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Liebestrankplätzerl

Alle Anstrengungen euren Traumprinzen von euch zu überzeugen sind gescheitert?

Dann hilft nur noch Selbstgebackenes als Wink mit dem Zaunpfahl. Popkulturelle Anspielungen auf die Harry-Potter-Szene, in der Ron dank einer Schachtel Pralinen mit Liebestrankfüllung einer Verehrerin Harrys verfällt, können auch nie Schaden, also auf gehts! Schnappt euch eure Backutensilien, viel pinke Lebensmittelfarbe und ein wenig Glitzerzucker, denn liebe Leser, ihr habt ein Herz zu erobern! Einen wunderbaren Valentinstag euch allen ♥!

Zutaten
Teig
500 g Mehl
250 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
110 g Zucker
2 EL Vanillezucker
2 Eier
Icing
100 ml Wasser
1 1/2 EL Meringue Powder
1 TL Zitronensaft
250 g Puderzucker
pinke oder rote Lebensmittelfarbe

rosa Glitzerzucker
pinker Glitzerzucker

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und verkneten.

Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Fläschchen ausstechen. Diese mit gleichmäßigem Abstand auf den Blechen verteilen.

Jedes Blech einzeln für etwa 8 Minuten backen, das Blech evtl. bei der Hälfte der Backzeit umdrehen, damit die Plätzchen gleichmäßig bräunen. Vollständig abkühlen lassen.

Für das Royal Icing Wasser und Meringue Powder schaumig rühren. Zitronensaft unterrühren und den Puderzucker darübersieben. Die Masse zu einer dickflüssigen weißen Glasur aufschlagen. Ein Viertel des Icings weiß lassen, die restlichen drei Viertel in zwei Portionen teilen. Eine davon hellrosa, die zweite pink einfärben. Alle drei in verschiedene Spritzbeutel mit 1mm-Lochtülle füllen. Schüsseln mit evtl. übriger Glasur auf jeden Fall mit einem feuchten Tuch bedecken, damit das Icing nicht antrocknet.

Zuerst die Fläschchen mit weißer Glasur umranden und den „Stöpsel“ ausfüllen. Etwas antrocknen lassen.
Die Hälfte der Plätzchen mit dem hellrosa „Liebestrank“ befüllen und hellrosa Glitzerzucker daraufstreuen. Die andere Hälfte der Plätzchen mit dem pinken „Liebestrank“ befüllen und pinken Glitzerzucker daraufstreuen.
Über Nach trocknen lassen.

24: Baumkuchenwürfel

Die Adventszeit ist ja geradezu verflogen und mit diesem Post habt ihr das letzte Adventskalendertürchen des Jahres geöffnet, denn heute ist Heilig Abend!
Natürlich muss das letzte Rezept auch den Höhepunkt des Adventskalenders bilden. Deshalb habe ich mir etwas ganz besonderes einfallen lassen: Baumkuchenwürfel, die mit echtem, 24-karätigem Gold verziert sind! Bei den heutigen Goldpreisen (39 € für ein einziges Gramm Gold!) habe ich noch zusätzlich eine kostengünstigere Alternative dafür gefunden, die ich auch für die Hälfte meiner Baumkuchenwürfel verwendet habe, nämlich ganz normale Silberperlen. Doch auch mit diesen macht dieses Festtagskonfekt eine gute Figur und schmeckt noch dazu vortrefflich. Wer mag, kann, um den Weihnachtsgeschmack noch etwas zu verstärken, den Teig mit etwas Zimt abschmecken und statt Aprikosenkonfitüre z.B. Glühweingelee nehmen.

Mit den besten Weihnachtswünschen,
Jana

So sah übrigens unser Wohnzimmer während der Vorbereitung dieses Adventskalenders aus:

Mein improvisiertes Fotostudio bestand aus einer Schnur, quer durchs Wohnzimmer gespannt, über die ein Bettlaken gehängt war. Dahinter ein alter 150 W-Strahler, den ich aus Sicherheitsgründen auf zwei Teppiche stellen musste, weil er so heiß wurde. Für die perfekte Ausleuchtung sorgte außerdem mein selbstgebauter Reflektor aus einer mit Alufolie umwickelten Styroporplatte. Als Hintergrund diente mir ein schwarz-weißer A3-Karton und ein kleiner Beistelltisch als Basis. Nicht zu sehen sind zwei (!) Klappkörbe voller Foodstyling-Accessoires. An dieser Stelle möchte ich mich nochmals bei Allen bedanken, die mir ihr Geschirr, ihre Tischdecken, Servietten und noch so vieles anderes geliehen haben!


