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Birnen-Cupcakes mit Ziegenkäse und 6 Jahre Zuckerbäckerei + Gewinnspiel

Meine liebsten Leser_innen, heute steht der nächste Festtag im Oktober an: Der Geburtstag meines lieben Blogs! Vor nun schon sechs Jahren erschien der erste Post in der Zuckerbäckerei: Mürbteigplätzerl. Seitdem sind es um die 450 mehr geworden und ich kann gar nicht glauben, wie viel Zeit ich schon in mein Fleckerl Internet investiert habe.

Es begleitete mich über fünf Geburtstage, mein Abitur, mein Jahr in Marokko und kürzlich den Studienstart. Und mittlerweile kann ich mich gar nicht mehr zu den „Teen-Bloggern“ zählen!

Damit es mir und euch nicht langweilig wird, gibts zum heutigen Festtag ein paar Neuerungen. Die auffälligste ist wohl das neue Design, das nun endlich responsive sein sollte und auch auf mobilen Geräten anständig aussieht. Ein bisschen Pink ist immer noch da, verglichen mit früher (der Wayback-Machine sei dank gibts noch Beweise von  2012) wurde es aber deutlich schlichter und hoffentlich auch praktischer zum Finden von Rezepten. Was ich mir schon beim Umzug zur eigenen Domain vor zwei Jahren vorgenommen habe, nämlich Rezepte besser durchsuchbar zu machen, werde ich ganz bald auch angreifen, damit alles, was älter als vier Wochen ist, nicht auf ewig verschwindet. Die About-Seite ist übrigens auch wieder aktualisiert.

Und noch etwas für euch, meine liebsten Leser_innen: Zur Feier des Tages verlose ich 3 Zuckerbäckerei-Überaschungspakete. Um am Gewinnspiel teilzunehmen, hinterlasst bitte bis 1. November 2015 einen Kommentar  (und nicht mehr!) unter diesem Post, in dem ihr mir sagt, was euer liebstes Rezept aus der Zuckerbäckerei ist. Angeben müsst ihr bitte außerdem eine gültige E-Mail-Adresse, denn falls ihr gewinnen solltet und nicht innerhalb einer Woche nach der Ziehung auf meine E-Mail antwortet, geht das Päckchen an jemand anderen. Leider kann ich nur innerhalb Deutschlands und Österreichs verschicken, falls ihr keine Adresse in einem der beiden Länder habt, nehmt bitte nicht teil.

— Die Gewinner_innen sind gezogen: jessminda, Jana und Nina He erhalten in Kürze eine E-Mail von mir —

birnenmuffins mit ziegenkäse_2

Und nun endlich zum heutigen Rezept, das in leider gewohnter Manier fast bei Dunkelheit fotografiert wurde… Diese Birnencupcakes bestechen durch einen überraschenden Ziegenkäsekern, der wunderbar mit der pochierten Vanillebirne auf dem Topping harmoniert. Falls ihr weniger experimentierfreudig seid, könnt ihr aber auch einfach Birnenstückchen statt Käse mitbacken.

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Basilikum-Zitronen-Cupcakes

Selbstgebackener Geburtstagskuchen, yay! Ich wollte mal wieder Cupcakes backen, etwas aufwändig und auf jeden Fall extravagant. Irgendwann habe ich mal bei einer Post-aus-meiner-Küche-Tauschaktion Basilikumcupcakes geschickt bekommen und solche sollten es auch für meinen 20. werden. Viel Zitrone für leckeren Lemoncurd und dazu noch Meringue obenauf – macht sich schon gut als Festtagsgebäck.

In den letzten Jahren gabs übrigens Geburtstagsbrownies, Guinessbrownies, Schoko-Bananen-Kuchen mit Streuseln und noch mindestens drei unverbloggte Kuchen. Die Zeit vergeht!

basilikum-zitronen-cupcakes_2

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Geburtstags-Schoko-Bananen-Kuchen mit Streuseln

Genau wie die letzten vier Jahre habe ich mir auch dieses Jahr wieder einen Geburtstagskuchen gebacken. Nach Brownies, (2011 habe ich tatsächlich nicht über meinen Kuchen gebloggt und glatt vergessen, was es war), Cranberry-Walnuss-Kuchen und nochmal Brownies gabs in diesem Jahr… wunderbar saftigen bananigen Schokoladenkuchen. Oder eher schokoladigen Bananenkuchen? Naja, jedenfalls versteckt sich das Ganze unter einer knusprigen Streuselkruste, die den Kuchen außerordentlich lecker macht.

