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Schoko-Bananen-Guglhupf

Meine Nachbackliste wird zwar mit jedem Zuckersüß länger, doch ich halte mich ran mit dem Abarbeiten. Mit diesem Guglhupf, ursprünglich von Zucker, Zimt und Liebe gebacken, kann ich gleich einen Punkt durchstreichen. Nebenbei habe ich noch ein paar Bananen vorm Vergammeln bewahrt und mit dem Kuchen als Mitbringsel (hoffentlich) eine Freude beschert.

Probiert habe ich natürlich auch, für mich selbst habe ich nämlich ein kleines Herzerl gebacken, das ihr auf meiner neuen Instagram-Seite bewundern könnt. Schmeckt gut, dieser Schoko-Bananen-Kuchen!

My list of things to bake gets longer with every single Zuckersüß, but I’m working on it. With this bundt cake, originally baked by Zucker, Zimt und Liebe, I can cross one recipe off the list. In the same time I saved a bunch of bananas from spoiling and did someone a favor with bringing the cake to their house.

Of course I’ve also tried a little bit, for myself I baked an additional mini heart cake. You can find it on my new Instagram. Tastes really good, this chocolate banana cake!

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Die Zuckerbäckerei feiert ihren 4. Geburtstag!

Zwar mit ein bisschen Verspätung, dafür mit einer umso cooleren Erweiterung der Küche. Stellt euch vor, meine liebsten Leser, ich darf seit meinem Geburtstag eine KitchenAid in himbeereis aka wunderbar pink mein Eigen nennen.

hafercookies mit walnüssen und cranberries

Zum 4. Geburtstag gibt es, zufällig genau wie letztes Jahr, was mit Cranberries, nämlich Cranberry-Walnuss-Cookies aus einem meiner momentanen Lieblingsbackbücher Milk & Cookies von Tina Casaceli.

Zur Feier des Tages möchte ich euch ein paar Fakten und Zahlen rund um die Zuckerbäckerei vorstellen. Der allererste Post über Mürbteigplätzerl, den ich im zarten Alter von 14 Jahren geschrieben habe und noch mit meiner kleinen Fujifilm-Kamera fotografiert habe, ist insgeheim wohl das meist verwendete Rezept in meiner Küche, Mürbteig kann man schließlich zu fast allem gebrauchen.

Mich aber für einen einzigen Liebling unter den mittlerweile 349 Rezepten entscheiden ist mir ganz und gar unmöglich. „Euer“ Lieblingsrezept, das beliebteste Rezept aller Zeiten ist nicht schwierig zu bestimmen. Mit großem Abstand ist der Regenbogenkuchen aus dem Sommer 2011 klickzahlenmäßig an der Spitze. Momentan aber auch noch sehr häufig angeklickt werden die Breaking Bad-Cupcakes von letzter Woche und die Mandelkekse vom August.

Auf Facebook fasst die Zuckerbäckerei auch langsam Fuß, ich freue mich wirklich über die 238 Likes, die ihr meiner Seite gegeben habt. RSS scheint mit dem Verschwinden von Google Reader leider ein bisschen aus der Mode gekommen zu sein, den neuen Feed haben nur 23 Leser abonniert, wo es bei Blogger noch 60 waren.

Die Zuckerbäckerei ist jetzt übrigens auch bei instagram zu finden. Wenn ihr noch mehr Süßes und von Zeit zu Zeit ein paar Behind-the-Scenes-Fotos sehen wollt, folgt mir doch!

Vom zusammengeschusterten Blogger-Blog an den Anfängen meiner Back-, Fotografier- und natürlich Bloggerkarriere ist die Zuckerbäckerei in vier Jahren zu einem „richtigen“ Foodblog bei WordPress mit eigener Domain, DSLR und KitchenAid geworden. Ich traue mich gar nicht auszurechnen, wie viel Zeit ich in dieses „Projekt“, das mittlerweile zum Lieblingshobby ausgeartet ist, schon investiert habe. Aber auf jedenfall würde ich sagen, es hat sich gelohnt! Und dass ich auf unbestimmte Zeit weiterblogge, ist doch selbstredend 😉