Zutaten
Baumkuchen
100 g weiche Butter
30 g Marzipan
80 g Puderzucker
1 EL Vanillezucker
4 Eier
Salz
50 g Mehl
60 g Speisestärke
Füllung
2 EL Aprikosenkonfitüre
100 g Marzipan
3-4 EL Puderzucker
+ noch mehr Aprikosenmarmelade
Ganache
200 g Zartbitterschokolade
130 g Sahne
+ Silberperlen oder Blattgold

für etwa 40 Stück

Ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eier trennen und das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen.

Butter, Marzipan und Puderzucker verrühren. Die Eigelbe und den Vanillezucker unterrühren. Dann Speisestärke und Mehl darübersieben und einrühren. Zuletzt den Eischnee einrühren.

Etwa 2 EL der Masse rechteckig (20x25cm) auf das Backpapier streichen.
Kurz unter den Grill des Backofens schieben, wenn die Schicht leicht gebräunt ist, wieder 2 EL der Masse daraufverstreichen. Diesen Vorgang wiederholen, bis kein Teig mehr übrig ist.

Die Baumkuchenplatte nach dem Abkühlen an den Seiten so zuschneiden, dass sie überall gleich hoch ist.

Die Baumkuchenplatte auf der Oberseite mit 2 EL Aprikosenkonfitüre bestreichen.

Das Marzipan auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche gleichmäßig ausrollen. Die Marzipanplatte vorsichtig auf die Baumkuchenplatte legen und die Überschüsse am Rand abschneiden.

Die Baumkuchenplatte in Würfel mit etwa 1,5 cm Seitenlänge schneiden. Alle Würfel rundherum dünn mit Aprikosenkonfitüre bestreichen.

Für die Ganache die Schokolade fein hacken und in eine hitzebeständige Schüssel füllen. Die Sahne in einem kleinen Topf zum Kochen bringen und dann über die Schokolade schütten. Mit einem Schneebesen rühren, bis sich die gesamte Schokolade aufgelöst hat.

Jeweils einen Baumkuchenwürfel auf eine Gabel setzen und dann 1 EL Ganache darübergießen. Über der Schüssel abtropfen lassen, dann zum Festwerden am besten auf ein Gitter setzen. Mit allen anderen Würfeln ebenso verfahren.

Zuletzt die Baumkuchenwürfel entweder mit einer Silberperle oder einem kleinen Stückchen Blattgold garnieren. Dieses lässt sich am besten mit einem feinen, trockenem Pinsel „transportieren“.

14: Linzer Macarons

Macarons – eine unendliche Geschichte…
Einmal wieder habe ich ein absolut „idiotensicheres Macaronrezept“ gefunden. Und zwar bei Bravetart. Leider setzte ich trotzdem die Hälfte meiner Macarons in den Sand. Doch dann fand ich noch etwas: Macarons are for eating. Ein wunderbarer Artikel über den wahnsinnigen Hype um Macarons und der damit verbundene Aufwand. Eine geniale Aufmunterung für alle macarongeplagten Hobbybäcker (die des Englischen mächtig sind ;)!
Übrigens: Diese Macarons sind als Hommage an die Linzer Torte gedacht. Zwar habe ich mich (aus Sicherheitsgründen) für Mandeln statt Haselnüsse entschieden, aber es sollte lt. Originalrezept auch mit diesen funktionieren.

nach einem Rezept von Bravetart

Zutaten
Macarons
115 g geschälte, gemahlene Mandeln
230 g Puderzucker
140 g Eiweiß
70 g (Vanille-)Zucker
1/2 TL Salz
1 TL Zimt
Füllung
1 Glas Himbeergelee

Mit Hilfe einer Metalltülle je 40 Kreise auf zwei Blatt Backpapier malen. Zwei Backbleche mit diesem Backpapier belegen, die bemalte Seite sollte dabei unten sein. Den Ofen auf 150° C Ober- und Unterhitze vorheizen.

