Schlagwort-Archive: Zimt

16: Gewürzsirup

Ich koche gerne Sirup mit allem, was mir gerade so in die Küche kommt. Im Frühjahr Rhabarber, im Sommer Pfirsiche, im Herbst Birnen. Und jetzt, im Winter? Mit frischem Obst sieht es saisonal eher schwierig aus. Zeit, einmal ausgiebig das Gewürzregal zu plündern.

Zum Läuterzucker kommen für das heutige Adventskalendertürchen also Vanille, Sternanis, Nelken, Kardamom und selbstverständlich auch Zimt. Der entstandene Sirup macht sich wunderbar in allen möglichen Getränken, von der heißen Schokolade bis zum Glühwein. Oder allgemein als Zuckerersatz in Haferflocken, Pfannkuchen… Am besten überall!

Als mir dieser Sirup in den Sinn kam, überlegte ich gleichzeitig auch, wie ich ihn fotografisch am Besten in Szene setzen könnte. Beim Mittagessen in einer der vielen kleinen Garküchen in der Nähe meiner Arbeitsstelle, in denen es nur Softdrinks oder gechlortes Leitungswasser gibt, kam mir dann  der Geistesblitz: Ein kleines 0,2l-Colafläschchen sollte es sein. Nur leider mag ich Cola überhaupt nicht. Ein halbvolles Colafläschchen konnte ich jedoch genauso wenig in meine Tasche stecken, wie das Getränk einfach wegschütten und so verdarb mir das pappsüße Getränk beinahe mein Freitagscouscous… Wenigstens ist mein Gewürzhsirup jetzt gut aufgehoben!

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5: Oreos mit Zimt-Pfeffer-Ganache

Heute habe ich eine weihnachtliche Version meiner selbstgemachten Oreos für euch. Statt einer Butter- oder Frischkäsecreme sind sie mit einer dunklen Ganache gefüllt. Die ist aber nicht einfach nur dunkle Schokolade mit Sahne, sondern mit Zimt und einer Prise schwarzem Pfeffer aromatisiert. Auch was für euren Plätzchenteller?

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2: Gewürzheidesand

Heidesand ist eine meiner Lieblings-Weihnachtsplätzerl-Sorten, denn die sandige und doch buttrige Konsistenz macht sie einfach unwiderstehlich. Und deshalb habe ich mir zusätzlich zu meinen All-Time-Favorites Zitronenheidesand  für den diesjährigen Adventskalender eine Variante mit vielen Gewürzen ausgedacht. Genauer gesagt mit Zimt, Anis, Ingwer, Muskat und Pfeffer – sehr lecker!

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Hauseinstands-Zimtschnecken

Ich habe gebacken! In meiner ersten eigenen Wohung, in meinem ersten eigenen Ofen!

Und weil unsere Küchenausstattung noch ziemlich spärlich ist, brauchte ich ein Rezept, das mit wenigen Zutaten und Küchenutensilien zu meistern und auch ohne Kühlschrank haltbar ist. Bei so viel Marokko-Inspiration um mich herum hätte ich tausend und eine Idee für das perfekte Hauseinstandsrezept gehabt. Weil es alle obigen Kriterien erfüllt und einfach ein super Sonntagsfrühstück ist, habe ich mich aber schließlich doch für klassische Zimtschnecken ganz ohne besonderen Bezug zu meiner neuen Heimat entschieden.

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Also schlichten Hefeteig: Mehl, Zucker, Salz, Hefe und Wasser – wird ja wohl nicht so schwer zu finden sein. Denkste. Frische Hefe bekam ich erstaunlicherweise erst im vierten Geschäft und nur durch die freundliche Arabischübersetzung eines anderen Kunden. Für die Füllung braucht es auch nur Zimt, Zucker und Butter, den ich praktischerweise in genau der richtigen Menge kaufen konnte – sehr gut, weil ein Kühlschrank noch fehlt.

Der Ofen hat leider keine Temperaturanzeige, sodass ich momentan nur schätzen kann. Doch ich bin froh, dass er zumindest, wenn ich sämtliche anderen Elektrogeräte ausstecke, läuft, ohne dass die Sicherung fällt.

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Und trotz aller Widrigkeiten sind sie richtig lecker geworden meine Hauseinstands-Zimtschnecken. Und mit einer dicken Portion Puderzuckerglasur werden sie noch viel saftiger und fast schon dessertverdächtig.

