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Kaffee-Kardamom-Eis

Kaum bin ich zurück in Wien – wo meine Eismaschine steht – läuft sie schon wieder auf Hochtouren. Den Anfang in die diesjährige Eissaison macht leckeres Kaffee-Kardamom-Eis, das ich bei Serious Eats gefunden habe. Ich habe die Menge drastisch reduziert, mein Rezept ergibt gut zwei Portionen.

kaffee-kardamom

Schmeckt super, vor allem mit etwas Knusprigem aus dem übrigen Eiweiß dazu. Auf dem oberen Foto ist das zusammengefallenes Schokobaiser, auch lecker wären Hippenwaffeln.

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23: Maroni-Eis mit Orangenmarmelade

Man könnte meinen, ich befinde mich irgendwo auf der Südhalbkugel, so viel Eis wie ich zur Zeit mache und esse. Aber die Kombination Maroni-Orange wollte ich auch endlich mal ausprobieren. Und ein gut (mit Desserts) gefülltes Eisfach schadet nie – genauso wie der obligatorische Plätzerlteller, auf dem so kurz vor Heilig Abend hoffentlich noch etwas übrig ist!

Maronieis- Chestnut Ice Cream

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9: Erdnussbuttereis

Erdnussbutter – Apfel ist eine Geschmackskombination, die ich erst in diesem Jahr kennen- und schätzen lernte. Für einen Ausflug nach Bin el Ouidane im vergangenen Sommer war Apfel+Messer+Erdnussbutter die Rettung in der Snack-Not, da einfach transportabel, nicht schnell verderblich und vor allem lecker!

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Für meine Adventskalenderserie muss es natürlich ein bisschen festlicher werden, deshalb wurde aus der Erdnussbutter feines Eis und dem ganzen Apfel filigrane Spalten.

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2: Mohneis

In der ersten Woche, die ich in Wien verbrachte, flanierte ich über die große Mariahilfer-Straße. Neben unzähligen Modegeschäften gibt es dort auch eine gut sortierte Eisdiele mit nicht ganz so gewöhnlichen Eissorten. Dem Mohneis dort konnte ich trotz der Kälte nicht widerstehen und beschloss sofort, es einmal nachzukochen. Und hier ist es – Mohneis im Dezember, im zweiten Türl des diesjährigen Adventskalenders.

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Matcha-Parfait mit Johannisbeeren

Grüntee ist nicht jedermanns Sache. Nicht selten darf ich mir Kommentare anhören, wie „Wie viel Farbstoff hast du denn da wieder untergemischt?!“ oder „Das schmeckt ja wie Gras!“. Aus dem Alter, in dem ich jedem Teig erstmal ein bisschen Farbe untergemischt habe, bin ich jedoch mittlerweile raus und bei Letzterem kann ich nur den Kopfschütteln. Unseren Rasen habe ich zwar wirklich noch nie probiert, doch ich bezweifle stark, dass er ein so feines, leicht bitteres, aber doch frisches Aroma hat wie pures Matcha. Deshalb habe ich gleich auch doppelt so viel davon in mein Parfait gegeben, als im Originalrezept der ZEIT angegeben.

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Die Johannisbeeren, die ich von unserem mickrigen Strauch zupfen konnte (letztes Jahr konnte ich mit der vollen Ernte gerade mal einen Kuchen daraus backen), machen sich sowohl als Farbtupfer als auch als geschmacklicher Kontrast gut zum Halbgefrorenen. Und da wäre ich schon bei einem wichtigen Vorteil dieses Rezepts: Es ist kein Eis im klassischen Sinne, sondern „nur“ Parfait, eine Eismaschine braucht ihr, meine liebsten Leser, dafür also nicht. Fluffig wird dieses Dessert nämlich durch die ganze Luft im Eiweiß und in der Sahne.

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Übrigens: Den wunderbaren Porzellanteller habe ich mir in Barcelona bei Parrup gekauft, davon habe ich hier schonmal berichtet.

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Holunderblüteneis

Mein Eisfieber geht weiter – doch der blühende Holunder am Ende meiner Straße hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht. Statt meine Eis-Liste Punkt für Punkt abarbeiten zu können musste ich sofort Holunder verarbeiten, denn ansonsten wäre er verblüht bzw. von den schweren Gewittern in den letzten Nächten davongetragen worden. Freundlicherweise ließen mich die Eigentümer auch wirklich am Strauch herumschnipseln, sonst wäre dieser wunderbare Frühsommergeschmack ungenutzt vergangen.

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Es hat sich aber gelohnt. Dieses Eis ist zwar speziell (mindestens so sehr wie das aus Basilikum), schmeckt es doch sehr stark nach Holunderblüten. Doch ich zumindest finde es richtig lecker.

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Auf Instagram erntete dieses Rezept viel Verwunderung, denn ganz so klassisch ist diese Holunder-Verarbeitung nicht. Auf Holunderblütensirup hatte ich aber keine Lust und für ausgebackene Blüten fehlte mir das Fett – die Lösung: Eis! Ganz aus der Luft gegriffen ist mein Rezept trotzdem nicht, ich habe mich an diesem aus der BRIGITTE orientiert.

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Basilikum-Eis

Letztes Jahr in Barcelona habe ich nicht nur Zimteis probiert, das ich jetzt auch schon nachgemacht habe, sondern auch noch allerlei andere spektakuläre Eissorten. Darunter von mir heißgeliebtes Basilikumeis (meine Freunde waren nicht besonders überzeugt. Basilikum + Eis? – IIIh). Erst kürzlich veröffentlichte Uwe von Highfoodality ein Rezept dafür und so ergriff ich die Chance und machte gleich welches, um endlich wieder Basilikumeis essen zu können.

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Leider musste ich es in Ermangelung von Crème Double (und der Faulheit noch welche zu kaufen), unfreiwillig etwas fettreduzieren, in dem ich „nur“ Sahne nahm. Glücklicherweise schmeckt das Eis trotzdem fast wie in Barcelona und ist auch mit weniger Fettanteil noch richtig cremig.

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In unserem Kräutergarten wachsen drei verschiedene Basilikumsorten, jedoch habe ich keine Ahnung wie sie alle heißen und für was man am besten welche nimmt. Nachdem ich mich durch alle drei durchprobiert hatte, entschied ich mich für den klassischen Basilikum (im Bild rechts oben) und rupfte gleich den ganzen Topf leer. Leider blieb dann nichts mehr zur Deko übrig, weshalb auf dem Eis-Foto ein paar Blätter des anderen Basilikums zu sehen sind.

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Zimteis

Heute gibts Zimteis!

Den Geschmack von Zimt verbinde ich zwar eher mit Weihnachten als mit hochsommerlichen Temperaturen. Doch als ich letztes Jahr in Barcelona war, musste ich mich einfach durch die tollen Sorten von gelaaati probieren. Darunter war eben auch Zimteis und es war unglaublich lecker. Deshalb verstehe ich nicht ganz, wieso es nicht längst wie z.B. Vanilleeis zum Standard-Repertoire von Eisdielen hierzulande gehört. Um also in den Genuss von Zimteis zu kommen, musste ich es wohl oder übel selbstmachen. Da kam mir dieses Rezept von The Pioneer Woman gerade recht und es wurde neben meinem Salsa-Dip der Hit meines Freiluftkinoabends.

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