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5 Jahre Zuckerbäckerei – Funfetti Lemon Curd Torte

FÜNF Jahre Zuckerbäckerei!
Ende September wurde mir zum ersten Mal richtig bewusst, dass bald das „Blogiversary“ meiner Zuckerbäckerei nahte. Und zwar das fünfte! Ein halbes Jahrzehnt ist schon ganzschön lang, wenn man selbst noch nicht einmal ganz zwei auf dem Buckel hat…

Mit meinem Blog habe ich Geburtstage gefeiert (15, 16, 18, 19), Reisen unternommen (SudanWien, Barcelona,…), Adventskalender zusammengestellt (2010, 2011, 2012, 2013). Ich habe mir eine DSLR zugelegt, bin zum selbsgehosteten WordPress umgezogen, habe mein Abitur gemacht und so vieles mehr. Insgesamt macht das 571 Posts, davon gut 400 Rezepte und 137 Ausgaben meiner Linksammlung Zuckersüß.

Die Gesamtzahl der Besucher kann ich leider nicht mehr rekonstruieren, seit dem Umzug zu WordPress im Sommer letzten Jahres bringt es die Zuckerbäckerei aber auf knapp 47.000 eindeutige Seitenaufrufe. Ein bisschen Social Media mache ich auch, das heißt 338 Facebook-Likes und 73 Instagram-Follower. Dazu kommen noch gut 500 Kommentare und ungezählte E-Mails.

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Foodbloggen macht mir immer noch genauso viel Spaß wie in den Anfangstagen der Zuckerbäckerei. Backen, Fotografieren und das Internet sind noch immer meine liebsten Hobbies und werden mir bestimmt auch nicht so schnell langweilig. Vom ursprünglich ausschließlichen Rezeptblog hat sich die Zuckerbäckerei zu meiner digitalen Spielwiese weiterentwickelt, in der ich auch einiges andere veröffentliche. Damit meine ich zum Einen Posts über Reisen, kleine DIYs oder Gastblogger, die ich zu bestimmten Anlässen einlade. Vor allem meine ich aber meine Linksammlungen, in denen ich mich bemühe, meine beiden Filterbubbles (Food/alles andere) ein bisschen näher zusammenzubringen. Damit will ich euch, meine liebsten Leser, vielleicht auch mal in neue Ecken des Internets entführen und eine kleine Brücke zwischen diesen zwei Welten schlagen. Ich finde es nämlich ziemlich schade, dass Foodblogs meistens ausschließlich in ihrer schönen, wortwörtlichen Friede-Freude-Eierkuchen-Welt bleiben und kaum andere Themen behandeln.

Nachdem ich jetzt ein Jahr in Marokko lebe, will ich euch natürlich auch davon ein bisschen zeigen, seien es nun Rezepte oder Geschichten in „Neues aus Marokko“-Posts. Ansonsten werdet ihr hier in Zukunft immer das sehen, was mir gerade so einfällt. Die Ideen gehen mir, bei so viel Inspiration um mich herum, bestimmt so bald nicht aus.

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Zurück zum Kuchen: Zur Feier des Tages musste unbedingt ein ganz besonderer Kuchen her. Eine Torte sollte es sein, mit mindestens drei Böden, am besten mit großzügig Zuckerstreuseln und einer leckeren, aber nicht zu süßen Cremefüllung.
Inspiriert von My Name is Yehs Funfetti Cake habe ich dann schließlich Biskuitböden mit reichlich bunten Streuseln gebacken und mit selbstgemachtem Lemon Curd, beziehungsweise einer Creme daraus gefüllt. Mit noch mehr Streuseln und ein paar Fähnchen aus Zeitschriftenseiten dekoriert ist er einem fünften Jubiläum durchaus würdig.