hafercookies mit walnüssen und cranberries2

Zum Schluss sage ich noch mal Danke an euch alle, die ihr das lest. Ich freue mich so sehr, wenn mir mal wieder jemand über den Weg läuft und sagt, er/sie hätte dieses oder jenes von meinem Blog nachgebacken. Wenn ich gelegentlich wieder mit Visitenkarten um mich schmeiße, erkläre ich, wenn nötig fünfmal, was ich hier eigentlich mache. Und wenn dann nur eine von diesen fünf Visitenkarten jemanden ins Internet lockt, kann ich mich freuen wie ein kleines Kind an Heiligabend. Ein Kommentar oder eine E-mail in meinem Postfach (zuckerbaeckerei@gmail.com) zaubert mir genauso ein Lächeln ins Gesicht. Ich hoffe, dass schaffe ich mit meinen Posts hin und wieder auch bei euch, schreibt mir doch mal, was ihr sehen wollt!

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Breaking Bad – Cupcakes

Breaking Bad. Es gibt keinen einzigen Menschen in meinem Freundeskreis, der nicht sofort etwas mit diesen zwei Wörtern anzufangen weiß. Ich selbst bin zwar nie über die ersten beiden Folgen hinausgekommen, obwohl ich die Serie bis dahin wirklich sehenswert fand. Ein paar meiner Freunde sind dagegen richtige Hardcore-Fans von Walter White und Co. Deshalb habe ich mir für die nächste Geburtstagseinladung etwas ganz besonderes als Geschenk überlegt: Cupcakes mit blauen Zuckerkristallen aka Meth obenauf.

Beim Zuckerkochen müsst ihr zwar mangels Illegalität nicht Angst haben, von irgendwem erwischt zu werden. Aber gefährlich ist es trotzdem! Bei einer Temperatur von 150° C macht es besser nicht so wie ich, meine liebsten Leser, und verbrennt euch eure Hand am blubberndem Zucker…

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Mandel-Quinoa-Granola mit Ahornsirup

Cornflakes frühstücken mag ich nicht, ich esse sie höchstens mal als Nachmittagssnack. Ganz anders sieht es da mit selbstgemachtem Granola aus. Dieses hier enthält sogar noch Quinoa, das ich noch nie vorher in anderer Form als in Bratlingen gegessen habe, also den noch-nie-ausprobiert-Bonus bekommt. Dank der Kombination mit Ahornsirup und Haferflocken, die ich sowieso am liebsten in jedem zweiten Rezept verwenden würde, wird dieses Granola mein neuer Frühstücksliebling!

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Mandelkekse

Auf unerklärliche Weise habe ich auf dem letzten Festival meinen Geldbeutel verloren und das erst bemerkt, als ich daheim wieder ausgepackt habe. Todtraurig um meinen geliebten roten Geldbeutel und natürlich auch den Inhalt suchte ich die Online-Fundbüros ab. Leider fand ich nichts, was meinem Geldbeutel nur ansatzweise ähnlich sah.
Dann fand ich aber ein kleines Päckchen aus Luxemburg im Briefkasten. Und was war drin? Mein Geldbeutel!
Der lieben Finderin habe ich diese Danke-Mandelkekse gebacken und geschickt, ich hoffe sie sind heil angekommen!
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Post aus meiner Küche #5 – Kindheitserinnerungen

Schon alles aufgegessen – Nadine’s PAMK-Paketinhalt

Die fünfte Runde von Post aus meiner Küche bereitete mir echtes Kopfzerbrechen. Kindheitserinnerungen, die man verschicken kann, fielen mir nämlich nicht übermäßig ein. Die vorherigen Themen, sei es nun Schokoladiges (geht immer!) oder Picknick (soo viel Inspiration), waren dagegen geradezu (Achtung, Wahnsinnswortspiel) ein Kinderspiel.
Mein erster Gedanke für diese Tauschrunde waren Kirschen in Eiswürfeln, die ich immer mit meinem Opa gegessen habe. Aber Gefrorenes verschicken funktioniert leider nicht einmal bei diesen schrecklich kalten Märztemperaturen. So sehr ich auch überlegte, mir fiel nichts ein. Man könnte meinen, dass meine Erinnerung an Kindheitsleckereien noch glasklar sein müsste, bin ich doch noch nicht einmal volljährig. Doch weit gefehlt. Ein Gespräch mit meiner Mama brachte mich dann noch auf meine Lieblings-Pfannkuchen und Kaiserschmarrn; das mit dem Verschicken würde hier jedoch auch nicht klappen.

