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Pavlovas mit Aprikosen und Pistazien

Übriges Eiweiß, zufällig Sahne und superfotogene Früchtchen im Kühlschrank – was macht die gemeine Foodbloggerin da zum Abendessen? Ganz genau: superzuckrige Pavlovas mit einem Riesenklecks Sahne und farblich kontrastierender Frucht-/Nuss-Dekoration.

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Klar, dass mir danach fast der Magen zusammenpappte… Ein Ausdruck, der meiner Mitbewohnerin im Folgenden nach meiner wörtlichen Übersetzung ins französische noch einen Lachkrampf dazu bescherte. Als „Heilmittel“ kümmerte sie sich dann netterweise noch ums richtige Abendessen – nur gut dass fürs Dessert immer noch Pavlova übrig war!

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Erdbeer-Pizzas

Für frisches und gleichzeitig lokales Obst ist Marokko eindeutig ein Paradies. Jetzt, im Februar, wo der Frühling langsam beginnt, gibt es sogar schon die ersten Erdbeeren. Zwar aus dem Süden des Landes und noch vergleichsweise teuer, aber immerhin.

Erdbeerpizza

Nach kurzem Brainstorming beschloss ich, dass ein Hefeteig-Obstkuchen mal wieder angebracht wäre. Doch kurz darauf erschien mir die Idee schon wieder langweilig. Die Lösung: kleine Pizzas mit Erdbeer- statt Tomatensoße und gehobelten Mandeln statt Käse. Mit ein bisschen Minze wären sie gleich noch schöner gewesen, doch die hatte ich leider vergessen zu kaufen. Naja, denkt sie euch dazu, zu diesen leckeren Desserts!

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Cupcakes

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Meine Instagram-Follower haben es bestimmt schon mitbekommen: Meine Chai-Cupcakes vom November letzten Jahres haben es unter die Finalisten des Freundin-Cupcake-Wettbewerbes geschafft. Deshalb findet sich in der Ausgabe 14 diesen Jahres ein Foto ebendieser Cupcakes. Weil ich mich natürlich wie eine Schneekönigin gefreut habe, gibts heute zur Feier des Tages eine Rezeptsammlung zu sämtlichen Cupcakes der Zuckerbäckerei.

Apfel-Brombeer-Tarte

An unserem Weiher gibt es unglaublich viele Brombeeren. Für diesen Kuchen habe ich mich in die Dornenstauden gewagt und nicht nur eine Schüssel Beeren gesammelt, sondern leider auch ein paar Flecken auf meinem T-Shirt und ein paar Kratzer auf der Haut. Diese leckere Tarte mit Apfelmus und Baiser entschädigt dafür aber auf jeden Fall! Apfel-Brombeer-Tarte weiterlesen

Griacherl-Ingwer-Chutney

Immer noch auf der Suche nach Rezepten für meinen 10l-Eimer Griacherl, kam ich auf die Idee, ein Chutney zu machen. Ein passendes Rezept fand ich nicht, denn wenn ich die Griacherl, wie in den meisten Chutneys auch noch in Essig kochen würde, wäre es wirklich viel zu sauer. Mein selbsterfundenes „Rezept“ hat sich jedoch als Glücksfall erwiesen. Das Chutney schmeckt unglaublich lecker, vor allem zu gebratenem Geflügel.
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Quark-Pancakes mit Griacherln

Zum Ferienfrühstück durften diesmal ein paar Griacherl nicht fehlen. Mehr als eine handvoll waren es nicht, doch zum einen wird der Eimer leerer, ohne dass mir die Früchte verderben, zum anderen geben sie den Pancakes einen regelrechten Fruchtkick. Blaubeeren in Pancakes finde ich ziemlich langweilig und meistens sind sie auch noch viel zu süß. Mit Griacherln kann so etwas niemals passieren, denn selbst vollreif sind sie noch viel saurer als jedes andere Obst, das ich kenne. Zitronen könnten da vielleicht mithalten, aber die würde ich zumindest niemals einfach so pur essen.
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Griacherl-Frangipane-Tarte

Hier kommt das erste Rezept, das ich mit der Unmenge an Griacherln gemacht habe. Eigentlich sollte diese Tarte ja mit Äpfeln sein, letztes Jahr waren es Zwetschgen und jetzt die extrem sauren Griacherl. Deshalb war es keine schlechte Idee, gleich doppelt so viel braunen Zucker obenauf zu streuen. Schnell, einfach und nicht ganz so pappsüß – super Rezept!

