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Limetten-Kardamom-Cupcakes

In unserem WG-Vorrat haben sich in den letzten Tagen erstaunlich viele Limetten angesammelt. Alleine kann ich aber unmöglich so viele Cocktails (—> Negron, Jungle Bird) trinken wie nötig wären, um sie aufzubrauchen.

Die nächstbeste Lösung (und auch besser transportier- und verschenkbar): Kuchen!

limetten-kardamom-cupcakes
„Cupcakes“ lassen sich eh unter „Kuchen“ fassen, nicht?

Den Limettenklassiker schlechthin, Key Lime Pie, wollte ich zwar schon ewig mal ausprobieren, aber für so eine aufwendige Backaktion war ich spätabends zu faul. Ein Blick ins Blogarchiv brachte mich auf den Limetten-Chili-Kardamom-Käsekuchen, dessen Aromen letztlich als Vorlage herhalten mussten.

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Inspiration: Limetten-Chili-Kardamom-Käsekuchen

Heraus kamen luftige Cupcakes mit grob gemahlenem Kardamom und großzügig Limettenzeste. Beides findet sich auch nochmal im dicken Puderzuckerguss, den ich im Sommer weitaus praktischer finde als fancy Cream-Cheese-Frosting oder Buttercreme, die im Zweifel eh nur „davonlaufen“.

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Jungle Bird

Der Jungle Bird ist einer dieser Tiki-Klassiker, über die ich im Zuge meiner Recherchen für meine Rum-Radiosendung im Januar (natürlich nicht mehr nachzuhören, danke für nix, ÖR-7-Tage-Frist…) gestolpert bin. Die Geschichte des Drinks ist aber z. B. hier beim Mixology-Magazin nachzulesen.

Als ich letzte Woche ein paar Freund_innen zu Besuch hatte, fiel mir auf, dass mein Vorrat endlich mal alle Zutaten dafür hergab – zumindest für die Version, die Giuseppe González im PUNCH-Magazin präsentiert. Die Mischung aus dunklem Rum, Ananassaft, Limettensaft und Sirup ist, wie der Titel verspricht, recht tropisch-süß. Der Campari, der auch noch dazukommt, holt den Drink aber mit seiner fruchtigen Bitterkeit ein bisschen vom Tropical-Cocktail-Klischee weg.

Painkiller Cocktail in einem Matikibecher vor Zimmerpflanze
The Painkiller

Meine supercoolen Tikibecher von der Matikibar (oben beim Painkiller im Einsatz) konnte ich mysteriöserweise nirgends in unserer WG finden, weshalb ich den Jungle Bird in einem Tumbler serviert habe. Dekoorangenzeste (beinflusst sicherlich den Geschmack, ja eh) hatte ich zwar nicht, aber eine meiner Freundinnen hatte supersüße Kornblumen von ihrem Balkon mitgebracht (und auch noch allerlei anderes spannendes Grünzeug – zweierlei Minze, Thymian, Portulak…), die den Drink erst so richtig schön aussehen lassen.

Jungle bird
Blümchen!

Einer meiner neuen Cocktail-Favoriten für den Sommer!

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Limetten-Chili-Kardamom-Käsekuchen

Das ist mindestens mein dritter Versuch, die Tarte aus dem Puerta del Sol „nachzubauen“. Die vorherigen zwei liegen tatsächlich schon Jahre (!) zurück und nie hatte ich die Zutaten aufgeschrieben. Aber jetzt!

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Besonders gleichmäßig sind meine Kuchenstücke nicht geworden…

Ein ungebackener Butterkeksbröselboden (super für alle ofen-losen Leser_innen und/oder überhitztes-Dachgeschoss-Bewohner_innen) trifft auf eine leichte Käsekuchenschicht aus Magerquark (Topfen, ja eh) und griechischem Joghurt. So weit, so gewöhnlich.

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Unser Kühlschrank ist schief! Gut erkennbar an der dicken Limettenschicht vorne und der nahezu inexistenten beim hintersten Kuchenstück auf dem Foto…

Aber der Saftspiegel obenauf verwandelt den ganz normalen Käsekuchen in „den besten der Stadt“, wie ich Anfang 2018 mal über das Original aus dem Tapas-Lokal schrieb. Darin trifft nämlich supersaure Limette auf scharfe rote Chili und den auf eine ganz andere Art scharfen Kardamom.

Ich finde dieser Käsekuchen ist das perfekte Sommerdessert – und besonders schwierig zu machen (backen ist ja nichtmal nötig!) ist er auch nicht.

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Mandel-Zitruskuchen mit Joghurt

„Trockenem“ Kastenkuchen gebe ich viel zu selten eine Chance – es ist nun einmal recht wahrscheinlich, dass ein solcher ganz trocken und am Ende auch noch fad ist.

Dieser Kuchen aber wird durch den griechischen Joghurt vor einem bröseligen Schicksal bewahrt, gemahlene Mandeln und viel Zitronen- und Limettenschale kämpfen erfolgreich gegen langweiligen Geschmack.

Mandel-Zitruskuchen mit Joghurt

Das Rezept habe ich von Slim Palate abgekupfert, der den Kastenkuchen ganz fancy mit kandierten Orangen und Pistazien serviert. Ich habe den Großteil meiner drei Mini-Kastenkuchen als Uni-Snack aus knittrigen Papiertüten gegessen, sodass nichtmal mehr der Puderzucker haften blieb – den Kuchengeschmack (hi, Anna!) alleine (Mandeln! Zitrus!) halte ich aber für überzeugend genug.

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Goldene Walnussmuffins

Walnuss-Limette, diese Kombi habe ich schon vor geraumer Zeit entdeckt. Als eines der ersten Rezepte veröffentlichte ich nämlich im Januar 2010 Walnuss-Limetten-Muffins. Jetzt habe ich die Idee neu aufgegriffen und „goldene“ Muffins daraus gebacken. Zu ihrem Namen kamen sie ganz alleine durch meinen überschwänglichen Gebrauch von Zuckerstreuseln (blöd, dass ich kein Blattgold mehr hatte!) und den goldglänzenden Muffinförmchen. Lecker sind sie ja sowieso ;)

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