Dann, endlich: Beim Durchstöbern meiner Backbuchsammlung fiel mir das Kochbuch meiner Grundschule, in dem ich mit einem Muffinsrezept verewigt bin, in die Hände. Ich entschied mich allerdings nicht für meine Muffins, sondern für den coolsten Geburtstagskuchen, den sich eine Grundschülerin wünschen kann: Zebrakuchen mit Schokoguss und gaaanz vielen bunten Streuseln.

Noch weiter hinten im Kochbuchregal fand sich dann noch „Phantasie und Phantasüss“, das ich, glaube ich jedenfalls, vor ewigen Zeiten einmal gewonnen habe. Darin gibt es zu jedem Rezept mit richtig tollem Namen, z.B. „Sir Puddingtons Vermächtnis“, eine passende Geschichte und Step-by-Step-Fotos, damit der Nachwuchsbäcker auch keine Fehler macht. Naja, lange Rede kurzer Sinn, „Kater Konrads Mäusespeck“ hat es mir angetan. Ich kann mich erinnern, an diesem Rezept fast verzweifelt zu sein, weil ich es einfach nicht allein backen konnte. Und das nur, weil es mir nicht gelang, Eigelb vernünftig von Eiweiß zu trennen. Mittlerweile habe ich das glücklicherweise gelernt und diese leckeren Kekse in Erinnerung an meine Anfänge als Zuckerbäckerin mit in mein Paket für Nadine gepackt.

Zebrakuchen
Zutaten
5 Eigelb
300 g Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
125 ml warmes Wasser
250 ml Öl
375 g Mehl
1 Pck. Backpulver (ich würde das nächste Mal ein bisschen weniger nehmen)
5 Eiweiß
2 EL Kakao
Verzierung
Kuvertüre
Zuckerstreusel

für eine große Springform (26 cm Durchmesser) oder eine kleine Springform (13 cm Durchmesser) und 18 (Herz-)Muffinsförmchen

Die Backformen fetten. Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Mehl und Backpulver vermischen.

Eigelbe und Zucker mit dem Vanillemark schaumig schlagen. Wasser, Öl und die Mehlmischung einrühren.

Die Eiweße steif schlagen und unter den Teig heben. Diesen in zwei gleich große Portionen teilen und eine davon mit Kakao dunkel färben.

Dann den Teig in die Formen füllen: Von der Mitte her immer abwechselnd einen Esslöffel hellen und dunklen Teig aufeinandersetzen. Dieser sollte dann auseinanderlaufen und es ergibt sich ein Zebramuster.

Für 30 Minuten backen und dann mit einem Holzstäbchen eine Garprobe machen. Je größer die Form, desto länger die Backzeit. Vollständig abkühlen lassen.

Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen. Mit Zuckerstreuseln verzieren.

Mäusespeck
Zutaten
1 Ei
1 Eiweiß
90 g Zucker
40 ml Sahne
120 g Mehl
+ 50 g Puderzucker
Johannisbeersaft

für 12 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eiweiße steif schlagen, dann den Zucker unterrühren, bis sich dieser aufgelöst hat.

Die Sahne ebenfalls steif schlagen und dann zusammen mit Eigelb und Mehl unter den Eischnee heben.

In einen Spritzbeutel füllen und mit genügend Abstand 12 „Mäusespecke“ auf das Backpapier spritzen. Etwa 14 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.

Abkühlen lassen und währenddessen Puderzucker und Johannisbeersaft zu einem dicken Guss verrühren. Damit den Mäusespeck verzieren.

Granola

Einfach jeder Blogger verkauft sein Granola als „Killer“ oder „the best you’ve ever had“ – das gleiche Spiel wie mit den weltbesten Brownie/Schokocookie/Cupcake-Rezepten. Hier halte ich mich aber ans schlichte Granola alleine, denn das verursacht schon genug Stirnrunzeln bei allen, den ich erzählt habe, das ich welches gemacht habe. Natürlich könnte ich mich auch aufs noch schlichtere „Müsli“ beschränken, aber so langweilig will ich es nun auch wieder nicht anpreisen. Denn es schmeckt wirklich echt richtig supergut!!! 😉

nach einem Rezept von how sweet it is
Zutaten
120 g kernige Haferflocken
50 g gehobelte Mandeln
30 g Kokosflocken
30 g Leinsamen
Salz
3 EL Honig
1 EL Vanillezucker
30 g Butter
1 EL neutrales Öl

Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Mandeln, Kokosflocken, Leinsamen und Salz vermischen.

