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Mini-Kürbiscupcakes

Mit nur sieben Tagen Verspätung präsentiere ich euch heute das Rezept zum 7-(SIEBEN)-jährigen Jubiläum der Zuckerbäckerei: Mini-Kürbiscupcakes.

Eigentlich wollte ich das Frischkäsefrosting obenauf mit giftig grünem steirischen Kernöl färben, nur musste ich feststellen, dass unsere Literflasche über den Sommer ranzig geworden war. Mit Zuckerrübensirup konnte ich einen zwar weniger spektakulären, aber immerhin wohlschmeckenden Ersatz finden. Den Kürbis-Anteil in der Deko stellen letztendlich ein paar Kürbiskerne, wobei ich mir hier in Anlehnung an diesen Kürbiskuchen von vor zwei Jahren auch karamellisierte Walnüsse sehr gut vorstellen kann. Fürs Rezept hier noch ein Dankeschön an Franzi, die es mir zum Geburtstag geschenkt hat.

Mini-Kürbiscupcakes

Nun aber zum wichtigsten Teil: Dem Geburtstag meines lieben Blogs! In jährlicher Tradition ein paar aktuelle Zahlen:

Aktuell online sind 780 Posts, davon 536 Rezepte und 221 Lieblingslinksammlungen. Die Facebookseite zählt 484 Likes, auf Instagram folgen mir 313 Menschen.

Mini-Kürbiscupcakes

In der Zuckerbäckerei habe ich viele Geburtstage gefeiert (zuletzt den 21. mit einer Apfeltarte), Abitur gemacht, etwas mehr als ein Jahr Freiwilligendienst in Marokko verbloggt und zwei Studiengänge begonnen. Zu den Jahrestagen habe ich Sour Cream Cookies, Petit Fours, Cranberry-Walnuss-Kuchen, Cranberry-Walnuss-Cookies, Funfetti Lemon Curd Torte und Birnen-Cupcakes mit Ziegenkäse gebacken.

Seit letztem Oktober habe ich nochmal einen Adventskalender veröffentlicht (was sich dieses Jahr leider nicht ausgehen wird 🙁 ), eine Reise nach Brüssel, Namur und Nancy gemacht, endlich einmal die re:publica besucht, ein paar Tage in Venedig verbracht (und auch in Marokko, nur immer noch keinen Post dazu geschrieben) und bin noch dazu unter die Podcaster_innen gegangen: Lieblings-Plätzchen-Podcast.

Wie auch zu jeder anderen Zeit im Jahr interessiert mich eure Meinung zu diesem verspäteten Festtag besonders, meine liebsten Leser_innen. Welcher Post ist euch in Erinnerung geblieben? Welches Rezept war euer absoluter Favorit in diesem Jahr? Schreibt mir doch einen Kommentar oder eine E-Mail an jana [at] zuckerbaeckerei.com. Danke fürs Lesen! 🙂

Mini-Kürbiscupcakes

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Karotten-Ananas-Muffins

Für was braucht man eigentlich große Mengen Karotten? Karottensalat vielleicht, aber der fällt allergiebedingt für mich flach. Karottensuppe wär auch noch gut, aber dafür ist gerade zu sehr Sommer. Mir begegnete vor nicht allzu langer Zeit auch „Karotten-Lachs“ im Internet, aber der Aufwand dafür war eindeutig zu groß. Das Kilo Karotten in meinem Kühlschrank musste ich aber trotzdem verarbeiten, denn wegschmeißen geht gar nicht!

Karotten-Ananas-Muffins

Natürlich gibts dann noch die Option Gemüse-Kuchen. Ich hatte auch noch supersüße Papierförmchen in meinem Prop-Chaos rumliegen, also wurden es Muffins statt ein Kastenkuchen. Das Rezept mit Obst und Gemüse habe ich von Joy The Baker, die das Ganze aber für eine ganze Partymeute gebacken hat – ich musste die Menge dritteln.

Karotten-Ananas-Muffins

So hatte ich wieder Gebäck im Haus, das sich für ein paar Tage gut als Frühstück und/oder Nachmittags-Kaffee-Snack macht. Und zumindest zwei Karotten weniger im Kühlschrank!

Wenn ihr auch zu viele Karotten, aber keine Lust auf Karotte-Ananas habt, ist vielleicht eines dieser Rezepte etwas für euch: v.l. Karottenkuchen, Carrot Cake Whoopie Pies, Karotten-Zucchini-Kuchen.

