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Himbeer-Mascarpone-Charlotte

An Torten wage ich mich nur selten, denn ich finde sie ziemlich unpraktisch. Sie sind aufwendig zu machen, schlecht zu transportieren, nur in großer Menge (also für weit mehr als 2 Leute) sinnvoll und nicht lange haltbar.

Himbeer-Mascarpone-Charlotte

Hin und wieder, so zum Beispiel auch für die diesjährige Osterbrunch-Tafel meiner Familie, packt mich aber der Ehrgeiz und ich sinniere über luftige Biskuitböden, cremige Sahnefüllungen und süße Früchte zur Dekoration. Eine zusätzliche Herausforderung für das Ostersonntagsexemplar: Möglichst viel von den ausgeblasenen Eiern (also Eiweiß-Eigelb-Gemisch) aufbrauchen, am Besten auch noch den unendlichen Vorrat an selbstgemachter Marmelade schrumpfen lassen.

Himbeer-Mascarpone-Charlotte

Nichts einfacher als das: die Übrigbleibsel der ausgeblasenen Eier wanderten in die Biskuitböden, ein kleines Glas Himbeer-Rhabarber-Konfitüre dazwischen. Außenherum selbstgemachtes Löffelbiskuit, das die Cremeschicht aus Mascarpone und Himbeerpüree an ihrem Platz hielt. Zur Deko noch ein paar unverschämt luxoriöse frische Himbeeren und Heidelbeeren (vermutlich importiert von der anderen Seite der Welt) und fertig ist der Hingucker!

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Karotten-Scones mit Rosinen

So verlässlich wie ich jedes Jahr um Weihnachten Vanillekipferl backe, backe ich rund um Ostern etwas mit Karotten. Da wären zum Beispiel Karottenkuchen, eine Rüblitarte, Carrot Cake Whoopie Pies und Karotten-Zucchini-Kuchen.

Karotten Scones mit Rosinen

Ich wollte mir für die letzte paar Tage Uni einen Vorrat für Frühstück zum Mitnehmen anlegen, deshalb kam eine Tarte oder Torte schon einmal nicht in Frage. Muffins wären eine Option gewesen, aber dann stolperte ich über dieses Rezept. In Anlehnung daran entstanden dann diese Scones mit gelben und orangen Rüben.

Karotten Scones mit Rosinen

Dank Gemüse und Rosinen sind sie für sich schon ziemlich saftig, was mich aber nicht davon abhielt, sie auch mit Butter oder Mascarpone bestrichen zu essen. Lecker!

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Natürlich gefärbte Ostereier

Feiertage und Feste aller Art mag ich vor allem darum so gerne, weil ich mich schon Tage und Wochen vorher in die Vorbereitungen stürzen kann. Deshalb stand es für mich auch außer Frage, Ostern nicht für ein bisschen Traditionspflege außerhalb der Heimat zu nutzen. Weil aber in Marokko kaum einer überhaupt von Ostereiern gehört hat, gibt es natürlich auch keine Farben dafür zu kaufen.

Ich habe folglich lange gerätselt (und gegoogelt, ich gebs zu), was wohl als natürliches Färbemittel taugen würde. Entschieden habe ich mich dann für eine Versuchsreihe mit Kurkuma (gelb), Rotkohl (blau), Spinat (grün) und Rote Beete (rot). Meine Idee, die unglaublich abfärbenden roten Kaktusfeigen zu benutzen, scheiterte leider daran, dass ich in der Medina nur Grüne fand. Also leider doch keine „exotischen“ Ostereier.

ostereierfärben

Allerdings scheiterten bei mir auch zwei der bewährten Färbemittel: Wie auf den Fotos zu erkennen, gibt es weder grüne noch rote Eier (nur ein einziges mehr oder weniger Rotbraunes). Woran das liegt, kann ich nicht rekonstruieren, denn ich bin bei jeder Farbe gleich vorgegangen: Färbemittel + Wasser + Essig. Auch die Eier waren immer die gleichen – einzeln ausgewählt aus den großzügigen Auslagen des Eierladens ums Eck. Aber was solls – am Ende habe ich immerhin wunderschöne gelbe und blaue Ostereier, die ich großzügig an meine Freunde verschenken werde.

