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Mini-Erdbeer-Crumbles

Gerade wären ja sämtliche Beeren, vielleicht noch ein bisschen Rhabarber und Waldmeister und natürlich Erdbeeren in Saison. Zu jeder Tages- und Nachtzeit in den Garten gehen und einfach holen, was ich brauche, kann ich als Stadtbewohnerin leider nicht. Wobei ich mir auch nicht sicher bin, wie hoch die Ernte mit meinem Gärtnereitalent tatsächlich ausfiele.

Mini-Erdbeer-Crumble

Was ich aber schon zu fast jeder Tages- und Nachtzeit und vor allem auch sonntags nutzen kann, sind die öffentlichen Verkehrsmittel hier in Wien. Und letzten Sonntag lief ich nicht tatsächlich am nächstgelegenen Verkehrsknoten direkt in die Hände einer Erdbeerverkäuferin!

Mini-Erdbeer-Crumble

Ich konnte schwerlich nein sagen, die Erdbeeren leuchteten einfach zu schön rot aus der Tristesse des unterirdischen Bahnhofs heraus. So kam es, dass ich spontan Erdbeer-Crumbles backen konnte. Praktischerweise erinnerte ich mich auch noch an die Existenz dieser kleinen Alu-Herzförmchen (zuletzt verwendet für den Single Lady Fudge Cake von 2013!), sodass mein Gebäck gleich doppelt so süß aussah. Natürlich funktioniert das Rezept auch in einer „normalen“ Auflaufform, ggf. muss das Crumble dann aber ein kleines bisschen länger backen.

Mini-Erdbeer-Crumble

Mini-Erdbeer-Crumble

Falls ihr Erdbeeren habt, aber keine Lust, sie einfach so zu essen oder zu Crumble zu verarbeiten – wie wärs mit diesen Rezepten?: Erdbeer-Käsekuchen, Erdbeer-Pizzas oder Kokos-Limetten-Cupcakes mit Erdbeeren.

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Rhabarber-Streusel-Kuchen

Ich habe in diesem Frühjahr schonmal versucht, Rhabarberkuchen zu backen. Das endete mangels Rhabarber schließlich mit Nektarinen auf dem Polenta-Kastenkuchen.

Rhabarber-Streusel-Kuchen

Doch diesesmal ist alles anders! Ich habe Rhabarber gefunden und dann sogar noch welchen, der biologisch und lokal angebaut wurde (ganz im Gegensatz zu den Nektarinen von letztem Mal). Mein Lieblings-Streusel-Kuchen-Rezept, das ich schon für Mispel-Streusel-Kuchen  verbloggt und gefühlte 100 Mal unabhängig davon gebacken habe, kam jetzt also für diesen einfachen Rhabarber-Streusel-Kuchen zum Einsatz.

Rhabarber-Streusel-Kuchen

Und wenn ich schon von Rhabarber anfange… Kennt ihr die Rhabarberbarbara?

Wenn ihr, meine liebsten Leser_innen, jetzt noch immer nicht genug von Rhabarber habt – hier gibts eine Sammlung aller Rhabarber-Rezepte.

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Mispel-Streuselkuchen

Vor gut zwei Wochen sah ich zum ersten Mal diese seltsamen Früchte in den Auslagen der Obsthändler. Ein bisschen wie Aprikosen, nur mit glänzender, leicht abzuziehender Schale. Mit Kernen wie die eines Apfels nur viel größer und häufig ein paar an einem Stiel zusammengewachsen. Bald lernte ich den arabischen Namen dafür (mzah) und kurz darauf auch den Geschmack kennen. Lecker! Mein erstes Experiment mit der neuen Zutat war Konfitüre. Die musste ich leider pürieren, da die Früchte einfach nicht zerkochen wollten. So erinnert die Konsitenz zwar nun eher an Apfelkompott, aber schmecken tut sie immerhin ziemlich gut.

