meines nicht clean und cool aus, sondern irgendwie fad. Schließlich nähte ich noch die Blumenbordüre an den Saum und so habe ich jetzt ein Leinensommerkleid mit 70er-Jahre-Tischdecken-Vibe, yay! :)

Neben Strick- und Häkelcontent gibts hier in meinen Sonntagsposts jetzt wohl bald auch einiges Genähtes (doch wieder ein bisschen Lerntagebuch-Blogging?) und wie immer auch Lieblingslinks:

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Zuckersüß 361

In dieser Woche habe ich versucht, Baghrir, marokkanische Pfannkuchen „mit 1000 Löchern“ zu backen, was leider nicht so richtig geklappt hat. Zwar habe ich mir Rezepte auf englisch und französisch durchgelesen, sogar YouTube-Videos auf Darija angeschaut und meine ehemalige Arabischlehrerin um Rat gefragt, doch konnte ich nicht herausfinden, welche Art von Grieß ich verwenden sollte. Ich nahm schließlich normalen Nockerl-Weizengrieß (also keinen Hartweizen) und weiß nicht, ob es an dieser Komponente scheiterte oder an irgendetwas anderem… Ganz schrecklich waren die Baghrir am Ende nicht, aber ich werde noch ein paar Runden backen müssen, bis ich sie richtig hinbekomme. Eine Gemüsetajine, ein weiterer Verweis auf meine abgesagten Ferien in Marokko, habe ich dafür aber ziemlich gut hinbekommen.

Außerdem habe ich mich an einer italienischen Spezialität, der neapolitanischen Osterspezialität Pastiera di grano, versucht. Das ziemlich supere Ergebnis (und Rezept!) bald hier im Blog. Und so wie ich diesen Post tippe, ist ein weiterer Mitbewohner-Wunschkuchen (s. Schoko-Kaffee-Cheesecake und Eierlikörguglhupf aka Kuchenkuchen) im Ofen.

Am Ostersonntag habe ich außerordentlich aufwändig aufgekocht (wobei das Einkaufen unter gegebenen Abstandsregeln fast genauso lang gedauert hat…) und mit meiner WG im Hinterhof diniert. Weil das hier den Rahmen sprengt, bald ein extra Post mit allen Rezeptlinks dazu.

Essen vom Mamamon

„Auswärts“ habe ich diese Woche auch gegessen und zwar dank Lieferservice vom Mamamon. Von thailändischer Küche habe ich wohl noch weniger Ahnung wie von persischer (s. Lieferservice von Arezu letzte Woche), was mir bei der Gerichteauswahl fast zum Verhängnis wurde. Die Speisekarte auf der Webseite ist äußerst dürftig und durcheinaner, bei Lieferando (über die als einziges Lieferung bis zu meiner Wohnung möglich war, wie ich herausfand) waren die Gerichte weit besser beschrieben. Leider waren viele der Vorspeisen von der Webseite dort nicht aufgezählt, sodass wir uns zu zweit die einzige (fast) vegetarische teilten:

Rosenkohlsalat
Rosenkohl in Fischsaucen-Vinaigrette

Der Rosenkohl in Fischsaucen-Vinaigrette teilt sich mit dem Dessert den Titel meines liebsten Gerichts. Der Rosenkohl war superknusprig frittiert, einzelne Blätter davon erinnerten fast an Grillhendlhaut. Röstzwiebel sorgten für eine leicht süße, crunchige Komponente, frische Minze und Chili für Frische und Schärfe. Und die Vinaigrette selbst war perfekt zwischen süß, salzig und umami ausgewogen.

