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Blogiversary: Zuckerbäckerei-Petit Fours

Happy Blogiversary!

Stellt euch vor: Die Zuckerbäckerei feiert ihren 2. Geburtstag!
Nun könnte ich mich über die angeblich recht amüsante Wortneuschöpfung Blogiversary auslassen, wie es ein paar meiner Leser/Freunde schon getan haben (zwei englische Wörter in einem deutschen Satz verschmelzen?). Ich könnte auch einmal wieder schwärmen, wie einfach es mit meiner neuen Kamera ist, qualitativ hochwertige Fotos zu schießen (zumindest Vollautomatik: total einfach). Sogar noch etwas fiele mir ein: Eine Top-10-Liste meiner Lieblingsrezepte (ganz klar dabei: der erste Post überhaupt). Aber das Alles vielleicht ein anderes Mal. 
Denn heute, mit der Veröffentlichung des 196. Post, will ich mich vor allem bei euch lieben Lesern bedanken: Nur durch euch kann ich jetzt mehr als 12000 Klicks, 72 Kommentare und 39 Facebook-Likes zählen!

Danke :)


Zutaten
Biskuit
60 g Mehl
30 g Speisestärke
3 Eier, Raumtemperatur (!)
1 Prise Salz
80 g Zucker
Vanillezucker
+ 3-4 EL Zucker
Füllung
3 EL „gelbe“ Konfitüre (in meinem Fall Marille)
40 g Zartbitterschokolade
3 EL Sahne
Überzug
ca. 300 g Fondant oder angewirktes Marzipan(leider habe ich diesen nicht abgewogen)
+ Puderzucker für die Arbeitsfläche
Verzierung
1 EL Puderzucker
rote/rosa Lebensmittelfarbe
etwas Wasser oder klarer Schnaps (wird schneller trocken)

für etwa 40 Stück

Den Ofen auf 170° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen. Dieses so falten und evtl. zusammentackern, dass eine Form mit 30×40 cm entsteht.
Das Mehl und die Speisestärke vermischen und die Eier trennen.
Die Eiweiße schaumig schlagen, Salz, Zucker und Vanillezucker einrieseln lassen und schließlich steif schlagen.
Vorsichtig die Eigelbe unterrühren und anschließend die Mehlmischung darübersieben.
Mit einem Schneebesen vorsichtig vermengen.
Die Masse gleichmäßig in die Backpapierform streichen und 10 Minuten goldbraun backen (bei Berührung sollte eine Druckstelle auf dem Biskuit sofort wieder zurückspringen).
Sofort auf ein mit Zucker bestreutes, sauberes Geschirrtuch stürzen und abkühlen lassen.
Die Biskuitplatte in drei gleich große Rechtecke teilen.
Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Sahne mit einem Schneebesen unterrühren (für die herkömmliche Herstellungsmethode von Ganache sind die Mengen zu gering).
Auf dem ersten Biskuitrechteck die Konfitüre verteilen, dann das nächste daraufsetzen.
Dieses Biskuitrechteck gleichmäßig mit der Ganache bestreichen und die letzte Biskuitplatte daraufsetzen.
Mit einem scharfen Messer die Biskuitplatten in Quadrate mit etwa 2cm zerteilen.
Den Fondant portionsweise auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche ausrollen und in Streifen, die so breit sind wie die Biskuitwürfel hoch, schneiden. Außerdem Quadrate mit 2 cm als „Deckel“ zuschneiden.
Zuerst einen Streifen außen um ein Pétit four wickeln, dann die oberen Kanten mit Wasser benetzen und einen „Deckel“ daraufsetzen.
Mit allen anderen ebenso verfahren.
Für die Verzierung Puderzucker, Lebensmittelfarbe und Wasser/Schnaps zu einem dickflüssigen Guss anrühren.
Mit einem Pinsel pinke Verzierungen auf die Pétit fours malen.

Baumkuchen-Lamingtons

Schon wieder ein Beitrag für Mr. P’s Lamington-Wettbewerb, dank der hinausgezögerten Deadline auch noch rechtzeitig… Diesmal habe ich schon wieder einen ziemlich deutschen Kuchen mit den Lamingtons kombiniert, wobei aber nur die Marmelade dazwischen und die Kokosraspel außenherum an den australischen Nationalkuchen erinnern. Vielen Dank an meine Freundin Maria, die mit ihrer nagelneuen Spiegelreflexkamera für mich fotografiert hat.

Another contribution to Mr. P’s Re-Inventing the Lamington competition – fortunately I’m not too late, because the deadline was extended to tomorrow. This time my cake is a combination of the Baumkuchen, a also very German cake, and the Lamington. The cake itself is no that similar to the lamington, but I hope the jam inbetween the cake, the icing and the dessicated coconut on the outsides make them to real lamingtons. Thanks again to Catie for the translation help and to my friend Maria who took the pictures.