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Leckerer Kuchen zum Geburtstagsfrühstück ist schon ziemlich cool, aber leckerer Kuchen mit Geburtstagskerze zu Balkonblick mit Sonnenaufgang über dem Mausoleum von Rabat ist eigentlich schon wieder zu kitschig um schön zu sein…

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Übrigens: Dieser kleine Kuchen ist natürlich nicht Alles, was das Rezept hergibt – den restlichen Teig habe ich zu Muffins verarbeitet, die ich an meine Gratulanten verschenkt habe.

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Die Zuckerbäckerei feiert ihren 4. Geburtstag!

Zwar mit ein bisschen Verspätung, dafür mit einer umso cooleren Erweiterung der Küche. Stellt euch vor, meine liebsten Leser, ich darf seit meinem Geburtstag eine KitchenAid in himbeereis aka wunderbar pink mein Eigen nennen.

hafercookies mit walnüssen und cranberries

Zum 4. Geburtstag gibt es, zufällig genau wie letztes Jahr, was mit Cranberries, nämlich Cranberry-Walnuss-Cookies aus einem meiner momentanen Lieblingsbackbücher Milk & Cookies von Tina Casaceli.

Zur Feier des Tages möchte ich euch ein paar Fakten und Zahlen rund um die Zuckerbäckerei vorstellen. Der allererste Post über Mürbteigplätzerl, den ich im zarten Alter von 14 Jahren geschrieben habe und noch mit meiner kleinen Fujifilm-Kamera fotografiert habe, ist insgeheim wohl das meist verwendete Rezept in meiner Küche, Mürbteig kann man schließlich zu fast allem gebrauchen.

Mich aber für einen einzigen Liebling unter den mittlerweile 349 Rezepten entscheiden ist mir ganz und gar unmöglich. „Euer“ Lieblingsrezept, das beliebteste Rezept aller Zeiten ist nicht schwierig zu bestimmen. Mit großem Abstand ist der Regenbogenkuchen aus dem Sommer 2011 klickzahlenmäßig an der Spitze. Momentan aber auch noch sehr häufig angeklickt werden die Breaking Bad-Cupcakes von letzter Woche und die Mandelkekse vom August.

Auf Facebook fasst die Zuckerbäckerei auch langsam Fuß, ich freue mich wirklich über die 238 Likes, die ihr meiner Seite gegeben habt. RSS scheint mit dem Verschwinden von Google Reader leider ein bisschen aus der Mode gekommen zu sein, den neuen Feed haben nur 23 Leser abonniert, wo es bei Blogger noch 60 waren.

Die Zuckerbäckerei ist jetzt übrigens auch bei instagram zu finden. Wenn ihr noch mehr Süßes und von Zeit zu Zeit ein paar Behind-the-Scenes-Fotos sehen wollt, folgt mir doch!

Vom zusammengeschusterten Blogger-Blog an den Anfängen meiner Back-, Fotografier- und natürlich Bloggerkarriere ist die Zuckerbäckerei in vier Jahren zu einem „richtigen“ Foodblog bei WordPress mit eigener Domain, DSLR und KitchenAid geworden. Ich traue mich gar nicht auszurechnen, wie viel Zeit ich in dieses „Projekt“, das mittlerweile zum Lieblingshobby ausgeartet ist, schon investiert habe. Aber auf jedenfall würde ich sagen, es hat sich gelohnt! Und dass ich auf unbestimmte Zeit weiterblogge, ist doch selbstredend 😉

hafercookies mit walnüssen und cranberries2

Zum Schluss sage ich noch mal Danke an euch alle, die ihr das lest. Ich freue mich so sehr, wenn mir mal wieder jemand über den Weg läuft und sagt, er/sie hätte dieses oder jenes von meinem Blog nachgebacken. Wenn ich gelegentlich wieder mit Visitenkarten um mich schmeiße, erkläre ich, wenn nötig fünfmal, was ich hier eigentlich mache. Und wenn dann nur eine von diesen fünf Visitenkarten jemanden ins Internet lockt, kann ich mich freuen wie ein kleines Kind an Heiligabend. Ein Kommentar oder eine E-mail in meinem Postfach (zuckerbaeckerei@gmail.com) zaubert mir genauso ein Lächeln ins Gesicht. Ich hoffe, dass schaffe ich mit meinen Posts hin und wieder auch bei euch, schreibt mir doch mal, was ihr sehen wollt!