Mandeln und Puderzucker zweimal sieben. Die übrigen gröberern Stücke fein häckseln und zum Rest geben.

Eiweiß, (Vanille-)Zucker und Salz bei mittlerer Geschwindigkeit 3 Minuten rühren. Die Geschwindigkeit etwas erhöhen und nochmals 3 Minuten rühren. Zuletzt 3 Minuten auf Höchstgeschwindigkeit rühren. Den Zimt zugeben und eine Minute rühren. Wenn der Eischnee vollständig steif geschlagen ist, fortfahren, wenn nicht noch etwa 2 Minuten weiterrühren.

Die Mandelmischung zum Eischnee geben und mit einem Teigschaber unterheben. Nach etwa 25 „Rührern“ sollte die Masse, wenn man einen Löffel davon wegnimmt und anschließend wieder zugibt, innerhalb von 20 Sekunden wieder zusammenlaufen.

Die Macaronmasse in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und Macarons auf die Backbleche spritzen. Die Bleche viermal hart gegen die Arbeitsfläche schlagen, sodass alle Luftblasen, die sich evtl. in den Macarons verstecken, nach oben entweichen.

Jedes Blech einzeln etwa 18 Minuten backen. Wenn sich die Macarons nach dieser Zeit nicht in einem Stück vom Backpapier lösen lassen, höchstens 5 Minuten weiterbacken, dann abkühlen lassen.

Auf die Hälfte der Macarons einen Klecks Himbeergelee setzen. Die restlichen Macarons daraufsetzen und leicht andrücken.

7: Sternkringel

Plätzerlverpackungsidee, die Erste: Geschenktassen!
Tasse bemalen, Farbe einbrennen, Tasse mit Plätzerln befüllen, Verschenken!
Natürlich besteht freie Motivwahl bei der Bemalung mit Porzellanfarbe – ein Christbaum wäre zum Beispiel einfach zu realisieren – aber wenn ihr mich kennt, wisst ihr, dass ich absolut keine Gelegenheit verpasse, die Zuckerbäckerei zu bewerben. Fast jeden Kuchen, den ich verschenke, versehe ich mit kleinen Werbeschildern. Auch wird jeder, der etwas aus meiner Küche probiert, freundlich darauf hingewiesen, doch einmal meine Internetpräsenz zu besuchen. Am „schlimmsten“ ist es aber, mich als Facebookfreundin zu haben: Die einzigen Statusmeldungen meinerseits bestehen nämlich aus Links zu meinem oder anderen Foodblogs…
All das nur aus Liebe zum Backen, Fotografieren und Bloggen. Nicht zu vergessen euch liebe Leser – ohne euch würde ich ja umsonst bloggen ;)

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1: Lebkuchenhaus

Knusper, knusper, knäuschen, wer knabbert an meinem Häuschen..?

Erst einmal Danke, dass ihr beim diesjährigen Adventskalender vorbeischaut! 
Ich hoffe ich kann euch die Wartezeit bis zum Heiligen Abend etwas verkürzen…
Wie letztes Jahr gibt es heuer natürlich auch wieder ein Lebkuchenhaus. Bis auf das Rezept für die Grundmauern ist es frei variierbar. Ich habe mich für eine schneebestäubte Eiswaffel-Pistazien-Tanne im Vorgarten und einen leider nicht sichtbaren Holzhaufen aus zerbrochenen Zimtstangen entschieden. Als Fensterglas dienen zermahlene Eukalyptusbonbons und am Giebel prangt ein Anisstern. Nehmt euch am besten einen ganzen Tag Zeit und stürzt euch ins Verziervergnügen!

