Schlagwort-Archive: Dessert

Mousse au chocolat

Vor einiger Zeit bat mich eine Freundin, für ihre französisch angehauchte Dinnerparty ein Dessert mitzubringen. Das erste was mir dafür einfiel war Mousse au Chocolat, das ich dann gleich nach dem erstbesten Google-Suchergebnis-Rezept zubereitete. Es braucht zwar vier Schüsseln, ist aber ansonsten unglaublich zügig und einfach zubereitet. Gleichzeitig macht es richtig viel Eindruck und schmeckt superlecker!

Leider konnte ich an dem Abend kein Foto mehr von dem tollen Dessert schießen, weshalb ich es für eine eigene Dinnerparty einfach nochmal machte. Diesmal schon bei Tageslicht, damit ihr, meine liebsten Leser_innen auch was von diesem tollen Mousse au Chocolat habt!

Mousse au Chocolat

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Lebkuchenhaus-Tiramisu

Meine Mitbewohnerin machte in letzter Zeit sehr oft Tiramisu (Konkurrenz für die Zuckerbäckerin der WG!). Das ist zwar richtig lecker, aber wer mich kennt, weiß, dass ich gar nicht gerne das gleiche mehrmals esse. Beim Nachdenken über mögliche Abwandlungen kam mir – natürlich wegen Weihnachten – die Idee für ein Lebkuchentiramisu. Und weil ich ja noch ein wunderschönes Lebkuchenhaus rumstehen hatte, hab ich das einfach mal ausprobiert.

Lebkuchenhaus-Tiramisu

Statt Löffelbiskuit habe ich also Teile des Lebkuchenhauses in Kaffee und Amaretto getränkt. Zusätzlich zum klassischen Kakao habe ich die Mascarpone-Crème dann noch mit Zimt und Lebkuchengewürz bestäubt.

Lebkuchenhaus-Tiramisu

Lebkuchenhaus-Tiramisu

Und: es hat bestens funktioniert! Die kleinen Tiramisugläser sehen nicht nur supersüß aus (allein die kleinen Sternchen-Streusel vom Lebkuchenhausdach, die hin und wieder durchblitzen!!!) sondern schmecken auch noch so gut, dass ich sie sicher nochmal mache.

Nachdem für dieses Dessert gerade einmal eine Dachschräge und der Hauseingang draufgingen, bleibt noch genug übrig, im Weihnachtsmenü an Heiligabend Lebkuchenhaus-Tiramisu einzubauen!

Lebkuchenhaus-Tiramisu

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Marillenknödel

Jetzt habe ich mit der Veröffentlichung dieses Posts fast die Marillensaison verpasst. Falls ihr noch welche auftreiben könnt – das ist eure Chance auf ein wahnsinnig leckeres Dessert.

Das Rezept habe ich aus Frau Ziiis Buch Wiener Küche, die es wiederum von Ewald Plachutta zitiert. Es macht ziemlich viel Arbeit und enthält ein paar sehr österreichische Zutaten – z.B. griffiges Wiener Griessler Mehl, trockener Topfen und natürlich die Marillen. Letztere kann man bestimmt einfach so durch deutsche Aprikosen ersetzen, wie es mit normalem Mehl und Quark aussieht, weiß ich leider nicht. Falls es jemand von euch ausprobiert, kommentiert doch, ob es geklappt hat!

Kleinere Fehler könnte man noch ein bisschen mit Puderzucker kaschieren, den ich für das Foto leider vergessen habe. Dafür ist aber großzügig gebräunte Butter drauf, die ist selten verkehrt 😉

Marillenknödel mit gebräunter Butter

Falls ihr es nicht kennt, solltet ihr übrigens unbedingt in Frau Ziiis Blog vorbeischauen, es ist sehr witzig zu lesen, dank schöner Fotos nett anzuschauen und natürlich voller toller (österreichischer) Rezepte.

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Vanilleeis mit Kürbiskernöl

Kürbiskernöl scheint mir hier in Österreich einen sehr wichtigen Stellenwert zu haben. Traditionell verwendet für Salat und auf Kürbissuppen ist mir allerdings auch eine süße Verwendung ans Herz gelegt worden, die mich anfangs stutzig machte: Offenbar kippt man in diesem Land auch Kürbiskernöl über Vanilleeis!

Vanilleeis mit Kürbiskernöl

Interessiert an Feinheiten „ausländischer“ Küche wie ich bin, musste ich das früher oder später selbst (aus-)probieren. Früher dann eher zufällig, als ich beim Eisgreissler gleich eine eigene Sorte Kürbiskernöl-Eis entdeckte und sofort überzeugt war. Später mit diesem Rezept für selbstgemachtes Vanilleeis. Selbstverständlich mit Kürbiskernölgarnitur.

