Alle Beiträge von Jana

Mandelschokoplätzerl



Zutaten
Teig
220 g Mehl
30 g gemahlene Mandeln
70 g Zucker
135 g weiche Butter
1 Ei
2 EL Kakao
Garnierung
100 g weiße Schokolade
50 g gehackte Mandeln

180° C vorgeheizter Backofen – 15 Minuten Backzeit – für ein Blech

Butter, Zucker und Ei verrühren.
Mandeln und Mehl zugeben und den Teig in zwei Klumpen teilen.
Einem Teil Kakaopulver zufügen und anschließend mit dem anderen Teil verkneten, um dem Teig ein Marmormuster zu geben.
Kleine Rechtecke ausstechen, gehackte Mandeln daraufstreuen und leicht andrücken.
Backen.
Weiße Schokolade schmelzen und nach dem Abkühlen der Plätzerl mit einem Teelöffel Streifen darauftropfen.

Zitronenstangerl

Zutaten
Teig:
1 Zitrone
200 g Mehl
75 g Zucker
etwas Salz
1 Ei
100 g weiche Butter
Guss:
100 g Puderzucker
100 g Zartbitterschokolade

180° C vorgeheizter Backofen – 10 Minuten Backzeit – für ein Blech

Die Zitrone heiß waschen, die Schale abreiben und den Saft auspressen.
Zucker, Butter und Ei verrühren.
Salz, Zitronenschale und die Hälfte des Zitronensafts zufügen und Mehl unterkneten.
Aus jeweils etwa einem Esslöffel Teig Stäbchen formen und goldbraun backen.
Aus Puderzucker und restlichem Zitronensaft Zuckerguss herstellen und die abgekühlten Stangerl bis zur Hälfte eintauchen, trocknen lassen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die andere Hälfte der Stangerl mit der Schokolade bestreichen.

Berlans

Aus dem Regensburger Kochbuch von Isabella Copenrath, erschienen 1902

Zutaten
125 g Butter
125 g Zucker
2 Eier
100 g Zitronat
230 g Mehl

170° C vorgeheizter Backofen – 10 Minuten Backzeit – für ein Blech

Butter, Zucker und Eigelb schaumig rühren.
Eiweiß steif schlagen.
Zitronat sehr fein hacken und mit Mehl zum Rest zufügen.
Den Eischnee unterheben, kleine Ringe formen und goldbraun backen.

Kartoffeltorte

Aus dem Regensburger Kochbuch von Isabella Copenrath, erschienen 1902

Zutaten
210 g Zucker
6 Eier
etwas Zimt
Saft und abgeriebene Schale einer halben Zitrone
100 g gemahlene Mandeln
420 g Kartoffeln

180° C vorgeheizter Backofen – 30-40 Minuten Backzeit – für eine Springform oder drei kleine Kastenförmchen

Kartoffeln kochen, abkühlen lassen und reiben.
Zucker mit den Eigelben schaumig rühren (!), Zimt, Zitronenschale und Zitronensaft einrühren.
Mandeln und Kartoffeln zugeben und gut durchrühren.
Anschließend Eischnee unterheben und in den Teig in die Förmchen füllen.
Goldbraun backen.

Hippenschälchen mit Sahnebeerenfüllung

Zutaten
Hippenschälchen
30 g weiche Butter
70 g Zucker
50 ml Orangensaft
40 g Mehl
Füllung
100 g Schlagsahne
3 EL Zucker
eine handvoll (TK-)Beeren

170° C vorgeheizter Backofen – 8 Minuten Backzeit – für 10-15 Stück

Hippenschälchen: Butter mit Zucker verrühren, Orangensaft und Mehl zugeben.
Mit einem Esslöffel 10-15 Kleckse auf ein Backblech setzen und goldbraun backen.
Noch warm vom Blech nehmen und in Eierbecher o. Ä. drücken, dabei sehr (!!!) schnell arbeiten, sonst funktioniert es nicht.
Füllung: Sahne mit Zucker steif schlagen, in die Schälchen füllen und mit den (aufgetauten) Beeren verzieren.