Spicy Laab: North Eastern Thai Style, ein warmer Salat mit frittiertem Tofu, Koriander, Minze und laut Karte auch „Roasted Rice Powder“ (als Panande vielleicht?) hat die Lieferfahrt leider sehr schlecht überstanden. Das Dressing hat die wohl ursprünglich sehr knusprigen Tofustücke sehr aufgeweicht und alles war nur mehr lauwarm. Aufwärmen ging aber wegen der frischen Bestandteile auch nicht. Der Wild Sticky Rice als Beilage hat sich aber sehr gut gehalten, ich mochte ihn sehr. Als zweite Hauptspeise hatten wir Pad Thai mit Tofu bestellt, das auch ein wenig unter der halben Stunde zwischen Küche und Tisch gelitten hat: die fast transparenten, breiten Reisnudeln waren zu einem festen Blob zusammengeklebt. Die klebrig-süße Sauce dazu fand ich aber sehr lecker und auch der Konsistenzkontrast durch Frühlingszwiebel, Sprossen und Erdnüsse taugte mir. In der Schüssel waren außerdem Tofuwürfel, die in Ei angebraten waren und eine Zitrone, deren Säure das ganze Gericht erst so richtig rund machte.

Klebreis mit Banane, Adzukibohnen und Kokossauce

Das Dessert, das ich beinahe nicht bestellt hätte, weil es so fad klang, stellte sich dann aber mit am interessantesten heraus: Klebreis, geformt wie ein Müsliriegel, eingewickelt in einem Bananenblatt und gefüllt mit fruchtiger (!) (Koch-?)Banane und roten Adzukibohnen. Dazu ein Dip aus leicht gesalzener Kokosmilch, der nach super wenig aussah, aber dann genau richtig portioniert war.

Maskennähen

Weil meine Winterfell Aran-Cardigan fertiggestrickt war und ich keine Wolle für ein Folgeprojekt zur Hand hatte, brauchte ich eine neue Handarbeitsbeschäftigung. Die Aussicht auf mehrere Wochen Maskenpflicht im öffentlichen Raum hat mich schließlich motiviert, mich mal durch meine Prop-Stoffe zu wühlen, um geeignete kochfeste Baumwolle zu finden. Im Laufe der Woche nähte ich – ohne Nähmaschine oder Gummiband – drei gefaltete Masken nach dieser Anleitung: zwei geblümt und eine mit absurdem Matroschkenmuster. Inspiriert von einem Blogpost von Anke Gröner, den ich gerade nicht mehr finde, zerlegte ich ein paar Heftstreifen, um das Blechteil davon für besseren Sitz in meine Masken einzuarbeiten, musste aber feststellen, dass dieses Blech nicht rostfrei ist. Damit die Masken die Wäsche überstehen, nähte ich also jeweils noch einen extra Tunnel daran, um das Blech herausnehmbar zu befestigen. Und nachdem das Maskenfoto das erste von mir veröffentliche Selfie (Insta-Stories) aller Zeiten war, landet es hier auch noch im Blog, denn alle 10 Jahre lässt sich sowas schon mal aushalten (…oder?).

Hier folgen meine liebsten Links der letzten Tage.

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Zwiebelschalen-Gefärbte Ostereier

Für das Ö1-Konsumentenmagazin help habe ich in dieser Woche an ein bisschen feel good-content gearbeitet und zum natürlichen Ostereierfärben recherchiert (zu hören morgen ab 11.40 Uhr).

Als ich in Marokko gelebt habe, habe ich mangels käuflicher Ostereierfarben schon einmal alle möglichen Naturfarbstoffe ausprobiert: Blaukraut für blau, Kurkuma für gelb und auch Spinat und Rote Bete – die letzten beiden funktionierten damals nur leider nicht besonders gut.

ostereier vogelperspektive
Das dunkelblaue Ei war über Nacht im Farbsud.

Meine Interviewpartnerin fürs Radiointerview, Michaela Knieli von der Umweltberatung Wien, schwärmte von gelben Zwiebelschalen als Färbemittel für Eier – was ich noch nicht kannte und sogleich ausprobierte.

Drei Eier sollten für Testzwecke reichen.

Auf einen Liter Wasser braucht es rund zwei handvoll Zwiebelschalen. Das Ganze einmal aufkochen und schon entsteht ein dunkeloranger Sud. An dieser Stelle könnte man die Schalen herausfischen – oder sie drin lassen, sodass sie beim Färben ein bisschen Musterung auf den Eiern hinterlassen.