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Diese tolle Torte dann noch entsprechend fotografisch in Szene zu setzen erwies sich dann leider als gar nicht so einfach. Ich besitze nämlich weder einen anständigen Tisch (deshalb steht die Torte auf meinem selbstgebasteltem Papp-Regal), noch eine Tortenplatte (deshalb mussten khakigrüne Teller herhalten) und Kuchengabeln oder einen Tortenheber sowieso nicht. Deshalb aßen meine Gäste und ich diese Torte bei meiner Geburtstagsparty schließlich von Packpapier (aka marokkanische Servietten) und zwar wahlweise mit der Hand (sehr marokkanisch) oder mit dem Löffel (für alle, die Cremetorten lieber im Bauch als an den Fingern haben). Geschmeckt hat sie offensichtlich, denn es blieb kein Krümel übrig.

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Zum Schluss würde mich noch eins interessieren, meine liebsten Leser: Was gefällt euch an der Zuckerbäckerei am Besten (sei es nun ein bestimmtes Rezept, eine Rubrik, etc.)? Eure Meinung interessiert mich wirklich sehr und ich freue mich immer wie eine Schneekönigin über eure Kommentare oder E-Mails. Liebe Grüße!

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Schokoladen-Hefezopf-Brot

Dieses Schokoladen-Hefezopf-Brot habe ich einmal wieder sehr holprig übersetzt, dafür schmeckt es umso besser. Gesehen habe ich es bei thefauxmartha auf instagram und weil mir ihr Rezept viel zu amerikanisch (Zutaten, Maßeinheiten) war, um es mitten in der Nacht einfach so zu backen, griff ich auf meinen neuen Lieblingshefeteig und ein bisschen Improvisation zurück.

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Der Teig an sich ist ja schon der absolute Wahnsinn, doch in Kombination mit dreimal Schokolade (geschmolzene Zartbitter, Kakao und Schokochips) und etwas Kardamom wird dieses Brot ganz und gar unübertrefflich!

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Mandel-Quinoa-Granola mit Ahornsirup

Cornflakes frühstücken mag ich nicht, ich esse sie höchstens mal als Nachmittagssnack. Ganz anders sieht es da mit selbstgemachtem Granola aus. Dieses hier enthält sogar noch Quinoa, das ich noch nie vorher in anderer Form als in Bratlingen gegessen habe, also den noch-nie-ausprobiert-Bonus bekommt. Dank der Kombination mit Ahornsirup und Haferflocken, die ich sowieso am liebsten in jedem zweiten Rezept verwenden würde, wird dieses Granola mein neuer Frühstücksliebling!

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Bagels

Das erste Rezept in der nagelneuen Zuckerbäckerei!

Schon seit Love & Olive Oils Kitchen Challenge habe ich vor Bagels zu machen. Vor kurzem bin ich dann in der Stadtbücherei auf ein neues Backbuch gestoßen, nämlich Noch ein Stück von Leila Lindholm. Mal abgesehen davon, dass unglaublich viele tolle Schokoladenrezepte darin sind – ich habe 5 eingemerkt – ist auch ein Rezept für Bagels darin. Das kam mir gar nicht so kompliziert vor und nachdem Samstagnachmittag war, beschloss ich endlich Bagels zu backen. Sie sind echt gut geworden – lieblingsverdächtig!

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Sopapillas

Auf meiner Nachbackliste steht so einiges Frittiertes. Doch bei mir in der Küche in einem großen Topf zu frittieren ist mir viel zu viel Aufwand. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass mir meine Tante in der Bäckerei Siebenhandl die Friteuse zur Verfügung gestellt hat, damit ich meine Frittierpläne umsetzen kann. Mir fiel die Auswahl eines Rezeptes mal wieder nicht leicht, doch mit den Sopapillas von A Beautiful Mess lag ich goldrichtig. Der Hefeteig geht in der Friteuse auf, sodass meine Schmetterlinge innen hohl wurden. Mit Honig, Marmelade oder Nutella in diesem Hohlraum schmecken die Sopapillas noch besser, als sie pur schon sind! Sopapillas weiterlesen