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Eulenplätzerl

Juhu!!! Oder in Anbetracht des Motivs wohl eher Schuhuhu (=miserable Verschriftlichung vom Eulenpfiff): Ich habe endlich wirklich echte Decorated Cookies gebacken! 
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, versuchte ich alles – ohne Ausnahme alles – um Meringe Powder zu ersetzen. Aber leider muss ich zugeben, dass dieses eigenartige Gemisch nicht zu übertreffen ist. Meine beschauliche 113 g Mogelpackung (Dose nur zur Hälfte gefüllt?!?) von Wilton besteht aus Maisstärke, Eiweißpulver, Zucker, Gummi Arabicum (E 414), Calciumsulfat (E 516), Zitronensäure, Weinsteinpulver ( E 334 ?), Siliciumdioxid (E 551) und einigen künstlichen Geschmacksstoffen. Ich kann nicht sagen, ob dieses Zeug, insbesondere die Zusatzstoffe, auf längere Zeit besonders gesund sind. Weil ich ja überzeugte Fertigprodukthasserin bin, sollte ich Meringue Powder rein aus Prinzip nicht verwenden, aber bei dem umwerfenden Ergebnis mache ich gerne eine Ausnahme. 
Eine kurze Google-Recherche ergab, dass Gummi Arabicum als Emulgator zugesetzt wird und in der Vergangenheit als Kleber auf Briefmarken fungierte. Calciumsulfat dient als Säureregulator und wird unter anderem für die Tofuherstellung verwendet. Siliciumdioxid scheint eine sehr wandlungsfähige „Chemikalie“ zu sein: Es findet Verwendung sowohl in Zahnpasta als auch in der Pyrotechnik, was ich persönlich schon etwas gruselig finde.
Vielleicht gehe ich ja mal in die Apotheke und besorge mir diese Zutaten, um mein eigenes Pulver herzustellen. Falls jemand von euch lieben Lesern irgendeine Ahnung von derartigen Experimenten hat, soll er oder sie mich doch bitte kontaktieren, um mir ein potenzielles Desaster zu ersparen. Ansonsten versuche ich mich einfach einmal als Lebensmittelchemikerin und natürlich werde ich eventuelle Ergebnisse mit euch teilen.

Zutaten
Plätzerl
250 g Mehl
130 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
60 g Zucker
1 Ei
Ganache
50 g dunkle Schokolade
25 g Sahne
Royal Icing (ihr könnt natürlich auch das Rezept, das dem Meringe Powder beiliegt, verwenden)
1-2 EL Meringue Powder
4 EL Wasser
100 g Puderzucker
1 TL Zuckersirup
grüne, schwarze und orange Lebensmittelfarbe

Für die Plätzerl alle Zutaten in eine große Schüssel geben und zu einer Teigkugel verkneten. Diese in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Die Ganache zubereiten: Die Schokolade fein hacken und die Sahne erhitzen. Die fast (nur fast !) kochende Sahne über die gehackte Schokolade gießen und solange rühren, bis sich alles aufgelöst hat. Bis zur Verwendung bei Raumtemperatur stehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 0,4 cm dick ausrollen und Kreise ausstechen. Diese auf das Backblech setzen.

Jedes Blech einzeln, je nach größe der Plätzerl 8-12 Minuten goldbraun backen.
Vollständig abkühlen lassen.

Das Royal Icing zubereiten: (bei Bake at 350 gibt es ein großartiges Foto-Tutorial)
Meringue Powder und Wasser schaumig schlagen. Den Puderzucker darübersieben und bei geringer Rührgeschwindigkeit einrühren. Den Zuckersirup zugeben und solange weiterrühren, bis die Masse steif ist.

In 4 verschiedene Schüsseln füllen und mit Speisefarben einfärben: Eine weiß lassen, eine schwarz, eine grün und eine orange färben. Dann mit Frischhaltefolie bedecken, damit das Royal Icing nicht austrocknet. Dabei darauf achten, dass die Frischhaltefolie die Oberfläche der Masse berührt und an der Seite keine Luft eindringen kann.

Für die Eulenkörper die Ganache in einen kleinen Spritzbeutel mit sehr feiner Lochtülle füllen und zuerst den Ast und den Körper aufmalen. Fest werden lassen.

Das weiße Royal Icing in einen Spritzbeutel mit sehr feiner Lochtülle füllen und die Augen aufspritzen. Trocknen lassen.

Das grüne Royal Icing als „Bauchgefieder“ aufspritzen.

Das schwarze Royal Icing als Pupillen aufspritzen.