Die Eier nun sehr vorsichtig (nicht anstechen, sonst halten sie nicht so lang!) in den heißen Sud geben, wieder auf den Herd stellen und 6 Minuten lang sprudelnd kochen lassen, damit sie gar werden. Den Topf anschließend von der Flamme nehmen.

Topf mit Zwiebelschalen und eiern am Herd
Das Foto ist nicht besonders gut ausgeleuchtet, aber das eindeutig ockerfarbene Ei lässt sich schon erkennen!

Ich war überrascht, wie schnell die Eier die Farbe angenommen haben: Schon während des Kochvorgangs färbten sie sich ockerrot, nach einer halben Stunde im abkühlenden Zwiebelsud war ihre Farbe richtig satt. Ein Ei ließ ich zu Testzwecken über Nacht darin liegen, die Farbe wurde dabei aber nur wenig intensiver.

Je dunkler die Farbe, desto mehr Zeit hat das entsprechende Ei im Zwiebelsud verbracht.

Falls ihr Lust auf rote Ostereier habt und das Haus zur Zeit nicht extra für Farbe verlassen mögt, sammelt einfach ein paar Tage lang übrige Zwiebelschalen und färbt damit!

Häkelsternchen mit bunten Perlen

Es ist fast wieder Dezember und das heißt ich bastle noch mehr als in den restlichen Monaten des Jahres. Deshalb gibts hier in der Zuckerbäckerei endlich mal wieder einen Beitrag in der *leicht*vernachlässigten DIY-Kategorie.

In Anlehnung an die Häkelsternchen von vor vier Jahren habe ich dieses Jahr quasi eine ganze Galaxie gehäkelt. Dazu habe ich aber keine „normale“ Baumwolle genommen, sondern Filethäkelgarn, auf das ich viele bunte Glasperlen gefädelt hatte. Die entstandenen Sternchen werde ich in den nächsten Tagen (Achtung, Spoiler!) auf Jahresend-Grußkarten an Freund_innen in der ganzen Welt verschicken. Ich könnte mir vorstellen, dass sie auch auf Kissenhüllen, Vorhängen oder Patch auf dem Rucksack schön aussehen.

Notwendiges Material

Für solche Sternchen braucht es Filethäkelgarn und Glasperlen. Dazu eine Häkelnadel, eine Stopfnadel, eine Schere und im besten Fall noch etwas Nagellack. Damit lässt sich das Fadenende versiegeln und die Perlen weitaus einfacher auffädeln.

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4: Häkelherzen

Ich häkle bestimmt schon so lange wie ich backe. Hätte ich damals nicht so viele Backblogs gelesen, hätte ich vielleicht ein Handarbeitsblog angefangen. Aber besonders im Winter sitze ich noch immer gerne mit Wolle vorm Fernseher bzw. meinem Laptop (wer braucht denn heutzutage auch schon ein Fernsehgerät..?). So habe ich in letzter Zeit diese gefüllten Herzen entwickelt, die anfangs viel schwieriger waren, als sie aussehen – erst nach fünf Prototypen war ich zufrieden. Da waren vergangene Projekte (Häkel-Sternchen, Häkel-Rentiere, Küken) schon einfacher. Aber lasst euch nicht abschrecken, meine lieben Leser_innen, nach spätestens zwei Herzerl wirds viel einfacher.

häkelherzen2

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Natürlich gefärbte Ostereier

Feiertage und Feste aller Art mag ich vor allem darum so gerne, weil ich mich schon Tage und Wochen vorher in die Vorbereitungen stürzen kann. Deshalb stand es für mich auch außer Frage, Ostern nicht für ein bisschen Traditionspflege außerhalb der Heimat zu nutzen. Weil aber in Marokko kaum einer überhaupt von Ostereiern gehört hat, gibt es natürlich auch keine Farben dafür zu kaufen.

