3: Schokoladenkaramell

Bitterschokolade, Karamell, Chili und dann auch noch Meersalz! Dass muss man einfach mögen, nicht? Ich jedenfalls könnte in dieser Kombination bis in alle Ewigkeit versinken, nicht einmal die Tatsache, dass ich diese Süßigkeit beim ersten Versuch gründlich ruiniert habe, hält mich davon ab, sie zu meinen absoluten All-Time-Fav’s hinzuzufügen.
Bei der Herstellung dieses Schokoladenkaramells ist es auf jeden Fall nötig, seine volle Konzentration darauf zu verwenden. Ein paar Sekunden zu lange über der Hitze verzieh es mir nicht und zwangen mich zum Neuanfang mit vorausgehender Topf-Schrubberei. Der hat sich aber gelohnt. So lecker!

Schokoladenkaramell – Rezept

stark abgewandelt nach einem Rezept von Brown Eyed Baker

Zutaten
450 g Sahne
4-6 kleine getrocknete Chilischoten, zerdrückt
290 g Bitterschokolade
1 1/2 TL Zimt
250 g Zucker
60 ml Wasser
Salz
40 g Butter
2 EL grobes Meersalz

für eine rechteckige Form 20×30 cm 

Die Form mit Backpapier auslegen und dieses leicht einfetten.

Die Sahne mit den Chilischoten in einem kleinen Topf aufkochen und dann von der Hitze nehmen. Für 30 Minuten ziehen lassen.

Währenddessen die Schokolade fein hacken und diese dann mit dem Zimt in eine große Schüssel geben.

Die Sahne nochmals aufkochen und abseihen. Zur Schokolade geben und eine Minute stehen lassen. Dann mit einem Schneebesen zu einer glatten Masse verrühren.

Zucker, Wasser und Salz in einem großen, schweren Topf vermischen. Bei großer Hitze zum Kochen bringen, ohne ein einziges Mal umzurühren, weil der Zucker sonst kristallisieren würde. Ggf. den Topf etwas schwenken. So lange weiterkochen, bis der Zucker golden ist, dabei aber keinesfalls etwas anderes tun, es handelt sich um Sekunden!

Die Schokolade in den Topf mit dem Karamell schütten und sofort umrühren. Bei mittlerer Hitze auf 100° C erhitzen, dabei ständig rühren. Die Butter unterrühren.

Die Karamellmasse in die vorbereitete Form gießen und gleichmäßig verteilen. Mit Meersalz bestreuen und über Nacht fest werden lassen.

In gleich große Rechtecke schneiden und in Back- oder Pergamentpapier einwickeln. Kühl aufbewahren.



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Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.

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