Schlagwort-Archive: Tarte

Zimtschnecken-Apfeltarte

Schon wieder eine Apfeltarte! Eine ganz andere als die letzte allerdings. Geschmacklich ist das Ganze ein solider Apfelkuchen ohne Schnickschnack. Das Aussehen ist hier ausschlaggebend – passenderweise habe ich das Rezept, an das ich mich hier anlehne, auf Instagram gefunden.

Zimtschnecken-Apfeltarte

Zimtschnecken-Apfeltarte

Schnell umgesetzt ist diese Tarte leider nicht, muss doch erst Teig geknetet, gekühlt, ausgerollt, gekühlt, geschnitten und drapiert werden. Aber für so einen schönen Kuchen stelle ich mich schonmal gerne länger in die Küche.

Zimtschnecken-Apfeltarte

Die coolen Geschirrtücher habe ich übrigens zum Geburtstag bekommen – nochmal ein Dankeschön an Maria! 🙂

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Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen

Diese Tarte habe ich einmal wieder recht umständlich getauft. Aber ich kann einfach keine der einzelnen Komponenten im Titel weglassen, denn sie sind alle so furchtbar lecker.

Leider habe ich kein Foto, auf dem man die Schichten im Querschnitt sieht, da ich sie (natürlich im Ganzen) als Gastgeschenk mitbrachte. Die Basis der Tarte bildet der süße Knetteig aus Michel Roux Ofenfrisch. Darauf kommen dann geröstete Mandeln in Form von Frangipane und ein Kardamom-Pudding aus Niki Segnits Geschmacksthesaurus. Die dekorative oberste Lage besteht aus pochierten Vanille-Marillen und Mandelblättchen.

Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen

Die ganze Arbeit und Zeit, die dieses Rezept erfordert, lohnt sich meiner Meinung nach wirklich – die Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen gehört zu meinen liebsten des bisherigen Jahres.

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Pfirsich-Heidelbeer-Pie

Pünktlich zum vierten Juli waren meine Feeds auf Facebook, Instagram und im RSS-Reader wieder voller US-Foodblogs mit dem amerikanischen Dessert schlechthin: Dem Pie.

Mit ihren unterschiedlichen Obstfüllungen und vor allem tollen Designs sahen sie alle ganz beeindruckend aus, aber hängen geblieben bin ich erst bei diesem Artikel auf Serious Eats. Stella Parks aka BraveTart schreibt dort regelmäßig sehr ausführlich und mit vielen (wissenschaftlichen) Hintergrundinfos über Rezeptklassiker und Backtechniken. Ihr Rezept für „Beautiful, Flaky Pie Crust the Old-Fashioned Way“ ließ meinen Pfirsich-Heidelbeer-Pie zu einem vollen Erfolg werden.

Pfirsich-Heidelbeer-Pie

Vorteilhaft bei der Zubereitung wäre aber eine kühle Küche – mein Teig wurde beim Ausrollen viel zu schnell wieder weich, weil die Sommerhitze kombiniert mit dem Ofen auch die Arbeitsflächen warm werden ließ. Das Gitter obenauf geriet deshalb ein bisschen schief, aber ein perfekter Pie wäre ja zum allerersten Versuch ein bisschen zu schön gewesen.

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Erdbeer-Rhabarber-Tarte mit Waldmeister

In die Kombination Erdbeer-Rhabarber-Waldmeister war ich schon beim Lesen der Überschrift dieses Artikels verliebt. Allerdings hatte ich keine Lust auf Rührkuchen und Streusel, deshalb habe ich mir kurzerhand mein eigenes Rezept ausgedacht. Die Tarte verschenkte ich letztlich als kleines Dankeschön, doch natürlich wollte ich sie selbst auch probieren. Darum habe ich sie nicht in meiner großen Tarteform (28cm) gebacken, sondern in meiner mittleren (22cm) und dafür noch eine zweite Minitarte gemacht, die ihr vielleicht schon auf Instagram entdeckt habt.

