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24: Baumkuchenwürfel

Die Adventszeit ist ja geradezu verflogen und mit diesem Post habt ihr das letzte Adventskalendertürchen des Jahres geöffnet, denn heute ist Heilig Abend!
Natürlich muss das letzte Rezept auch den Höhepunkt des Adventskalenders bilden. Deshalb habe ich mir etwas ganz besonderes einfallen lassen: Baumkuchenwürfel, die mit echtem, 24-karätigem Gold verziert sind! Bei den heutigen Goldpreisen (39 € für ein einziges Gramm Gold!) habe ich noch zusätzlich eine kostengünstigere Alternative dafür gefunden, die ich auch für die Hälfte meiner Baumkuchenwürfel verwendet habe, nämlich ganz normale Silberperlen. Doch auch mit diesen macht dieses Festtagskonfekt eine gute Figur und schmeckt noch dazu vortrefflich. Wer mag, kann, um den Weihnachtsgeschmack noch etwas zu verstärken, den Teig mit etwas Zimt abschmecken und statt Aprikosenkonfitüre z.B. Glühweingelee nehmen.

Mit den besten Weihnachtswünschen,
Jana

So sah übrigens unser Wohnzimmer während der Vorbereitung dieses Adventskalenders aus:

Mein improvisiertes Fotostudio bestand aus einer Schnur, quer durchs Wohnzimmer gespannt, über die ein Bettlaken gehängt war. Dahinter ein alter 150 W-Strahler, den ich aus Sicherheitsgründen auf zwei Teppiche stellen musste, weil er so heiß wurde. Für die perfekte Ausleuchtung sorgte außerdem mein selbstgebauter Reflektor aus einer mit Alufolie umwickelten Styroporplatte. Als Hintergrund diente mir ein schwarz-weißer A3-Karton und ein kleiner Beistelltisch als Basis. Nicht zu sehen sind zwei (!) Klappkörbe voller Foodstyling-Accessoires. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Allen bedanken, die mir ihr Geschirr, ihre Tischdecken, Servietten und noch so vieles anderes geliehen haben!


Zutaten
Baumkuchen
100 g weiche Butter
30 g Marzipan
80 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker
4 Eier
Salz
50 g Mehl
60 g Speisestärke
Füllung
2 EL Aprikosenkonfitüre
100 g Marzipan
3-4 EL Puderzucker
+ noch mehr Aprikosenmarmelade
Ganache
200 g Zartbitterschokolade
130 g Sahne
+ Silberperlen oder Blattgold

für etwa 40 Stück

Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen.

Butter, Marzipan und Puderzucker verrühren. Die Eigelbe und den Vanillezucker unterrühren. Dann Speisestärke und Mehl darübersieben und einrühren. Zuletzt den Eischnee einrühren.

Etwa 2 EL der Masse rechteckig (20x25cm) auf das Backpapier streichen.
Kurz unter den Grill des Backofens schieben, wenn die Schicht leicht gebräunt ist, wieder 2 EL der Masse daraufverstreichen. Diesen Vorgang wiederholen, bis kein Teig mehr übrig ist.

Die Baumkuchenplatte nach dem Abkühlen an den Seiten so zuschneiden, dass sie überall gleich hoch ist.

Die Baumkuchenplatte auf der Oberseite mit 2 EL Aprikosenkonfitüre bestreichen.

Das Marzipan auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche gleichmäßig ausrollen. Die Marzipanplatte vorsichtig auf die Baumkuchenplatte legen und die Überschüsse am Rand abschneiden.

Die Baumkuchenplatte in Würfel mit etwa 1,5 cm Seitenlänge schneiden. Alle Würfel rundherum dünn mit Aprikosenkonfitüre bestreichen.

Für die Ganache die Schokolade fein hacken und in eine hitzebeständige Schüssel füllen. Die Sahne in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und dann über die Schokolade schütten. Mit einem Schneebesen rühren, bis sich die gesamte Schokolade aufgelöst hat.

Jeweils einen Baumkuchenwürfel auf eine Gabel setzen und dann 1 EL Ganache darübergießen. Über der Schüssel abtropfen lassen, dann zum Festwerden am besten auf ein Gitter setzen. Mit allen anderen Würfeln ebenso verfahren.