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Rüblitarte

Wieso sind Karotten neben Ostereiern und Osterhasen, deren Zusammenhang ich schon kurios genug finde, eigentlich so typisch „Ostern“? Und wieso taucht alles „Rübli“-Gebäck nur zu dieser Jahreszeit auf? Bei diesem Kuchen ist es wirklich schade drum, genauso wie bei dessen Vorgängern aus den letzten beiden Jahren, nämlich Karottenkuchen und Carrot Cake Whoopie Pies. Nichtsdestotrotz kam ich auch dieses Jahr wieder saisonal passend auf die Idee, Karotten in etwas Süßem zu verarbeiten. Das Rezept stammt allerdings nicht aus einer aktuellen Zeitschrift oder gar einem Blogartikel, sondern aus einem klassischen, sich nicht der Jahreszeit anpassenden Backbuch: Anniks göttliche Kuchen. Und an göttlich kommt diese Tarte schon sehr nah dran!

nach einem Rezept aus Anniks göttliche Kuchen
Zutaten
Boden
100 g kalte Butter in Stückchen
80 g Puderzucker
Mark von 1/4 Vanilleschote
Salz
1 Ei
220 g Mehl
Füllung
80 g Mehl
1/2 TL Natron
Salz
1 TL Zimt
Muskat
Mark von 1/4 Vanilleschote
100 g Zucker
1 TL Honig
2 Eier
100 ml Öl
250 g Karotten
80 g Walnüsse
70 g Rosinen
Frosting
80 g weiche Butter
100 g Puderzucker
200 g Frischkäse
Mark von 1/2 Vanilleschote
Verzierung
130 g Marzipan
50 g Puderzucker
orange und grüne Lebensmittelfarbe
gehackte Walnüsse

für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser

Für den Boden alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron, Salz, Zimt, Muskat und Vanillemark vermischen.
Die Karotten schlälen und fein raspeln. Die Walnüsse grob hacken.

Den Mürbteig ausrollen, die Form damit auskleiden und mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. 15 Minuten blindbacken (mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren, damit der Teig nicht aufgeht). Aus dem Ofen nehmen und auf 160° C Umluft zurückschalten.

Währenddessen Zucker, Honig, Eier und Öl verrühren. Die Mehlmischung einrühren und zuletzt die geraspelten Karotten, die gehackten Walnüsse und die Rosinen unterheben. Diese Masse auf dem Tarteboden verteilen und 25-30 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für das Frosting Butter und Frischkäse verrühren, dann den Puderzucker und das Vanillemark einrühren. Kühlstellen.

Die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker verkneten, drei Viertel des Marzipans mit oranger Farbe, ein Viertel mit grüner Farbe einfärben. Das Marzipan zu kleinen Karotten formen.

Das Frosting auf der abgekühlten Tarte verteilen. Mit Marzipankarotten und gehackten Walnüssen verzieren.

Kühl aufbewahren.

Zitronenpudding mit Schokolöffeln

Die Idee zu diesem Pudding schwirrt mir schon ewig im Kopf herum. Endlich ist es jetzt fast Ostern und ich kann Pudding in Eierschalen füllen, ohne dass ich zu viel Verständnislosigkeit entgegengebracht bekomme. Und ich kann endlich auch wieder den bunten Bast und die frühlingsgrüne Tischdecke hervorholen. Ein paar Veilchen blühen auch schon – wie schön ist doch der Frühling!
nach einem Rezept von Zucker, Zimt und Liebe
Zitronenpudding
250 g Sahne
60 g (Vanille-)Zucker
40 ml Zitronensaft (1 Zitrone)
+ Veilchen zum Garnieren

für 6-8  Puddingeier

Die Eier vorsichtig mit einem Messer anritzen, um den oberen Teil zu entfernen. Mit kochendem Wasser auswaschen und trocknen lassen.