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2: Mohneis

In der ersten Woche, die ich in Wien verbrachte, flanierte ich über die große Mariahilfer-Straße. Neben unzähligen Modegeschäften gibt es dort auch eine gut sortierte Eisdiele mit nicht ganz so gewöhnlichen Eissorten. Dem Mohneis dort konnte ich trotz der Kälte nicht widerstehen und beschloss sofort, es einmal nachzukochen. Und hier ist es – Mohneis im Dezember, im zweiten Türl des diesjährigen Adventskalenders.

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Mohnknödel mit Aprikosenfüllung und Vanillesauce

Zu Weihnachten brachte mir meine Familie einen riesigen Stoß Zeitschriften mit – im großen und ganzen das, was sich von meinen Abos in Deutschland so angesammelt hatte. Doch zusätzlich darunter war das damals neueste deli-Magazin, das mich schon mit seiner Pilot-Ausgabe in seinem Bann gezogen hatte. Richtig tolle Food-Fotos und das Ganze ansprechend aufgemacht, optisch macht sie richtig was her. Die Rezepte finde ich teilweise etwas schlecht erklärt, doch das stört mich in diesem Fall nicht so sehr, denn ich sehe Foodmagazine dieser Art hauptsächlich als Inspirationsquelle.

Mohnknödel

Jedenfalls gibt es in eben diesem Magazin ein Rezept für Mohnknödel, das mich seit dem ersten Durchblättern nicht mehr losgelassen hat. Nachdem ich letztes Wochenende wortwörtlich alle Gewürzhändler der Medina abgeklappert habe, ohne irgendwo Mohn zu finden – auf meine Erklärung, dass ich gerne „pavot“ hätte, winzige, runde, schwarze Körnchen, boten sie mir meist schwarzen Pfefer an – folgte in dieser Woche die Erkenntnis, das Mohn nicht wie alle anderen Samenkörner bei Gewürzhändlern, sondern in Backzutaten-Geschäften vertrieben werden. Mit dieser Info wurde ich dann sogleich im ersten Laden fündig und machte mich ans Mohn-Knödel-Rezept.

Mohnknödel

Im Gegensatz zum Originalrezept, wo getrocknete Pflaumen und Zwetschgenbrand zum Füllen verwendet werden, habe ich mich für eine Mischung aus getrockneten Aprikosen und Aprikosenkonfitüre entschieden. Lecker!

Mohnknödel

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Weihnachtsmenü 2014

Und, habt ihr die Weihnachtsfeiertage gut überstanden? Gut gegessen, gut entspannt?

Das jedenfalls habe ich die vergangenen Tage gemacht und auch teilweise fotografisch festgehalten. Deshalb habe ich mir gedacht, ich zeige euch mal das Weihnachtsmenü meiner Familie:

Wurzelgemüsesuppe mit GrießnockerlAls Vorspeise gab es Wurzelgemüsesuppe (die Rote Beete gab die schöne Farbe) mit Grießnockerl als Einlage.

Rosmarinkeks mit Ziegenkäse, Honig und Walnuss

Als nächstes servierte ich einen Rosmarin-Mürbteigkeks, gefüllt mit warmen Ziegenkäse, Honig und einer Walnuss als Dekoration.

Rinderfilet

Als Hauptspeise gab es Rinderfilet, gebutterte grüne Bohnen, karamellisierte Karotten und kleine Kartöffelchen.

Weißer Schokopudding mit Orangenfilets und Karamell

Für die Nachspeise legte ich mich nochmal so richtig ins Zeug. In Anlehnung an mein festliches Dessert gab es weißen Schokopudding, in dem auch ein bisschen meines Gewürzsirups Verwendung fand, geschichtet mit Gewürzstreuseln. Dazu Orangenfilets mit ein bisschen Zimt und Karamell obendrauf. Das Rezept dazu habe ich sogar für euch aufgeschrieben:

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Zimtpudding mit Pflaumen-Ingwer-Kompott und Speckia-Streuseln

Anfang September bekam ich eine Einladung, bei der Blogparade zum Thema „Festliches Menü“ des Küchenatlas mitzumachen. Natürlich entschied ich mich, ein süßes Rezept in Angriff zu nehmen. Nach reichlichem Überlegen und Ausprobieren kann ich nun mein Schichtdessert präsentieren: Selbstgemachter Pudding, aromatisiert mit Zimt und Muskat, dazu Pflaumen-Ingwer-Kompott mit einem guten Schuss Rotwein und Streuseln, die an mein marokkanisches Lieblingsgebäck Speckia angelehnt sind. Eine ziemliche Kalorienbombe, aber seeeeehr lecker! Und obwohl „Festliches Menü“ nicht zwangsläufig Weihnachten meint, könnte ich mir dieses Dessert sehr gut dazu vorstellen.

Festliches Dessert_2

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Topfenpalatschinken mit Himbeeren und Baiser zum Valentinstag

Vor gut einer Woche sah ich in einem Werbeprospekt für Aufflaufformen gefüllte, überbackene Pfannkuchen. Ich beschloss, solche als Valentinstagsmehlspeise zu backen. Nur leider kam ich einfach nicht darauf, wie dieses Gericht eigentlich heißt. Ganz ohne Rezept wollte ich mich nicht daran versuchen, deshalb startete ich eine Googlerecherche. Topfenpalatschinken – das war es, was ich gesucht hatte!

topfenpalatschinken zum valentinstag2

Mit einer Kombination der Rezepte von Sarah Wiener, der offiziellen Wien-Website und meinem Prospekt als visuelles Vorbild machte ich also Topfenpalatschinken. Sehr lecker!

Mit meinen Herzpancakes von letzter Woche habe ich beim Rezeptwettbewerb des Käuferportal teilgenommen, wärt ihr so lieb und stimmt für mich ab? 🙂

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10: Gastpost von Adriana: Chartreuse Panna Cotta with Chocolate Mousse

Für das heutige Adventskalendertürchen hat mir Adriana von Bittersweet Baker einen Gastpost geschickt. Letztes Jahr hat sie für den Adventskalender Caramel Cayenne Popcorn gemacht, im Jahr 2011 war es Lebkucheneis. Schaut für noch mehr leckere Desserts doch mal bei ihrem Blog vorbei!
Wie immer bei fremdsprachigen Gastposts habe ich für euch, meine liebsten Leser ins Deutsche übersetzt.

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I’m honored to be guest posting at Jana’s blog Zuckerbaeckerei once again this year as part of her blog’s advent calendar.

Ich fühle mich geehrt, dieses Jahr wieder einen Gastpost für den Adventskalender von Janas Blog Zuckerbäckerei zu schreiben.

After some deliberation about what to make for this post, I decided on Chartreuse Panna Cottas with a chocolate mousse. It is a dessert that has already graced our dinner table numerous times this year, and though it may sound deceivingly elaborate, it is actually quite simple to make.

Nach einigen Überlegungen über diesen Post entschied ich mich für Chartreuse-Panna-Cotta mit Schokoladenmousse. Dieses Dessert hat in diesem Jahr unseren Esstisch schon mehrmals geziert und obwohl es sich vielleicht kompliziert anhört, ist es eigentlich ganz einfach.

Chartreuse has a unique flavor. It is a slightly spicy liqueur with herbal undertones, and upon tasting it, no obvious flavor combinations come to mind. It was my father who discovered, at the start of this year, how harmoniously its flavor melds with chocolate. When paired together, each flavor is no longer distinct —the warm roundness of the chocolate flavor blends with the savory element of the Chartreuse to form a base over which the liqueur’s herbal tinges dance. It’s an exotic-tasting combination. I decided to incorporate the chocolate component of the flavor pairing in the form of a mousse. The mousse is airy and rich all at once, and offers a pleasant textural contrast to the creamy Panna Cotta. It has only two main ingredients and can be made in less than fifteen minutes.

Chartreuse hat ein einzigartiges Aroma. Es ist ein leicht würziger Likör mit Untertönen von Kräutern. Und als ich ihn probierte, fielen mir keine offensichtlichen Geschmackskombinationen damit ein. Es war mein Vater, der Anfang diesen Jahres entdeckte, wie harmonisch der Geschmack zu Schokolade passte. Miteinander ist keines der beiden Aromen mehr so deutlich – die warme  Schokolade vermischt sich mit dem pikantem Teil des Chartreuse zu einer Basis, auf der der Hauch von Kräutern des Likörs tanzt. Eine exotisch-schmeckende Kombination!
Ich beschloss, die Schokoladenkomponente der Geschmackspaarung als Mousse in das Dessert einzubauen. Das Mousse ist luftig und reichhaltig gleichzeitig und bietet in seiner Textur einen ansprechenden Kontrast zum cremigen Panna Cotta. Es besteht aus nur zwei Hauptzutaten und kann in weniger als 15 Minuten zubereitet werden.

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However, I did run into some mishaps, while making it for the first time, that are worth warning you about. The melted chocolate will likely seize when the egg yolks are added to it. The mixture will then become stiff and cool, and will be hard to fold into the mousse. Though the little chunks of chocolate peppered throughout the mousse are not unpleasant, they can be avoided by simply keeping the chocolate-egg yolk mixture supple over low heat.

Als ich es allerdings zum ersten Mal gemacht habe, passierte mir ein Missgeschick, vor dem ich euch warnen möchte. Die geschmolzene Schokolade wird wahrscheinlich fest werden, wenn das Eigelb dazukommt. Die Mischung wird steif und kalt werden und es wird schwierig, sie unter das Mousse zu heben. Obwohl die kleinen Schokostückchen, die das Mousse sprenkeln, nicht unangenehm sind, können sie vermieden werden. Dazu muss die Schokoladen-Eigelb-Mischung einfach über geringer Hitze gelassen werden.

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Thank you, Jana, for inviting me to participate in your advent calendar!

Danke Jana, dass du mich zu deinem Adventskalender eingeladen hast!

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