Zuletzt die Baumkuchenwürfel entweder mit einer Silberperle oder einem kleinen Stückchen Blattgold garnieren. Dieses lässt sich am besten mit einem feinen, trockenem Pinsel „transportieren“.

23: Selbstgemachte Pancakebackmischung

Backmischungen? Nicht in meiner Küche!
Doch diese hier ist anders: Selbstabgefüllt, schön verpackt und als fertige Pancakes einfach unschlagbar lecker. Also wenn ihr, liebe Leser, noch ein selbstgemachtes Geschenk für das nahende Weihnachtsfest sucht, nehmt dieses!
Zutaten
170 g Vollkornmehl
150 g Mehl
45 g Zucker
1 TL Backpulver
Salz
1 TL Zimt
Nelken, gemahlen

Das Vollkornmehl abwechselnd mit dem Mehl in ein großes Schraubglas füllen.
Zucker, Backpulver, Salz, Zimt und Nelken vermischen und ebenfalls in das Schraubglas füllen.

Den Deckel fest verschließen und mit Schleifen und natürlich einem Rezeptschild versehen.
Darauf könnte zum Beispiel stehen:

2 Eier, 470 ml (Butter-)Milch und 2 EL Öl verrühren. Die Backmischung zugeben und gut verrühren. Etwas Teig in eine heiße, gefettete Pfanne geben. Wenn der Pancake zu blubbern beginnt, vorsichtig wenden und goldbraun backen. Den restlichen Teig ebenso verarbeiten.

22: Schneeflocken

Heiligabend ist gefährlich (oder endlich?) nahe. Wenn jetzt noch Plätzerl gebraucht werden, sollte es schnell gehen. Hier ist das Plätzerlrezept für Alle, die langsam in Zeitnot geraten. Alle Zutaten einfach verkneten, ausrollen, ausstechen, backen – fertig. Stürzt euch ins Backvergnügen!

Zutaten
125 g Mehl
1 EL gemahlene Mandeln
2 EL Zucker
50 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
1 Eiweiß
+ Puderzucker zum Bestäuben

für etwa 45 Stück

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einer Teigkugel verkneten.

Den Mürbteig auf einer bemehlten Arbeitsfläche nur 0,3 cm dick ausrollen und Schneeflocken o.Ä. ausstechen. Diese vorsichtig auf das Backblech setzen.

Etwa 10 Minuten hell backen und nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestäuben.

21: Gesalzene Pralinen

Ob das klassisch-amerikanische gesalzene Karamell (wie zum Beispiel in meinen Whoopie Pies mit Karamellfüllung vom letzten Herbst) oder wie hier grobes Meersalz in Pralinen – Salz in Süßem polarisiert auf jeden Fall. Solltet ihr die extravagante Geschmackskombination noch niemals probiert haben, diese Pralinen wären der perfekte Einstieg: Hochwertiger Kakao, 70-prozentige Edelbitterschokolade und in der Mitte – Überraschung – ein Körnchen Meersalz!

Zutaten
230 g Edelbitterschokolade mit einem Kakaogehalt von 70%
70 g Zucker
2 EL Wasser
150 g Schlagsahne
3-4 EL Kakao
1 EL grobes Meersalz

Die Schokolade grob hacken und im Wasserbad schmelzen.

Währenddessen Zucker und Wasser in einem kleinen Topf golden karamellisieren lassen. Die Sahne unter ständigem Rühren zugießen (Achtung! Die Masse blubbert stark!). So lange köcheln lassen, bis das Karamell geschmeidig ist.

Das Karamell zur Schokolade gießen und gut verrühren. Bei Zimmertemperatur fest werden lassen.

Den Kakao auf die Arbeitsfläche sieben und das Meersalz bereitstellen. Jeweils einen Teelöffel von der erkalteten Schokolade abstechen, ein Salzkörnchen eindrücken, zur Kugel formen und im Kakao wälzen.

In kleine Papierförmchen setzen und evtl. im Kühlschrank fest werden lassen. Vor Genuss jedoch auf Zimmertemperatur bringen!