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Geburtstagskuchen zum 18.

Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, bin ich letzte Woche 18 geworden. Und zu diesem Anlass hat mich eine regelrechte Flut an Geburtstagskuchen erreicht. Leider konnte ich nicht alle fotografieren, aber die anderen will ich euch unbedingt zeigen, meine liebsten Leser. Das Foto oben kennt ihr ja schon, das sind die Guinness-Brownies, die ich mir selbst gebacken habe.

guinness-brownie-herzDieses wunderschöne Herzchen besteht auch aus Guinness-Brownie-Teig, ich habe es in weiser Vorraussicht übriggelassen. Und siehe da, schon steht mit 18 Kerzen drauf am Frühstückstisch!

ellas geburtstagskuchenDieser Marmorkuchen mit pinkem Guss und unglaublich vielen Zuckerverzierungen stand ebenfalls schon um sechs Uhr morgens da. Gebacken haben ihn meine Schwester und meine Tante.

rosa käsesahneVon meinem Onkel bekam ich aus der Bäckerei Siebenhandl eine rosarot gefärbte Käsesahnetorte.

ellens kuchenMeine Freundinnen übertrafen sich fast gegenseitig. Neben diesem wunderschönen Kuchen, übrigens der einzige, bei dem ich es schaffte, alle Kerzen auf einmal auszublasen, bekam ich noch Shortbreadherzerl und Himbeer-Kokos-Cupcakes mit weißer Schokolade.

amaretto-sahneMeine allerliebste Lieblingstorte, die Amarettosahne ebenfalls aus der Bäckerei Siebenhandl, habe ich natürlich auch noch bekommen. Auch wenn ich nicht behaupten würde, dass die rosa Deko-Herzerl ihr Aussehen unbedingt verbessert hätten… 😀

Danke nochmal an die lieben Geburtstagskuchenbäcker! Ich habe mich wirklich gefreut!

 

 

 

 

Breaking Bad – Cupcakes

Breaking Bad. Es gibt keinen einzigen Menschen in meinem Freundeskreis, der nicht sofort etwas mit diesen zwei Wörtern anzufangen weiß. Ich selbst bin zwar nie über die ersten beiden Folgen hinausgekommen, obwohl ich die Serie bis dahin wirklich sehenswert fand. Ein paar meiner Freunde sind dagegen richtige Hardcore-Fans von Walter White und Co. Deshalb habe ich mir für die nächste Geburtstagseinladung etwas ganz besonderes als Geschenk überlegt: Cupcakes mit blauen Zuckerkristallen aka Meth obenauf.

Beim Zuckerkochen müsst ihr zwar mangels Illegalität nicht Angst haben, von irgendwem erwischt zu werden. Aber gefährlich ist es trotzdem! Bei einer Temperatur von 150° C macht es besser nicht so wie ich, meine liebsten Leser, und verbrennt euch eure Hand am blubberndem Zucker…

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Post aus meiner Küche #5 – Kindheitserinnerungen

Schon alles aufgegessen – Nadine’s PAMK-Paketinhalt

Die fünfte Runde von Post aus meiner Küche bereitete mir echtes Kopfzerbrechen. Kindheitserinnerungen, die man verschicken kann, fielen mir nämlich nicht übermäßig ein. Die vorherigen Themen, sei es nun Schokoladiges (geht immer!) oder Picknick (soo viel Inspiration), waren dagegen geradezu (Achtung, Wahnsinnswortspiel) ein Kinderspiel.
Mein erster Gedanke für diese Tauschrunde waren Kirschen in Eiswürfeln, die ich immer mit meinem Opa gegessen habe. Aber Gefrorenes verschicken funktioniert leider nicht einmal bei diesen schrecklich kalten Märztemperaturen. So sehr ich auch überlegte, mir fiel nichts ein. Man könnte meinen, dass meine Erinnerung an Kindheitsleckereien noch glasklar sein müsste, bin ich doch noch nicht einmal volljährig. Doch weit gefehlt. Ein Gespräch mit meiner Mama brachte mich dann noch auf meine Lieblings-Pfannkuchen und Kaiserschmarrn; das mit dem Verschicken würde hier jedoch auch nicht klappen.