Ich habe folglich lange gerätselt (und gegoogelt, ich gebs zu), was wohl als natürliches Färbemittel taugen würde. Entschieden habe ich mich dann für eine Versuchsreihe mit Kurkuma (gelb), Rotkohl (blau), Spinat (grün) und Rote Beete (rot). Meine Idee, die unglaublich abfärbenden roten Kaktusfeigen zu benutzen, scheiterte leider daran, dass ich in der Medina nur Grüne fand. Also leider doch keine „exotischen“ Ostereier.

ostereierfärben

Allerdings scheiterten bei mir auch zwei der bewährten Färbemittel: Wie auf den Fotos zu erkennen, gibt es weder grüne noch rote Eier (nur ein einziges mehr oder weniger Rotbraunes). Woran das liegt, kann ich nicht rekonstruieren, denn ich bin bei jeder Farbe gleich vorgegangen: Färbemittel + Wasser + Essig. Auch die Eier waren immer die gleichen – einzeln ausgewählt aus den großzügigen Auslagen des Eierladens ums Eck. Aber was solls – am Ende habe ich immerhin wunderschöne gelbe und blaue Ostereier, die ich großzügig an meine Freunde verschenken werde.

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19: Quasten-Anhänger

Quasten erfreuen sich in Marokko großer Beliebtheit – ob an der Kapuze einer Djellaba („Außer-Haus-Gewand“ marokkanischer Frauen), an Vorhängen oder Schlüsselanhängern. Und weil sie noch dazu einfach zu basteln sind, habe ich mir gedacht, ich zeige euch, meinen liebsten Lesern, so kurz vor Weihnachten noch wie das geht. Wollreste werden damit schnell zu Geschenkanhängern oder Christbaumschmuck. Oder am Regaldekoration, wie in meinem Fotobeispiel. 19: Quasten-Anhänger weiterlesen

11: Schneekristallnägel

Mit dem heutigen Gastpost mache ich einen Ausflug in ganz andere Gefilde. Denn das folgende Tutorial meiner kleinen Schwester, @colourella, hat wenig mit Zuckerbäckerei zu tun. Trotzdem ist es winterlich und ziemlich cool, seht selbst:

Hallo, liebe Zuckerbaeckereileser. Schön, dass ihr auch heute ein Adventskalendertürchen in der Zuckerbaeckeri öffnet. Ich habe mich sehr gefreut, dass meine Schwester Jana mich eingeladen hat, ihr 11. Adventskalendertürchen zu füllen.
Da ich unheimlich gerne Nägel lackiere, besteht dieser Post, wie soll es auch anders sein, aus einem winterlichen Nageldesign, nämlich Schneekristallen in schimmerndem weiß. Ich finde, dass Hände mit lackierten Nägeln viel gepfleger und vor allem schöner wirken, deshalb gehe ich fast nie mit unlackierten Nägeln außer Haus. Und da Weihnachten meiner Meinung nach die schönste und gemütlichste Zeit im Jahr ist, man die meiste Zeit sowieso im Haus verbringt um Plätzchen mit Rezepten von der Zuckerbaeckerei zu backen oder zu essen, kann man da schon ein wenig, oder in meinem Fall zu viel, Zeit in ein wunderschönes Nagesdesign investieren.

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3: Häkelsternchen

Mein Weg zur Arbeit enthält eine gute halbe Stunde Busfahrt. Das summiert sich täglich also auf mindestens 60 Minuten an einem Fleck rumsitzen und die Zeit totschlagen. Oder diese Zeit mit mehr oder weniger Sinnvollem füllen.

Analoges Zeitunglesen ist mangels Zeitung schwierig, ein Buch ist ziemlich schwer. Alles mit Smartphone ist zu gefährlich (Diebstahl!). Da bleibt also das gute alte Handarbeiten. Gut und alt trifft es auf den Punkt – wie viele erstaunte Blicke ich schon erntete, in meinem jungen Alter so etwas omahaftiges wie Häkeln als legitimen Zeitvertreib zu betrachten! Hin und wieder werde ich aber auch in Gespräche verwickelt, die irgendwo zwischen „meine Mama macht das auch ganz oft“ oder „schau mal, kannst du auch sowas wie auf 9GAG häkeln?“. Das macht das tägliche Busfahren dann doch ganz unterhaltsam. Und nebenbei entstehen dann zum Beispiel diese kleinen Sternchen, die ziemlich gut als Weihnachtsdeko herhalten.

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