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Oreos

Oreos gab es schon mal hier in der Zuckerbäckerei. Im Juni 2011 schaffte ich damit, Foodgawker ein erstes Foto unterzujubeln. In der Zwischenzeit habe ich natürlich immer wieder einmal Oreos gebacken, doch der Grund warum ich sie jetzt nochmal poste, sind nicht etwa die süßen rosa Zuckerperlen, die ich kürzlich gefunden habe, sondern die „neue“ Füllung. Statt pappsüßem amerikanischen Buttercremefrosting hält die Kekse bei dieser Version nämlich klassisches Creamcheesefrosting zusammen. So sind sie zwar nicht mehr ganz so nah am Original, doch bekommt man auch nicht sofort einen Zuckerschock (ja, das kann sogar in der Zuckerbäckerei passieren!).

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5: Chai-Cupcakes

Heute gibt es einmal wieder Cupcakes! Diese hier sind aber etwas Besonderes: Sie kommen nämlich ganz ohne Zucker aus! Wie das geht? Gaaanz viel Ahornsirup im Teig. Und dazu noch eine wunderbare Chai-Gewürzmischung, die nicht nur in die Vorweihnachtszeit passt.

Für das Sternchen obenauf habe ich in kleine ausgestochene Sterne aus Mürbteig vorher eingeweichte Zahnstocher gesteckt und gebacken. So verkohlt das Holz nicht und die Deko hält sicher!

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Breaking Bad – Cupcakes

Breaking Bad. Es gibt keinen einzigen Menschen in meinem Freundeskreis, der nicht sofort etwas mit diesen zwei Wörtern anzufangen weiß. Ich selbst bin zwar nie über die ersten beiden Folgen hinausgekommen, obwohl ich die Serie bis dahin wirklich sehenswert fand. Ein paar meiner Freunde sind dagegen richtige Hardcore-Fans von Walter White und Co. Deshalb habe ich mir für die nächste Geburtstagseinladung etwas ganz besonderes als Geschenk überlegt: Cupcakes mit blauen Zuckerkristallen aka Meth obenauf.

Beim Zuckerkochen müsst ihr zwar mangels Illegalität nicht Angst haben, von irgendwem erwischt zu werden. Aber gefährlich ist es trotzdem! Bei einer Temperatur von 150° C macht es besser nicht so wie ich, meine liebsten Leser, und verbrennt euch eure Hand am blubberndem Zucker…

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Schoko-Chili-Cupcakes

Schoko-Chili ist eine meiner liebsten Geschmackskombinationen. Und doch habe ich sie, bis jetzt, niemals zu einem Cupcake umgesetzt. Passenderweise warteten noch ein paar Chilifäden vom Wiener Naschmarkt auf ihren großen Auftritt und verliehen den Cupcakes noch ein kleines bisschen zusätzliche Extravaganz. Wenn ihr, meine liebsten Leser, also mit eurer Kaffeetafel ein bisschen Eindruck bei euren Gästen schinden wollt, versuchts mit diesem Rezept!

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Schoko-Zimt-Cupcakes

Ich mache selten Cupcakes, für den Alltag sind sie einfach ein bisschen zu unpraktisch. Sobald ich aber auf einer Geburtstagsparty eingeladen bin, kann der Gastgeber mit hoher Wahrscheinlichkeit auf ein gebackenes Geschenk hoffen. So auch ein Freund von mir, der kürzlich seinen 18. Geburtstag feierte. Ich überlegte lange, wie ich am besten sein Faible für Uhren unterbringen konnte – so kam es zu den kleinen Fähnchen. Ohne die wären diese Cupcakes übrigens wegen des sehr zimtigen Frostings auch gut für die Vorweihnachtszeit geeignet.

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Limetten-Kokos-Cupcakes mit Erdbeeren

Diese Cupcakes sind mehr oder weniger ein Zufallsprodukt aller Zutaten, die ich so im Kühlschrank gefunden habe. Besonders waghalsig war die Verwendung von cremiger Kokosmilch, weil ich solche noch nie verarbeitet habe. Dadurch bekommen die Cupcakes ein bisschen Karibikflair, das sich sowohl im Teig als auch im Frosting ganz gut macht. Ziemlich lecker!
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Rüblitarte

Wieso sind Karotten neben Ostereiern und Osterhasen, deren Zusammenhang ich schon kurios genug finde, eigentlich so typisch „Ostern“? Und wieso taucht alles „Rübli“-Gebäck nur zu dieser Jahreszeit auf? Bei diesem Kuchen ist es wirklich schade drum, genauso wie bei dessen Vorgängern aus den letzten beiden Jahren, nämlich Karottenkuchen und Carrot Cake Whoopie Pies. Nichtsdestotrotz kam ich auch dieses Jahr wieder saisonal passend auf die Idee, Karotten in etwas Süßem zu verarbeiten. Das Rezept stammt allerdings nicht aus einer aktuellen Zeitschrift oder gar einem Blogartikel, sondern aus einem klassischen, sich nicht der Jahreszeit anpassenden Backbuch: Anniks göttliche Kuchen. Und an göttlich kommt diese Tarte schon sehr nah dran!