Dann, endlich: Beim Durchstöbern meiner Backbuchsammlung fiel mir das Kochbuch meiner Grundschule, in dem ich mit einem Muffinsrezept verewigt bin, in die Hände. Ich entschied mich allerdings nicht für meine Muffins, sondern für den coolsten Geburtstagskuchen, den sich eine Grundschülerin wünschen kann: Zebrakuchen mit Schokoguss und gaaanz vielen bunten Streuseln.

Noch weiter hinten im Kochbuchregal fand sich dann noch „Phantasie und Phantasüss“, das ich, glaube ich jedenfalls, vor ewigen Zeiten einmal gewonnen habe. Darin gibt es zu jedem Rezept mit richtig tollem Namen, z.B. „Sir Puddingtons Vermächtnis“, eine passende Geschichte und Step-by-Step-Fotos, damit der Nachwuchsbäcker auch keine Fehler macht. Naja, lange Rede kurzer Sinn, „Kater Konrads Mäusespeck“ hat es mir angetan. Ich kann mich erinnern, an diesem Rezept fast verzweifelt zu sein, weil ich es einfach nicht allein backen konnte. Und das nur, weil es mir nicht gelang, Eigelb vernünftig von Eiweiß zu trennen. Mittlerweile habe ich das glücklicherweise gelernt und diese leckeren Kekse in Erinnerung an meine Anfänge als Zuckerbäckerin mit in mein Paket für Nadine gepackt.

Zebrakuchen
Zutaten
5 Eigelb
300 g Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
125 ml warmes Wasser
250 ml Öl
375 g Mehl
1 Pck. Backpulver (ich würde das nächste Mal ein bisschen weniger nehmen)
5 Eiweiß
2 EL Kakao
Verzierung
Kuvertüre
Zuckerstreusel

für eine große Springform (26 cm Durchmesser) oder eine kleine Springform (13 cm Durchmesser) und 18 (Herz-)Muffinsförmchen

Die Backformen fetten. Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Mehl und Backpulver vermischen.

Eigelbe und Zucker mit dem Vanillemark schaumig schlagen. Wasser, Öl und die Mehlmischung einrühren.

Die Eiweße steif schlagen und unter den Teig heben. Diesen in zwei gleich große Portionen teilen und eine davon mit Kakao dunkel färben.

Dann den Teig in die Formen füllen: Von der Mitte her immer abwechselnd einen Esslöffel hellen und dunklen Teig aufeinandersetzen. Dieser sollte dann auseinanderlaufen und es ergibt sich ein Zebramuster.

Für 30 Minuten backen und dann mit einem Holzstäbchen eine Garprobe machen. Je größer die Form, desto länger die Backzeit. Vollständig abkühlen lassen.

Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen. Mit Zuckerstreuseln verzieren.

Mäusespeck
Zutaten
1 Ei
1 Eiweiß
90 g Zucker
40 ml Sahne
120 g Mehl
+ 50 g Puderzucker
Johannisbeersaft

für 12 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eiweiße steif schlagen, dann den Zucker unterrühren, bis sich dieser aufgelöst hat.

Die Sahne ebenfalls steif schlagen und dann zusammen mit Eigelb und Mehl unter den Eischnee heben.

In einen Spritzbeutel füllen und mit genügend Abstand 12 „Mäusespecke“ auf das Backpapier spritzen. Etwa 14 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.

Abkühlen lassen und währenddessen Puderzucker und Johannisbeersaft zu einem dicken Guss verrühren. Damit den Mäusespeck verzieren.

Mini-Schokoguglhupfs

Zwei meiner Freundinnen feiern in diesen Tagen ihren Geburtstag. Da komme ich natürlich nicht umhin, ihnen einen zuckersüßen Geburtstagskuchen zu schenken. Und weil sie ja zwei sind, habe ich mich statt einer regulären Guglhupfform für die Miniversion entschieden.
Das brächte mich einmal wieder zum Thema Pluralbildung des Guglhupf. Guglhupfs oder doch lieber Guglhüpfe? Gar Guglhüpfchen? Naja, jedenfalls sind sie eine Variation meines absoluten Lieblings-Mandel-Joghurtkuchen. Ein wenig Kakao und Cognac dazu und Bittermandelaroma weg – schon stand das Rezept. Mit etwas Ganache und ein paar Kokosflocken obenauf machen sie gleich auch noch optisch was her.