Sahne und Zucker in einem kleinen Topf aufkochen und etwa 7 Minuten köcheln lassen. Den Zitronensaft einrühren und weitere 2 Minuten köcheln lassen.

Den Pudding mithilfe eines kleinen Schöpflöffels in die Eierschalen (am besten in einem Eierbecher) füllen.

Für mindestens 1 1/2 Stunden kühlstellen. Mit einem Veilchen garnieren.

Schokolöffel
150 g Zartbitterkuvertüre

für 12 Schokolöffel

Die Kuvertüre fein hacken.

Zwei Drittel davon über dem heißen Wasserbad schmelzen, dabei höchstens auf 50° C erhitzen.

Das restliche Drittel portionsweise einrühren und so die Kuvertüre auf 32° C abkühlen.

Die geschmolzene Kuvertüre in die Silikon-Löffelformen gießen und mit einer Teigspachtel glattstreichen. Erstarren lassen.

Karottenkuchen



Stellt euch vor, ich habe noch niemals Karottenkuchen gebacken (mal abgesehen von Whoopie Pies)! Da kam mir dieses Rezept aus einer Ausgabe der Living at Home, von denen meine Tante zufällig ganze Jahrgänge aussortierte, gerade recht. Mit ein paar Veränderungen wurde es mein neues Kuchen-Lieblingsrezept, denn dieser Karottenkuchen ist unglaublich weich und saftig und die gehackten Nüsse und Rosinen darin sind einfach perfekt. Bei der Zubereitung hatte ich leider ein paar allergisch bedingte Probleme (Karotten!), die mich dazu veranlassten, die Karotten nicht zu raspeln, sondern im nagelneuen Mixer (den vorherigen habe ich hierbei zerstört) zu zerkleinern. Ich glaube aber, dass das sogar noch besser und vor allem schneller war als die im Rezept geforderte Variante. Genug der Lobhudelei, nun das Rezept 🙂

nach einem Rezept aus Living at Home 4/2007
Zutaten
Kuchen
700 g Karotten
125 g Walnüsse
350 g brauner Zucker
1 unbehandelte Limette
6 Eier
300 ml Sonnenblumenöl
400 g Mehl
4 TL Backpulver
100 g Korinthen
50 g Kokos
Frosting
400 g Mascarpone
400 g Frischkäse
50 g Puderzucker


für eine Springform mit 22 cm Durchmesser und eine Springform mit 12 cm Durchmesser oder eine rechteckige Form 28x18cm

Für das Frosting Mascarpone, Frischkäse und Puderzucker verrühren. Mindestens 3 Stunden kühlstellen.

Die Karotten schälen und im Mixer sehr fein zerkleinern oder fein raspeln. Die Walnüsse grob hacken.

Den Ofen auf 175° C Umluft vorheizen und die Formen fetten.

Zucker, Limettenschale, Eier und Öl etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Mehl und Backpulver einrühren. Karotten, Walnüsse, Korinthen und Kokos unterheben.

Den Teig in die Formen füllen und etwa 60 Minuten backen. Garprobe mit einem Holzstäbchen machen, ggf. die Temperatur zurückdrehen und noch etwas länger backen.

Kurz in den Formen abkühlen lassen, dann aus den Formen lösen und vollständig auskühlen lassen. Dann das Frosting darauf verteilen.

