Archiv der Kategorie: Adventskalender 2011

15: Hirschknöpf

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, kein Rezept doppelt zu posten, doch wie ihr seht habe ich bei den Hirschknöpf eine Ausnahme gemacht. Die Backanleitung ist etwas überarbeitet und das Foto im Vergleich zu dem aus den Anfangstagen dieses Blogs um Welten besser (wenn auch noch nicht gut genug !).
Hirschknöpf sind grundsätzlich in meinem Standardrepertoire der Weihnachtsplätzerl vertreten. Sie zeichnen sich vor Allem dadurch aus, dass man mit wenig Aufwand ziemlich große Mengen davon herstellen kann. Trotzdem waren sie – zumindest in meinem Fall – auf mysteriöse Weise schnell verschwunden ;)

Zutaten

Teig
200 g Zucker
300 g weiche Butter
1 Ei
500 g Mehl
1 Prise Backpulver
Verzierung
2-3 EL Puderzucker
2 TL Zimt
+rote Konfitüre zum Befüllen (in meinem Fall Zwetschge)
Butter und Zucker cremig rühren, dann das Ei unterrühren. Mehl und Backpulver unterkneten und den Teig zu mehreren Rollen mit etwa 4 cm Durchmesser formen.
Zimt und Puderzucker vermischen und die Teigrollen darin wälzen. In Frischhaltefolie wickeln und 45-60 Minuten kühlstellen.
Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.
Die Teigrollen in Scheiben mit etwa 0,5 cm Dicke schneiden und diese auf den Backblechen verteilen. Mit einem Kochlöffelstiel in jede Teigscheibe eine Vertiefung drücken und diese mit etwas Konfitüre füllen.
Die Hirschknöpf etwa 10 Minuten backen.

14: Linzer Macarons

Macarons – eine unendliche Geschichte…
Einmal wieder habe ich ein absolut „idiotensicheres Macaronrezept“ gefunden. Und zwar bei Bravetart. Leider setzte ich trotzdem die Hälfte meiner Macarons in den Sand. Doch dann fand ich noch etwas: Macarons are for eating. Ein wunderbarer Artikel über den wahnsinnigen Hype um Macarons und der damit verbundene Aufwand. Eine geniale Aufmunterung für alle macarongeplagten Hobbybäcker (die des Englischen mächtig sind ;)!
Übrigens: Diese Macarons sind als Hommage an die Linzer Torte gedacht. Zwar habe ich mich (aus Sicherheitsgründen) für Mandeln statt Haselnüsse entschieden, aber es sollte lt. Originalrezept auch mit diesen funktionieren.

nach einem Rezept von Bravetart

Zutaten
Macarons
115 g geschälte, gemahlene Mandeln
230 g Puderzucker
140 g Eiweiß
70 g (Vanille-)Zucker
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
Füllung
1 Glas Himbeergelee

Mit Hilfe einer Metalltülle je 40 Kreise auf zwei Blatt Backpapier malen. Zwei Backbleche mit diesem Backpapier belegen, die bemalte Seite sollte dabei unten sein. Den Ofen auf 150° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Mandeln und Puderzucker zweimal sieben. Die übrigen gröberern Stücke fein häckseln und zum Rest geben.

Eiweiß, (Vanille-)Zucker und Salz bei mittlerer Geschwindigkeit 3 Minuten rühren. Die Geschwindigkeit etwas erhöhen und nochmals 3 Minuten rühren. Zuletzt 3 Minuten auf Höchstgeschwindigkeit rühren. Den Zimt zugeben und eine Minute rühren. Wenn der Eischnee vollständig steif geschlagen ist, fortfahren, wenn nicht noch etwa 2 Minuten weiterrühren.

Die Mandelmischung zum Eischnee geben und mit einem Teigschaber unterheben. Nach etwa 25 „Rührern“ sollte die Masse, wenn man einen Löffel davon wegnimmt und anschließend wieder zugibt, innerhalb von 20 Sekunden wieder zusammenlaufen.

Die Macaronmasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und Macarons auf die Backbleche spritzen. Die Bleche viermal hart gegen die Arbeitsfläche schlagen, sodass alle Luftblasen, die sich evtl. in den Macarons verstecken, nach oben entweichen.

Jedes Blech einzeln etwa 18 Minuten backen. Wenn sich die Macarons nach dieser Zeit nicht in einem Stück vom Backpapier lösen lassen, höchstens 5 Minuten weiterbacken, dann abkühlen lassen.

Auf die Hälfte der Macarons einen Klecks Himbeergelee setzen. Die restlichen Macarons daraufsetzen und leicht andrücken.

13: Giveaway und Marzipanengel

Das erste Giveaway überhaupt!