Zutaten
Teig
160 g Mehl
15 g (= 1 1/2 EL) Kakao
60 g gemahlene Mandeln
1 1/2 TL Backpulver
Salz
150 g Joghurt
100 g Zucker
2 Eier
2 EL Cognac
+ Fett und gemahlene Mandeln für die Form
Ganache
180 g dunkle Schokolade
120 ml Sahne
+ Zuckerstreusel

für 6 Mini-Guglhupfs mit 6 cm Durchmesser

Den Ofen auf 170° C Umluft vorheizen. Die Formen fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstäuben.

Mehl, Kakao, Mandeln, Backpulver und Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel Joghurt und Zucker verrühren, dann die Eier einrühren. Die Mehlmischung unterrühren und zuletzt den Cognac einarbeiten.

Den Teig gleichmäßig auf die 6 Formen verteilen.

Für 20-25 Minuten backen, mit einem Holzstäbchen eine Garprobe durchführen und ggf. noch etwas länger backen.

Währenddessen die Schokolade grob hacken und in eine hitzeresistente Schüssel geben.
Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen, aber nicht zum Kochen bringen. Anschließend über die gehackte Schokolade schütten und etwa 1 Minute stehen lassen. Dann so lange rühren, bis die Schokolade geschmolzen ist. Die Ganache bei Raumtemperatur etwas abkühlen lassen.

Die Guglhupfs etwa 5 Minuten abkühlen lassen, dann aus der Form stürzen. In Ganache tunken und mit Zuckerstreuseln bestreuen.

Cranberry-Walnuss-Kuchen: 3 Jahre Zuckerbäckerei!

Happy Birthday Zuckerbäckerei! Heute wird mein Blog drei Jahre alt!

Ersteinmal Danke fürs Lesen, meine lieben Leser 😉
Ohne euch würde es lange nicht so viel Spaß machen! Was täte ich nur mit den vielen, vielen Megabytes an Fotos von Essen auf meinem Laptop? Außerdem hätte ich niemanden außer meiner Mama, dem ich wöchentlich meine Lieblingslinks präsentieren könnte…

Zu so einem Anlass mache ich mir natürlich Gedanken um die Zuckerbäckerei. Ich habe den konkreten Zeitpunkt nicht bemerkt, aber irgendwann in den vergangenen Jahren habe ich begonnen, mein Blog in Richtung Professionalität zu lenken. Nicht dass ich auf kurz oder lang vorhätte, meinen Lebensunterhalt mit Bloggen zu verdienen. Einen hohen Anspruch an die Zuckerbäckerei habe ich trotzdem, immerhin verbringe ich damit einen sehr großen Teil meiner Freizeit. Der Anfang dieser Entwicklung ist vielleicht mein schlichtes zuckerbäckereipink/weißes Layout, vielleicht meine Spiegelreflexkamera, die ich nun auch schon ein Jahr lang habe, vielleicht aber auch mein selbstauferlegter Zwang, euch zweimal in der Woche qualitativ hochwertige Inhalte – zum Einen das Rezept, zum Anderen die Linksammlung Zuckersüß – zu bieten. Jedenfalls habe ich mir fest vorgenommen, so lange hier weiterzubloggen, bis ich behaupten kann, es würde langweilig. In meiner jetzigen Situation kann ich mir dass jedoch überhaupt nicht vorstellen, denn Backen, Fotografieren und Schreiben macht mir trotz meines stressigen Alltags mehr Spaß denn je. Ich möchte keinesfalls so weit gehen wie Julie Powell (The Julie/Julia Project) und behaupten, meine Leser wären traurig, wenn mein Blog einfach aus dem Internet verschwinden würde, aber bei einem bin ich mir sicher: Ich wäre es!

Die Gesamtstatistik der vergangenen drei Jahre macht micht wirklich stolz:

77.143 Seitenaufrufe (2011: 12.000)

310 veröffentlichte Posts, davon 37 Ausgaben Zuckersüß (2011: 196/0)
200 Kommentare (2011: 72)
140 Facebooklikes (2011: 39)
46 Friend-Connect-Follower
60 Feed-Abbonnenten

Dieser Kuchen war einfach so lecker, dass ich ihn zum neuen Lieblingsrezept ausrufen muss! Da kommt sein Platz im Ramplenlicht des 3. Bloggeburtstags gerade recht. Eigentlich habe ich diesen Cranberry-Walnuss-Kuchen nachdem ich zum ersten Mal in meinem Leben frische Cranberries gesehen habe, spontan zu meinem Geburtstag am Montag gebacken. Ich bin jetzt übrigens 17 – was mich zur Neugestaltung meiner „Steckbriefseite“ bewegt hat. Die könnt ihr ja nach diesem Post, der wohl einer der längsten überhaupt geworden ist, auch noch lesen 😉