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Abiturkekse Pt. IV: Brown Butter Banana Bread

Nie in eine Prüfung ohne Kekse? Ich muss zugeben, ich habe mein eigenes Motto missachtet. Letzte Woche war nämlich Geokolloquium. Ohne Kekse!

Mich selbst hat es, vermutlich aufgrund der Kürze der Prüfung (nur 30 Minuten), erstaunlicherweise nicht gestört. Doch tags drauf wurde ich gefragt, was passiert sei, dass es keine Abiturkekse zum Geokolloquium gebe! Nun ja, die Erklärung war einfach, ich hatte bei der Hitze einfach keine Lust auf Kekse und stattdessen Basilikumeis gemacht.

Damit ich nicht noch mehr meiner treuen Leser schockiere (vor allem die, die sich insgeheim ein Stückchen dieses Banana Breads wünschen und nur darauf warten, mich in der Schule zu treffen 😛 ) habe ich zum letzten Streich meiner Abiturprüfungen nochmal gebacken. Mein Banana Bread ist angelehnt an dieses Rezept von Joy the Baker, das seit sagenhaften drei Jahren ein trauriges Dasein auf meiner Nachbackliste fristet. Schmeckt ziemlich lecker und versüßt auch Kunstgeschichte!

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Zimteis

Heute gibts Zimteis!

Den Geschmack von Zimt verbinde ich zwar eher mit Weihnachten als mit hochsommerlichen Temperaturen. Doch als ich letztes Jahr in Barcelona war, musste ich mich einfach durch die tollen Sorten von gelaaati probieren. Darunter war eben auch Zimteis und es war unglaublich lecker. Deshalb verstehe ich nicht ganz, wieso es nicht längst wie z.B. Vanilleeis zum Standard-Repertoire von Eisdielen hierzulande gehört. Um also in den Genuss von Zimteis zu kommen, musste ich es wohl oder übel selbstmachen. Da kam mir dieses Rezept von The Pioneer Woman gerade recht und es wurde neben meinem Salsa-Dip der Hit meines Freiluftkinoabends.

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Bananen-Bier-Muffins

In den USA, so erscheint es mir jedenfalls, gibt es „Feiertage“ für alles. National Pancake Day, National Nutella Day, sogar einen National Baked Alaska Day gibt es! Ich als Foodbloggerin finde die Idee, einem bestimmten Gericht einen eigenen Feiertag zu geben, ziemlich toll. Deshalb habe ich mich wirklich gefreut, als ich vom Tag des Deutschen Bieres gehört habe.

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Ich trinke zwar fast niemals Bier, denn wirklich gern mag ich es nicht. Meine Lösung: Bier in Kuchen! In diesem Fall ist auch noch zermatschte Banane und Zimt drin, wodurch das Bier nicht so sehr hervorsticht. Genau nach meinem Geschmack! Falls ihr also eine langsam verrottende Banane herumliegen und noch ein „Noagerl“ Bier (für alle Nicht-Bayern: ein Noagerl ist ein kleiner Rest) übrig habt: Backt diese Muffins!

An dieser Stelle muss ich unbedingt auf eines meiner allerliebsten Lieblingsrezepte, die Guinness-Cupcakes mit Baileys-Frosting hinweisen, auch wenn Guinness irisches und kein deutsches Bier ist. Diese Cupcakes solltet ihr gleich noch dazu backen!

Übrigens, heute ist auch noch Welttag des Buches und des Urheberrechts.

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Zimtschnecken

Mittwochabend, 19 Uhr. Ich schreibe an einem langsam immer nerviger werdendem Geschichtsreferat. Geistesblitz: Zimtschnecken!

Natürlich kam mir die Idee nicht ganz aus dem Nichts: Claretti von tastesherrif hat zu einer neuen Bloggeraktion aufgerufen. Unter dem Motto „ich backs mir“ verabschiedete ich mich also von der Sowjetunion und ihren Afghanistanangelegenheiten in meinem Referat, schmiss meine KitchenAid an und machte Hefeteig und eine eine Zimtfüllung. Gehen lassen, zusammensetzen, Streifen schneiden, zusammenzwirben, aufrollen, backen – gut drei Stunden später hatte ich meine Zimtschnecken. Und was für welche! Mit Kardamom im Teig und Vanille im Frischkäseguss sind sie alles andere als gewöhnlich.

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Und selbst in der Mikrowelle aufgewärmt und dann mit Frischkäseguss bestrichen, schmecken sie noch richtig lecker! (Hat meine Tante ausprobiert und mich sogar überzeugt!)

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