Archiv der Kategorie: Kuchen

Karotten-Zucchini-Kuchen

Gemüsekuchen hat meistens einen schlechten Ruf. Vor allem wenn auch noch Zucchini drin ist. Mit einem Blindtest dieses Rezeptes, das ursprünglich von Flourishing Foodie stammt, konnte ich meine Freunde aber bei einem Picknick an einem See etwas außerhalb von Rabat davon überzeugen. Sogar so sehr, dass ich das Rezept unverzüglich auf französisch übersetzten musste. Gleich zwei meiner Freundinnen machten sich in der Folgewoche daran, den Karotten-Zucchini-Kuchen nachzubacken, eine davon, um ihn zum Fastenbrechen beizusteuern. Dazu will ich übrigens baldmöglichst etwas erzählen, denn die Hälfte des Ramadans ist schon um.

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Mornetkuchen

Dieses Rezept ist eines der allerersten, die in der Zuckerbäckerei erschienen – im November 2009. Es stammt ursprünglich aus der Familie meiner franzöischen Austauschschülerin, die ich auch 2013 besucht habe. Den Kuchen habe ich seitdem ziemlich oft gebacken, noch öfter gebacken hat ihn aber meine Mama, die immer einsprang, wenn ich keine Zeit hatte.

Und wenn man keine Zeit hat, weil die Kaffeegäste vor einem selbst da sind, ist das das richtige Rezept. Wenn alle Zutaten Zimmertemperatur haben, ist er nämlich in Nulllkommanichts zusammengerührt und in einer flachen Form auch sehr schnell gebacken.

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Mispel-Streuselkuchen

Vor gut zwei Wochen sah ich zum ersten Mal diese seltsamen Früchte in den Auslagen der Obsthändler. Ein bisschen wie Aprikosen, nur mit glänzender, leicht abzuziehender Schale. Mit Kernen wie die eines Apfels nur viel größer und häufig ein paar an einem Stiel zusammengewachsen. Bald lernte ich den arabischen Namen dafür (mzah) und kurz darauf auch den Geschmack kennen. Lecker! Mein erstes Experiment mit der neuen Zutat war Konfitüre. Die musste ich leider pürieren, da die Früchte einfach nicht zerkochen wollten. So erinnert die Konsitenz zwar nun eher an Apfelkompott, aber schmecken tut sie immerhin ziemlich gut.

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Letztes Wochenende traf ich mich mit Freunden in Marrakech und als Snack für zwischendurch mussten in Ermangelung von Kuchen meinerseits ein bisschen frisches Obst herhalten, unter anderem auch die allgegenwärtigen mzah. Eine meiner Mitreisenden ist „biokistenerprobt“ und konnte dadurch schon allerlei unübliches Obst und Gemüse probieren. Darunter auch Mispeln, mzah! Das Rätsel war gelöst, denn nun konnte Wikipedia gefragt werden, falls es euch interessiert: Die japanische Wollmispel.

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Nach der Bestimmung ist also Zeit für Versuch Nummer zwei: Sonntagsobstkuchen! Ein schwerer Hefeteig als Boden, eine Lage ganz leicht saure Früchte und auf jeden Fall noch Streusel obenauf. Mit einem Schauer aus Puderzucker erhält der Mispelkuchen noch den letzten Schliff und glänzt ganz vortrefflich auf der Sonntagskuchentafel (oder dem pinken Sofaüberwurf).

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Angeschnitten macht der Kuchen natürlich noch gleich mehr Freude. Aber nicht mehr lange, denn er ist bestimmt bald aufgegessen!

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Geburtstags-Schoko-Bananen-Kuchen mit Streuseln

Genau wie die letzten vier Jahre habe ich mir auch dieses Jahr wieder einen Geburtstagskuchen gebacken. Nach Brownies, (2011 habe ich tatsächlich nicht über meinen Kuchen gebloggt und glatt vergessen, was es war), Cranberry-Walnuss-Kuchen und nochmal Brownies gabs in diesem Jahr… wunderbar saftigen bananigen Schokoladenkuchen. Oder eher schokoladigen Bananenkuchen? Naja, jedenfalls versteckt sich das Ganze unter einer knusprigen Streuselkruste, die den Kuchen außerordentlich lecker macht.

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Leckerer Kuchen zum Geburtstagsfrühstück ist schon ziemlich cool, aber leckerer Kuchen mit Geburtstagskerze zu Balkonblick mit Sonnenaufgang über dem Mausoleum von Rabat ist eigentlich schon wieder zu kitschig um schön zu sein…

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Übrigens: Dieser kleine Kuchen ist natürlich nicht Alles, was das Rezept hergibt – den restlichen Teig habe ich zu Muffins verarbeitet, die ich an meine Gratulanten verschenkt habe.

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Kürbis-Kuchen mit karamellisierten Walnüssen

An Süßes mit Kürbis habe ich mich bisher erst ein einziges Mal gewagt, nämlich mit diesen Kürbiskeksen. Weil Kürbis hier in Marokko aber praktisch alltägliche Kochzutat ist (vor allem im Couscous) und somit immer und überall angeboten wird, habe ich mir gedacht, ich könnte mal wieder etwas daraus machen. Da kam mir dieses Rezept von Sprouted Kitchen gerade recht.

Kürbiskuchen mit karamellisierten Walnüssen

Der strahlend orange Kürbiskuchen mit einer auf den ersten Blick versteckten Walnuss-Karamell-Lage schmeckt nicht nur gut zum Nachmittagskaffee, sondern ist auch ein vortreffliches Frühstück. Das dann entweder pur oder getoastet mit ein ganz klein wenig Butter – unschlagbar lecker!