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Rhabarber-Streusel-Tarte

Ich war zwar jetzt zwei Wochen nicht daheim, das heißt aber natürlich noch lange nicht, dass ich nichts gebacken habe! Am Wochenmarkt von Sélestat (leider hatte ich meine Kamera nicht dabei) haben wir frischen Rhabarber erstanden. Aus meinem Plan, damit endlich ein Rezept aus dem neuen deli-Magazin umzusetzen wurde aus Zeitmangel – Hefeteig muss eben ein bisschen gehen – nichts. Aber Rhabarber und Streusel, das stand ab da fest, mussten es unbedingt sein. Abhilfe schaffte wie so oft foodgawker und dieses Rezept. Und weil vom Pâte sablée (= Mürbteig. Ein wichtiges Wort für mein französisches Vokabular!) ein Eiweiß übrig blieb, machte ich noch ein paar Baisers mit Zuckerstreuseln. Nur dass sie in Frankreich Meringues heißen, ein Baiser ist nämlich ein Kuss.

nach einem Rezept von Angies Recipes
Rhabarber-Streusel-Tarte
Boden
150 g Mehl
50 g Zucker
Salz
1 Eigelb
75 g kalte Butter, in Würfeln
1 EL kaltes Wasser
Füllung
70 g Löffelbiskuit
500 g Rhabarber
50 g brauner Zucker
Streusel
100 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
Muskat
Zimt
150 g kalte Butter, in Würfeln

für eine Tarte mit 26 cm Durchmesser

Alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und zu einem homogenen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Währenddessen den Rhabarber putzen und in etwa 1cm große Stückchen schneiden. Das Löffelbiskuit fein zerbröseln.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine Tarteform einfetten.

Die Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und so lange kneten, bis sich Streusel bilden. Kühlstellen.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen und die Form damit auskleiden. Erst die Löffelbiskuitbrösel, dann den Rhabarber darauf verteilen und mit braunem Zucker bestreuen. Zuletzt die Streusel darüberstreuen.

Für etwa 45 Minuten goldbraun backen.

Baiser
1 Eiweiß
30 g Zucker
25 g Puderzucker
1 TL Speisestärke
+ bunte Zuckerstreusel

Den Ofen auf 100° C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das Eiweiß in einer fettfreien Schüssel schaumig schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Den Puderzucker darübersieben und die Masse sehr steif schlagen. Zum Schluss vorsichtig Speisestärke unterheben.

Die Masse entweder in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kleine Tupfen auf das Backblech spritzen oder einfach mit einem Löffel „Kleckse“ auf dem Backblech platzieren. Mit bunten Zuckerstreuseln verzieren

Die Baisers 2- 3 Stunden bei leicht geöffneter Ofentüre trocknen.

Erdbeer-Vanille-Éclairs

Éclairs sind einige der wenigen Sachen, die ich nur zu besonderen Anlässen aka schulfreien/freizeitvollen Tagen backe. Doch Brandteig ist auch nicht soo schwer zu machen. Glaube ich jedenfalls. Nach gut dreieinhalb Jahren Zuckerbäckerei und mindestens fünf mit dem Lieblingshobby Backen fällt es mir schon ein bisschen schwer, zu entscheiden, wie anspruchsvoll ein Rezept jetzt für eine(n) weniger Backverrückte(n) erscheint. Naja, was Éclairs wirklich zu einem „Feiertagsrezept“ macht, ist nicht der Schwierigkeitsgrad und Aufwand, sondern die Sahnefüllung. Diese macht das Gebäck nämlich kaum transportabel (in der Pausenbox in die Schule mitnehmen würde nicht gut enden) und am besten sollten es noch am Tag der Herstellung serviert werden.
Zum Muttertag wären Erdbeer-Vanille-Éclairs aber perfekt, meint ihr nicht?