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Letztes Wochenende traf ich mich mit Freunden in Marrakech und als Snack für zwischendurch mussten in Ermangelung von Kuchen meinerseits ein bisschen frisches Obst herhalten, unter anderem auch die allgegenwärtigen mzah. Eine meiner Mitreisenden ist „biokistenerprobt“ und konnte dadurch schon allerlei unübliches Obst und Gemüse probieren. Darunter auch Mispeln, mzah! Das Rätsel war gelöst, denn nun konnte Wikipedia gefragt werden, falls es euch interessiert: Die japanische Wollmispel.

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Nach der Bestimmung ist also Zeit für Versuch Nummer zwei: Sonntagsobstkuchen! Ein schwerer Hefeteig als Boden, eine Lage ganz leicht saure Früchte und auf jeden Fall noch Streusel obenauf. Mit einem Schauer aus Puderzucker erhält der Mispelkuchen noch den letzten Schliff und glänzt ganz vortrefflich auf der Sonntagskuchentafel (oder dem pinken Sofaüberwurf).

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Angeschnitten macht der Kuchen natürlich noch gleich mehr Freude. Aber nicht mehr lange, denn er ist bestimmt bald aufgegessen!

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Geburtstags-Schoko-Bananen-Kuchen mit Streuseln

Genau wie die letzten vier Jahre habe ich mir auch dieses Jahr wieder einen Geburtstagskuchen gebacken. Nach Brownies, (2011 habe ich tatsächlich nicht über meinen Kuchen gebloggt und glatt vergessen, was es war), Cranberry-Walnuss-Kuchen und nochmal Brownies gabs in diesem Jahr… wunderbar saftigen bananigen Schokoladenkuchen. Oder eher schokoladigen Bananenkuchen? Naja, jedenfalls versteckt sich das Ganze unter einer knusprigen Streuselkruste, die den Kuchen außerordentlich lecker macht.

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Leckerer Kuchen zum Geburtstagsfrühstück ist schon ziemlich cool, aber leckerer Kuchen mit Geburtstagskerze zu Balkonblick mit Sonnenaufgang über dem Mausoleum von Rabat ist eigentlich schon wieder zu kitschig um schön zu sein…

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Übrigens: Dieser kleine Kuchen ist natürlich nicht Alles, was das Rezept hergibt – den restlichen Teig habe ich zu Muffins verarbeitet, die ich an meine Gratulanten verschenkt habe.

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Zimtpudding mit Pflaumen-Ingwer-Kompott und Speckia-Streuseln

Anfang September bekam ich eine Einladung, bei der Blogparade zum Thema „Festliches Menü“ des Küchenatlas mitzumachen. Natürlich entschied ich mich, ein süßes Rezept in Angriff zu nehmen. Nach reichlichem Überlegen und Ausprobieren kann ich nun mein Schichtdessert präsentieren: Selbstgemachter Pudding, aromatisiert mit Zimt und Muskat, dazu Pflaumen-Ingwer-Kompott mit einem guten Schuss Rotwein und Streuseln, die an mein marokkanisches Lieblingsgebäck Speckia angelehnt sind. Eine ziemliche Kalorienbombe, aber seeeeehr lecker! Und obwohl „Festliches Menü“ nicht zwangsläufig Weihnachten meint, könnte ich mir dieses Dessert sehr gut dazu vorstellen.

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Streuselmuffins mit Schokochips

Diese Muffins haben auf den ersten Blick nichts, überhaupt gar nichts besonderes an sich. Solche „Jeden-Tag-Rezepte“ meide ich für gewöhnlich. Hier habe ich aber wieder einmal für den Geburtstag eines Freundes gebacken und der hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er lieber „bodenständiges“ Gebäck mag. Mit Lebensmittelfarbe und ausgefallenen Zutaten kann man ihn jagen.

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Ich bin wirklich froh, dass ich diesem Rezept deshalb doch eine Chance gegeben habe, denn die Muffins sind so unglaublich fluffig und die Streusel obenauf sind der perfekte Kontrast dazu. Lieblingsrezeptverdächtig!

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