20: Gehäkelte Espressotassen



Geschenkverpackungsidee, die Dritte (und Letzte):
Gehäkelte Espressotassen! Genau wie bei den etwas anderen Cupcakes vom 5. Dezember kann ich leider nicht mit einer Häkelanleitung aufwarten. Auf die Idee, schon wieder zu häkeln, bin ich gekommen, weil meine Mama eine ähnliche Tasse geschenkt bekam. Diese hatte zwar einen Goldrand aus Glitzergarn und war mit einer in Goldpapier eingewickelten Praline gefüllt, doch als Vorlage taugte sie allemal. Das viele Gold ist dann eben auf der Tischdecke statt der Tasse zu finden 😉
Am Rande noch bemerkt: In der Tasse ist eine Heiße-Schokolade-am-Stiel-ohne-Stiel-Kugel, die wie gesagt auch ohne Milch vortrefflich wenn nicht sogar besser schmeckt.

>>Rezept

19: Guestpost: Lebkucheneis

Heute kann ich euch etwas wirklich besonderes präsentieren: Einen Guestpost von Adriana, die das wirklich wunderbare Blog Bittersweet Baker schreibt. Als ich Anfang des Jahres über ihre Seite stolperte, fügte ich sie gleich zu meinen Lieblingen hinzu. Später las ich dann, dass sie im selben Alter ist wie ich, was mich dann umso mehr freute. Es ist doch wirklich unglaublich: Eine genauso Foodblog-verrückte/besessene Teenagerin wie ich! Am allermeisten freut mich aber, dass sie sich bereiterklärt hat, einen Post für den Zuckerbäckerei-Adventskalender vorzubereiten. Im Folgenden findet ihr das „Original“ und wenn ihr dann noch etwas weiterscrollt meine Übersetzung davon. Das amerikanische Cup-Maß, eine der nervigsten Unarten dieses Kulturkreises, habe ich natürlich in „unser“ System übertragen, sodass ihr neben dem Volumen auch das Gewicht der erforderlichen Zutaten lesen könnt.
Zuletzt nochmals ein ♥-liches Dankeschön an Adriana für diesen wirklich gelungenen Post!
 

Late into the summer, Jana from Zuckerbaeckerei emailed me asking if I’d be interested in guest posting for her in preparation for Christmas. I didn’t hesitate in writing back right away to accept.  Because she blogs in German, she explained that she would translate my post for her readers.

I knew that I wanted to create a recipe of my own to share, though it something I haven’t had much experience doing, and that I wanted the recipe to embody wintertime. I wanted it to emulate the sharp spiciness of gingerbread and the frigidity that blankets the world come December.

Though winter has made its presence clear with its bitter wind nipping color into my cheeks and forcing me into thick sweaters, my insatiable craving for ice cream remained as strong as it was last summer.  It was with that realization that I found myself trying to replicate the exact taste of gingerbread to transform into ice cream.

The resulting ice cream was complete with the juxtaposing warmth of the spices and the chill of the ice cream. It couldn’t have painted winter onto my plate any better.  Ginger, cinnamon, cloves, and the full-bodied flavor of molasses are the wool blankets I find myself enveloped in every evening. The icy creaminess is the cold world outside. Together, they are winter.

Thank you so much for having me guest post, Jana!

Gingerbread Ice Cream

A Bittersweet Baker original
1 ½ c milk
1 ½ c cream
2/3 c sugar
Pinch of salt
5 egg yolks
1 cinnamon stick
¼ t cloves
1/8 t nutmeg
½ t ginger
½ c molasses

Warm the milk, ½ a cup of cream, the sugar, salt, and spices in a medium saucepan, and heat on low until steaming. Remove from heat and allow to infuse for 1 hour.

Combine the remaining cream and molasses in a large bowl, and set a strainer on top.  Whisk the egg yolks together, and slowly temper them into the hot milk mixture. Continue to cook slowly on medium heat, until the custard thickens ad coats the back of a spoon.

Nun folgt meine doch etwas holprige Übersetzung:

Im Spätsommer schon mailte mir Jana von der Zuckerbäckerei. Sie fragte mich, ob ich als Vorbereitung für Weihnachten einen Guestpost schreiben wollte. Natürlich zögerte ich nicht, ihr zuzusagen. Weil sie jedoch auf Deutsch bloggt, erklärte sie mir, dass sie den Post für ihre Leser übersetzen würde.