Das orange Royal Icing als Schnabel, Krallen und Flügel aufspritzen.

Zuletzt das grüne und das schwarze Royal Icing vermischen und als hervorgehobene Federn auf dem Bauchgefieder und als Blätter auf dem Ast aufspritzen.

Über Nacht vollständig aushärten lassen.

(Urgroß-)Tante Ruths Geburtstagskuchen alias Regenbogenkuchen reloaded

Danke an Georg fürs Fotografieren ;)

Diese Torte ist mein Beitrag zur Party anlässlich des 80. Geburtstag von meiner (Urgroß-)Tante Ruth. Ich habe sie grundsätzlich nach dem Regenbogenkuchenrezept gebacken, jedoch nur in Rottönen, mit Rosendekoration und etwas „abgespeckt“. Die Torte ist immer noch ziemlich süß und vor allem mächtig, ich konnte gerade einmal ein kleines Stückchen essen. Lecker und super anzuschauen war sie aber!


nach einem Rezept von Whisk Kid
Zutaten
Böden (am besten am Vortag backen)
450 g Mehl
3 TL Backpulver
Salz
250 g Butter, Raumtemperatur (!)
380 g Zucker
1 1/2 Vanilleschoten
5 Eiweiß, Raumtemperatur (!)
355 ml Milch, Raumtemperatur (!)
hochwertige rote Lebensmittelfarbe (am besten Pulver oder Gel, die „Schwartau Speisefarben“ färben viel zu wenig)
Frosting
250 g Butter, Raumtemperatur (!)
75 g Puderzucker
1/2 Vanilleschote
500 g Frischkäse
evtl. 1 TL Rosenwasser
Verzierung
Fondant
rote Lebensmittelfarbe
Rosenwasser
(oder fertige Zuckerrosen)
roter Zucker


für eine Torte (5 Böden) mit 22 cm Durchmesser

Mehl, Backpulver und Salz mischen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine Springform fetten und mit Mehl ausstäuben.

Das Mark aus den Vanilleschoten kratzen. In einer sehr großen Rührschüssel Butter mit Zucker und Vanillemark verrühren. Mindestens 7 Minuten weiterrühren, dann bei geringer Rührgeschwindigkeit das Eiweiß zugeben.

Erst jeweils die Hälfte der Mehlmischung und der Milch zugeben und einrühren, dann den Rest ebenfalls einrühren.

Den Teig in fünf gleich große Portionen teilen, die Erste davon gleich in die Form füllen und für 15 Minuten backen.

Die restlichen vier Teigportionen mit immer mehr roter Lebensmittelfarbe einfärben, sodass eine hellrosa, die nächste rosa, die nächste hellrot und die letzte kräftig rot ist.

Wenn der erste Boden fertig ist, diesen aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Die nächste Teigportion einfüllen und wieder 15 Minuten backen, dann aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Mit den restlichen Teigportionen ebenso verfahren.

(Am nächsten Tag) Das Frosting zubereiten: Das Mark aus der Vanilleschote kratzen. Butter, Puderzucker und Vanillemark aufschlagen (mindestens 10 Minuten). Den Frischkäse zugeben und einrühren.

Den weißen Boden auf eine (vorrübergehende) Tortenplatte setzen und so viel Frosting darauf verteilen, dass eine etwa 0,4 cm dicke Schicht entsteht. Den nächstdunkleren Boden daraufsetzen und wieder Frosting darauf verteilen. So weiter machen, bis alle Böden aufeinandergeschichtet sind.

Die gesamte Torte außen dünn mit Frosting bestreichen, dann für mindestens eine Stunde kühlstellen. Das restliche Frosting ebenfalls kühlstellen.

Währenddessen den Fondant mit der roten Lebensmittelfarbe und dem Rosenwasser verkneten. Kleine Rosen formen und diese trocknen lassen.

Aus Papier eine Schablone für die Zahl/den Schriftzug/ etc. herstellen. Dabei unbedingt darauf achten, einen Bleistift zu verwenden, weil sonst das Frosting farbig werden könnte.