Russische Kulitsch



Auf meiner Weltreise bin ich nun endlich eine Station weitergekommen! Von meiner Nachbarin Kathrin bekam ich das Rezept für Russische Kulitsch. Dieses Hefegebäck wird immer um die Osterzeit herum gebacken. Das besondere daran: Der Teig wird nicht etwa in Muffinsformen o.Ä. gefüllt, sondern in ganz normalen Konservendosen aus Blech gebacken! Das erklärt auch, wieso ich dieses Rezept nicht schon im März gepostet habe, als ich den brasilianischen Pudding ruinierte – ich hatte einfach noch nicht genug Dosen! Einige Tomatensoßen (mit geschälten Tomaten aus der Dose) später war es jedoch soweit und nun sind sie fertig, endlich einmal völlig innerhalb meines Zeitplans 😉

Zutaten
100 ml lauwarme Milch
1 Würfel Hefe (42 g)
220 g Zucker
1 Ei
1 Eigelb
460 g Mehl
3 EL Schmand
80 g Butter
Salz
70 g Rosinen
+ Öl und Semmelbrösel für die Dosen

für 4 Blechdosen mit 5 cm Durchmesser, 10 cm hoch

Für den Vorteig 70 ml lauwarme Milch, 1 EL Zucker und zerbröselte Hefe in einer großen Schüssel (!) mit einem Schneebesen gut verrühren. Mit einem sauberen Geschirrtuch zudecken und 20 Minuten gehen lassen.

Währenddessen die Butter schmelzen. 150 g Zucker, Ei und Eigelb schaumig schlagen. Schmand, abgekühlte Butter, Salz und Rosinen zufügen. Dann die restliche Milch und den Vorteig zugeben und verrühren.

Das Mehl portionsweise zugeben und dann mit den Händen zu einer Teigkugel verkneten. So lange weiterkneten, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst. Die Schüssel nochmals zudecken und den Teig 30 Minuten gehen lassen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und die Blechdosen einfetten und mit Semmelbröseln ausstäuben.

Den Teig in vier gleich große Portionen teilen und jede in eine Blechdose setzen. Für 35-40 Minuten backen, Garprobe mit einem Holzstäbchen machen und ggf. länger backen.

Carrot Cake Whoopie Pies mit Cream Cheese Filling

Frohe Ostern!

Liebe Leser,
ich wünsche euch ein wunderbares Osterfest und weiterhin sonnige Feiertage!
Jana

nach einem Rezept aus Whoopie Pies von Sarah Billingsley und Amy Treadwell
Zutaten
Whoopie Pies
300 g Mehl
Natron
2 TL Backpulver
1 TL Zimt (nach Belieben)
1 TL Ingwer (nach Belieben)
1/2 TL Muskat (nach Belieben)
1/2 TL Salz
120 g weiche Butter
110 g brauner Zucker
110 g Zucker
2 Eier, Raumtemperatur (!)
135 g Karotten, geschält und fein geraspelt (ich habe 4 Karotten gebraucht)
Cream Cheese Filling
110 g Frischkäse
65 g Butter
60 g Puderzucker

180° C Umluft, vorgeheizt – 15 Minuten Backzeit

Mehl, Natron, Backpulver, Zimt, Ingwer, Muskat und Salz vermischen.
Butter mit braunem und normalem Zucker aufschlagen.
Die Eier einzeln unterrühren.
Die Mehlmischung zugeben und nur so lange rühren bis alles vermischt ist.
Mit einem Teigschaber oder Kochlöffel die geraspelten Karotten unterheben.
Die Masse mindestens 30 Minuten kühlstellen.
Jeweils einen Esslöffel des Teigs mit 3-4cm Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech setzen und goldbraun backen.
Vollständig abkühlen lassen.
Währenddessen Frischkäse und Butter cremig rühren, dann den Puderzucker unterrühren.
Je zwei Whoopie Pies mit dem Cream Cheese Filling zusammensetzen.
Kühl aufbewahren.