Erdbeer-Vanille-Éclairs

Éclairs sind einige der wenigen Sachen, die ich nur zu besonderen Anlässen aka schulfreien/freizeitvollen Tagen backe. Doch Brandteig ist auch nicht soo schwer zu machen. Glaube ich jedenfalls. Nach gut dreieinhalb Jahren Zuckerbäckerei und mindestens fünf mit dem Lieblingshobby Backen fällt es mir schon ein bisschen schwer, zu entscheiden, wie anspruchsvoll ein Rezept jetzt für eine(n) weniger Backverrückte(n) erscheint. Naja, was Éclairs wirklich zu einem „Feiertagsrezept“ macht, ist nicht der Schwierigkeitsgrad und Aufwand, sondern die Sahnefüllung. Diese macht das Gebäck nämlich kaum transportabel (in der Pausenbox in die Schule mitnehmen würde nicht gut enden) und am besten sollten es noch am Tag der Herstellung serviert werden.
Zum Muttertag wären Erdbeer-Vanille-Éclairs aber perfekt, meint ihr nicht?

nach einem Rezept aus „Éclairs“ von Marianne Magnier-Moreno 

Zutaten
Éclairs
80 ml Milch
80 ml Wasser
70 g Butter in kleinen Stückchen
2 g Salz
10 g Zucker
100 g Mehl
Füllung
120 g Sahne
2-3 EL Puderzucker
1 TL Speisestärke
3 Erdbeeren
Glasur
70 g Puderzucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
Wasser

Milch, Wasser, Butter, Salz und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen. Für ein paar Sekunden sprudelnd kochen lassen und dann das Mehl unterrühren. So lange weiterrühren, bis der Teig fest wird.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Topf unter ständigem Rühren nochmals auf den Herd stellen und etwa eine Minute „abbrennen“, d.h. so erhitzen, dass sich der Teig vom Topfrand löst.

Den Teig leicht abkühlen lassen und die Eier verquirlen.

Zwei Drittel der verquirlten Eier unter den Teig rühren und diesen in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

Éclairs von etwa 7cm Länge auf das Backblech spritzen und mit dem restlichen Ei glattstreichen.

Etwa 30 Minuten backen und vollständig abkühlen lassen. Dann horizontal halbieren.

Dier Erdbeeren waschen, trocken tupfen und in feine Würfel schneiden. Die Sahne mit Puderzucker und Speisestärke steif schlagen und zuletzt die Erdbeerwürfel unterheben.

Die Éclair-Böden großzügig mit der Sahnefüllung bestreichen, dann den „Deckel“ daraufsetzen.

Puderzucker mit Vanillemark und Wasser zu einem recht dickflüssigen Guss verrühren und die Éclairs damit glasieren.

Am besten sofort servieren, ansonsten im Kühlschrank aufbewahren

Rüblitarte

Wieso sind Karotten neben Ostereiern und Osterhasen, deren Zusammenhang ich schon kurios genug finde, eigentlich so typisch „Ostern“? Und wieso taucht alles „Rübli“-Gebäck nur zu dieser Jahreszeit auf? Bei diesem Kuchen ist es wirklich schade drum, genauso wie bei dessen Vorgängern aus den letzten beiden Jahren, nämlich Karottenkuchen und Carrot Cake Whoopie Pies. Nichtsdestotrotz kam ich auch dieses Jahr wieder saisonal passend auf die Idee, Karotten in etwas Süßem zu verarbeiten. Das Rezept stammt allerdings nicht aus einer aktuellen Zeitschrift oder gar einem Blogartikel, sondern aus einem klassischen, sich nicht der Jahreszeit anpassenden Backbuch: Anniks göttliche Kuchen. Und an göttlich kommt diese Tarte schon sehr nah dran!