Die Torte und das Frosting aus dem Kühlschrank nehmen. Das restliche Frosting (oder auch etwas weniger) mit einer Winkelpalette so auf der Torte verteilen, dass nichts mehr davon durchblitzt und ein komplett weißer Kuchen entsteht. Die Torte vorsichtig auf die endgültige Tortenplatte setzen.

Die Schablone vorsichtig auf die Torte legen und mit rotem Zucker bestreuen. Dann die Schablone sehr vorsichtig wieder entfernen und die Fondantrosen auf die Torte setzen.

Kühl lagern und bald verzehren.

Birnentarte mit Pinienkernen

 Alle Zwetschgen sind geerntet und schon wieder gibt es was aus dem Garten, das ich „verbacken“ kann. Diesmal sind es wunderbar süße Birnen von Edda – danke dafür :)

Zutaten
Boden
180 g Mehl
20 g Kakao
100 g Butter, in kleinen Stückchen
1 Ei
40 g (Vanille-)Zucker
30 g Pinienkerne
Füllung
150 g Schmand
40 g (Vanille-)Zucker
1 Eigelb
2 EL Mehl
+ 2 kleine Birnen

für 4 rechteckige Tarteformen

Mehl, Kakao, Butter, Ei und (Vanille-)Zucker zu einem Teig verkneten und diesen 10 Minuten im Gefrierfach (oder 30 Minuten im Kühlschrank) kühlen.

Währenddessen die Birnen schälen, das Kernhaus entfernen und in dünne Spalten schneiden.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und einen Rost in die mittlere Schiene schieben.

Den Teig in vier gleich große Portionen teilen und jede etwa 0,4 cm dick ausrollen. Die Tarteformen damit auskleiden. Den Boden jeder Form mit Pinienkernen bedecken und diese eindrücken. Die vier Formen nochmals etwa 10 Minuten ins Gefrierfach (oder 30 Minuten in den Kühlschrank, dann aber erst später die Birnen schneiden und den Ofen vorheizen) stellen.

Die Tartes 8 Minuten blindbacken, d.h. auf jede Form ein Stück Backpapier legen und mit getrockneten Hülsenfrüchten beschweren. Dies dient dazu, dass der Boden nicht zu hoch wird.

Währenddessen die Füllung zubereiten: Schmand, (Vanille-)Zucker, Eigelb und Mehl verrühren.

Die Tartes wieder aus dem Ofen nehmen, die Füllung gleichmäßig verteilen und die Birnenspalten schräg einstecken. Nochmals für 25 Minuten backen.

Abkühlen lassen und aus den Formen stürzen.

Shortbread mit Zwetschgen

Das wars jetzt mit den Zwetschgenwochen –  mittlerweile habe ich sogar schon wieder ein paar andere Rezepte in petto…

entfernt nach einem Rezept von Martha Stewart
Zutaten
Shortbread
135 g Mehl
1 TL Backpulver
Salz
1 EL (Vanille-)Zucker
50 g Sahne
50 ml Milch
+2 EL (Vanille-)Zucker
Zwetschgensauce
100 g Zwetschgen
1 EL (Vanille-)Zucker
Sahne
120 g Sahne
1 EL (Vanille-)Zucker
1 TL Speisestärke
+Zwetschgenhälten zum Garnieren

für 2 Portionen

Ofen auf 200° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Mehl, Backpulver, Salz und Zucker mischen. Sahne und Milch zugeben und zu einer Teigkugel verarbeiten. Zu zwei gleich großen Kugeln formen und diese auf einer mit Zucker bestäubten Fläche leicht plattdrücken. Beide wenden, sodass das Shortbread rundherum mit Zucker bestäubt ist. Für 20 Minuten goldbraun backen und vollständig abkühlen lassen.

Währenddessen die Zwetschgen waschen und entkernen. Mit dem Zucker vermischt erwärmen (Mikrowelle?) und das Püree dann durch ein engmaschiges Sieb passieren. Abkühlen lassen.

Die Sahne mit dem Zucker und der Speisestärke steifschlagen. Das Shortbread halbieren, etwas Zwetschgensauce auf der unteren Hälfte verteilen, großzügig Sahne und dann nochmals Zwetschgensauce daraufsetzen. Zum Schluss den Deckel daraufsetzen und mit den Zwetschgenhälften garnieren. Das zweite Shortbread ebenso anrichten.