Auf ein neues Jahr in der Zuckerbäckerei!

nach einem Rezept von Teenie Cakes, verändert
Zutaten
Glasur
85 g Butter
85 g Zucker
60 g grob gehackte Walnüsse
200 g frische Cranberries, geputzt
Teig
160 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
Salz
110 g Butter, Raumtemperatur
100 g Zucker
2 Eier, Raumtemperatur (!)
80 ml Milch

für eine Springform mit etwa 20 cm Durchmesser

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und die Form gut fetten.

Butter und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen und hellbraun karamellisieren lassen. In die vorbereitete Form gießen. Die Walnüsse eben darauf verteilen und dann die Cranberries gleichmäßig daraufgeben.

Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen.

Butter und Zucker cremig rühren. Dann jedes Ei einzeln langsam unterrühren. Abwechselnd die Mehlmischung und die Milch unterrühren.

Den Teig gleichmäßig auf den Cranberries verteilen und ggf. glattstreichen.

Für 40-45 Minuten backen, einen Gartest machen und bei Bedarf noch etwas länger backen. Den Kuchen anschließend auf eine Kuchenplatte stürzen und abkühlen lassen. Wenn der Kuchen droht auseinanderzubrechen, die Form nochmals daraufsetzten, um ihn zusammenzuhalten.

Julia Childs Schokoroulade

Julia Child – genau, die aus Julie&Julia – wäre am heutigen Tag 100 Jahre alt geworden.
So habe ich mir gedacht, dass ich doch endlich einmal eines ihrer vielen Rezepte ausprobieren könnte. Als ganz einfach erwies sich das jedoch nicht, denn ich besitze keines ihrer Bücher, nicht einmal ihr berühmtestes Werk „Mastering the Art of French Cooking“. Julie Powells Buch, das als Vorlage für den gleichnamigen Film diente, ist zudem irgendwie auf unergründliche Weise von meinem Bücherregal verschlungen worden und nicht mehr auffindbar. Man glaubt es kaum, aber eine weitere amerikanische „Kochshowpersönlichkeit“, nämlich Martha Stewart, half weiter. Auf ihren zugegeben richtig guten Internetseiten (Julias Kochsendungen sind dafür viel lustiger als Marthas) habe ich Julia and Jacques’s Chocolate Roulade gefunden. Typisch für Julias „Epoche“ – oder bilde ich mir das nur ein? – ist der wahnsinnige Sahneverbrauch: Ein einziges Scheibchen davon reicht lange aus. Trotzdem, lecker ist sie, die Schokoroulade. Happy Birthday Julia Child!

nach einem Rezept von Julia Child und Jacques Pepin bei Marthastewart.com

Zutaten
Roulade
200 g Sahne
225 g Zartbitterschokolade
7 Eiweiß
60 g Zucker
Füllung
200 g sehr kalte Sahne
40 g Zucker
1-2 EL Cognac (oder Rum)
+ Kakao zum Bestäuben
frische Beeren als Deko

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen. Die Ränder knicken, so dass eine Art Form entsteht, um den Teig am Auslaufen zu hindern.

Die Sahne in einem kleinen Topf erhitzen und die Schokolade darin auflösen. Anschließend etwas abkühlen lassen.

Währenddessen die Eiweiße und den Zucker jn einer großen Schüssel steif schlagen. Ein Viertel des steifgeschlagenen Eiweiß unter die abgekühlte Schokomasse rühren.

Die Schokomasse dann sehr vorsichtig unter den restlichen Eischnee heben, aber unbedingt alle Klümpchen durch weiterrühren beseitigen.

Die Masse gleichmäßig auf dem Backblech verstreichen und für 10-12 Minuten backen. Etwas auf dem Blech abkühlen lassen, dann das Backpapier auf ein feuchtes Geschirrtuch ziehen, damit sich der Kuchen später leichter davon löst.

Für die Füllung die Sahne mit Zucker und Cognac sehr steif schlagen.

Die steifgeschlagene Sahne gleichmäßig auf der Rouladenplatte verteilen. Diese dann sehr vorsichtig über die kürzere Seite aufrollen. Die beiden Enden schräg abschneiden und die Roulade anschließend auf eine Servierplatte setzen. Mit Kakao bestäuben und mit frischen Früchten garnieren.