Baiser mit Pfefferminzgelee

Zutaten
Baiser
2 Eiweiß
60 g Zucker
50 g Puderzucker
1 EL Mehl
2 Tropfen grüne Lebensmittelfarbe
Pfefferminzgelee
lose Pfefferminze
100 ml Wasser
100 g Gelierzucker 2:1
2 Tropfen grüne Lebensmittelfarbe

100° C vorgeheizter Backofen – etwa 2 Stunden Backzeit – für 1 Blech

Baiser: Eiweiß schaumig schlagen und Zucker einrieseln lassen.
Steifen Schnee schlagen und Puderzucker einrühren.
Mehl und Lebensmittelfarbe unterheben und die Masse in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen.
Kleine Tupfen auf das Backblech spritzen und in den Ofen schieben.
Pfefferminzgelee: Lose Pfefferminze mit kochendem Wasser übergießen und etwas ziehen lassen.
Durch ein Sieb in einen Topf geben und mit Gelierzucker und Lebensmittelfarbe einkochen.
Baisertupfen in das Gelee tauchen und kopfüber trocknen lassen.

Vanillekokosbaiser

Vanillekokosbaiser (weiß) und Baiser mit Pfefferminzgelee (türkis)

Zutaten
2 Eiweiß
60 g Zucker
1 EL Vanillezucker
50 g Puderzucker
1 EL Mehl
3 EL Kokosflocken

100° C vorgeheizter Backofen – etwa 2 Stunden Backzeit – für ein Backblech

Eiweiß schaumig schlagen und Zucker und Vanille einrieseln lassen.
Steifen Schnee schlagen und Puderzucker einrühren.
Vorsichtig Mehl und Kokosflocken unterheben.
Die Masse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kleine Tupfen auf das Backblech spritzen und in den Ofen schieben.

Das Baiser ist fertig, wenn es sich am Stück vom Blech lösen lässt und innen durchgetrocknet ist.
Aber Achtung!: Es darf innen nicht braun verfärbt sein, sonst zerbröselt es.

Orangenschokospritzgebäck


Zutaten
300 g weiche Butter
150 g Puderzucker
etwas Vanillezucker
1 Prise Salz
4 Eigelb
300 g Mehl
8-10 EL Orangensaft
+ ca. 75 g Vollmilchschokolade

170° C vorgeheizter Backofen – 10-15 Minuten Backzeit – für etwa 2 Bleche

Butter geschmeidig rühren und nach und nach Puderzucker, Vanillezucker und Salz zugeben.
Eigelb einzeln und langsam (!) einrühren, dann abwechselnd Mehl und Orangensaft zugeben – ist der Teig zu fest etwas mehr Orangensaft verwenden.
Teig in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und Stäbchen auf das Backblech spritzen.
Goldbraun backen und abkühlen lassen.
Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Stäbchen eintauchen.

Butterkringel

Orginalrezept aus dem Regensburger Kochbuch von Isabella Copenrath erschienen 1902


Bedarf:
210 g Butter
6 Eier
210 g Zucker
280 g feines Mehl
etwas abgeriebene Zitronenschale

mäßige Hitze (etwa 170° C vorgeheizter Backofen) – (15 Minuten Backzeit) – für ein Blech

210 Gr. Butter werden mit sechs Eigelb zu Schaum gerührt, alsdann 210 Gr. gestoßener Zucker und 280 g feines Mehl löffelweise darunter gerührt, nebst der abgeriebenen Schale einer Zitrone. Das Eiweiß von sechs Eiern wird zu steifem Schnee geschlagen und die Hälfte davon leicht unter die Masse gerührt. [Man bestreicht ein heißes Blech leicht mit Wachs] Ist die Masse kalt, formt man runde Ringe heraus, setzt sie darauf, bestreicht sie mit dem übrigen Eierschaum, worunter man etwas feinen Zucker mischt, und bäckt sie bei mäßiger Hitze.

Das in runden Klammern geschriebene sind nicht im Orginal erhaltene, ergänzende Bemerkungen meinerseits ;-).