Honig, Vanillezucker, Butter und Öl in einem kleinen Topf erhitzen und solange rühren, bis die Masse homogen ist. Anschließend über die Haferflockenmischung gießen und gut vermischen.

Die Masse auf dem Blech verteilen und 10 Minuten backen. Gut durchrühren und nochmals 10 Minuten backen.

Komplett abkühlen lassen und luftdicht aufbewahren.

Joghurt-Pancakes

Diese Pancakes waren heute meine letzte Rettung. Zwischen den Jahren ist frisches Brot nämlich Mangelware. So schaute ich also, wie immer wenn ich erstmal nicht weiter weiß, in den Kühlschrank und fand: Einen einsamen Becher Joghurt. So kam ich auf die Idee, Joghurt-Pancakes zu machen. Foodgawker brachte mir leider kein passendes Rezept, sondern wieder einmal nur viel Zeitverzögerung beim Stöbern durch sämtliche Pancakerezepte der Blogosphäre. Mein deshalb selbsterdachtes Rezept in minimaler Anlehnung an die Pancakes vom vorletzten Sommer funktionierte wider Erwarten ziemlich gut und es wurden sehr leckere Ferienfrühstücks/mittagessens-Joghurt-Pancakes mit einem Meer an Ahornsirup.

Zutaten
80 g Vollkornmehl
80 g Mehl
20 g brauner Zucker
1 TL Backpulver
Salz
1 Ei
150 g Joghurt
120 ml Milch
+ Butter für die Pfanne
Ahornsirup

für 10-15 Stück

Alle trockenen Zutaten in einer kleinen Schüssel vermischen.

Ei, Joghurt und Milch in einer zweiten Schüssel mit einen Schneebesen verrühren. Langsam die Mehlmischung einrühren und solange rühren, bis der Teig glatt ist.

Eine beschichtete Pfanne erhitzen und etwas Butter darin schmelzen lassen.

Jeweils zwei Esslöffel Teig hineingeben und auf einen Durchmesser von etwa 8 cm verstreichen. Wenn der Teig anfängt zu blubbern, wenden und noch etwas bräunen. Aus der Pfanne nehmen und mit dem restlichen Teig ebenso verfahren.

Noch warm mit Ahornsirup servieren.

8: Caramel Cayenne Popcorn von Bittersweet Baker

Heute erwartet euch hinter dem 8. Adventskalendertürchen ein ganz besonderes Rezept, nämlich die Caramel Cayenne Popcorn von Adriana, die das Blog Bittersweet Baker schreibt. Schon letztes Jahr hat sie leckeres Lebkucheneis zu meinem Adventskalender beigesteuert und so freue ich mich wahnsinnig, das es auch dieses Jahr wieder etwas Leckeres aus ihrer Küche gibt. Danke dafür Adriana!

Zum besseren Verständnis für euch, meine lieben Leser, habe ich Adrianas Post auf Deutsch übersetzt:

Als Kind hasste ich scharfes Essen.
Ich konnte nicht verstehen, wie jemand es mögen konnte, wenn sein Gaumen regelrecht angegriffen wird oder wie man es aushalten konnte weiterzuessen, wenn die Lippen mit schmerzhaften Nadelstichen übersät werden. Ich konnte Schärfe einfach nicht ausstehen, ganz unabhängig von der Menge. Denn sie lenkte mich vom Geschmack des Essens ab und zwang mich stattdessen, mich auf den aufkeimenden Schmerz in meiner Kehle zu konzentrieren. Im Gegensatz dazu liebt mein Vater Scharfes. Er hat ein Glas voll mit selbstgemahlenen, knallrot und braun gefleckten Chiliflocken auf dem Küchenschrank und bestreut jede Mahlzeit mit einem guten Teelöffel davon. Er scheint immun gegen das Brennen. Ich dagegen könnte auch winzige Mengen von Schärfe in meinem Essen wahrnehmen. Nachdem ich etwas gegessen hatte, von dem meim Vater versprochen hatte, dass es unmöglich bemerkbare Spuren von Chili enthielt, brannten mir die Lippen und tränten mir die Augen noch Stunden danach. Scharfe Gewürze und Chili könnten sich für mich vielleicht auch deshalb so unglaublich scharf anfühlen, weil ich es sehr häufig hinbekomme, etwas davon um meine Nase und meine Augen zu bringen. Abgesehen davon versuchte ich sowieso mein Bestes, um davon wegzubleiben.
Als ich älter wurde, wurde ich nach und nach weniger empfindlich gegen das Brennen und schließlich hörte die Schärfe auf, mich weiter zu stören. Jetzt bin ich sogar im Stande, sie wertzuschätzen. Mit nicht wenig Widerstand brachte mich mein Vater letztes Thanksgiving dazu, ein kleines bisschen Chiliflocken zu den Karamellpopcorn, die ich gerade machte, zu geben.