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Waldmeister habe ich jetzt jedenfalls ziemlich liebgewonnen, ich hoffe ich schaffe es, noch möglichst viele Rezepte damit umzusetzen, bevor der in unserem Garten nicht mehr zu gebrauchen ist…

erdbeerrhabarbertarte mit waldmeister_1

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Walnuss-Schoko-Tarte

Ein (verhältnismäßig) schneller und einfacher Geburtstagskuchen für eine Freundin meiner Mama. Weil ich immer noch Royal Icing übrig hatte, entstand die bunte Blätterverzierung obenauf. Wer das nicht extra zusammenrühren möchte (ich würde es nicht, es bleibt einfach immer viel zu viel übrig), nimmt einfach noch ein paar mehr gehackte Walnüsse – sieht auch gut aus!

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Apfel-Brombeer-Tarte

An unserem Weiher gibt es unglaublich viele Brombeeren. Für diesen Kuchen habe ich mich in die Dornenstauden gewagt und nicht nur eine Schüssel Beeren gesammelt, sondern leider auch ein paar Flecken auf meinem T-Shirt und ein paar Kratzer auf der Haut. Diese leckere Tarte mit Apfelmus und Baiser entschädigt dafür aber auf jeden Fall! Apfel-Brombeer-Tarte weiterlesen

Post aus meiner Küche 6 – "Zusammen schmeckts besser!"

Eine neue Runde Post aus meiner Küche! Diesmal habe ich mit der lieben Steffi von MampfKampf getauscht. Zum Motto „Zusammen schmeckt’s besser – ich schenke dir ein Stück vom leckeren Glück“ hatte ich unendlich viele Ideen, nur „verschickbar“ mussten sie eben sein…

Ins Päckchen kamen dann schließlich diese Aprikosen-Kardamom-Tartes am Stiel und dazu noch superleckere Erdbeer-Schoko-Scones, die ich bestimmt für mich nocheinmal backen werde.

Steffi schickte mir ein großes Paket voller Leckereien:
Zitronen-Basilikum-Cupcakes (habe ich als allererstes probiert – sehr lecker!), Pfeffer-Kirsch-Kompott, Erdbeer-Hunderblütensirup-Limes und Lavendelöl.

Meine liebsten Leser, schaut einmal die zuckersüße Cupcakeverzierung an:

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Johannisbeerpie mit Erdnussbutter

Die Johannisbeeren auf dem äußerst mickrigen Strauch in unserem Garten sind endlich reif. Und nachdem ich alle geerntet habe, musste ich feststellen, dass es nur 220 g waren! Doch einen Kuchen wollte ich trotzdem daraus backen. Deshalb wandelte ich das Rezept der Peanuts-Jelly-Tarteletts aus der neuen LECKER Bakery ein kleines bisschen ab. Eine der vielen „Teigdeckel“-Ideen in der wirklich schön aufgezogenen und wahnsinnig toll fotografierten Zeitschrift übernahm ich auch noch. Heraus kam Johannisbeerpie mit Erdnussbutter und Zick-Zack-Deckel.
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Rhabarber-Streusel-Tarte

Ich war zwar jetzt zwei Wochen nicht daheim, das heißt aber natürlich noch lange nicht, dass ich nichts gebacken habe! Am Wochenmarkt von Sélestat (leider hatte ich meine Kamera nicht dabei) haben wir frischen Rhabarber erstanden. Aus meinem Plan, damit endlich ein Rezept aus dem neuen deli-Magazin umzusetzen wurde aus Zeitmangel – Hefeteig muss eben ein bisschen gehen – nichts. Aber Rhabarber und Streusel, das stand ab da fest, mussten es unbedingt sein. Abhilfe schaffte wie so oft foodgawker und dieses Rezept. Und weil vom Pâte sablée (= Mürbteig. Ein wichtiges Wort für mein französisches Vokabular!) ein Eiweiß übrig blieb, machte ich noch ein paar Baisers mit Zuckerstreuseln. Nur dass sie in Frankreich Meringues heißen, ein Baiser ist nämlich ein Kuss.

nach einem Rezept von Angies Recipes
Rhabarber-Streusel-Tarte
Boden
150 g Mehl
50 g Zucker
Salz
1 Eigelb
75 g kalte Butter, in Würfeln
1 EL kaltes Wasser
Füllung
70 g Löffelbiskuit
500 g Rhabarber
50 g brauner Zucker
Streusel
100 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
100 g Zucker
Muskat
Zimt
150 g kalte Butter, in Würfeln

für eine Tarte mit 26 cm Durchmesser

Alle Zutaten für den Boden in eine Schüssel geben und zu einem homogenen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Währenddessen den Rhabarber putzen und in etwa 1cm große Stückchen schneiden. Das Löffelbiskuit fein zerbröseln.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine Tarteform einfetten.