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Kirsch-Käsekuchen von A Spoonful of Photography

Sabrina von A Spoonful of Photography ist eine der wenigen anderen deutschen „Teen“-Foodbloggerinnen, die ich kenne. Ihr Blog ist zwar ganz in Englisch gehalten, doch für den Gastpost zu meiner Marokkovertretung hat sie eine Ausnahme gemacht. Aber selbst wenn ihr des Englischen nicht mächtig seid, würde ich allein wegen der tollen Fotos mal bei ihr vorbeischauen! – Jana

Liebe Zuckerbäckerei-Leser, bevor ich anfange über diesen leckereen Kirsch-Käsekuchen zu reden/schreiben, möchte ich mich erstmal noch bei Jana bedanken, die mich eingeladen hat einen Gastpost zu verfassen. Dieser Einladung bin ich wie ihr seht gerne nachgekommen und hoffe ich kann euch mit diesem einfachen (aber aufwendig wirkendem) Kuchen die Zeit versüßen!

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Eine buttrig zarte Vollkorn-Kruste (ja, Vollkorn für den Extra-Crunch-Faktor ;-) ) wird mit einer leichten Käsekuchenmasse gefüllt und außerdem mit einem eingekochten Kirschkompott „veredelt“, bevor entweder Streusel oder wie in diesem Fall Motive aus der übrig gebliebenen Kruste das Ganze abrunden.

Obwohl Anblick und Beschreibung anderes vermuten lassen, ist dieser Kuchen total easy und eignet sich sowohl für die Kaffeetafel mit Gästen als auch für einen entspannten Sonntag mit der Familie. Das doppelte Rezept kann auch gut als Blechkuchen für größere Anlässe gebacken werden.

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Der Kuchen schmeckt sowohl war und frisch als auch nach einem Tag „durchziehen“ – ich finde, dass die Aromen dann sogar noch intensiver sind. Nun will ich euch aber nicht weiter aufhalten und das Rezept herausrücken – frohes Backen!

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Guinness-Kuchen

Ich habe eine Wette verloren. Und als Wetteinsatz setze ich grundsätzlich ersteinmal Kuchen, denn Bier mag ich nicht und nur um die Ehre zu wetten ist meistens auch langweilig. So kam es, dass ich einen Guinnesskuchen (der somit das Bier und den Kuchen vereint) backen sollte. Leider gestaltete sich das Guinness als der schwierigste Teil, es war einfach nirgends in meiner Stadt aufzutreiben und das Irish Pub war auch geschlossen.

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Ein riesiger Supermarkt ein paar Kilometer weiter hatte das Irische Bier dann glücklicherweise im Sortiment, sodass mein Guinness-Kuchen-Wetteinsatz doch noch in einer Nacht-Backaktion entstehen konnte und pünktlich zum Frühstück auf dem Tisch stand (übrigens nicht meinem, sondern der des Wettgewinners, wie ihr auf dem Foto vielleicht erkennen könnt).

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Wirklich sehr lecker! Aber auch nicht neu – das Rezept gibts in Cupcakeform schon seit November 2011 in der Zuckerbäckerei.

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Obstkuchen

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Momentan gibt es überall so viel tolles regionales Obst, teilweise sogar aus dem eigenen Garten, da dachte ich mir, dass es vielleicht nicht so verkehrt wäre, mich einmal wieder an alle meine Obstkuchenrezepte zu erinnern.

Karottenkuchenminiguglhupf-Lamingtons: Re-Invent the Lamington 2014

Endlich! Mr P von delicious delicious delicious erfindet die Lamingtons wieder neu! Natürlich bin ich in dieser Runde auch wieder dabei und zwar mit Karottenkuchenminiguglhupf-Lamingtons. Der klassische Lamington besteht aus einem Sponge Cake-Sandwich mit Schokolade und viel Kokosraspeln außen herum, hier gibt es aber eine genauere Erklärung dafür.

Meine neuerfundenen Lamingtons bestehen aus Karottenkuchen mit Kokos (der Bezug zum Original soll ja nicht verloren gehen), Walnüssen und Rosinen darin. Gefüllt sind sie mit einer Creme aus Mascarpone, Frischkäse und Vanille und zur Deko gibts noch ein bisschen Schokolade obenauf. Viereckige Lamingtons waren mir zu langweilig, deshalb habe ich meine Mini-Guglhupfformen verwendet. Und glaubt es mir, meine Lamingtons sind um einiges leichter zu backen, als eine wohlklingende englische Übersetzung dafür zu finden.

Falls ihr, meine liebsten Leser auch noch bei dieser tollen Aktion mitmachen wollt, hier stehen die Regeln.

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Finally! Mr P of delicious delicious delicious is re-inventing the Lamingtons again! Of course I contribute to this new round-up, namely with these Carrot Cake Mini Guglhupf Lamingtons (for all those who don’t know Guglhupf: it’s a special cake tin, comparable to the bundt). The classic Lamington consists of a Sponge Cake sandwich coated in chocolate and dessicated coconut. You will find a more exact description here.

My newly invented Lamingtons consist of carrot cake with coconut (as a reference to the original), walnuts and raisins. They are filled with a cream made of mascarpone, cream cheese and Vanille. As a decoration I added some molten chocolate on top. I found that square Lamingtons were kind of boring, so I decided to bake them in my mini guglhupf tins. And believe me it is much easier to bake my Lamingtons than to find a well-sounding english translation for them.

If you, my dear readers, want to participate at this great event as well, you find the rules here.

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