Die süßen, knusprigen Popcorn sind gerade klebrig genug, um kleine Haufen zu formen, die dann mit weicher dunkler Schokolade überzogen werden. Und gelegentlich ein scharfer Klumpen gibt Überraschungen, die schnell in Vorfreude auf den nächsten umschwingen.

Während der Thanksgivingferien habe ich drei Portionen gemacht und jetzt, zwei Tage später, ist nichts mehr davon übrig. Ich stürzte fast in eine Krise, als ich ein Foto davon schießen wollte, denn sie verschwanden so schnell. Die Popcorn sind das beliebteste Dessert, das ich jemals gemacht habe!


I used to hate spicy food as a child. 
I couldn’t understand how anyone could enjoy having their palate assaulted, or how they could stand eating as the outlines of their lips become embossed with pinpricks of pain.
I couldn’t tolerate heat, no matter the amount.  It distracted from the flavor of the food, forcing me to focus instead on the burgeoning pain at the back of my throat.
My father, on the contrary, loves the heat. He keeps a jar of home ground, bright red and brown flecked chili flakes over the kitchen cabinet, and sprinkles what may as well be a whole teaspoonful over every meal. He seems to be immune to the burn.
So unlike him, I could detect miniscule amounts of heat in my food.
I would often spend hours with burning lips and tearing eyes after eating something he promised could not possibly have any detectable traces of chili.
Spice and chili may have felt so unnaturally hot to me because I frequently managed to get some around my eyes and nose, but no matter the reason, I did my best to stay away from it.
As I grew older, I gradually became desensitized to the burn, and eventually, the heat stopped bothering me altogether.
Now I am even able appreciate it.
I wasn’t the least bit reluctant last Thanksgiving when my father suggested I add a pinch of hot chili flakes to the batch of caramel popcorn I was making.
The sweet, crisp kernels of popcorn are just sticky enough to hold together to form clusters that are drizzled over with smooth dark chocolate, and the occasional hot clump lends a sense of surprise that quickly turns into anticipation.
I made three batches over Thanksgiving break, and now, two days later, none remains. I almost ran into a crisis when it came to photographing it because of the rate at which it was disappearing. It’s the most popular dessert I’ve made yet. 

nach einem Rezept aus Baked Explorations

Zutaten
200 g (1 cup) Popcorn-Maiskörner oder (24 cups) bereits fertige Popcorn
225 g (1 cup) Butter, in kleinen Stückchen
400 g (2 cups) brauner Zucker
120 ml Sirup
2 EL Zuckerrübensirup
1/2 TL Salz
3/4 TL Natron
1 1/2 TL Vanilleextrakt (= 1 Vanilleschote)
1/4 TL Chiliflocken (oder weniger, je nach dem wie scharf sie sind)
340 g hochwertige dunkle (60 – 72 %) Schokolade, geschmolzen

Die Popcorn-Maiskörner nach deinen Vorlieben zubereiten und abkühlen lassen.
Den Ofen auf 120° C vorheizen. Die fertigen Popcorn in eine große Backform geben und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die Butter bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Braunen Zucker, Sirup und Zuckerrübensirup zugeben und gut umrühren. Bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Umrühren weiterkochen, bis die Masse zu kochen beginnt. Auf eine Temperatur von 116°C bringen, dabei unbedingt ein Zuckerthermometer verwenden.
Den Topf von der Hitze nehmen und Salz, Natron und Vanilleextrat unterrühren.
Das Karamell über die Popcorn gießen und mit Chiliflocken bestreuen. Mithilfe eines Teigspatels umrühren, bis alle Popcorn mit Karamell überzogen sind.