Zutaten
Böden
250 g weiche Butter
40 g Zucker
150 g Marzipanrohmasse
8 Eier
140 g Zucker
Salz
80 g Mehl
80 g Speisestärke
Belag
500 g Aprikosenmarmelade
250 g Marzipanrohmasse
60 g Puderzucker
Guss
4 Eiweiß
Vanillezucker
200 g Puderzucker
+ 100 g Kokosflocken oder Mandeln

180° C vorgeheizt, Umluft – 10 Minuten Backzeit – für etwa 30 Stück mit 3 cm Durchmesser

Butter mit  40 g Zucker und Marzipan schaumig schlagen.
Dabei darauf achten, dass keine Marzipanstückchen zurückbleiben.
Die Eier trennen und die Eiweiße mit etwas Salz und dem restlichen Zucker steif schlagen und unter die Buttermasse rühren.
Zuerst die Eigelbe, dann das Mehl und die Speisestärke einrühren.
Die Masse auf zwei mit Backpapier ausgelegte 30×40 cm große Backbleche verteilen und gleichmäßig verstreichen.
Jeweils goldbraun backen.
Einen Boden stürzen, den zweiten ebenfalls verkehrt herum daraufsetzen und mit einem Backblech beschweren, damit beide eben werden.
Abkühlen lassen.
Beide Böden halbieren, damit 4 30×20 cm große Stücke entstehen.
Diese mit Aprikosenmarmelade bestreichen und aufeinandersetzen.
Das Marzipan mit dem Puderzucker anwirken und auf einer mit Puderzucker bestäubten Arbeitsfläche auf 30×20 cm ausrollen.
Die Marzipanplatte auf die aufeinandergesetzten Böden legen.
Mithilfe eines runden Ausstechers oder eines kleinen Bechers etwa 30 Stück ausstechen.
Für den Guss die Eiweiße schaumig rühren und dann mit dem Puderzucker steif schlagen.
Eine Tasse mit dem Guss befüllen und die Baumkuchen mit der Marzipanseite zuerst in den Guss tauchen.
Auf einem Kuchengitter abtropfen lassen.
Die Baumkuchen in Kokos oder Mandeln wälzen und trocknen lassen.

Ohne Guss – without glaze

Ingredients
Cake
250 g soft butter
40 g sugar
150 g marzipan
8 eggs
salt
140 g sugar
80 g flour
80 g corn starch
500 g apricot jam
250 g marzipan
60 g powdered sugar
Icing
4 egg whites
vanilla extract
200 g powdered sugar
+ 100 g dessicated coconut or almonds


180° C pre-heated – bake for 10 minutes – for about 30 lamingtons

Mix butter, 40 g sugar and marzipan until the marzipan has dissolved.
Separate the eggs and beat the egg whites with salt and the remaining sugar until stiff.
Mix the egg whites into the batter.
Stir in the egg yolks, the flour and the corn starch.
Spread the batter onto two lined sheets (30×40 cm).
Bake until golden brown.
Put the two cakes up side down and put the two sheets on them to make them flat.
Let cool.
Cut the cakes in the middle to get 4 pieces 30×20 cm.
Spread the apricot jam on the cakes and put them on each other.
Knead the marzipan and powdered sugar together and roll out to 30×20 cm.
Put the marzipan onto the stacked cakes.
Cut out 30 circles with the help of a cookie cutter or a glass (diameter 3 cm).
For the icing beat the egg whites and the powdered sugar until stiff.
Fill the icing into a cup and dip the Baumkuchen-Lamingtons into it.
Put onto a rack and let drain for a minute.
Roll the Baumkuchen-Lamingtons in dessicated coconut or almonds and let dry.

22. Adventskalendertürchen: Christstollen

22. Dezember
Treffen sich zwei Rosinen.
Fragt die eine: „Wieso hast du eigentlich einen Helm auf?“
Darauf die andere: „Ich muss gleich in den Stollen“
*rofl*

Zutaten
60 g geschälte, gemahlene Mandeln
170 g Rosinen
80 g Korinthen
30 g Zitronat
30 g Orangeat
Schale von 2 unbehandelten Zitronen
60 ml Rum
33 g Hefe (=ungefähr 3/4 eines Würfels)
170 ml warme Milch
80 g Zucker
500 g Mehl
Salz
Kardamom
Vanillemark
Zimt
170 g geschmolzene, abgekühlte Butter
1 Ei
200 g Marzipanrohmasse
+ 200 g geschmolzene Butter
200 g Puderzucker

170° C vorgeheizt, Umluft – etwa 60 Minuten Backzeit (aber über Nacht ziehen lassen!!!) – für zwei Stollen a 30 cm Länge