nach einem Rezept aus Anniks göttliche Kuchen
Zutaten
Boden
100 g kalte Butter in Stückchen
80 g Puderzucker
Mark von 1/4 Vanilleschote
Salz
1 Ei
220 g Mehl
Füllung
80 g Mehl
1/2 TL Natron
Salz
1 TL Zimt
Muskat
Mark von 1/4 Vanilleschote
100 g Zucker
1 TL Honig
2 Eier
100 ml Öl
250 g Karotten
80 g Walnüsse
70 g Rosinen
Frosting
80 g weiche Butter
100 g Puderzucker
200 g Frischkäse
Mark von 1/2 Vanilleschote
Verzierung
130 g Marzipan
50 g Puderzucker
orange und grüne Lebensmittelfarbe
gehackte Walnüsse

für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser

Für den Boden alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron, Salz, Zimt, Muskat und Vanillemark vermischen.
Die Karotten schlälen und fein raspeln. Die Walnüsse grob hacken.

Den Mürbteig ausrollen, die Form damit auskleiden und mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. 15 Minuten blindbacken (mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren, damit der Teig nicht aufgeht). Aus dem Ofen nehmen und auf 160° C Umluft zurückschalten.

Währenddessen Zucker, Honig, Eier und Öl verrühren. Die Mehlmischung einrühren und zuletzt die geraspelten Karotten, die gehackten Walnüsse und die Rosinen unterheben. Diese Masse auf dem Tarteboden verteilen und 25-30 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für das Frosting Butter und Frischkäse verrühren, dann den Puderzucker und das Vanillemark einrühren. Kühlstellen.

Die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker verkneten, drei Viertel des Marzipans mit oranger Farbe, ein Viertel mit grüner Farbe einfärben. Das Marzipan zu kleinen Karotten formen.

Das Frosting auf der abgekühlten Tarte verteilen. Mit Marzipankarotten und gehackten Walnüssen verzieren.

Kühl aufbewahren.

15: Pecanbiscotti

Pecans an sich sind schon etwas besonderes: zumindest in meiner Gegend gibt es sie in keinem einzigen Supermarkt im regulären Sortiment. Hier wird die Pecanigkeit – dieses Wort erfinde ich zu diesem Zweck jetzt einfach – auf die Spitze getrieben. Zuerst werden die Pecans wie Gebrannte Mandeln kandiert und dann im Biscottiteig gleich doppelt gebacken. So lecker!

nach einem Rezept von Joy the Baker
Zutaten
Zum Kandieren
1 Eiweiß
50 g Zucker
1/2 TL Zimt
frisch geriebene Muskatnuss
Salz
1 Prise Pfeffer
100 g Pecans
Teig
150 g Mehl
1/2 TL Zimt
frisch geriebene Muskatnuss
1/2 TL Backpulver
Salz
75 g Zucker
40 g weiche Butter
1 Eigelb
1 Ei

Den Ofen auf 150° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das Eiweiß schaumig schlagen, dann den Zucker, Zimt, Muskat, Salz und Pfeffer zugeben. Steif schlagen. Die Pecans zugeben und gründlich damit überziehen.
Auf dem Backblech verteilen und 20 Minuten rösten. Abkühlen lassen.

Den Ofen auf 180° C Umluft hochschalten und noch ein Blech mit Backpapier belegen.

Mehl, Zimt, Muskat, Backpulver und Salz vermischen.

Butter und Zucker schaumig schlagen, dann Eigelb und Ei einzeln unterrühren.
Die Mehlmischung einrühren und zuletzt die kandierten Pecans unterheben.

Zu einem Laib mit etwa 5×40 cm formen und 30 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und dann leicht schräg in 1-1,5cm dicke Scheiben schneiden. Diese flach auf dem Blech verteilen und nochmals 5 Minuten backen.
Abkühlen lassen.