nach einem Rezept aus „Éclairs“ von Marianne Magnier-Moreno 

Zutaten
Éclairs
80 ml Milch
80 ml Wasser
70 g Butter in kleinen Stückchen
2 g Salz
10 g Zucker
100 g Mehl
Füllung
120 g Sahne
2-3 EL Puderzucker
1 TL Speisestärke
3 Erdbeeren
Glasur
70 g Puderzucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
Wasser

Milch, Wasser, Butter, Salz und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen. Für ein paar Sekunden sprudelnd kochen lassen und dann das Mehl unterrühren. So lange weiterrühren, bis der Teig fest wird.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Topf unter ständigem Rühren nochmals auf den Herd stellen und etwa eine Minute „abbrennen“, d.h. so erhitzen, dass sich der Teig vom Topfrand löst.

Den Teig leicht abkühlen lassen und die Eier verquirlen.

Zwei Drittel der verquirlten Eier unter den Teig rühren und diesen in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

Éclairs von etwa 7cm Länge auf das Backblech spritzen und mit dem restlichen Ei glattstreichen.

Etwa 30 Minuten backen und vollständig abkühlen lassen. Dann horizontal halbieren.

Dier Erdbeeren waschen, trocken tupfen und in feine Würfel schneiden. Die Sahne mit Puderzucker und Speisestärke steif schlagen und zuletzt die Erdbeerwürfel unterheben.

Die Éclair-Böden großzügig mit der Sahnefüllung bestreichen, dann den „Deckel“ daraufsetzen.

Puderzucker mit Vanillemark und Wasser zu einem recht dickflüssigen Guss verrühren und die Éclairs damit glasieren.

Am besten sofort servieren, ansonsten im Kühlschrank aufbewahren

Mandelcupcakes mit Heidelbeerfrosting

Weil ich für eine Mitschülerin, die sich erbarmt hatte, den schimmelnden Kühlschrank in unserem Q-Zimmer (der Aufenthaltsraum für die Schüler der Qualifikationsphase = Oberstufe) blitzeblank zu putzen, einen Dankeschönkuchen backen wollte, durchforstete ich einmal wieder mein Backbuchregal. Die unendlichen Weiten dessen erstrecken sich zwar nicht ganz so weit wie die meines Nachbacklisten-Tumblrs und Foodgawker, es dauerte trotzdem eine ganze Weile bis ich mehr oder weniger fündig wurde. Ein Alle-Zutaten-im-Haus-Rezept kam mir leider in keinem Buch unter, so wurden es Cupcakes in sehr entfernter Anlehnung an ein Rezept aus Cupcakes vom GU-Verlag. Eindeutig der beste Teil am Rezept: Das Heidelbeerfrosting. Schon immer wollte ich mal lila Frosting machen, aber nie bin ich auf die Idee gekommen, statt Lebensmittelfarbe, die es nirgends gibt, einfach mal pürierte Beeren zu nehmen…

Zutaten
Cupcakes
3 Eier, Raumtemperatur
75 g brauner Zucker
100 g geschmolzene Butter
60 g gemahlene Mandeln
80 g Mehl
1 TL Backpulver
Salz
Frosting
100 g (TK-Heidelbeeren)
5 EL Puderzucker
200 g Frischkäse
+ 12 frische Heidelbeeren
Mandelsplitter

für 12 Cupcakes

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und 12 Cupcakeförmchen bereitstellen.

Mandeln, Mehl, Backpulver und Salz vermischen.

Eier und Zucker etwa 5 Minuten lang schaumig schlagen. Die geschmolzene Butter abwechselnd mit der Mehlmischung einrühren, dabei nicht zu lange rühren, um die Luftigkeit des Teigs zu bewahren.

Den Teig in die Förmchen füllen und 15-20 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen.

Für das Frosting die Heidelbeeren und den Puderzucker in einem kleinen Topf aufkochen und etwa 3 Minuten köcheln lassen. Diese Masse pürieren, dann den Frischkäse zugeben und weiterpürieren, bis alles vermischt ist.

Das Frosting mit einem Teelöffel auf den Cupcakes verteilen (oder etwa 20 Minuten kühlstellen und anschließend mit einem Spritzbeutel mit beliebiger Tülle daraufspritzen). Mit jeweils einer frischen Heidelbeere und Mandelsplittern garnieren.

Möglichst bald servieren und vorher kühl aufbewahren.