Ostermacarons

Endlich! Nach gefühlten 1000 Versuchen glückte es mir einmal wieder, anständige Macarons zu backen. Und noch dazu als Ostereier 🙂

nach einem Rezept aus I love Macarons von Hisako Ogita
Zutaten
Macarons
85 g gemahlene Mandeln
150 g Puderzucker
3 Eiweiß
65 g Zucker
1/2 Vanilleschote
+ etwas rote Lebensmittelfarbe

Füllung
s. Macarons mit Rum-Buttercreme

175° Umluft, vorgeheizt – 15-18 Minuten Backzeit

Ostereier (evtl. mit Schablone) mit Bleistift auf einen Backpapierzuschnitt malen.
Mandeln und Puderzucker noch feiner mahlen, als sie eh scho sind, und dann durch ein Sieb streichen (Flotte Lotte?!).
Eiweiß in einer großen Schüssel schaumig schlagen, den Zucker einrieseln lassen, und dann steif schlagen.
Vanilleschote auskratzen und den Inhalt zum Eiweiß geben.
Die Hälfte der Mandelpuderzuckermischung mit einem Teigschaber unterheben, dann auch den Rest unterrühren.
Die Masse an den Schüsselrand streichen und wieder wegschaben, dies etwa 10 Mal wiederholen (genaueres in I love Macarons von Hisako Ogita), sodass die Masse wie Sirup vom Teigschaber läuft.
Zwei Esslöffel der Masse in eine kleine Schüssel geben, den Rest in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und die vorgezeichneten Ostereier damit ausfüllen.
Die zwei Esslöffel übrige Masse rosa einfärben und mithilfe eines Pinsels oder Holzstäbchens Muster auf die „Ostereier“ zeichnen.
Das Blech einmal auf die Arbeitsplatte hauen, damit eventuelle Luftbläschen entweichen.
Die rohen Macarons mindestens 15 Minuten ruhen lassen.
Wenn bei leichtem Druck nichts am Finger kleben bleibt, hast du lang genug gewartet.
Das Blech in ein Zweites stellen (wenn es dann nicht mehr in den Ofen passt, das zweite Blech in die Schiene darunter, damit die Unterseite der Macarons nicht zu hart werden)
und in den vorgeheizten Ofen schieben.
Wenn sich die Macarons nach 15 Minuten nicht komplett vom Backpapier lösen lassen, mit Alufolie bedecken, auf 150° C zurückdrehen und solange im Ofen lassen, bis sie sich vom Backpapier lösen lassen.
 
Nachdem ich diese Macarons mit Konditorcreme gefüllt habe, die ich nach meinem letzten Macaron-Versuch  vor einiger Zeit eingefroren habe, kann ich mich leider nicht mehr an die Rezeptur erinnern. Für Rum-Buttercreme sieh dir das Rezept zu Macarons mit Rum-Buttercreme an.

Mürbteigkarotten

Pünktlich zu Beginn der Ferien schonmal ein Vorgeschmack auf Ostern 😉
Den Karottenausstecher, der hier zum Einsatz gekommen ist, habe ich irgendwann im vorletzten Winter erstanden, ihn dann in den Untiefen meiner Plätzerlausstechersammlung verschwinden lassen und völlig vergessen. Durch eine Aufräumaktion in der letzten Woche bin ich zufällig darübergestolpert und habe mir gedacht, unbedingt Karotten backen zu müssen- das ist dabei herausgekommen…

Zutaten
250 g Mehl
125 g Butter
60 g Zucker
3 Eigelb
1 Ei
grüne Lebensmittelfarbe
evtl. orange Lebensmittelfarbe

180° C Umluft, vorgeheizt – 9-12 Minuten Backzeit – für etwa 40 Stück

Mehl, Butter, Zucker, Eigelb und Ei zu einem festen Teig verkneten.
Etwa ein Drittel davon grün einfärben, den Rest evtl. mit oranger Farbe nachfärben, wenn der Teig durch die Eigelbe nicht orange genug ist.
Ein kleines Stück grünen Teig an den orangen Teig „kleben“ und ausrollen.
So ausstechen, dass nur die Blätter der Karotte grün sind.
Mit relativ großem Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und backen.
Vollständig abkühlen lassen.
Wenn sich der grüne Teil vom orangen löst, mit Zuckerguss (Puderzucker+Zitronensaft oder Wasser) zusammenkleben und trocknen lassen.