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Shortbread mit Zwetschgen

Das wars jetzt mit den Zwetschgenwochen –  mittlerweile habe ich sogar schon wieder ein paar andere Rezepte in petto…

entfernt nach einem Rezept von Martha Stewart
Zutaten
Shortbread
135 g Mehl
1 TL Backpulver
Salz
1 EL (Vanille-)Zucker
50 g Sahne
50 ml Milch
+2 EL (Vanille-)Zucker
Zwetschgensauce
100 g Zwetschgen
1 EL (Vanille-)Zucker
Sahne
120 g Sahne
1 EL (Vanille-)Zucker
1 TL Speisestärke
+Zwetschgenhälten zum Garnieren

für 2 Portionen

Ofen auf 200° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Mehl, Backpulver, Salz und Zucker mischen. Sahne und Milch zugeben und zu einer Teigkugel verarbeiten. Zu zwei gleich großen Kugeln formen und diese auf einer mit Zucker bestäubten Fläche leicht plattdrücken. Beide wenden, sodass das Shortbread rundherum mit Zucker bestäubt ist. Für 20 Minuten goldbraun backen und vollständig abkühlen lassen.

Währenddessen die Zwetschgen waschen und entkernen. Mit dem Zucker vermischt erwärmen (Mikrowelle?) und das Püree dann durch ein engmaschiges Sieb passieren. Abkühlen lassen.

Die Sahne mit dem Zucker und der Speisestärke steifschlagen. Das Shortbread halbieren, etwas Zwetschgensauce auf der unteren Hälfte verteilen, großzügig Sahne und dann nochmals Zwetschgensauce daraufsetzen. Zum Schluss den Deckel daraufsetzen und mit den Zwetschgenhälften garnieren. Das zweite Shortbread ebenso anrichten.

Zwetschgencrumble

Dieses Zwetschgencrumble ist so ziemlich das einfachste und schnellste Zwetschgenrdessert überhaupt, vom rohen Genuss der Steinfrüchte mal abgesehen. Man kann praktisch nichts verkehrt machen und im Winter kann man sich mit TK-Zwetschgen sogar etwas Sommer zurückholen. Falls ihr also, aus welchen Gründen auch immer, in Zeitnot seid, oder ein idiotensicheres Rezept für eine leckere Nachspeise sucht – hier ist die Lösung:

Zutaten
zwei Handvoll Zwetschgen (etwa 10 Stück)
2 EL Zitronensaft
20 g flüssige Butter
40 g Haferflocken
2 EL gehackte Mandeln
2 EL gehackte Walnüsse
1 EL brauner Zucker

für eine quadratische Form 15x15cm

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Die Zwetschgen waschen, entkernen und halbieren. Den Boden der Form mit den Zwetschgenhälften auslegen und den Zitronensaft darüberträufeln.

Butter, Haferflocken, Mandeln, Walnüsse und Zucker verrühren. Diese Mischung über den Zwetschgen verteilen und leicht andrücken.

Für 10 Minuten backen, dann den Grill einschalten und weitere 5 Minuten im Ofen lassen.

Etwas abkühlen lassen und noch warm genießen.

Zwetschgen-Galettes

Mir ist wirklich rätselhaft, warum diese Leckerei Galette genannt werden sollte, da dieser Begriff laut dem doch allwissenden Wikipedia entweder für einen Dreikönigskuchen oder die herzhafte Version des Crêpe verwendet wird. Nachdem ich jedoch bei foodgawker.com so viele Galettes – in allen Fällen Steinfrüchte in Mürbteig, der wie eine Tarte ohne Form drapiert ist – gesehen habe, beschloss ich meine Zwetschgenviertel mit Zuckerkruste in Mandelmürbteig eben Zwetschgen-Galettes zu taufen.