Obwohl ich nicht viel Erfahrung darin hatte, wusste ich, dass ich ein eigenes Rezept, das die Winterzeit repräsentieren sollte, kreieren wollte. Mit dem Rezept wollte ich die Schärfe des Lebkuchens und die Kälte, die die Welt im Dezember bedeckt, nachahmen.

Der Winter hat sich mit bitterkaltem Wind, der Farbe auf meine Backen bringt und mich in dicke Pullover zwingt, längst deutlich gemacht. Trotzdem blieb mein unstillbares Verlangen nach Eis so stark wie letzten Sommer. Deswegen versuchte ich, den exakten Geschmack des Lebkuchens zu kopieren und in Eis zu verwandeln.

Die entstandene Eiscreme war mit  Wärme der Gewürze und der Kälte des Eises perfekt. Ich hätte den Winter nicht besser auf den Teller bringen können. Ingwer, Zimt, Nelken und der vollmundige Geschmack von Melasse sind wie die Wolldecken, in die ich mich zur Zeit jeden Abend einwickle. Die eisige Cremigkeit ist wie die kalte Welt draußen. Zusammen ist es Winter.


Vielen Dank, dass ich diesen Guestpost schreiben durfte, Jana!
Lebkucheneis
ein Original-Bittersweet Baker-Rezept
350 ml Milch
350 ml Sahne
130 g Zucker
Prise Salz
5 Eigelb
1 Zimtstange
1/4 TL gemahlene Nelken
1/8 TL geriebene Muskatnuss
1/2 TL Ingwerpulver
120 ml Melasse/Zuckerrübensirup

Milch, etwa 100 ml Sahne, Zucker, Salz und die Gewürze bei geringer Temperatur erhitzen, bis die Mischung anfängt zu dampfen. Von der Hitze nehmen und eine Stunde zugedeckt ziehen lassen.

Die restliche Sahne und die Melasse in einer großen Schüssel verrühren und ein Sieb daraufsetzen.

Die Milchmischung nochmals erhitzen. Die Eigelbe verquirlen und dann vorsichtig unter die heiße Milch rühren. Bei mittlerer Hitze eindicken lassen.
Durch das Sieb in die große Schüssel gießen und alles gut verrühren. Bei gelegentlichem Umrühren auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann für mindestens eine Stunde kühlstellen.

Wenn die Masse kalt ist, nach Herstelleranweisung in einer Eismaschine verarbeiten.

18: Einfache Zimtsterne

Im Originalrezept werden diese außergewöhnlichen Zimtsterne als kubistisch bezeichnet.
Doch meiner Meinung nach mutet es recht seltsam an, Weihnachtsgebäck mit einer Stilrichtung der Kunst zu beschreiben. Nachdem ich mich jetzt noch bei der Enzyklopädie für fast alles was die Welt so zu bieten hat, Wikipedia, über den Kubismus informiert habe, bin ich vollständig überzeugt, dass ich diesen Titel nicht übernehmen kann. Diese Plätzchen mit Pablo Picasso und dem Frankreich Anfang des 20. Jahrhunderts zu assozieren gelingt mir beim besten Willen nicht. So kam es, dass ich diesem wirklich leckeren Gebäck, das zwar geschmacklich nicht ganz an echte Zimtsterne heranreicht, das banale Adjektiv „einfach“ vorstelle. 
Am heutigen 4. Advent präsentiere ich euch nun nach einem Absatz über Kunst,  „Einfache Zimtsterne“ in der letzten Geschenkverpackungsidee dieses Jahres: Krämertüten mit Tortenspitze.
Um diese herzustellen einfach ein Stück farbigen Tonkarton mithilfe einer Zierrandschere auf 20×21 cm zuschneiden. Dann ein Viertel einer Tortenspitze mit Sprühkleber daraufkleben. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Tortenspitze an beiden Seiten an der selben Stelle abschließt. Nach dem Trocknen einfach zu einer Tüte rollen und am „übrigen“ Zentimeter zusammenkleben. Evtl. mit einer Schleife umwickeln, fertig!
Zuletzt mit Plätzchen füllen und jemandem eine große Freude machen.