nach einem Rezept aus Anniks göttliche Kuchen
Zutaten
Boden
100 g kalte Butter in Stückchen
80 g Puderzucker
Mark von 1/4 Vanilleschote
Salz
1 Ei
220 g Mehl
Füllung
80 g Mehl
1/2 TL Natron
Salz
1 TL Zimt
Muskat
Mark von 1/4 Vanilleschote
100 g Zucker
1 TL Honig
2 Eier
100 ml Öl
250 g Karotten
80 g Walnüsse
70 g Rosinen
Frosting
80 g weiche Butter
100 g Puderzucker
200 g Frischkäse
Mark von 1/2 Vanilleschote
Verzierung
130 g Marzipan
50 g Puderzucker
orange und grüne Lebensmittelfarbe
gehackte Walnüsse

für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser

Für den Boden alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron, Salz, Zimt, Muskat und Vanillemark vermischen.
Die Karotten schlälen und fein raspeln. Die Walnüsse grob hacken.

Den Mürbteig ausrollen, die Form damit auskleiden und mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. 15 Minuten blindbacken (mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren, damit der Teig nicht aufgeht). Aus dem Ofen nehmen und auf 160° C Umluft zurückschalten.

Währenddessen Zucker, Honig, Eier und Öl verrühren. Die Mehlmischung einrühren und zuletzt die geraspelten Karotten, die gehackten Walnüsse und die Rosinen unterheben. Diese Masse auf dem Tarteboden verteilen und 25-30 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für das Frosting Butter und Frischkäse verrühren, dann den Puderzucker und das Vanillemark einrühren. Kühlstellen.

Die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker verkneten, drei Viertel des Marzipans mit oranger Farbe, ein Viertel mit grüner Farbe einfärben. Das Marzipan zu kleinen Karotten formen.

Das Frosting auf der abgekühlten Tarte verteilen. Mit Marzipankarotten und gehackten Walnüssen verzieren.

Kühl aufbewahren.

Erdbeercakepops

Erdbeercakepops – schon mein zweiter Nachbau dieser Lieblingsfrühjahrsbeere (den ersten habe ich leider nicht gebloggt). Innen ganz schokoladig, außen candycoating-typisch pappsüß. Geschmacklich ist diese „Mogelpackung“ also ganz weit weg vom Original. Trotzdem echt lecker!
Ein kleiner Tipp meinerseits noch: Kauft euch weiße Zuckerperlen, denn diese aus den bunten Perlen herauszupicken ist echt unnötig aufwendig. (Nicht dass ich soetwas gelegentlich machen würde 😉
nach einem Rezept aus „Cake Pops“ von Angie Dudley
Zutaten
Kuchen
500 g Mehl
110 g Kakao
1 TL Natron
2 TL Backpulver
Salz
225 g Butter
350 g Zucker
3 Eier, Raumtemperatur (!)
350 ml Milch
Frosting
170 g Butter
100 g Puderzucker
Verzierung
1300 g rotes Candy Coating
weiße Zuckerperlen
etwas grün gefärbtes Marzipan oder Fondant


für etwa 50 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine 20×30 cm Form mit Backpapier auskleiden oder gut einfetten.

Mehl, Kakao, Natron, Backpulver und Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker cremig rühren und dann einzeln die Eier unterrühren. Anschließend abwechselnd die Mehlmischung sowie die Milch einrühren und zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für etwa 35 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen gar ist.

Aus dem Ofen nehmen und den Kuchen klein schneiden, sodass dieser schneller abkühlt.

Währenddessen das Frosting zubereiten. Dazu die Butter cremig rühren und den Puderzucker darübersieben. Solange rühren, bis sich alles verbunden hat.

Den kleingeschnittenen Kuchen in eine große Schüssel fein zerbröseln. Das Frosting zugeben und mit den Händen zu einem weichen Teig verkneten.

Esslöffelgroße Portionen zu Erdbeeren formen und für 10-15 Minuten ins Gefrierfach stellen. Nicht durchfrieren lassen!

Derweil das grüne Marzipan/den grünen Fondant zu Blättern formen und ggf. mit einem nebelfeuchten Geschirrtuch darüber zur Seite stellen. Die Blätter dürfen nicht austrocknen, sonst zerbrechen sie beim Zusammensetzen der Cakepops.

Etwa ein Drittel des Candy Coatings in einem möglichst schmalen, hohen Gefäß schmelzen. Jeweils ein Stäbchen 1 cm ins Candy Coating tauchen und damit dann eine Teigerdbeere aufspießen. Diese dann vollständig ins Candy Coating eintauchen, leicht abtropfen lassen und dann die Blätter und die Zuckerperlen anbringen. Zum Trocknen in eine Styroporplatte stecken.

Mit den restlichen Erdbeeren ebenso verfahren.