Und was ich beinahe vergessen hätte zu erwähnen: Die Zwetschgenwochen laufen noch immer! Auch wenn es scheint, dass sich keiner von euch lieben Lesern angesprochen fühlt, sodass ich erst eine Rezeptempfehlung von Anna (viiiielen Dank übrigens ;) erhalten habe, freue ich mich nach wie vor – eigentlich erst recht – über jede Nachricht von euch :)

Zutaten
Teig
430 g Mehl
100 g geschälte, gemahlene Mandeln
90 g Zucker
2 Eier
250 g kalte Butter in kleinen Stückchen
Füllung
400 g Zwetschgen
1/2 Limette
100 g brauner Zucker

für 8 Galettes mit je 10 cm Durchmesser

Für den Teig alle Zutaten in eine große Schüssel geben und gerade solange kneten, bis sich ein fester Teig herausbildet. Diesen zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Währenddessen die Füllung präparieren: Die Zwetschgen waschen, entkernen und vierteln. Die Limette auspressen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig achteln. Eine Teigportion (evtl. zwischen Frischhaltefolie oder mit viel Mehl für die Arbeitsfläche) rund ausrollen und vorsichtig auf ein Blech setzen. Den Teigkreis mit Limettensaft bestreichen und mit Zwetschgenvierteln belegen. Dabei darauf achten, dass ein Rand mit mindestens 3 cm Breite bleibt. Diesen Rand anschließend hochklappen und festdrücken. Mit braunem Zucker bestreuen und mit allen anderen Teigportionen ebenso verfahren.

Jedes Blech einzeln 20-25 Minuten backen, nach der Hälfte der Backzeit nochmals braunen Zucker auf die Zwetschgen streuen.

Lauwarm oder kalt servieren.

Zwetschgenknödel

Vordergrund: mit Vanillesoße und Mohn, Hintergrund: mit Vanillesoße und Mandelmischung

Weil unser Garten voll von Zwetschgen ist, habe ich beschlossen, hier in der Zuckerbäckerei die Zwetschgenwochen zu eröffnen. Ich werde solange ausschließlich Zwetschgenrezepte posten, bis die Erntezeit vorüber ist. 
Falls ihr in eurem Garten anderes Steinobst habt, könnt ihr in den meisten, wenn nicht sogar allen Fällen die Zwetschgen dadurch ersetzen. Ich habe die Rezepte wie immer nur einmal – also hier mit Zwetschgen – erprobt, also kann ich euch nichts garantieren, aber einen Versuch ist es schon wert. ;)
Wie ihr vielleicht von meiner Facebookseite wisst, bin ich schwer auf der Suche nach Rezeptempfehlungen zu den Zwetschgenwochen. Ich freue mich über jeden Kommentar und jede E-mail!

Zutaten
Knödel
1 kg Kartoffeln
200 g Mehl
1 TL Salz
1 Ei
30 g Butter in kleinen Stückchen
Füllung
etwa 15 Zwetschgen (~150 g in meinem Fall)
30 g brauner Zucker
Garnitur
-Mohn-Puderzucker-Mischung
3 EL gemahlener Mohn
2 EL Puderzucker
-Zimtzucker (nicht abgebildet)
3 EL (brauner) Zucker
1/4 TL Zimt
– Mandelmischung
4 EL brauner Zucker
30 g gemahlene Mandeln
1/4 TL Zimt
Vanillesoße
80 g brauner Zucker
2 EL Speisestärke
2 EL Wasser
550 g Sahne
1 Vanilleschote

für etwa 15 Stück

Für die Knödel die Kartoffeln evtl. waschen, dann in einem großen Topf kochen.

Währenddessen die Zwetschgen waschen und entkernen. Den braunen Zucker für die Füllung auf einem kleinen Teller verteilen und die Innenseiten der Zwetschgen damit einreiben. Die Zwetschgen wieder zusammensetzen und auf einem anderen Teller „zwischenlagern“.

Die Kartoffeln noch heiß schälen und durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Mehl, Salz, Ei und Butter zugeben und zu einem festen Teig verkneten. Den Teig zu einer Rolle mit 10 cm Durchmesser formen und diese auf einem Arbeitsbrett absetzen.