Zu gewinnen gibt es die abgebildeten Engels-Plätzerlausstecher und dazu noch eine kleine Weihnachtsüberraschung.
Die Ausstecher habe ich gleich doppelt gekauft: Einer davon ist bei den Marzipanengeln zum Einsatz gekommen, den anderen habe ich beim gestrigen Rezept verwendet.

Was ihr tun müsst, um zu gewinnen:

Hinterlasst unter diesem Post einen Kommentar mit eurer Lieblingsplätzchensorte und eurer E-Mail-Adresse.

Um eure Chancen zu erhöhen, verbreitet die freudige Kunde dieser einmaligen Gewinnchance via Facebook, Twitter oder was auch immer (am Ende dieses Posts findet ihr einen Share-Button). Dann kehrt wieder zu diesem Post zurück und schreibt einen Kommentar mit dem Link zu eurem „Verbreitungspost“  als Beweis und natürlich eurer E-Mail-Adresse.
Auch ein Like der Zuckerbäckerei-Facebookseite zählt. Dazu schreibt ebenfalls einen Kommentar, am besten mit eurem Namen und auf jedem Fall eurer E-Mail-Adresse.
Jeder zusätzliche Kommentar erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Los auf euch trifft!

Aufgrund des geringen Gewichts meines Geschenkpakets und weil ich mich bei anderen Giveaways immer ärgere, im falschen Land zu sein, gelten bezüglich eurer Postadresse keine Einschränkungen. Selbst wenn ihr euch also von Tristan da Cunha (der entlegentsten Insel dieser Welt) aus entschließen solltet, bei meinem Gewinnspiel mitzumachen, könntet ihr theoretisch gewinnen. Für die rechtzeitige Ankunft des Giveaways bei euch kann ich dann allerdings nicht mehr garantieren.

Ende der ganzen Aktion ist am Freitag, 16. Dezember um 23:59 MEZ.
Danach wird der Gewinner unter allen gültigen Kommentaren via random.org ermittelt und per E-Mail benachrichtigt.

Ich freue mich auf eure Kommentare! Viel Glück!

Zutaten
Teig
200 g Marzipanrohmasse
50 g Butter
1 Ei
170 g Mehl
5 Tropfen Bittermandelaroma
Glasur
80 g Puderzucker
5 Tropfen Bittermandelaroma


für 15-20 Stück

Den Ofen auf 175° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier auslegen.

Für den Teig alle Zutaten zu einem festen Teig verkneten. Diesen auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf 0,4 cm Dicke ausrollen. Engel ausstechen und auf den Backblechen verteilen.

Für etwa 6 Minuten backen. Unbedingt beim Ofen bleiben, denn die Ränder werden unglaublich schnell viel zu dunkel.

Puderzucker und Bittermandelaroma mit etwas Wasser zu einer dickflüssigen Glasur anrühren und die noch warmen Engel damit bestreichen. Trocknen lassen.

12: Engelsflügel

Bei einem Rezept des letztjährigen Adventskalenders, nämlich den Schokodonuts mit Gewürzstreuseln aus einem meiner absoluten Lieblingsbackbücher,  Backlust, lernte ich die Kombination von Chili und Süßem kennen und schätzen. Gelangweilt von normalen Ausstechplätzerln schmeckte ich deshalb meinen Basismürbteig einfach mit etwas Zimt und viel Chili ab. Heraus kamen sozusagen „teufelsscharfe“ Engelsflügel. Leider musste ich feststellen, dass die Schärfe mit der Zeit etwas verfliegt, was aber nicht weiter schlimm ist.

Und: Schaut morgen auf jeden Fall bei der Zuckerbäckerei vorbei, denn es wartet eine besondere Überraschung, die in gewisser Weise auch mit diesem Rezept zu tun hat, auf euch!

Zutaten
250 g Mehl
125 g kalte Butter, in Stückchen
60 g (Vanille-)Zucker
1/2 TL Zimt
Chilipulver nach Geschmack

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Alle Zutaten in eine große Schüssel geben und mit den Händen zu einem festen Teig kneten.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Engelsflügel ausstechen. Diese auf die Backbleche verteilen und jedes Blech einzeln für etwa 8 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen.

11: Guestpost: Orangensorbet

Heute kann ich euch bei der Zuckerbäckerei eine Premiere bieten: Der erste Guestpost überhaupt!
Das Orangensorbet stammt von Vamee und deren noch recht jungem Blog VEGAN – wer will nochmal, wer hat noch nicht. Sie hat sich, wie der Name schon sagt, auf vegane Gerichte spezialisiert. So auch dieses weihnachtliche Sorbet, dass sich wohl sehr gut als Nachspeise fürs Weihnachtsmenü eignen würde…
Zutaten
750 ml Orangensaft
100 g Rohrzucker
1 TL Zimt
1 TL Orangenlikör
Zeste einer unbehandelten Orange

Den Saft aufkochen und mit dem Zucker verrühren. Anschließend erkalten lassen.
Den Zimt, die Orangenzeste und den Likör dazugeben.