Die Zutaten für die Streusel in eine Schüssel geben und so lange kneten, bis sich Streusel bilden. Kühlstellen.

Den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche oder zwischen zwei Frischhaltefolien ausrollen und die Form damit auskleiden. Erst die Löffelbiskuitbrösel, dann den Rhabarber darauf verteilen und mit braunem Zucker bestreuen. Zuletzt die Streusel darüberstreuen.

Für etwa 45 Minuten goldbraun backen.

Baiser
1 Eiweiß
30 g Zucker
25 g Puderzucker
1 TL Speisestärke
+ bunte Zuckerstreusel

Den Ofen auf 100° C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das Eiweiß in einer fettfreien Schüssel schaumig schlagen, dabei den Zucker einrieseln lassen. Den Puderzucker darübersieben und die Masse sehr steif schlagen. Zum Schluss vorsichtig Speisestärke unterheben.

Die Masse entweder in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kleine Tupfen auf das Backblech spritzen oder einfach mit einem Löffel „Kleckse“ auf dem Backblech platzieren. Mit bunten Zuckerstreuseln verzieren

Die Baisers 2- 3 Stunden bei leicht geöffneter Ofentüre trocknen.

Rüblitarte

Wieso sind Karotten neben Ostereiern und Osterhasen, deren Zusammenhang ich schon kurios genug finde, eigentlich so typisch „Ostern“? Und wieso taucht alles „Rübli“-Gebäck nur zu dieser Jahreszeit auf? Bei diesem Kuchen ist es wirklich schade drum, genauso wie bei dessen Vorgängern aus den letzten beiden Jahren, nämlich Karottenkuchen und Carrot Cake Whoopie Pies. Nichtsdestotrotz kam ich auch dieses Jahr wieder saisonal passend auf die Idee, Karotten in etwas Süßem zu verarbeiten. Das Rezept stammt allerdings nicht aus einer aktuellen Zeitschrift oder gar einem Blogartikel, sondern aus einem klassischen, sich nicht der Jahreszeit anpassenden Backbuch: Anniks göttliche Kuchen. Und an göttlich kommt diese Tarte schon sehr nah dran!

nach einem Rezept aus Anniks göttliche Kuchen
Zutaten
Boden
100 g kalte Butter in Stückchen
80 g Puderzucker
Mark von 1/4 Vanilleschote
Salz
1 Ei
220 g Mehl
Füllung
80 g Mehl
1/2 TL Natron
Salz
1 TL Zimt
Muskat
Mark von 1/4 Vanilleschote
100 g Zucker
1 TL Honig
2 Eier
100 ml Öl
250 g Karotten
80 g Walnüsse
70 g Rosinen
Frosting
80 g weiche Butter
100 g Puderzucker
200 g Frischkäse
Mark von 1/2 Vanilleschote
Verzierung
130 g Marzipan
50 g Puderzucker
orange und grüne Lebensmittelfarbe
gehackte Walnüsse

für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser

Für den Boden alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron, Salz, Zimt, Muskat und Vanillemark vermischen.
Die Karotten schlälen und fein raspeln. Die Walnüsse grob hacken.

Den Mürbteig ausrollen, die Form damit auskleiden und mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. 15 Minuten blindbacken (mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren, damit der Teig nicht aufgeht). Aus dem Ofen nehmen und auf 160° C Umluft zurückschalten.

Währenddessen Zucker, Honig, Eier und Öl verrühren. Die Mehlmischung einrühren und zuletzt die geraspelten Karotten, die gehackten Walnüsse und die Rosinen unterheben. Diese Masse auf dem Tarteboden verteilen und 25-30 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für das Frosting Butter und Frischkäse verrühren, dann den Puderzucker und das Vanillemark einrühren. Kühlstellen.

Die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker verkneten, drei Viertel des Marzipans mit oranger Farbe, ein Viertel mit grüner Farbe einfärben. Das Marzipan zu kleinen Karotten formen.

Das Frosting auf der abgekühlten Tarte verteilen. Mit Marzipankarotten und gehackten Walnüssen verzieren.

Kühl aufbewahren.