Schlagwort-Archive: DIY

Zuckersüß 313

In dieser Woche passierte das, was mir normalerweise erst Anfang Dezember passierte: Vollkommener Termin- und Deadlineoverkill. Abgesehen von *ein paar* Uni-Angelegenheiten (meine BA-Arbeit lässt grüßen), recherchierte ich einen Beitrag für Ö1 help, der gestern schon im Radio lief: Vanille oder Vanillin: Was den Unterschied ausmacht (noch bis Samstag nachzuhören).  Dazu schrieb ich selbstverständlich auch noch einen Artikel, hier nachzulesen.

Freitagabend drohte ich schon fast einzuschlafen (mein größter Traum: erst Montagmorgen wieder aufstehen), doch ich ging trotzdem zum Podcasting-Meetup, was eine sehr gute Idee war. Ich habe viele liebe Podcaster_innen getroffen und auch einige, die es noch werden wollen. Sketchnotes gibts auch, Florian hat ein schriftliches Protokoll mit allen Links getippt.

Das Wochenende habe ich mit den seichtesten Rom-Coms, die mir Netflix nur vorschlagen konnte (To all the boys I’ve loved before, Sierra Burgess is a Loser und ¿Qué culpa tiene el niño?) verbracht, das sechste Paar Socken des Jahres fertiggestellt, Mascarpone-Orangen-Eis gemacht und weiter an meiner Häkelstern-Galaxie gearbeitet.

Und ein paar Lieblingslinks der Woche gehen sich auch noch aus:

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Häkelsternchen mit bunten Perlen

Es ist fast wieder Dezember und das heißt ich bastle noch mehr als in den restlichen Monaten des Jahres. Deshalb gibts hier in der Zuckerbäckerei endlich mal wieder einen Beitrag in der *leicht*vernachlässigten DIY-Kategorie.

In Anlehnung an die Häkelsternchen von vor vier Jahren habe ich dieses Jahr quasi eine ganze Galaxie gehäkelt. Dazu habe ich aber keine „normale“ Baumwolle genommen, sondern Filethäkelgarn, auf das ich viele bunte Glasperlen gefädelt hatte. Die entstandenen Sternchen werde ich in den nächsten Tagen (Achtung, Spoiler!) auf Jahresend-Grußkarten an Freund_innen in der ganzen Welt verschicken. Ich könnte mir vorstellen, dass sie auch auf Kissenhüllen, Vorhängen oder Patch auf dem Rucksack schön aussehen.

Notwendiges Material

Für solche Sternchen braucht es Filethäkelgarn und Glasperlen. Dazu eine Häkelnadel, eine Stopfnadel, eine Schere und im besten Fall noch etwas Nagellack. Damit lässt sich das Fadenende versiegeln und die Perlen weitaus einfacher auffädeln.

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Natürlich gefärbte Ostereier

Feiertage und Feste aller Art mag ich vor allem darum so gerne, weil ich mich schon Tage und Wochen vorher in die Vorbereitungen stürzen kann. Deshalb stand es für mich auch außer Frage, Ostern nicht für ein bisschen Traditionspflege außerhalb der Heimat zu nutzen. Weil aber in Marokko kaum einer überhaupt von Ostereiern gehört hat, gibt es natürlich auch keine Farben dafür zu kaufen.

Ich habe folglich lange gerätselt (und gegoogelt, ich gebs zu), was wohl als natürliches Färbemittel taugen würde. Entschieden habe ich mich dann für eine Versuchsreihe mit Kurkuma (gelb), Rotkohl (blau), Spinat (grün) und Rote Beete (rot). Meine Idee, die unglaublich abfärbenden roten Kaktusfeigen zu benutzen, scheiterte leider daran, dass ich in der Medina nur Grüne fand. Also leider doch keine „exotischen“ Ostereier.

ostereierfärben

Allerdings scheiterten bei mir auch zwei der bewährten Färbemittel: Wie auf den Fotos zu erkennen, gibt es weder grüne noch rote Eier (nur ein einziges mehr oder weniger Rotbraunes). Woran das liegt, kann ich nicht rekonstruieren, denn ich bin bei jeder Farbe gleich vorgegangen: Färbemittel + Wasser + Essig. Auch die Eier waren immer die gleichen – einzeln ausgewählt aus den großzügigen Auslagen des Eierladens ums Eck. Aber was solls – am Ende habe ich immerhin wunderschöne gelbe und blaue Ostereier, die ich großzügig an meine Freunde verschenken werde.

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3: Häkelsternchen

Mein Weg zur Arbeit enthält eine gute halbe Stunde Busfahrt. Das summiert sich täglich also auf mindestens 60 Minuten an einem Fleck rumsitzen und die Zeit totschlagen. Oder diese Zeit mit mehr oder weniger Sinnvollem füllen.

Analoges Zeitunglesen ist mangels Zeitung schwierig, ein Buch ist ziemlich schwer. Alles mit Smartphone ist zu gefährlich (Diebstahl!). Da bleibt also das gute alte Handarbeiten. Gut und alt trifft es auf den Punkt – wie viele erstaunte Blicke ich schon erntete, in meinem jungen Alter so etwas omahaftiges wie Häkeln als legitimen Zeitvertreib zu betrachten! Hin und wieder werde ich aber auch in Gespräche verwickelt, die irgendwo zwischen „meine Mama macht das auch ganz oft“ oder „schau mal, kannst du auch sowas wie auf 9GAG häkeln?“. Das macht das tägliche Busfahren dann doch ganz unterhaltsam. Und nebenbei entstehen dann zum Beispiel diese kleinen Sternchen, die ziemlich gut als Weihnachtsdeko herhalten.

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13: Pappmache-Christbaumkugeln

..macht sich meine Zimmerpalme nicht gut als (vorläufiger) Christbaumersatz?

Als ich im September zu überlegen anfing, was ich wohl alles im Adventskalender posten könnte, ohne die vorherigen drei zu wiederholen, fiel mir ganz plötzlich etwas ein.

Kleister!

Mein folgender Gedankengang war rasend schnell. Kleister – Zeitung – Luftballon = Christbaumkugel! Also suchte ich im Keller nach der Kleisterpackung, die dort seit meinen Kindergartentagen stand, außerdem ein paar Luftballons aus der Kleinkinderturnentasche meiner Mama und aus dem Altpapier ein paar Zeitungs- und Magazinseiten. Nachdem ich die Suche nach Pinsel und passender Kleisteranrührschüssel auch noch erfolgreich beendet hatte, konnte ich endlich loslegen. Das Gefühl von antrocknendem Kleister an den Händen versetzte mich sofort zurück in den Kindergarten. Wie gerne habe ich doch alles gekleistert… Christbaumkugeln haben wir damals zwar nicht gemacht, kinderleicht ist es trotzdem!

Übrigens, dieses DIY habe ich ausnahmsweise sogar mit Step-by-Step-Fotos gestaltet. Denn die Idee, das Basteln anzufangen, kam mir am helllichten Tag, sodass ich einigermaßen gut belichtete (Selbstauslöser-)Fotos schießen konnte.

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