nach einem Rezept der Brigitte

Zutaten
Teig
500 g gemahlene Haselnüsse
300 g Puderzucker
2 TL Zimt
2 Eiweiß
Füllung
80 g Puderzucker
1/2 Orange

für etwa 75 Stück

Den Ofen auf 170° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. Mit den Händen zu einer Teigkugel verkneten und diese portionsweise zwischen Folie ausrollen. Zu gleichseitigen Dreiecken mit 3 cm Seitenlänge schneiden und diese auf die Backbleche verteilen.

Jedes Blech einzeln 10-15 Minuten backen und abkühlen lassen.

Währenddessen die Orange auspressen. Soviel Orangensaft zum Puderzucker geben, dass ein dickflüssiger Guss entsteht.

Mit dem Guss jeweils zwei Dreicke versetzt zu einem Stern zusammenkleben. Alle anderen Dreiecke ebenso verarbeiten und trocknen lassen.

17: Gebrannte Mandeln

Gebrannte Mandeln verbinde ich nicht unbedingt mit Weihnachten – eher mit Volksfesten und Bierzelten. Wohl liegt das daran, dass ich in Niederbayern lebe, wo es solche Veranstaltungen zuhauf gibt.
Der Duft dieser Mandeln aber veränderte meine Assoziationen vollständig: Innerhalb einer Stunde, die dieses Rezept an Zeitaufwand erfordert, breitete sich der Geschmack von Zimt und Vanille (übrigens eine meiner Lieblings-Gewürzkombinationen) im Haus aus und eine wunderbar weihnachtliche Atmosphäre entstand 🙂

nach einem Rezept von A bicycle built for 2

Zutaten
450 g ganze Mandeln
50 g Zucker
70 g brauner Zucker
1 TL Zimt
1/2 TL Salz
1/2 Vanilleschote
1 Eiweiß
1 EL Wasser

Den Ofen auf 150° C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und mit Zucker, braunem Zucker, Zimt und Salz vermischen.

Das Eiweiß mit dem Wasser schaumig schlagen und die Mandeln zugeben. Umrühren, bis alle Mandeln mit Eiweiß umhüllt sind. Die Zuckermischung einrühren. Wenn alle Mandeln eine Zuckerkruste haben, gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

30-40 Minuten backen und dabei etwa alle 10 Minuten umrühren, sodass die Mandeln nicht anbrennen. Auf dem Blech auskühlen lassen und in einem luftdichten Behälter aufbewahren.

16: Meisenmuffins

Wie ich jetzt diesen Post schreibe, Ende November, liegt leider noch kein Schnee, der es erfoderlich machen würde, die daheimgebliebenen Vögel zu füttern. 
Meisenmuffins sind trotzdem super – wenig Aufwand, großes Ergebnis und sogar noch Geld gespart. Perfekt für jedes DIY-Blog. Und den Zuckerbäckerei-Adventskalender. 
In diesem Zusammenhang will ich euch liebe Leser gleich zum Thema befragen: Sollte ich hier öfters Exkurse in andere Gefilde als die der Backwelt posten?
Schreibt mir bitte eure Meinung einfach als Kommentar zu diesem Post- ich bin gespannt darauf 😉
Zutaten
175 g Kokosfett
60 g Haferflocken
60 g Sonnenblumenkerne
75 g gehackte Macadamias
1 EL Leinsamen
+3 Holz-Eisstiele
6x 20 cm Bindschnur

für 6 Stück

 Die Holz-Eisstiele jeweils zweimal durchbrechen, sodass sechs gleich große Stücke entstehen. Um jedes dieser Holzplättchen ein Stück Bindschnur knoten. Die Holzplättchen in sechs Muffinsförmchen legen und die Bindschnur heraushängen lassen.

Das Kokosfett in einem kleinen Topf schmelzen und alle restliche Zutaten einrühren.

Die Masse auf die sechs Muffinförmchen verteilen und die Meisenmuffins im Kühlschrank (oder im Freien) fest werden lassen. Anschließend aus den Formen lösen und aufhängen.