Die Popcorn für 15 Minuten backen. Danach wieder mithilfe eines Teigspatels gut umrühren und nochmals 20 Minuten backen. 
Für 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann auf das Backblech mit dem Backpapier stürzen. Weitere 15 Minuten abkühlen lassen und dann die Schokolade in dünnen Linien darübergießen.

Die Schokolade fest werden lassen und anschließend die Popcorn in kleine Stückchen brechen. Die Caramel Cayenne Popcorn können luftdicht verpackt bis zu einer Woche aufgehoben werden.


With minor adaptions from Baked Explorations
1 cup unpopped kernels or 24 cups popped corn
1 cup (2 sticks) unsalted butter, cut into chunks
2 cups firmly packed dark brown sugar
½ cup light corn syrup
2 tablespoons unsulfured molasses
½ teaspoon salt
¾ teaspoon baking soda
1½ teaspoons pure vanilla extract
¼ teaspoon chili powder (more or less depending on level of heat of the chili powder)
12 ounces good-quality dark chocolate (60 to 72%), melted
If you are starting with kernels, pop them using any method you prefer and let them cool. Preheat the oven to 250 degrees F. Place the popped popcorn in a large roasting pan. Line a sheet pan with parchment paper.
In a medium saucepan over low heat, start to melt the butter. Add the brown sugar, corn syrup, and molasses, and stir gently with a heatproof spatula. Continue to cook over medium heat, stirring only occasionally, until the mixture starts to boil. Clip a candy thermometer to the side of the pan and bring the syrup to the soft-ball stage, approximately 240 degrees F. Remove the pan from the heat and stir in the salt, the baking soda, and vanilla. Pour the caramel over the popcorn in large streams, then sprinkle with chili powder. Use your spatula to fold the popcorn until it is completely coated with caramel.
Place the roasting pan in the oven and bake for 15 minutes. Use a spatula to lift, flip, and coat the popcorn in the warm caramel, then continue baking for another 20 minutes. Cool the caramel popcorn in the pan for 5 minutes and transfer it to the lined sheet pan. Cool for approximately 15 minutes and drizzle the dark chocolate in crisscross patterns over the top. Let the chocolate set before breaking the popcorn into serving-size pieces. Store in an airtight container for up to 1 week.




7: Vanillesirup und Vanillezucker

Vanille ist wohl eines der universellsten Gewürze überhaupt. Und im Supermarkt leider auch sehr teuer. Glücklicherweise kostet sie in Großbestellungen bei ebay nicht mehr ganz so viel und findet deshalb sehr oft Verwendung in meinen Rezepten. In den Zutatenlisten ebendieser steht häufig (Vanille-)Zucker und damit meine ich nicht etwa den Vanillinzucker in kleinen Papiertütchen, die meine Küche schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen haben. Nein, es ist der Zucker, der durch alle bereits ausgekratzte Vanilleschoten, die ich dazugeschmissen habe, einen viel stärkeren Vanillegeschmack erhält, als es jedes Päckchen gekauften Zucker jemals schaffen würde.
Mit dem Vanillesirup ist es ähnlich wie mit den Schoten: er ist wahnsinnig teuer. Selbstgemacht hält er sich zwar auch nicht so lange, aber Konservierungsmittel sind auch nicht drin. Auf in den Vanilleoverkill!

Vanillesirup
Zutaten
300 g Zucker
250 ml Wasser
etwas Zitronensäure (wichtig damit der Sirup nicht auskristallisiert)
1 Vanilleschote

Die Vanilleschote auskratzen.

Zucker, Wasser und Zitronensäure in einem kleinen Topf aufkochen. Vanillemark und Schote zugeben und etwa 5 Minuten köcheln lassen.

Abkühlen lassen, abseihen und in eine saubere Flasche füllen.

Gut gekühlt hält sich der Sirup etwa eine Woche.

Vanillezucker
Zutaten
Zucker
Vanilleschoten, ggf. bereits ausgekratzt

Zucker und Vanilleschoten in ein luftdichtes Gefäß geben und durchziehen lassen. Nach Verwendung immer wieder mit Zucker auffüllen, die Vanille gibt lange ihr Aroma ab.