Mandeln, Rosinen, Korinthen, Zitronat und Orangeat mit dem Rum übergießen und über Nacht zugedeckt ziehen lassen.
Die Hefe mit 2 TL Zucker und 3 EL Mehl in die Milch einrühren und an einem warmen Ort stehen lassen, bis die Masse Blasen wirft bzw. das Volumen verdoppelt.
Zucker und Mehl mit dem Salz und den Gewürzen in eine große Schüssel geben.
Den Vorteig, die geschmolzene Butter und das Ei einrühren und zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten.
Die in Rum getränkten Zutaten vorsichtig einkneten und ca. 30 Minuten gehen lassen.
Das Marzipan in zwei etwa 30 cm lange Rollen formen.
Den Teig in zwei Portionen teilen, ausrollen, je eine Marzipanrolle in die Mitte legen und die beiden Seiten darüberschlagen.
Die Stollen nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen, dann backen.
Noch heiß mit der geschmolzenen Butter übergießen und mit viel Puderzucker bestäuben.
Die beiden Stollen nach dem Abkühlen in Frischhaltefolie wickeln und noch mindestens 2 Wochen lang ziehen lassen.
Vor dem Servieren nochmals mit Puderzucker bestäuben.

21. Adventskalendertürchen: Mozartkugeln

21. Dezember

Zutaten
200 g Nougat
400 g Marzipan
3 gehäufte EL und mehr Puderzucker
20 g gehackte Pistazien
2 TL Rosenwasser
200 g Zartbitterkuvertüre


für etwa 40 Stück

Aus dem Nougat etwa 40 Kugeln formen und kühl stellen, bis sie erstarrt sind.
Marzipan mit dem Puderzucker anwirken (> so viel zugeben, dass es nicht mehr so klebt) und Pistazien und Rosenwasser unterkneten.
Das Marzipan ebenfalls in 40 gleich große Portionen teilen, diese plattdrücken und die Nougatkugeln damit ummanteln.
Die Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen, die Marzipankugeln eintauchen, abtropfen lassen und auf einem Rost fest werden lassen.

20. Adventskalendertürchen: Haselnusslebkuchen

20. Dezember

Zutaten
100 g Marzipanrohmasse
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
50 g Aprikosenmarmelade
3 Eiweiß
2 TL Lebkuchengewürz (Zimt, Kardamom, Koriander und Muskat)
1 TL Zimt
Hirschhornsalz
25-30 Backoblaten mit 5cm Durchmesser
200 g Zartbitterkuvertüre

180° C vorgeheizt, Umluft – 15 Minuten Backzeit – für 25-30 Stück

Marzipanrohmasse grob raspeln oder klein schneiden.
Mit Haselnüssen, Zucker, Marmelade, Eiweiß, Lebkuchengewürz, Zimt und Hirschhornsalz verrühren.
In einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kreisförmig auf die Oblaten spritzen.
Backen und abkühlen lassen.
Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Lebkuchen kopfüber hineintauchen.
Abtropfen lassen und auf einem Rost trocknen lassen.

Geburtstagsrührkuchen

Zutaten
Teig
5 Eier
200 g Zucker
Vanillezucker
2 TL Backpulver
250 g Mehl
Verzierung
4 EL Aprikosenkonfitüre
100 g grünes Marzipan (oder genügend Lebensmittelfarbe, das Marzipan einzufärben)
50 g gelbes Marzipan
25 g rotes Marzipan
1 TL Kakao

180° C vorgeheizter Backofen – 30-35 Minuten Backzeit – für eine Herzform (ca. 20cm von Seite zu Seite)

Für den Teig Eier, Vanillezucker und Zucker schaumig schlagen.
Backpulver und Mehl zugeben und gut verrühren.
Den Teig in die gefettete Form füllen und backen.
Nach dem Abkühlen den „Deckel“ abschneiden, sodass der Kuchen überall gleich hoch ist und dann anschließend noch einmal in der Mitte durchschneiden.
Einen Teil mit Konfitüre bestreichen und den anderen Teil daraufsetzen.
Das grüne Marzipan ausrollen und so zuschneiden, dass es genau auf den Kuchen passt.
Aus dem roten und dem gelben Marzipan die Buchstaben für den Schriftzug formen.
Das restliche Marzipan so formen, dass verschiedene Pilzarten entstehen:
Für die „Fliegenpilze“ gelbes und rotes Marzipan verwenden und damit die Stiele nicht umknicken, mit einem Zahnstocher verstärken.
Für die „Steinpilze“ die gelben Pilze mit der Kappe in den Kakao (diesen evtl. mit einem Tropfen Wasser anrühren) tauchen und für die „Pfifferlinge“ den Rand der Pilze etwas ausfransen und auf der Unterseite Lamellen einritzen.
Aus den Resten des grünen Marzipans noch Kleeblätter formen.
Zuerst die grüne Marzipanplatte auf den Kuchen setzen, dann alle Marzipanteilchen darauf drapieren.

Alles Gute zum Geburtstag, Papa! :)