6: Mandarinenkäsekuchen

Heute ist Nikolaustag! Und wenn das bei euch genauso läuft wie bei mir, bleiben von allen guten Gaben immer nur viel zu viele Mandarinen übrig. Die Nüsse lassen sich ja noch sehr gut zu Plätzerln verarbeiten, aber für die ganzen Zitrusfrüchte ist mir bisher noch nichts eingefallen. Diesen Käsekuchen werde ich nun aber vermutlich öfters machen, nicht nur bei adventsbedingten Mandarinenüberschuss – sehr lecker!

Zutaten
Teig
250 g Mehl
125 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
60 g Zucker
1 Ei
Salz
Füllung
200 g Frischkäse
4 EL Schmand
50 g Zucker
3 EL Mehl
1 Ei
Topping
2 Mandarinen
1 Pck Tortenguss

für zwei Formen mit 12 cm Durchmesser

Alle Zutaten für den Teig glatt verkneten und diesen in zwei gleich große Portionen teilen.
Den Teig dünn ausrollen und die Formen damit auskleiden. Mit einer Gabel mehrfach in den Boden einstechen, damit dieser beim Backen keine Luftblasen ausbildet.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen. Bis der Ofen heiß ist, die beiden Böden kühlstellen.

Die beiden Böden 10 Minuten lang blindbacken. Dazu ein Backpapier auf die Formen legen und mit Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, etc) beschweren, damit der Teig nicht zu sehr aufgeht. Dann die Hülsenfrüchte und das Backpapier entfernen und die Böden nochmals 5 Minuten weiterbacken.

Währenddessen die Füllung herstellen. Frischkäse, Schmand und Zucker verrühren. Zuletzt Mehl und Ei einrühren.

Die Füllung gleichmäßig auf die beiden Böden verteilen.

Für 30 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen und 10 Minuten abkühlen lassen. Nochmals 30 Minuten backen. Diese Prozedur soll helfen, dass der Kuchen oben nicht aufreißt. Abkühlen lassen.

Die Mandarinen schälen und die Spalten auf den beiden Kuchen drapieren.

Den Tortenguss nach Packungsanleitung zubereiten und darüber verteilen. Fest werden lassen.

4: Vanillekipferllikörbrownies

Diese Vanillekipferllikörbrownies habe ich eigentlich als Bailey’s Chocolate Cake vorgesehen – doch ich fand eine Flasche Vanillekipferllikör im Küchenregal und entschied mich, The Procrastobakers Rezept etwas zu verändern. Ganz zum Vorteil, wie ich finde: die Kombination von Kaffee und Likör entfaltet besonders in Zwischenstunden langweiliger Schultage eine besondere Wirkung. Spaß beiseite – dieser Kuchen ist einfach zu machen und auch einen Tag später noch richtig saftig. Perfekt für zeitnotgeplagte Gastgeber eines Adventskaffeeklatsch, den einer von euch, meine lieben Leser, bestimmt noch zu veranstalten hat.

nach einem Rezept von The Procrastobaker
Zutaten
125 g Mehl
1/2 TL Backpulver
Salz
50 g Kakao
150 g Zucker
125 ml starker Kaffee
110 g Butter, in kleinen Stückchen
200 ml Vanillekipferllikör/Baileys oder irgendein anderer Sahnelikör
1 Ei
+ Puderzucker zum Bestäuben

für zwei 10×10 cm Formen

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und die beiden Formen mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver und Salz vermischen.

Kakao, Zucker, Kaffee und Butter in einem kleinen Topf erhitzen bis eine homogene Masse entstanden ist. In eine Rührschüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen.

Erst den Likör, dann das Ei langsam unterrühren und anschließend die Mehlmischung einrühren.

Vorsichtig den sehr flüssigen Teig in die beiden Formen verteilen. Ggf. leicht auf eine Kante schlagen, dass Luftblasen aufsteigen.

Für 40-45 Minuten backen. Eine Garprobe sollte nur wenige Brösel hervorbringen. Wenn nötig die beiden Formen mit Alufolie abdecken und etwas länger backen. Abkühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben.