Archiv der Kategorie: Zuckersüß

Zuckersüß 352

In dieser Woche habe ich endlich meinen 35c3-Rückblickspost fertiggetippt und den Glühwein-Käsekuchen, den ich seit 8 Jahren mal wieder backen wollte, verbloggt. Ich habe Tajine gemacht und dabei über die mangelnde Meinungsfreiheit in Marokko nachgedacht (s. z.B. Guardian, NYTimes) und danach Cards Against Humanity gespielt.

Und ich war auf einer Weihnachtsparty eingeladen, als Mitbringsel habe ich Bravetart’s Zimtschnecken mit einer extra-weihnachtlichen Gewürzmischung (Zimt, Kardamom, Nelken, Ingwer, Cayennepfeffer) gebacken – auch sehr empfehlenswert fürs Katerfrühstück!

Podcasting-Meetup

Gemeinsam mit Maria Wegenschimmel vom SozialPod und Lisa Krammer vom Mundart Podcast werde ich zukünftig das Podcasting Meetup Österreich organisieren. Am Dienstag fand sozusagen das „Übergabe“-Meetup mit dem bisherigen Organisator Stefan Haslinger (meinem ersten Podcastgast!) statt, auf Twitter gibts einen Mini-Rückblick:

https://twitter.com/podcasterei/status/1204539298206437376

In meinem Podcast ist übrigens Folge 17 mit Anna Wielander am Nestroyplatz erschienen, es geht um ihren Podcast Jugendstil, Journalismus und Studieren in Prag.

ON

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, diese Woche ins Ansari zu gehen, um georgisches Essen zu probieren. Leider war dort kein Tisch zu haben und und ich schwenkte um auf chinesisch. Wien, wie es isst lobt das ON und seine Ableger ziemlich stark, die Entscheidung für ein Lokal fiel also nicht schwer.

In meiner Instastory habe ich schon „eine kleine Gastrokritik“ dazu geschrieben, ich übernehme sie jetzt aber auch noch ins Blog, sonst ist sie ja quasi verloren.

Zum Gedeck gabs eine etwas wirre Zusammenstellung von Mischbrot mit Olivenöl, gerösteten Erdnüssen, Krabbenchips und kalten Edamamebohnen, die mir mit ihrem leichten Sternanis-Aroma super geschmeckt haben. Als Vorspeise bestellten ich und meine Begleitung Pak Choi mit Shiitakepilzen und Knoblauchsauce, sowie Frühkraut mit Grammeln. Ersteres war mein liebstes Gericht des Abends: Der Pak Choi ist offensichtlich sehr scharf angebraten worden, sodass er sehr rauchig und alles andere als fad schmeckte. Die Pilze hatten eine fast fleischige Konsistenz, und die Sauce war karamellig-salzig. Das leicht sautierte Frühkraut war eigentlich als scharf angekündigt, erfüllte dieses Versprechen aber überhaupt nicht. Die Sauce dazu – dickflüssig-süß, vermutlich irgendetwas fermentiertes – schmeckte mir auch gut.

Als Hauptgang hatte ich eine Auswahl an gebratenen Teigtaschen, gefüllt mit Räuchertofu/chinesischem Bärlauch, Gemüse/Erdnüsse, Lammhack/Kümmel, Maishähnchen/Shiitake und Schwein/Sellerie. Am besten geschmeckt hat mir die Version mit Gemüse und Erdnüssen, die Schwein/Sellerie-Teigtasche war mir viel zu fettig und die mit Lammhack/Kümmel zu trocken. Aber mit der Sojasauce im Schälchen daneben ließ sich das einigermaßen ausgleichen. Wirklich beeindruckt hat mich der Mini-„Salat“ aus eingelegtem Rettich und Karotten, den es dazu gab. Das Gemüse war ziemlich scharf, aber durch Weinessig auch super frisch und immer noch knackig. Meine Begleitung hatte eine Schüssel scharfes Kimchi-Tofu-Ramen, das so scharf war, das ich nichts dazu sagen kann.

Beim Dessert wollte ich unbedingt etwas probieren, das ich nicht kenne. Die Wahl fiel deshalb einerseits auf Age Tofu in Sesam/Kokos-Mantel mit süßer Bohnensauce und Klebreisbällchen mit Sesamfüllung. Ersteres stellte sich als wirklich seltsam heraus: Der Tofu fühlte schien frittiert zu sein, war aber gleichzeitig recht wässrig und in der Konsistenz sehr quietschig. Der Geschmack kam hauptsächlich von Kokos, Sesam und der süß-salzigen Bohnensauce. Nicht unbedingt mein Fall. Die Reisbällchen sahen aus wie sehr weiße Mini-Germknödel, die schwarze Sesamfüllung erinnerte mich an Powidl. Leider schmeckte das Ganze ebenfalls relativ wässrig.

Für alles miteinander (inkl. Wein und Wasser) zahlten wir 55€, was ich für einen fairen Preis halte. Der Abend war interessant, aber nicht genug, als dass ich in naher Zukunft wieder ins ON gehen würde. Grund dafür war auch die Atmosphäre – sehr kühl und mit irgendwie reserviertem Service.

Gin

Zum Geburtstag habe ich jeweils eine Flasche Wien Gin, Wien Klimt Gin und Rauhbühl Gin geschenkt bekommen. Gemeinsam mit meiner WG habe ich diese drei Gins und irgendeinen, der von der letzten Party übrig geblieben ist, versucht, zu vergleichen. Es stellt sich heraus: es ist wirklich sehr schwierig, zu beschreiben, was sie unterscheidet. Beim klassischen Wien Gin glaubte ich, Zitrus herauszuriechen/schmecken, der Klimt kam mir im Vergleich viel sanfter vor (aber geschmacklich vermag ich ihn nicht zu beschreiben). Der Rauhbühl Gin riecht ziemlich nach Früchten, am ehesten nach Birne, der übrige Party-Gin war direkt nach dem Einschenken vor allem stechend in der Nase. Gemixt zum Gin Fizz taugte mir der Wien Gin am meisten, meine Mitbewohner fanden aber die anderen auch sehr gut. Ich glaub, ich muss mir noch einen Geruch- und Geschmacksüberblick antrinken…

Ich habe gut die Hälfte von Eure Heimat ist unser Albtraum durchgelesen und sehr viele Stellen eingemerkt. Das Buch besteht aus einzelnen Essays, wodurch es sich für mich ziemlich schnell liest. Am eindrucksvollsten fand ich bisher den Beitrag von Hengameh Yagoobifarah über Blicke und den von Fatma Aydemir zu Arbeit.

Hier folgen meine liebsten Links der Woche (sehr viele, ich hab mich mal wieder stundenlang durch meinen RSS-Reader geklickt):

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Zuckersüß 351

Drei Wochen ohne sonntägliches Zuckersüß! In dieser Zeit kommt viel Gebäck zusammen: Ein zweiter Versuch meiner Schoko-Cookiedough-Cupcakes (leider immer noch nicht gut genug fürs Blog), Snickerdoodles (auch als Mash-Up mit Hirschknöpf und Spitzbuben), Schoko-Cashewcookies mit Banane, Glühwein-Käsekuchen (den ich 2011 zuletzt gemacht und nie hier gepostet habe – bald aber!) und dann noch ein ganzes Plätzerlsortiment für die Vorweihnachtszeit – Hirschknöpf, Zitronenheidesand, Kastanien-Biscotti und Gewürztrüffel (aka Heiße Schokolade am Stiel).

Cocktails im Moby Dick

Ich war im Moby Dick Cocktails trinken und habe endlich was vom Pairing Menu probiert: Zum Crispy Caesar – drei Salatherzen-Hälften mit gerösteten Semmelbröseln, Parmesan und Senf(?)-Dressing – gabs den Holy Stoly (laut Menü: Koriander infused Wodka, Weißer Port, Verjus und Holunderblüte). Der Cocktail war auf eine spannende Art prickelnd (vielleicht wegen des sauren Verjus?) und dennoch in sich rund, sehr gut! Sehr viel überraschender war der nächste Gang, Fried Green Tomatoes (unter die sich jedoch ein paar rote geschmuggelt haben) mit sehr salziger Remoulade (dank Kapern und Sardellen, wenn ich mich recht erinnere) und einem Drink mit Rum, Banane(!), Limette, Ginger Beer und Kardamom: Banana Joe. Ich hätte niemals geglaubt, dass Banane-Tomate eine angenehme Kombination sein könnte, doch sogar die kleine Deko-Casali-Banane (für alle nicht-Österreicher_innen: Wikipedia) passte gut dazu.

Danach probierten ich und meine Begleitung noch den Hattori Hanzo und den Donau Mitzi. Ersterer besteht aus Wodka, Birne, Limette, Kren, Peychaud’s Bitters, Salz und Dill, weshalb ich ihn mir auf mehreren Ebenen scharf vorgestellt habe. Allerdings schmeckte er überaus rund und erinnerte mich ein kleines bisschen an Salat (liegt bestimmt am Dill). Donau Mitzi, laut Karte ein Cocktail aus Marillenbrand, Kakao infused Wodka, Espresso, Amarenakirsche und Verjus dagegen hatte ich mir süß und sanft ausgemalt, aber im direkten Vergleich zum anderen Cocktail war er geradezu agressiv. Vor allem der Kirschgeschmack (der mich stark an die Lutscher, die man nach dem Kinderarztbesuch bekommt, erinnerte) war sehr im Vordergrund und etwas warm geworden schmeckte das Ganze wie ein pappsüßer geschmolzener Eisbecher aus der Vergangenheit. Zum Schluss bekamen wir noch zwei Ananas Gin Tonics aufs Haus. Gedörrte Ananasscheiben sind wirklich cool zum draufrumknabbern, das hausgemachte Tonic war weniger sprudelig als manch gekauftes, was ich sehr gut fand.

Filme

Im Top Kino habe ich spontan L’ora legale gesehen. Die italienische Komödie handelt von einem kleinen sizilianischen Ort, der während der Sommerzeit durch einen „korrekten“ Bürgermeister völlig umgekrempelt wird, doch irgendwann wünschen sich alle die Korruption zurück. Ich fand den Film außerordentlich seicht, zum italienisch-Üben war er aber ganz gut.

Zum This Human World Festival habe ich es leider nicht geschafft, obwohl ich gerne Another Life und Overseas gesehen hätte. Immerhin habe ich einen Love Actually Filmabend veranstaltet, bei dem zwei Drittel der Anwesenden den Film schon fast auswendig kannten und wir einfach alle live kommentierten. Super Vorweihnachtsidee!

Radio & Podcast

Am 26. November (schon zu spät zum Nachhören, leider) lief meine Sendung zum Thema „Wenn Paare zusammenziehen“ auf Ö1. Für das Dienstags-Moment-Format hatte ich vorher noch nicht gearbeitet, erstmals war die ganze Geschichte „nur“ ein Porträt. Und dann gab es auch noch die Möglichkeit, live im Studio anzurufen!

In meinem Podcast ist Folge 16 mit Johanna Steiner online gegangen, sie hat mir im Setagayapark in Döbling vom Radiomachen für Ö1, dem Brotbacken und „Fischeschauen“ erzählt. Außerdem habe ich eine neue Folge aufgezeichnet – LP019 mit Hannah Poppenwimmer vom Social Attitude Magazine wird aber erst im Januar erscheinen.

Hier folgen nun meine liebsten Links der letzten Wochen:

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Zuckersüß 350

In den vergangenen Tagen habe ich viel gearbeitet (das Ergebnis ist in den nächsten Tagen bei Ö1 zu hören), wenig geschlafen und noch weniger Zeit fürs Backen oder Bloggen gehabt. Aber während meiner Lehrveranstaltungen habe ich meine allerersten Fingerlinge fertiggestrickt (yay!). Die Anleitung dafür stammt aus einem Blog, das mittlerweile im Webarchive liegt und war sehr viel DIY. Hände ausmessen, Maschenprobe stricken, Rundenzahlen ausrechnen und so weiter kosteten mich wohl ein Drittel der ganzen Arbeitszeit, aber dafür passen meine Handschuhe jetzt auch ziemlich genau.

Cocktails

Cocktails scheinen der rote Faden meiner Blogposts im Moment. Ich war erstmals in der Sign Lounge, die ich von vielen Seiten empfohlen bekommen hatte. Mit der Getränkekarte war ich erstmal richtig überfordert, denn sie hat gefühlte tausend Illustrationen, Pop-Up-Elemente und verschiedene Fonts. Außerdem gibt es ein paar Seiten „Kooperations“-Cocktails, mit den Logos verschiedener Firmen. Ich entschied mich dann jedenfalls für einen „Thanksgiving Flip“ mit – laut Karte – Bourbon, Birne, Tonkabohne, Vanille, Walnuss, Eier, Schokolade. Die flüssige Schokolade wurde offenbar auf das geeiste Glas aufgesprüht und schmolz mir langsam über die Finger, was ein bisschen unpraktisch war. Geschmacklich fand ich ihn gut, die Komponenten passten gut zusammen, vor allem anfangs als mir der Tonkabohnengeruch in die Nase stieg. Eine neue Lieblingsbar oder gar einen Lieblings-Cocktail (Gin Basil Smash foreverrr) habe ich damit aber nicht gefunden. Für meine WG habe ich auch ein paar einfache Sachen gemixt, nämlich Aperol Sour (mit Mandarinen, weil ja fast schon Weihnachten ist), Rosmarin Gin Fizz, Rhabarbar Vanille Wodka Fizz und Bramble.

Ansonsten war ich noch bei der Buchpräsentation von „Eure Heimat ist unser Albtraum“ mit Herausgeberin Hengameh Yagoobifarah und Autorin Vina Yun, moderiert hat die großartige Naomi Günes-Schneider (die vor einem Jahr bei mir im Podcast zu Gast war). Natürlich kam ich nicht drum rum, mir dabei das Buch zu kaufen (das ich ohnehin schon seit Erscheinen im Auge hatte) und habe jetzt einen noch höheren zu-lesen-Stapel.

Hier folgt erstmal Lesenswertes aus dem Web:

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Zuckersüß 347

In dieser Woche habe ich Vanille-Pudding, French Onion Soup Tarte Tatin, einen zweiten Walnuss-Pie und Hafer-Streusel-Muffins gemacht (die letzten beiden Rezepte bald im Blog).

Sketchnotes

Am Donnerstag war ich bei einer Veranstaltung der Kritischen Einführungstage der ÖH Uni Wien. Natascha Strobl (bekannt durch ihre super #NatsAnalysen auf Twitter) hat die NR-Wahlkampfstrategien analysiert.

Sketchnotes zur Nachwahlanalyse auf den Kritischen Einführungstagen der ÖH Uni Wien

Am nächsten Abend hielt ich noch die Ambassadeurs de la Jeunesse-Diskussionsrunde zum Thema „EU & Ecology“ fest:

Sketchnotes zur EU&Ecology-Diskussionsrunde der Ambassadeurs de la Jeunesse

Uni

In der digitale-Transformationen-Ringvorlesung ging es diese Woche um Computational Thinking, das mir lustigerweise dann gleich auf dem Heimweg in der aktuellen Forschergeist-Podcastfolge wieder begegnete. Der Professor stellte auch ein paar Projekte aus dem Bereich „Lernen mit Digitalisierung“ vor, besonders cool fand ich YourTurn (Anonymes Youtube-Video-Pingpong) und MyoBeatz (Mobile Game zum Üben von Prothesensteuerung), wobei es ersteres leider gar nicht mehr gibt. Und er wies auf die PrivacyWeek hin, auf der ich übrigens auch einen Workshop über Sketchnotes halten werde!

Mein wirklich letztes Bachelor-Seminar (ingesamt schon das vierte, noch einen BA mach ich nicht!) über Sexismus in der Werbung startete am Donnerstag mit sehr vielen kapitalismuskritischen Literaturhinweisen, von Hartmut Rosa und Zygmunt Bauman über Naomi Klein war einiges Interessantes dabei (und meine Leseliste wächst derweil ins Unendliche).

Stricken

Jetzt wo ich wieder ein paar Stunden pro Woche in Vorlesungen sitze, geht auch mit meinen Strickprojekten endlich wieder was weiter. In den letzten Tagen habe ich graue Farbverlaufsocken für eine befreundete Bald-Mama und ihr Baby – Paar Nummer 9 und 10 in diesem Jahr – fertiggestellt. Und weil es morgens schon so kalt ist, dass mich in die Finger friert und ich selbst schon gefühlte 1000 Paar Stricksocken habe, ist mein nächstes Projekt ein Paar Handschuhe. Solche habe ich noch nie gemacht, aber in diesem Blog, das nur mehr über archive.org erreichbar ist, gibt es eine extra-ausführliche Anleitung. Über Maschenprobe, Rechnerei und Bündchenanschlag bin ich derweil noch nicht hinaus, aber das wird!

Hier folgen meine liebsten Links der Woche:

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Zuckersüß 346

In dieser Woche habe ich ein zweites Mal Schoko-Bananen-Muffins mit Kakaonibs und Weißer Schokolade gebacken, außerdem Germknödel und zwei Pies gemacht: Einen mit Walnüssen und Ahornsirup (bald im Blog) und einen mit Äpfeln, Walnüssen und Cranberries – irgendwie wie die Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis, aber halt irgendwie auch nicht.

Cocktails

Außerdem habe ich Cocktails für Gäst_innen gemixt: Gin Basil Smash mit sehr fotogenen Blüten meines sterbenden Basilikum-Strauchs (ohne Foto), Aperol Sour mit Mandarinensaft (der Winter naht!), Dark&Stormy mit WG-eigenem Ginger Beer und Bramble, den ich so gut fand, dass ich ihm bald einen eigenen Blogpost in meiner Zuckeräckerei-Cocktail-Kategorie widmen sollte.

Uni

Die Uni hat in dieser Woche so richtig angefangen und es scheint ein interessantes Semester zu werden. Ich belege u.a. die Digitale Transformationen-Ringvorlesung, die scheinbar unendliches Funding zur Verfügung hat (Einführungsvideos für jede Einheit?! Drei Tutor_innen?!) und Studis aller Fächer „digital souverän“ (was das heißen soll, wird sich noch zeigen) machen soll. Auch spannend, aber mit Montags um 8 Uhr morgens nicht unbedingt zu meiner liebsten Uhrzeit: Ein Seminar zu Femonationalismus, also der Vereinnahmung ursprünglich feministischer Positionen für aggressiven Nationalismus (und/oder Rassismus). Aus Nostalgie habe ich beschlossen, auch noch der Vorlesung zur Geschichte der Sprachwissenschaft im 20. Jahrhundert zu folgen, obwohl ich meinen Linguistik-BA abgeschlossen habe und nicht plane, den Master im Fach zu absolvieren. Wenn ich sehr viel Sonntagsmotivation habe, schreibe ich wie während meines Erasmus-Semesters auch in Zukunft ein bisschen über die Lehrveranstaltungen – als Schreibübung, Lernreflexion und weil ich „Tagebuchblogs“ so gern lese (s. meine Zuckersüß-Motivation von Anfang 2018 und eine Liste meiner liebsten Tagebuchblogs)

Aufmacher-Medienrunde

Ansonsten war ich auch noch bei der Aufmacher-Medienrunde, diesmal mit Anja Conzett, genaueres habe ich hier aufgeschrieben.

Sketchnote zur Aufmacher-Medienrunde mit Anja Conzett von republik.ch

Hier folgen meine liebsten Links der Woche:

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Zuckersüß 345

Letzten Sonntag war ich so sehr mit der Vorbereitung der 3. Staffel meines Lieblings-Plätzchen-Podcasts beschäftigt, dass ich gar nicht dazugekommen bin, ein Zuckersüß zu schreiben, sodass dieses hier doppelt Links enthält. Aber wenn ich schon mal dabei bin: Heute ging Folge 13 mit Maria Wegenschimmel vom Sozial-Pod online! Also abonniert Lieblings-Plätzchen im Podcatcher eures Vertrauens, und auch bei Facebook, Instagram (mit Puzzlegrid, wie so ein Lifestyle-Account!) und Twitter (Trailervideos! Podcastsnippets!).

Vienna Humanities Festival

Vergangenes Wochenende war ich beim Vienna Humanities Festival, auf das ich durch ein U-Bahn-Plakat aufmerksam geworden war. Die verschiedenen Veranstaltungen machten mir einmal wieder klar, wie froh ich bin, in Wien zu wohnen und wie cool die Stadt eigentlich ist (so viel kostenloses Kulturzeug!). Los gings am Donnerstag im Volkstheater mit „Paradox Europa. In memoriam Ágnes Heller“, einem Vortrag von Shalini Randeria und einer Diskussion zwischen Ludger Hagedorn und Paul Lendvai, moderiert von Lisa Nimmervoll. Von Shalini Randeria hatte ich schonmal ein Paper für die Uni gelesen, doch sonst kannte ich keine_n einzige_n der Vortragenden.

Ich ärgerte mich ziemlich, dass ich mein iPad nicht dabei hatte, denn gerne hätte ich Shalini Randerias Gedanken grafisch festgehalten. Ihr Vortrag handelte vom Spannungsfeld Menschenrechte/Bürgerrechte und universeller/nationaler Identität und wie Europa von einem Paradox geprägt ist: gleichzeitig „Wiege“ der Menschenrechte und des Kolonialismus und Imperialismus, gleichzeitig „einzigartige“ Erfolgsgeschichte und universelles/universalisierbares Vorbild für den Rest der Welt (zumindest von Europa aus gesehen).

In der Diskussionsrunde beeindruckte mich vor allem Paul Lendvai. Er sprach sehr ruhig (und mit starkem ungarischen Akzent) und wirkte auf den ersten Blick gebrechlich, doch seine Worte trafen wie Messerstiche. Der Philosophieprofessor Ludger Hagedorn daneben ging durch die enorme Redegewandtheit Paul Lendvais fast unter.

Am nächsten Abend, in der Marxhalle, hatte ich dann mein iPad dabei und konnte sketchnoten (s.a. mein Post auf jasowieso.com). „Social Networks or Social Nightmares“ war eine Diskussionsrunde zwischen Evgeny Morozov, Max Schrems und Roger McNamee, hier moderierte Shalini Randeria. Ich war abermals sehr beeindruckt, diesmal von der Moderatorin, die extrem komplexe Themen aufbrachte und doch alles wieder zu einem roten Faden zusammenspinnen konnte. Allerdings kam es kaum zu „echten“ Diskussionen, eher stellten die drei „Internetexperten“ verschiedene Perspektiven zu Shalini Randerias Fragen vor.

„Social Networks or Social Nightmares“ Vienna Humanities Festival mit Evgeny Morozov, Max Schrems, Roger McNamee und Shalini Randeria

Am Sonntag war ich dann noch im Wien Museum bei einem Gespräch zum Roten Wien (eine Austellung, die ich auch noch unbedingt anschauen will), doch es war so unendlich schlecht moderiert, dass ich vor Ende wieder ging.

Anders dann „Werden Social EntrepreneurInnen die Welt retten?“ mit Marie Ringler und Florian Pollack. Erstere ist Europa-Chefin von Ashoka, einer Art Stipendiumsprogramm für Unternehmer_innen mit sozialem Geschäftsmodell (s.a. mein Post auf jasowieso.com)

„Werden Social EntrepreneurInnen die Welt retten?“ – Vienna Humanities Festival mit Marie Ringler und Florian Pollack

Kuchen!

Natürlich habe ich auch allerlei gebacken. Nachdem ich die Bouffons-Episode über Flan gehört hatte, versuchte ich mich erstmals an diesem französischen Dessert, war allerdings nicht besonders überzeugt vom Ergebnis (obwohl ich mich an ein Rezept von Michel Roux hielt!). Mein nächstes Backprojekt, ein einfacher Hefezopf, scheiterte ebenfalls, weil die Trockenhefe nicht mehr arbeitete (kein Wunder, war schon 2 Monate abgelaufen…).

Wenigstens smitten kitchens chocolate peanut butter cup cookies stellten sich als super heraus, das übersetzte Rezept folgt *in Kürze*. Auch immer gut ist der Schoko-Bananen-Guglhupf von 2013, den ich am Freitag gleich in doppelter Ausführung machte. Am Samstag gab es auch eine Zwetschgenvariante des Marillen-Mascarpone-Kuchen vom Sommer und einen Zwetschgen-Streusel-Kuchen mit Germteig in etwa wie der Mispelstreuselkuchen, den ich in Marokko immer machte, um Butter zu sparen.

Vier Kuchen in weniger als 24 Stunden sind sogar für meine Verhältnisse großzügig. Grund für diese Backaktion war eine Kleidertauschparty, die ich für meine Freund_innen organisiert habe. Ich bin sehr begeistert vom Konzept, einfach alle möglichen Leute mitsamt ihren nicht mehr benötigten Kleidungsstücken einzuladen, alles nach Kategorien zu sortieren und für einen Nachmittag einen gratis Second-Hand-Laden in der Wohnung zu haben. Ich wurde ein paar lange nicht getragene Kleider los und kam an eine handvoll Pullover für den Winter – wirklich super!

Uncanny Values im MAK

Gestern Nachmittag stellte ich mit Entsetzen fest, dass die Ausstellung „Uncanny Values“ im MAK, die ich schon seit dem Sommer besuchen wollte, den letzten Tag offen war. Es folgte also ein spätnachmittaglicher Ausflug ins überfüllte Museum, in dem ich offenbar vor zwei Jahren zuletzt war. Die damalige „Hello, Robot“-Ausstellung hatte mit Robotern und Digitalisierung ein ganz ähnliches Thema wie die aktuelle, in der es um die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz ging. „Uncanny Values“ (eine Anspielung auf Masahiro Moris „Uncanny Valleys“) hat sogar eine eigene Webseite, auf der alle Werke nochmals beschrieben sind (im folgenden jeweils verlinkt), sie „lebt“ hoffentlich noch länger als die Ausstellung selbst.

Eines der visuell beeindruckendsten Werke war „Probably Chelsea“ von Heather Dewey-Hagborg und Chelsea Manning, das aus 3D-gedruckten Gesichtern bestand, die von der Decke hingen. Sie waren alle auf Basis Chelsea Mannings DNA algorithmisch generiert, sahen aber ziemlich unterschiedlich aus. Die Message ist klar: Gesichtserkennungssoftware und „neutraler“ DNA-Verarbeitung ist nicht zu trauen.

In der Videoinstallation „Behold These Glorious Times“ von Trevor Paglen (2017) konnte man quasi einem Bilderkennungssystem beim „lernen“ zusehen – schnell zusammengeschnittene Videoausschnitte von Menschen, die alle kauen/laufen/etwas schieben/etc. Die Hintergrundmusik dazu gefiel mir gut, Holly Herndon hatte sie ebenfalls mithilfe eines Algorithmus geschrieben – leider finde ich sie nirgends online…

Es gab einerseits viele Mitmach-Werke in der Ausstellung, z.B. den Uralt-Chatbot ELIZA an einem Röhrenbildschirm oder die Poetry Machine 1.0, die eher sinnlose Gedichte fabrizierte. Andererseits fand ich einige Ausstellungsstücke nur sehr schwer zugänglich – mit der Fotoserie „MoMA’s Baby (The Human Who Taught Computers To See)“ von Mladen Bizumic (2019) konnte ich genauso wenig anfangen wie mit „Centralized vs Decentralized“ von Simon Denny (2018).

Für das Video „Se ti sabir“ von James Bridle (2019) muss sich eins Zeit nehmen, am besten die ganzen 19 Minuten, sonst sind es auch nur Natur-Sequenzen mit scheinbar unzusammenhängendem Text. James Bridle spannt darin den Bogen von der originalen Lingua Franca des Mittelmeerraumes im Mittelalter (auch bekannt als „sabir“/wissen), den Bogen zu Intelligenz im Allgemeinen und bei Oktopussen, KIs und Menschen im Speziellen.

Lokale

Der Vollständigkeit halber seien nach dieser monströs langen Einleitung auch noch die Lokale erwähnt, in denen ich in den vergangenen Tagen zum ersten Mal war: Im marokkanischen Restaurant L’Orient (1020), im supersüßen Strickcafé Wiedehopf&Wolle (1180) und im sehr enttäuschenden veganen Burgerladen Veggiezzz (1010). Sobald ich dazukomme, auch mit ausführlicherem Bericht.

Jetzt aber endlich Lieblingslinks!

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Zuckersüß 344

In dieser Woche habe ich zweimal Muffins gebacken. Einmal Chocolate Rye Banana Muffins von Love & Olive Oil (bald hier im Blog) und einmal Streuselmuffins mit Schokochips (schon seit 2013 hier im Blog). Außerdem habe ich zum allerersten Mal daheim Edamame gekocht, was wirklich keine Schwierigkeit ist (gefrorene Bohnenschoten in Salzwasser, 5 Minuten warten, Salz drüber), aber so lecker, dass ich mir zu dem Dauervorrat an Fritattensuppen-Notfallpackerln auch ein Sackerl Sojabohnen für das Gefrierfach zulegen sollte.

Meine Moment-Kulinarium-Sendung über Reis lief endlich auf Ö1 (jetzt kann ich wieder aufhören alles zum Thema zu lesen und täglich passendes zu Essen :’D), hier wäre sie noch bis Freitag anzuhören.

Am Donnerstag bin ich für vier Tage nach Budapest gefahren und frage mich, warum ich dort noch nicht eher war – es ist sehr schön und vor allem ist es von Wien super schnell erreichbar! Bis ich über meinen Wochenendtrip einen Post geschrieben habe, vergehen wahrscheinlich noch ein paar Wochen, hier folgen erstmal meine Lieblingslinks, die ich hauptsächlich auf der Zugfahrt gesammelt habe:

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Zuckersüß 343

In dieser Woche habe ich Käsekuchen mit Bröselboden (Rezept bald im Blog!) gebacken, außerdem auch Milchreisauflauf, Bravetart’s Zimtschnecken und eine Zwetschgen-Version der Frangipane-Tarte mit Marillen.

Überhaupt hatte ich recht viel mit Reis zu tun, da ich für Ö1 Moment Kulinarium gerade an einer Sendung zum Thema arbeite. Ich recherchierte auf einem Reisfeld (nur 3km von U1 Leopoldau!), war bei einem italienischen Koch und in einem japanischen Restaurant. Anzuhören ist das Ganze dann am Freitag um 15.30h.

Der Semesterstart mitsamt Prüfungsterminen naht, weshalb ich mich ein bisschen in prüfungsrelevante Lektüre zur Globalgeschichte (Margarete Grandner, Arno Sonderegger: Nord-Süd-Ost-West-Beziehungen. Eine Einführung in die Globalgeschichte. Mandelbaum Verlag) vertieft habe und dabei sehr interessantes zu scheinbar typisch „österreichischen“ (Kernöl, Käferbohnen), „ungarischen“ (Paprika) und „italienischen“ (Polenta, Tomaten) Zutaten gelernt, die alle eigentlich aus den Amerikas stammen.

So sollte meine Töpferei werden…

Am Samstag hatte ich dann die Chance, zu töpfern – und machte mich gleich daran, ein paar Teller für meine Fotos hier herzustellen. Inspiriert sind sie von @kchossak_pottery (Izy Hossack aka Top With Cinnamon’s Mama), ich hoffe, sie werden was!

Bis Sonntag gab es außerdem noch eine zweite CfP-Runde bei der coolsten Internetkonferenz Wiens, der Privacy Week (21.-27.10.), und ich reichte ganz knapp gerade noch so um 23.59h einen Sketchnote-Workshop ein. Da fällt mir ein, kennt ihr schon meine Sketchnote-Freelance-Webseite?

Hier folgen meine liebsten Links der Woche:

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Zuckersüß 342

In dieser Woche habe ich Snickerdoodles aus dem Bravetartbuch gebacken (das Rezept von i am a foodblog, das ich letzte Woche hier verlinkt habe, nervte mich mit zu vielen schrecklichen Cup-Angaben) und es fühlte sich schon sehr stark nach Herbst an. Der Zwetschgenkuchen, den ich ein paar Tage später mit geschenkten Gartenzwetschgen gebacken habe, und das schrecklich kalte Regenwetter, das plötzlich über Wien hereingebrochen ist, taten ihr Übriges. Die Rezepte folgen, wie immer, mit etwas zeitlichem Abstand.

Ein bisschen Sommergefühl schlich sich aber doch noch ein, denn ich war endlich mal im Kikko Bā . Weil es viel sinnvoller ist, meine Restaurantbesuche unauffindbar in den Sonntagslinksammlungen zu verstecken, habe ich beschlossen dafür eine neue Kategorie im Blog zu starten: Lokale. Der erste Eintrag ist logischerweise zum Kikko Bā. Wie häufig ich über Lokale schreibe, wird sich zeigen, aber vielleicht bekomme ich so ja mal meine schon seit zwei Jahren geplante Wien-Lieblinge-Liste zusammen. Anständige Fotos wird es vermutlich nicht geben, denn mit Kamera in Restaurants, Cafés und Bars zu gehen ist mir zu peinlich – mir ist es schon unangenehm, die einzelnen Gänge und die Karte mit dem Handy abzufotografieren. Nur ohne „Fotonotizen“ kann ich mir niemals merken, was ich gegessen habe und was ich davon hielt…

Hier folgen meine Links der Woche:

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Zuckersüß 341

Die vergangene Woche habe ich größtenteils abgeschnitten von der Welt verbracht. Also Kein-Netzempfang-abgeschnitten. Keine-Steckdose-im-ganzen-Haus-abgeschnitten. Nur Bergwasser-ohne-Badezimmer-abgeschnitten. Neu ist das nicht, am gleichen Ort habe ich auch schon 2018, 2016, 2013 Zeit verbracht und noch viel öfter ohne darüber zu bloggen.

Obwohl ich in diesem Jahr schon oft verreist bin (Ljubiljana, Berlin, Napoli und viele andere Städte im Süden Italiens) habe ich noch nicht wirklich Urlaub gemacht, denn ich hatte immer Unizeug oder sonstige Arbeit dabei und/oder nahende Deadlines im Genick.

So wurden meine sechs Tage auf der Almhütte zur entspannendsten Zeit der letzten Monate. Ich schaffte es tatsächlich, täglich ein ganzes Buch zu lesen und mir ein paar Gedanken darüber zu machen (der nächste Buchblogpost sollte also nicht lange auf sich warten lassen), habe eineinhalb Paar Socken gestrickt und war auch ein ganz kleines bisschen wandern. 

Am vorhergehenden Wochenende war ich auch „im Tal“ ein bisschen unterwegs und stieß zweimal völlig zufällig auf Lokale, die ich toll fand. In Hallein aß ich bei der Genusskrämerei spätabends noch sehr gute Tapas (besonders gern hatte ich das Roastbeef mit Senf, Kapern und außerordentlich guten getrockneten Kirschtomaten), als Nachspeise eine sehr feine Schokotartelette und trank einen Shrub dazu.

In Salzburg war ich bei die Cabreras, ein mexikanisches Restaurant mit tollem Schanigarten voller bunter Holzstühle und Lichterketten. Dort wollte ich möglichst viel probieren, das mir kein Begriff war. Mit meinem absoluten Noob-Status was mexikanische Küche anbelangt hätte ich deshalb auch gleich die ganze Karte bestellen können, aber so viel Hunger hatte ich auch wieder nicht. Als Vorspeise gab es für den ganzen Tisch Guacamole mit hausgemachten Tortillachips, die so ganz anders waren als die aus der Supermarktchipstüte: viel dichter, leichter zerbrechlich und ohne klebrige Würzschicht außenherum. Meine Hauptspeise, an deren Namen ich mich dummerweise nicht erinnere, war ein knuspriger mit Käse überbackener Maisfladen mit einer schwarzen Bohnenpaste, Kaktusstückchen, die mich in ihrer Konsistenz an Essiggurkerl errinnerten, Champignons und Avocadospalten. Ich wusste das Ganze nicht recht zu essen, weder allein mit den Händen, noch mit Messer und Gabel funktionierte es recht – sollte ich vielleicht einfach öfter lateinamerikanisch essen gehen? Der unspektakulär aussehende Maiskuchen zur Nachspeise beeindruckte mich dann nochmal sehr. Ganz anders als Cornbread, das ich kenne (z.B. das Polenta-Cornbread hier im Blog ), war er richtig saftig, fast gatschig wie Brownies und schmeckte sehr intensiv nach Mais – als wäre ein ganzer Kolben in pürierter Form darin verbacken. Dazu trank ich Horchata, ein Reis-Zimt-Getränk, über das ich bisher nur gelesen hatte – die NYT ernannte eine Variante davon, den Dirty Horchta zum Getränk des Sommers 2019.
Über meine eigenen Koch- und Backabenteuer auf der Alm schreibe ich noch einen extra Post, hier folgen erstmal meine Links der Woche, auf der Zugfahrt heim (hauptsächlich aus Newslettern?!) gesammelt:

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