Die Mischung nun in eine Metallschüssel umfüllen und in den Tiefkühler stellen.
Alle 20 Minuten mit einem Schneebesen gut durchrühren, sodass sich keine Eiskristalle bilden. Dies muss 5-8 Mal wiederholt werden.

In kleinen Schälchen servieren.

10: Plätzerlsortiment

Heute im Adventskalender: Etwas ganz Besonderes – ein Guestpost ohne direkten Gast. Die Plätzerl stammen nämlich aus dem Ofen meiner Tante Julia. Sie bloggt zwar nicht selbst, aber das hindert mich nicht daran, diesen Post hier zu veröffentlichen. Zu der Tatsache, dass ich euch lieben Lesern so gutes Gebäck nicht vorenthalten kann, kommt, dass mir dann zumindest ein voradventlicher Stressfaktor genommen wird ;). Aber ich beschwere mich nicht – es hat unglaublich Spaß gemacht diesen Adventskalender zu konzipieren und zu realisieren. Ich hoffe ihr habt genauso viel Spaß dabei und öffnet die nächsten 14 Türchen auch noch!

10: Plätzerlsortiment weiterlesen

9: Spekulatiustartes

Wie gestern schon angekündigt, habe ich heute ein Spekulatiusrezept für euch. Falls ihr das Gebäck doch schon aufgegessen haben solltet oder euch nicht die Mühe machen wollt, etwas zu backen um es anschließend eh wieder zu zerbröseln – nehmt einfach gekauften Spekulatius ;)

9: Spekulatiustartes weiterlesen

8: Spekulatius

Ein kleines Rätsel: Welches Gewürz fehlt auf dem Foto? Kardamom… weißer Pfeffer… Muskat… Zimt… Nelken… genau: Ingwer!
Bei so vielen exotischen Gewürzen ist es naheliegend, dass Spekulatius einmal Gebäck der Schönen und vor Allem Reichen war, bevor es zur voradventlichen Massenware degradiert wurde. Traditionell wurde es in aufwändig handgeschnitzten Holzmodeln geformt, um den Kindern die Geschichte des heiligen Nikolaus zu versüßen. Irgendwann wurde die ursprünglich holländische Spezialität dann so beliebt, dass sie den Weg zu uns nach Deutschland fand. Doch sogar in Teilen Indonesiens war sie bekannt, das lag jedoch nur an der Kolonisation durch die Niederlande. Nun genug der geschichtlichen Hintergründe…
Zuletzt möchte ich euch noch einen Tipp geben: Wenn ihr eifrige Türchenöffner des Adventskalenders seid und täglich mitbackt – esst nicht den ganzen Spekulatius auf, denn fürs morgige Rezept braucht ihr ihn noch!

8: Spekulatius weiterlesen

7: Sternkringel

Plätzerlverpackungsidee, die Erste: Geschenktassen!
Tasse bemalen, Farbe einbrennen, Tasse mit Plätzerln befüllen, Verschenken!
Natürlich besteht freie Motivwahl bei der Bemalung mit Porzellanfarbe – ein Christbaum wäre zum Beispiel einfach zu realisieren – aber wenn ihr mich kennt, wisst ihr, dass ich absolut keine Gelegenheit verpasse, die Zuckerbäckerei zu bewerben. Fast jeden Kuchen, den ich verschenke, versehe ich mit kleinen Werbeschildern. Auch wird jeder, der etwas aus meiner Küche probiert, freundlich darauf hingewiesen, doch einmal meine Internetpräsenz zu besuchen. Am „schlimmsten“ ist es aber, mich als Facebookfreundin zu haben: Die einzigen Statusmeldungen meinerseits bestehen nämlich aus Links zu meinem oder anderen Foodblogs…
All das nur aus Liebe zum Backen, Fotografieren und Bloggen. Nicht zu vergessen euch liebe Leser – ohne euch würde ich ja umsonst bloggen ;)

7: Sternkringel weiterlesen

6: Bratapfel

Apfel, Nuss und Mandelkern haben alle Kinder gern.

Heute ist Nikolaustag! Dazu passt das seltsame Gedicht und auch das heutige Rezept: Bratapfel!

Zutaten
1 Apfel
3 EL Haferflocken
2 EL gehackte Mandeln
2 EL Zucker
1/2 TL Zimt
2 Mandarinen

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Den Apfel (spiralförmig) schälen und das Kernhaus ausstechen.

Haferflocken, Mandeln, Zucker und Zimt vermischen und die Mandarinen auspressen

Den Apfel in eine ofenfeste Form setzen, in die Mitte die Haferflockenmischung füllen. Den Mandarinensaft darüberschütten.

Den Bratapfel 45-60 Minuten gar backen. Zwischendurch evtl. etwas Wasser in die Form gießen, damit der Apfel nicht anbrennt. Noch warm servieren.