Zwetschgenknödel

Vordergrund: mit Vanillesoße und Mohn, Hintergrund: mit Vanillesoße und Mandelmischung

Weil unser Garten voll von Zwetschgen ist, habe ich beschlossen, hier in der Zuckerbäckerei die Zwetschgenwochen zu eröffnen. Ich werde solange ausschließlich Zwetschgenrezepte posten, bis die Erntezeit vorüber ist. 
Falls ihr in eurem Garten anderes Steinobst habt, könnt ihr in den meisten, wenn nicht sogar allen Fällen die Zwetschgen dadurch ersetzen. Ich habe die Rezepte wie immer nur einmal – also hier mit Zwetschgen – erprobt, also kann ich euch nichts garantieren, aber einen Versuch ist es schon wert. ;)
Wie ihr vielleicht von meiner Facebookseite wisst, bin ich schwer auf der Suche nach Rezeptempfehlungen zu den Zwetschgenwochen. Ich freue mich über jeden Kommentar und jede E-mail!

Zutaten
Knödel
1 kg Kartoffeln
200 g Mehl
1 TL Salz
1 Ei
30 g Butter in kleinen Stückchen
Füllung
etwa 15 Zwetschgen (~150 g in meinem Fall)
30 g brauner Zucker
Garnitur
-Mohn-Puderzucker-Mischung
3 EL gemahlener Mohn
2 EL Puderzucker
-Zimtzucker (nicht abgebildet)
3 EL (brauner) Zucker
1/4 TL Zimt
– Mandelmischung
4 EL brauner Zucker
30 g gemahlene Mandeln
1/4 TL Zimt
Vanillesoße
80 g brauner Zucker
2 EL Speisestärke
2 EL Wasser
550 g Sahne
1 Vanilleschote

für etwa 15 Stück

Für die Knödel die Kartoffeln evtl. waschen, dann in einem großen Topf kochen.

Währenddessen die Zwetschgen waschen und entkernen. Den braunen Zucker für die Füllung auf einem kleinen Teller verteilen und die Innenseiten der Zwetschgen damit einreiben. Die Zwetschgen wieder zusammensetzen und auf einem anderen Teller „zwischenlagern“.

Die Kartoffeln noch heiß schälen und durch eine Kartoffelpresse in eine große Schüssel drücken. Mehl, Salz, Ei und Butter zugeben und zu einem festen Teig verkneten. Den Teig zu einer Rolle mit 10 cm Durchmesser formen und diese auf einem Arbeitsbrett absetzen.

Eine Scheibe mit 2-3 cm Dicke von der Teigrolle abschneiden und eine Zwetschge daraufsetzen. Mit leicht angefeuchteten Händen zu einem Knödel formen. Mit dem restlichen Teig und den restlichen Zwetschgen ebenso verfahren.

Einen großen Topf Wasser leicht salzen und aufkochen. Die Hälfte der Knödel vorsichtig ins sprudelnde Wasser geben und warten, bis diese wieder nach oben steigen. Vorsichtig mit einer Schaumkelle herausnehmen. Die andere Hälfte der Knödel ebenfalls kochen und dann alle abdecken, dass sie nicht auskühlen.

Während die erste Ladung Knödel kocht, die Vanillesoße zubereiten: Das Mark aus der Vanilleschote kratzen. Zucker mit Speisestärke und Wasser unter ständigem Rühren (!)  in einem kleinen Topf karamellisieren lassen und dann sofort mit Sahne aufgießen. Zuletzt das Vanillemark unterrühren.

Für die Garnituren: Alle Zutaten jeweils in einer kleinen Schüssel vermischen.

Einen Vanillesoßenspiegel auf einen Teller geben, einen Knödel daraufsetzen und mit der gewünschten Garnitur bestreuen. Oder einen Vanillesoßenspiegel auf einen Teller geben, den Knödel in der gewünschten Garnitur wälzen und diesen dann auf den Teller setzen. Natürlich schmeckt ein Knödel auch nur mit Soße oder allen Garnituren gleichzeitig, aber ob das dann den gewünschten optischen Effekt hat, ist fraglich ;)