Schlagwort-Archive: Marzipan

Schoko-Mandel-Cookies zu Neujahr

Neujahrsplätzchen finde ich mindestens so wichtig wie Geburtstagskuchen. Ohne ist Silvester einfach nicht so cool. Erstaunlicherweise habe ich bisher nur ein einziges Mal welche in der Zuckerbäckerei gepostet, nämlich diese Hefe-Glücksschweinchen. Auf dem eher seltsamen Foto findet sich auch der Ausstecher für die diesjährigen Marzipanschweinchen, die es sich auf superknusprigen Schoko-Mandel-Cookies gemütlich gemacht haben.

Schoko-Mandel-Kekse mit Marzipanschweinchen zu Neujahr 2016

Meine allerliebsten Leser_innen, ich hoffe ihr habt einen schönen Silvesterabend verbracht und ich wünsche euch einen guten Start ins Jahr 2016!

Schoko-Mandel-Cookies zu Neujahr weiterlesen

Abiturkekse Pt. III: Mohn-Marzipan-Plätzerl mit Traubengelee

Mathe. Mein Liebling… NICHT. Aber was solls, in Bayern ist Matheabi verpflichtend, denn so schlecht ist die Idee ja gar nicht, dass in der allgemeinen Hochschulreife Mathe eingeschlossen ist. Damit ich (hoffentlich) nicht in meiner Prüfung verzweifle, habe ich Mohn-Marzipan-Plätzerl mit Traubengelee gebacken…

mohn-marzipan-plätzerl mit traubengelee 2

 

Die stehen schon seit mindestens zwei Jahren, wenn nicht sogar länger auf meiner Nachbackliste und schmecken, jetzt wo ich sie endlich gebacken habe, mindestens so gut, wie ich es mir vorgestellt habe. Hoffentlich werden die Aufgaben morgen auch so, wie ich mir sie vorstelle, also lösbar!

Abiturkekse Pt. III: Mohn-Marzipan-Plätzerl mit Traubengelee weiterlesen

19: Gastpost von Cathi: Weihnachts-Marzipan-Brötla

Für das heutige Adventskalendertürchen hat mir Cathi vom wunderbaren Blog Carpe Kitchen einen Gastpost geschickt. Sie ist eine der wenigen deutschsprachigen „Teen“-Foodbloggerinnen, die ich kenne, deshalb freut es mich besonders, das sie mitgemacht hat. Schaut doch mal bei ihr vorbei!

Hallo, ihr lieben Zuckerbäckereileser. Schön, dass ihr euch heute, an diesem wunderbaren 19. Dezember meinen Gastpost anschaut. Das freut mich wirklich sehr.
Ich liege wahrscheinlich gerade mit vorweihnachtlicher Stimmung auf dem Boden der Turnhalle in unserer Schule und kann mich nicht mehr bewegen, weil ich als Weihnachtsmannsack beim Judo missbraucht werde. So kann man die Kinder auch auf diese ruhige, stille Weihnachtszeit vorbereiten. Jaja. Warum macht man da eigentlich so wunderbar untolerante Dinge, die die Gemeinschaft und das zwischenmenschliche Leben mal so gar nicht fördern? Ich meine: Was bringt es, wenn ich den anderen vor mir auf dem Boden liegen sehe? Natürlich bis auf den Lachanfall?
-Rhetorische Frage

Kürzlich aktualisiert54

Na ja, manchmal muss man Sachen eben nicht verstehen. Genauso wie die Tatsache, dass wir heute bei unserem Biolehrer zum Entenessen eingeladen sind. Ich frage mich, wer freiwillig Geld und Zeit, für die vielleicht schlimmsten Schüler, die es je gab, ausgibt? Unser Lehrer ist schon wirklich sehr Bio.
Nicht Bio, aber trotzdem lecker sind die Kekse, die ich euch mitgebracht habe. Weihnachts-Marzipan-Brötla… Wer auf Marzipan steht, sollte die unbedingt mal probieren. Wer nicht, darf sich gerne auf meinem Blog „Carpe Kitchen!“ nach Alternativen umsehen. Ich freue mich riesig über euren Besuch!
Liebe Grüße, Cathi
Kürzlich aktualisiert53

19: Gastpost von Cathi: Weihnachts-Marzipan-Brötla weiterlesen

Croissants – selbstgemacht!

In einem Anfall von plötzlichem Backwahn – ja, sowas passiert mir gelegentlich – und inspiriert von Love & Olive Oils Kitchenchallenge habe ich letzes Wochenende aus heiterem Himmel Croissants gebacken. Ich finde sie sind ganz passabel geworden für ein Erstlingswerk. Ich habe mich ganz an die wunderbar bebilderte Anleitung in einem meiner Lieblingsbackbücher, „Ofenfrisch“ von Michel Roux, gehalten und ich glaube diesem auch meinen recht großen Erfolg zuschreiben zu können. Vielleicht starte ich irgendwann nochmal einen Versuch, mal sehen ob das hier nur einmal wieder Anfängerglück war (s. Macarons).

nach einem Rezept aus Ofenfrisch von Michel Roux
Zutaten
25 g Hefe
250 ml lauwarme Milch
500 g Mehl
12 g Salz
50 g Zucker
275 g kalte, aber nicht zu harte Butter
+ 1 Eigelb und 1 EL Milch
Füllung (optional)
Schokostreusel
Marzipanrohmasse

Die Hefe in der Milch auflösen. Mehl, Salz und Zucker in einer großen Rührschüssel vermischen.
Die Milch bei rührenden Knethaken unter die Mehlmischung arbeiten. So lange kneten (ggf. im Anschluss mit den Händen), bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.

Die Schüssel mit Frischhaltefolie abdecken und den Teig etwa 60 Minuten gehen lassen, bis er sein Volumen verdoppelt hat.

Die Luft wieder aus dem Teig kneten, die Schüssel wiederum abdecken und den Teig 4-8 Stunden kühlstellen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche durchkneten und zu einer Kugel formen. Diese in der Mitte 3 cm tief kreuzweise einschneiden und so ausrollen, dass ein 1-1,5 cm dickes, gleichmäßiges Kreuz entsteht.

Die Butter auf ca. 1,5 cm Dicke ausrollen, in die Mitte des Teigkreuzes legen und komplett einschlagen. Die Teigränder gut aufeinanderdrücken.

Das Teig/Butterrechteck auf einer weiterhin gut bemehlten Arbeitsfläche auf 30×60 cm ausrollen. Die beiden Enden in die Mitte schlagen, sodass ein Teigrechteck mit drei Lagen entsteht. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühlstellen.

Den gekühlten Teig um 90° drehen und wieder auf 30×60 cm ausrollen. Wieder die beiden Enden in die Mitte schlagen, sodass wieder drei neue Lagen entstehen. In Frischhaltefolie wickeln und 30 Minuten kühlstellen.

Den gekühlten Teig ein letzes Mal falten. Dafür wieder um 90° (ursprüngliche Ausrichtung) drehen, auf 30×60 cm ausrollen und die beiden Enden in die Mitte schlagen, sodass nochmals drei neue Lagen entstehen. In Frischhaltefolie wickeln und 30-60 Minuten kühlstellen.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche auf 3 mm Dicke ausrollen. Mithilfe einer Schablone Dreiecke mit 9 cm Breite und 18 cm Höhe ausschneiden.

Diese an der Basis mit Schokostreuseln oder Marzipan belegen oder auch einfach leer lassen und von der breiten Seite her aufrollen. Die Spitze gut andrücken und die Enden etwas einwärts drehen. Auf zwei mit Backpapier belegten Blechen verteilen.

Eigelb und Milch verrühren und die Croissants von innen nach außen damit bestreichen, ohne die einzelnen Teigkanten zu verkleben.

Die Croissants an einem warmen, möglichst feuchtem Ort zu doppelter Größe aufgehen lassen. Ich habe dafür die beiden Bleche in den Ofen geschoben und eine Auflaufform gefüllt mit kochendem Wasser auf den Boden gestellt. Bei niedrigster Temperatur (30° C Ober- und Unterhitze) und geschlossener Ofentür ca. 2 Stunden gehen lassen.

Die beiden Bleche und die Auflaufform aus dem Ofen nehmen und diesen auf 170° C Umluft vorheizen.
*
Die Croissants nochmals mit Eigelb/Milch bestreichen. Jedes Blech einzeln 12-14 Minuten backen, bis die Croissants goldbraun sind.

Wer nicht alle Croissants backen will, kann sie vor dem zweiten Einstreichen mit Eigelb (*) in Gefrierdosen o. Ä. legen und höchstens zwei Wochen einfrieren.

Erdbeercakepops

Erdbeercakepops – schon mein zweiter Nachbau dieser Lieblingsfrühjahrsbeere (den ersten habe ich leider nicht gebloggt). Innen ganz schokoladig, außen candycoating-typisch pappsüß. Geschmacklich ist diese „Mogelpackung“ also ganz weit weg vom Original. Trotzdem echt lecker!
Ein kleiner Tipp meinerseits noch: Kauft euch weiße Zuckerperlen, denn diese aus den bunten Perlen herauszupicken ist echt unnötig aufwendig. (Nicht dass ich soetwas gelegentlich machen würde 😉
nach einem Rezept aus „Cake Pops“ von Angie Dudley
Zutaten
Kuchen
500 g Mehl
110 g Kakao
1 TL Natron
2 TL Backpulver
Salz
225 g Butter
350 g Zucker
3 Eier, Raumtemperatur (!)
350 ml Milch
Frosting
170 g Butter
100 g Puderzucker
Verzierung
1300 g rotes Candy Coating
weiße Zuckerperlen
etwas grün gefärbtes Marzipan oder Fondant


für etwa 50 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine 20×30 cm Form mit Backpapier auskleiden oder gut einfetten.

Mehl, Kakao, Natron, Backpulver und Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker cremig rühren und dann einzeln die Eier unterrühren. Anschließend abwechselnd die Mehlmischung sowie die Milch einrühren und zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für etwa 35 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen gar ist.

Aus dem Ofen nehmen und den Kuchen klein schneiden, sodass dieser schneller abkühlt.

Währenddessen das Frosting zubereiten. Dazu die Butter cremig rühren und den Puderzucker darübersieben. Solange rühren, bis sich alles verbunden hat.

Den kleingeschnittenen Kuchen in eine große Schüssel fein zerbröseln. Das Frosting zugeben und mit den Händen zu einem weichen Teig verkneten.

Esslöffelgroße Portionen zu Erdbeeren formen und für 10-15 Minuten ins Gefrierfach stellen. Nicht durchfrieren lassen!

Derweil das grüne Marzipan/den grünen Fondant zu Blättern formen und ggf. mit einem nebelfeuchten Geschirrtuch darüber zur Seite stellen. Die Blätter dürfen nicht austrocknen, sonst zerbrechen sie beim Zusammensetzen der Cakepops.

Etwa ein Drittel des Candy Coatings in einem möglichst schmalen, hohen Gefäß schmelzen. Jeweils ein Stäbchen 1 cm ins Candy Coating tauchen und damit dann eine Teigerdbeere aufspießen. Diese dann vollständig ins Candy Coating eintauchen, leicht abtropfen lassen und dann die Blätter und die Zuckerperlen anbringen. Zum Trocknen in eine Styroporplatte stecken.

Mit den restlichen Erdbeeren ebenso verfahren.

Erdbeer-Kokos-Cupcakes

Dienstag ist Valentinstag! 
Das rechtfertigt sogar, mitten im Winter aus weit entfernten Ländern importierte, mehr oder weniger frische Erdbeeren zu wunderbaren Erdbeer-Kokos-Cupcakes zu verarbeiten. Und Geld für irgendwelche Backzutaten auszugeben ist ohnehin besser als einen Blumenstrauß, der nach spätestens drei Tagen welkt, zu erstehen. Also stürzt euch ins Backvergnügen, denn mit diesen Cupcakes erobert ihr, meine lieben Leser, bestimmt jedes Herz!

Zutaten
Cupcakes
165 g weiche Butter
130 g Zucker
3 Eier, Raumtemperatur (!)
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
150 ml Milch
100 g Kokosflocken
Saft und Zeste 1/2 unbehandelten Limette
Frosting
150 g weiche Butter
80 g Puderzucker
200 g Frischkäse
Saft 1/2 unbehandelten Limette
100 g Erdbeeren
Verzierung
75 g Zartbitterschokolade
etwa 15 Marzipanherzen

für etwa 15 Stück

Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und 15 Papierförmchen auf einem Blech platzieren.

Butter und Zucker cremig rühren. Anschließend die Eier einzeln einrühren. Die Limettenzeste einrühren.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen.

Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Buttermasse rühren. Zuletzt Limettensaft und Kokosflocken einrühren.

Die Papierförmchen gleichmäßig mit Teig befüllen und für 25 Minuten goldbraun backen, dann vollständig auskühlen lassen.

Die Schokolade fein hacken und zwei Drittel davon in einer Metallschüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen. Währenddessen ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und das restliche Drittel Schokolade darin schmelzen (so wird die Schokolade anschließend schneller fest). Die Schokolade in eine Spritzflasche oder einen Spritzbeutel füllen und Amor-Pfeile auf das Backpapier spritzen. Fest werden lassen.

Die Erdbeeren waschen, trocken tupfen und in kleine Würfel schneiden.
Butter und Puderzucker lange aufschlagen, dann den Frischkäse und den Limettensaft unterrühren. Die Erdbeerwürfel vorsichtig unterheben.

Jeden Cupcake mit etwa 2 EL Frosting bestreichen und dann einen Schokopfeil sowie ein Marzipanherz, das von diesem „durchschossen“ wird, daraufsetzen.

Kühl aufbewahren.

Waffelsdorfkuchen

Wundert euch nicht über das seltsame Aussehen und besonders den seltsamen Namen dieses Kuchen, denn beides basiert auf einem „Insiderwitz“ des Geburtstagskindes. Wie unschwer zu erkennen war ich zu einer 16. – Geburtstagsparty eingeladen. An dieser Stelle noch ein Lob auf den Gastgeber für den unterhaltsamen Abend und natürlich Alles Gute zum Geburtstag!

Zutaten
Kuchen
250 ml Guinness
250 g Butter
75 g Kakao
300 g Zucker
Salz
150 g Créme fraîche
2 Eier
275 g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
Füllung
200 g Frischkäse
75 g Puderzucker
60 g Sahne
2 EL Whiskey
Verzierung
150 g Marzipan
40 g Puderzucker
Himbeeren
1 Zweig Zitronenmelisse o.Ä.
Zuckerschrift
+ Puderzucker zum Bestäuben

für eine Springform mit 22 cm Durchmesser

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen, einen Rost in die Mitte schieben und die Springform einfetten.

Das Guinness und die Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Kakao, Zucker und Salz einrühren, dann die Masse abkühlen lassen.

Währenddessen Créme fraîche und Eier verrühren. Diese Mischung dann unter die Guinnessmasse rühren. Mehl und Backpulver darübersieben und ebenfalls einrühren.

Die Masse in die Form füllen und etwa 30 Minuten backen. Nicht komplett durchbacken; der Kuchen sollte innen noch etwas feucht sein. Etwas abkühlen lassen, dann stürzen und vollständig auskühlen lassen.

Für die Verzierung das Marzipan mit etwa der Hälfte des Puderzuckers verkneten und auf einer mit dem restlichen Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche 0,4 cm dick ausrollen. Mithilfe einer Papierschablone auf Waffelform zuschneiden und dann mit einem Eisstiel o. Ä. ein Waffelmuster eindrücken.

Die Füllung herstellen: Den Frischkäse cremig rühren und den Puderzucker darübersieben (!). Sahne und Whiskey zugeben und die Masse locker aufschlagen.

Den Kuchen horizontal halbieren und 3/4 der Füllung auf der unteren Hälfte verteilen. Den „Deckel“ daraufsetzen und diesen oben mit der restlichen Frischkäsemasse einstreichen. Die Marzipanwaffel vorsichtig daraufsetzen. Mit der Zuckerschrift daraufschreiben. Zum Schluss die Himbeeren und den Zitronenmelissezweig darauf drapieren und das Ganze leicht mit Puderzucker bestäuben.

Kühl aufbewahren.

Blogiversary: Zuckerbäckerei-Petit Fours

Happy Blogiversary!

Stellt euch vor: Die Zuckerbäckerei feiert ihren 2. Geburtstag!
Nun könnte ich mich über die angeblich recht amüsante Wortneuschöpfung Blogiversary auslassen, wie es ein paar meiner Leser/Freunde schon getan haben (zwei englische Wörter in einem deutschen Satz verschmelzen?). Ich könnte auch einmal wieder schwärmen, wie einfach es mit meiner neuen Kamera ist, qualitativ hochwertige Fotos zu schießen (zumindest Vollautomatik: total einfach). Sogar noch etwas fiele mir ein: Eine Top-10-Liste meiner Lieblingsrezepte (ganz klar dabei: der erste Post überhaupt). Aber das Alles vielleicht ein anderes Mal. 
Denn heute, mit der Veröffentlichung des 196. Post, will ich mich vor allem bei euch lieben Lesern bedanken: Nur durch euch kann ich jetzt mehr als 12000 Klicks, 72 Kommentare und 39 Facebook-Likes zählen!

Danke 🙂


Zutaten
Biskuit
60 g Mehl
30 g Speisestärke
3 Eier, Raumtemperatur (!)
1 Prise Salz
80 g Zucker
Vanillezucker
+ 3-4 EL Zucker
Füllung
3 EL „gelbe“ Konfitüre (in meinem Fall Marille)
40 g Zartbitterschokolade
3 EL Sahne
Überzug
ca. 300 g Fondant oder angewirktes Marzipan(leider habe ich diesen nicht abgewogen)
+ Puderzucker für die Arbeitsfläche
Verzierung
1 EL Puderzucker
rote/rosa Lebensmittelfarbe
etwas Wasser oder klarer Schnaps (wird schneller trocken)

für etwa 40 Stück

Den Ofen auf 170° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Dieses so falten und evtl. zusammentackern, dass eine Form mit 30×40 cm entsteht.
Das Mehl und die Speisestärke vermischen und die Eier trennen.
Die Eiweiße schaumig schlagen, Salz, Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und schließlich steif schlagen.
Vorsichtig die Eigelbe unterrühren und anschließend die Mehlmischung darübersieben.
Mit einem Schneebesen vorsichtig vermengen.
Die Masse gleichmäßig in die Backpapierform streichen und 10 Minuten goldbraun backen (bei Berührung sollte eine Druckstelle auf dem Biskuit sofort wieder zurückspringen).
Sofort auf ein mit Zucker bestreutes, sauberes Geschirrtuch stürzen und abkühlen lassen.
Die Biskuitplatte in drei gleich große Rechtecke teilen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Sahne mit einem Schneebesen unterrühren (für die herkömmliche Herstellungsmethode von Ganache sind die Mengen zu gering).
Auf dem ersten Biskuitrechteck die Konfitüre verteilen, dann das nächste daraufsetzen.
Dieses Biskuitrechteck gleichmäßig mit der Ganache bestreichen und die letzte Biskuitplatte daraufsetzen.
Mit einem scharfen Messer die Biskuitplatten in Quadrate mit etwa 2cm zerteilen.
Den Fondant portionsweise auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und in Streifen, die so breit sind wie die Biskuitwürfel hoch, schneiden. Außerdem Quadrate mit 2 cm als „Deckel“ zuschneiden.
Zuerst einen Streifen außen um ein Pétit four wickeln, dann die oberen Kanten mit Wasser benetzen und einen „Deckel“ daraufsetzen.
Mit allen anderen ebenso verfahren.
Für die Verzierung Puderzucker, Lebensmittelfarbe und Wasser/Schnaps zu einem dickflüssigen Guss anrühren.
Mit einem Pinsel pinke Verzierungen auf die Pétit fours malen.

Baumkuchen-Lamingtons

Schon wieder ein Beitrag für Mr. P’s Lamington-Wettbewerb, dank der hinausgezögerten Deadline auch noch rechtzeitig… Diesmal habe ich schon wieder einen ziemlich deutschen Kuchen mit den Lamingtons kombiniert, wobei aber nur die Marmelade dazwischen und die Kokosraspel außenherum an den australischen Nationalkuchen erinnern. Vielen Dank an meine Freundin Maria, die mit ihrer nagelneuen Spiegelreflexkamera für mich fotografiert hat.

Another contribution to Mr. P’s Re-Inventing the Lamington competition – fortunately I’m not too late, because the deadline was extended to tomorrow. This time my cake is a combination of the Baumkuchen, a also very German cake, and the Lamington. The cake itself is no that similar to the lamington, but I hope the jam inbetween the cake, the icing and the dessicated coconut on the outsides make them to real lamingtons. Thanks again to Catie for the translation help and to my friend Maria who took the pictures.


Zutaten
Böden
250 g weiche Butter
40 g Zucker
150 g Marzipanrohmasse
8 Eier
140 g Zucker
Salz
80 g Mehl
80 g Speisestärke
Belag
500 g Aprikosenmarmelade
250 g Marzipanrohmasse
60 g Puderzucker
Guss
4 Eiweiß
Vanillezucker
200 g Puderzucker
+ 100 g Kokosflocken oder Mandeln

180° C vorgeheizt, Umluft – 10 Minuten Backzeit – für etwa 30 Stück mit 3 cm Durchmesser

Butter mit  40 g Zucker und Marzipan schaumig schlagen.
Dabei darauf achten, dass keine Marzipanstückchen zurückbleiben.
Die Eier trennen und die Eiweiße mit etwas Salz und dem restlichen Zucker steif schlagen und unter die Buttermasse rühren.
Zuerst die Eigelbe, dann das Mehl und die Speisestärke einrühren.
Die Masse auf zwei mit Backpapier ausgelegte 30×40 cm große Backbleche verteilen und gleichmäßig verstreichen.
Jeweils goldbraun backen.
Einen Boden stürzen, den zweiten ebenfalls verkehrt herum daraufsetzen und mit einem Backblech beschweren, damit beide eben werden.
Abkühlen lassen.
Beide Böden halbieren, damit 4 30×20 cm große Stücke entstehen.
Diese mit Aprikosenmarmelade bestreichen und aufeinandersetzen.
Das Marzipan mit dem Puderzucker anwirken und auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche auf 30×20 cm ausrollen.
Die Marzipanplatte auf die aufeinandergesetzten Böden legen.
Mithilfe eines runden Ausstechers oder eines kleinen Bechers etwa 30 Stück ausstechen.
Für den Guss die Eiweiße schaumig rühren und dann mit dem Puderzucker steif schlagen.
Eine Tasse mit dem Guss befüllen und die Baumkuchen mit der Marzipanseite zuerst in den Guss tauchen.
Auf einem Kuchengitter abtropfen lassen.
Die Baumkuchen in Kokos oder Mandeln wälzen und trocknen lassen.

Ohne Guss – without glaze

Ingredients
Cake
250 g soft butter
40 g sugar
150 g marzipan
8 eggs
salt
140 g sugar
80 g flour
80 g corn starch
500 g apricot jam
250 g marzipan
60 g powdered sugar
Icing
4 egg whites
vanilla extract
200 g powdered sugar
+ 100 g dessicated coconut or almonds


180° C pre-heated – bake for 10 minutes – for about 30 lamingtons

Mix butter, 40 g sugar and marzipan until the marzipan has dissolved.
Separate the eggs and beat the egg whites with salt and the remaining sugar until stiff.
Mix the egg whites into the batter.
Stir in the egg yolks, the flour and the corn starch.
Spread the batter onto two lined sheets (30×40 cm).
Bake until golden brown.
Put the two cakes up side down and put the two sheets on them to make them flat.
Let cool.
Cut the cakes in the middle to get 4 pieces 30×20 cm.
Spread the apricot jam on the cakes and put them on each other.
Knead the marzipan and powdered sugar together and roll out to 30×20 cm.
Put the marzipan onto the stacked cakes.
Cut out 30 circles with the help of a cookie cutter or a glass (diameter 3 cm).
For the icing beat the egg whites and the powdered sugar until stiff.
Fill the icing into a cup and dip the Baumkuchen-Lamingtons into it.
Put onto a rack and let drain for a minute.
Roll the Baumkuchen-Lamingtons in dessicated coconut or almonds and let dry.