Eine Scheibe mit 2-3 cm Dicke von der Teigrolle abschneiden und eine Zwetschge daraufsetzen. Mit leicht angefeuchteten Händen zu einem Knödel formen. Mit dem restlichen Teig und den restlichen Zwetschgen ebenso verfahren.

Einen großen Topf Wasser leicht salzen und aufkochen. Die Hälfte der Knödel vorsichtig ins sprudelnde Wasser geben und warten, bis diese wieder nach oben steigen. Vorsichtig mit einer Schaumkelle herausnehmen. Die andere Hälfte der Knödel ebenfalls kochen und dann alle abdecken, dass sie nicht auskühlen.

Während die erste Ladung Knödel kocht, die Vanillesoße zubereiten: Das Mark aus der Vanilleschote kratzen. Zucker mit Speisestärke und Wasser unter ständigem Rühren (!)  in einem kleinen Topf karamellisieren lassen und dann sofort mit Sahne aufgießen. Zuletzt das Vanillemark unterrühren.

Für die Garnituren: Alle Zutaten jeweils in einer kleinen Schüssel vermischen.

Einen Vanillesoßenspiegel auf einen Teller geben, einen Knödel daraufsetzen und mit der gewünschten Garnitur bestreuen. Oder einen Vanillesoßenspiegel auf einen Teller geben, den Knödel in der gewünschten Garnitur wälzen und diesen dann auf den Teller setzen. Natürlich schmeckt ein Knödel auch nur mit Soße oder allen Garnituren gleichzeitig, aber ob das dann den gewünschten optischen Effekt hat, ist fraglich ;)

Zwetschgen-Tartelettes mit Baiserhaube

Erntezeit! Unsere Zwetschgen sind fertig und ich habe mir dazu diese Tartelettes ausgedacht. Wenn ich noch ein paar andere reife Früchte auftreibe, probiere ich das Rezept damit auch noch aus…

Zutaten
Boden
160 g Mehl
50 g (Vanille-)Zucker
70 g Butter
Salz
1 Ei
Füllung
 zwei Handvoll Zwetschgen (etwa 10 Stück)
1 Eigelb
40 g Mascarpone
3 EL Sahne
1 EL (Vanille-)Zucker
Baiserhaube
1 Eiweiß
20 g Puderzucker
Salz


für 5 Tartelettes mit etwa 7 cm Durchmesser

1 Mehl, (Vanille-)Zucker, Butter, Salz und Ei zu einem festen Teig verkneten.
2 In Frischhaltefolie wickeln und etwa 10 Minuten im Gefrierfach (oder 30 Minuten im Kühlschrank) kühlen.
3 Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen. Die Zwetschgen waschen, entkernen und vierteln.
4 Den Teig in 5 gleich große Stücke teilen und auf 0,4 cm Dicke ausrollen.
Die Tarteletteformen mit den Teigkreisen auslegen und mit einer Gabel einstechen.
5 Die Tartelettes wieder 5-10 Minuten im Gefrierfach kühlen (oder wieder 30 Minuten im Kühlschrank).
6 Die Tarteletteböden 10 Minuten backen.
7 Für die Füllung Eigelb, Mascarpone, Sahne und (Vanille-)Zucker verrühren.
8 Jeweils 2 Esslöffel Füllung in die Tarteletteböden gießen und die Zwetschgenviertel darauf verteilen.
9 Für 8 Minuten backen.
10 Währenddessen das Eiweiß schaumig rühren, Puderzucker und Salz zugeben und steif schlagen.
11 Die Tartelettes aus dem Ofen nehmen und diesen auf 160° C Umluft zurückschalten.
12 Auf jedes Tartelette eine „Baiserhaube“ setzen und nochmals für 20 Minuten backen.
13 Abkühlen lassen und aus den Formen lösen.