Schlagwort-Archive: marokkanisch

Mandel-Ghriba

Schon wieder was Arabisches! Nach levantinischem Namoura bil ashta vergangene Woche folgen nun Kekse aus dem Maghreb.

Entdeckt habe ich sie als „Moroccan Semolina and Almond Cookies“ bei der NYT. Ganz habe ich mich nicht ans Rezept gehalten, denn die Zitronenzeste darin kam mir etwas seltsam vor – ein marokkanischer Freund bestätigte mir außerdem, dass das nicht unbedingt üblich wäre.

Ich finde es ein bisschen schade, diesen Keksen den arabischen Namen Ghriba b louz zu nehmen (s.a. When It Comes to a Recipe, What’s in a Name?). Aber weil ich hier schonmal eine Variation davon als Matcha-Ghriba gepostet habe, übersetze ich einfach die Hälfte des Begriffs, und bin damit immerhin schon näher am Original als die NYT…

Mandel-Ghriba

Aber mal abgesehen vom Namen: Diese Kekse sind außen knusprig, innen mürbe, durch den Grieß ein bisschen knirschig und durch das Orangenblütenwasser unverkennbar arabisch. Super zum Nachmittagskaffee, oder besser noch, einem atay b n3n3, (marokkanischem) Minztee.

atay b nana
Atay b n3n3, fotografiert im Sommer 2014
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L’Orient

Rotensterngasse 22, 1020 Wien

Ich habe schon viel zu lange nicht mehr marokkanisch gegessen, weshalb ich Anfang Oktober dem L’Orient erstmals einen Besuch abstattete. Dass das Restaurant schön aussieht, habe ich mir bereits durch die Webseite denken können, doch in echt war es fast noch schöner: marokkanische Blechlampen an der Decke, in den Wänden gemauerte Bögen mit Ornamentmuster, ein großes Mosaik hinter der Theke und bequeme Bänke mit vielen Lagen von Webstoffen.

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Matcha-Ghriba

Bald ist Ramadan! Und ich glaube, das ist der Hauptgrund, warum mir im Internet gerade so viele marokkanische Kekse begegnen. Am liebsten von den ganzen Leckereien wäre mir eigentlich Sfouf/Sellou, doch dafür fehlt mir die Geduld beim Zubereiten.

Ghriba sind auch ziemlich lecker, aber die habe ich schon einmal gebacken. Da kam mir dieses Rezept von My Moroccan Food, in dem noch japanisches Matcha zum multikulturellen Keks dazukommt, gerade recht. Sicher – für Matcha-Hasser (hi, Mama!) sind diese Ghriba dann nichts. Aber ich finde sie richtig lecker!

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Hier muss ich mich bei meinem neuen Foto-Assistenten, meinem Mitbewohner, bedanken: Sehr professionelles Puderzucker-über-Ghriba-Sieben! ;)

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Und zum Schluss wünsche ich allen Leser_innen, die den islamischen Fastenmonat praktizieren, ramadan mubarak!

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