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Mandel-Zitruskuchen mit Joghurt

„Trockenem“ Kastenkuchen gebe ich viel zu selten eine Chance – es ist nun einmal recht wahrscheinlich, dass ein solcher ganz trocken und am Ende auch noch fad ist.

Dieser Kuchen aber wird durch den griechischen Joghurt vor einem bröseligen Schicksal bewahrt, gemahlene Mandeln und viel Zitronen- und Limettenschale kämpfen erfolgreich gegen langweiligen Geschmack.

Mandel-Zitruskuchen mit Joghurt

Das Rezept habe ich von Slim Palate abgekupfert, der den Kastenkuchen ganz fancy mit kandierten Orangen und Pistazien serviert. Ich habe den Großteil meiner drei Mini-Kastenkuchen als Uni-Snack aus knittrigen Papiertüten gegessen, sodass nichtmal mehr der Puderzucker haften blieb – den Kuchengeschmack (hi, Anna!) alleine (Mandeln! Zitrus!) halte ich aber für überzeugend genug.

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Cantuccini mit Walnüssen

Nach dem Mousse au Chocolat von neulich folgt ein weiterer Ausflug in ein europäisches Land: Italien. Für die letzte Einheit meines Ferien-Italienisch-Kurses wollte ein landestypisches Gebäck mitbringen und erinnerte mich an dieses Rezept aus den frühen Tagen der Zuckerbäckerei.

Traditionellerweise (und auch im ursprünglichen Post) gehören in Cantuccini ganze Mandeln, die ich aber nicht hatte, sodass ich sie durch Walnüsse ersetzte.

Cantuccini

Im Kurs war ich dann nicht die Einzige, die an Cantuccini dachte, auch unserere Lehrerin brachte welche (aus dem Supermarkt) mit, sodass ich 1A-Vergleiche anstellen konnte. Wie so oft waren meine selbstgemachten weitaus weniger süß als die industriell hergestellten. Und natürlich machten sich auch die Walnüsse statt der Mandeln bemerkbar – nicht negativ, wie ich finde.

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Mandel-Spitzbuben

Die ersten Weihnachtsplätzerl der Saison: klassische Spitzbuben, mit ein bisschen gemahlenen Mandeln im Teig. Für den österreichischen Touch gefüllt mit Marillenmarmelade. Für ein bisschen Unkonventionalität bestäubt mit Kardamom-Puderzucker.

Mandel-Spitzbuben

Mandel-Spitzbuben

Schöne letzte Adventswoche, meine liebsten Leser_innen!

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Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Das Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot ist einmal wieder ein klassischer Fall von gesehen und sofort umgesetzt. Entdeckt habe ich ein ähnliches Gebäck nämlich bei Zucker, Zimt und Liebe. Auf dem Heimweg von der Uni verleiteten mich die wunderschönen Fotos auf Jeannys Blog, auf dem gerade eröffneten Weihnachtsmark frisch gebrannte Mandeln zu erstehen. Ich musste mich arg zusammenreißen, nicht gleich in der Straßenbahn alle wegzuknappern, denn sie sollten weiterverwendet werden.

Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Dafür griff ich auf mein allerliebstes Hefeteigrezept überhaupt- Brioche Burger Buns von HighFoodality – zurück. Das habe ich übrigens auch schon für dieses Schokoladen-Hefezopf-Brot, das dem heutigen Rezept gar nicht unähnlich ist, verwendet.

Die nicht-geknabberten gebrannten Mandeln mussten schließlich dran glauben und wurden mit dem Teigholz zerschlagen. Später vermischte ich sie mit weicher Butter, braunem Zucker und großzügig Zimt – einer Kombination, die so lecker ist, dass ich sie mir auch in anderen Umgebungen vorstellen kann (Brotaufstrich, Dip für Obst?). Das Ganze verstrich ich dann auf dem reichhaltigen Hefeteig und verzwirbelte es in sich zu einem Zopf, den ich in einer gläsernen Form buk – daher auch „Brot“ im Titel.

Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Vorschläge für bessere Namen nehme ich gerne entgegen!

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Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen

Diese Tarte habe ich einmal wieder recht umständlich getauft. Aber ich kann einfach keine der einzelnen Komponenten im Titel weglassen, denn sie sind alle so furchtbar lecker.

Leider habe ich kein Foto, auf dem man die Schichten im Querschnitt sieht, da ich sie (natürlich im Ganzen) als Gastgeschenk mitbrachte. Die Basis der Tarte bildet der süße Knetteig aus Michel Roux Ofenfrisch. Darauf kommen dann geröstete Mandeln in Form von Frangipane und ein Kardamom-Pudding aus Niki Segnits Geschmacksthesaurus. Die dekorative oberste Lage besteht aus pochierten Vanille-Marillen und Mandelblättchen.

Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen

Die ganze Arbeit und Zeit, die dieses Rezept erfordert, lohnt sich meiner Meinung nach wirklich – die Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen gehört zu meinen liebsten des bisherigen Jahres.

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Gestürzter Johannisbeer-Karamell-Kuchen

Die diesjährige Ernte des mickrigen Johannisbeerstrauchs im Garten meiner Familie fiel leider auch nicht umfangreicher aus als in den letzten Jahren. Meistens reichen die paar Beeren jedoch für einen einzigen Kuchen. So entstanden beispielsweise dieser Johannisbeerpie mit Erdnussbutter oder ein Matcha-Parfait mit Johannisbeeren.

Diesmal habe ich ein Rezept, dass eh schon hier im Blog zu finden ist, etwas abgewandelt:  Statt Cranberries und Walnüssen wie im Originalkuchen (s. o.) zum 3-jährigen Jubiläum der Zuckerbäckerei wird dieser Kuchen von Johannisbeeren und Mandeln getoppt.

Johannisbeer-Karamell-Kuchen

Der Boden der Kuchenform (besser ihr nehmt eine, die komplett dicht abschließt, nicht dass wie bei mir etwas am Rand hinausläuft) wird dafür mit Karamell und Johannisbeeren bedeckt.

johannisbeer-karamell-kuchen3

Es folgen gestiftelte Mandeln und später der zimtige Teig. Einmal gebacken wird der Kuchen dann gestürzt, sodass die süß-sauer-knusprige Karamell-Johanisbeer-Mandel-Schicht obenauf ist.

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Rhabarber-Frangipane-Tarte

Frangipane… Dieses Wort im Titel lässt die simple Blätterteigtarte gleich viel nobler klingen. Allerdings ist die so benannte Füllung aus gerösteten Mandeln auch das, was dieses Rezept so besonders lecker macht. Das Obst, das obenauf kommt, habe ich schon mehrmals variiert: Ganz am Anfang mit Zwetschgen, aber auch mit Griacherln und Äpfeln (nicht im Blog).

Die Bloggerin hinter dem Originalrezept, Jeanny von Zucker, Zimt & Liebe veröffentlichte kürzlich eine Version mit Kirschen – ihr seht, es ist fast alles möglich, Hauptsache die Früchte sind nicht zu süß.

Rhabarber-Frangipane-Tarte

Weil ich bei einem Besuch in meiner Heimatstadt vor kurzem noch den letzten Rhabarber aus Omas Garten (kein Vergleich zu dem aus dem Supermarkt! 😉 ) – zugesteckt bekommen habe, gibt es diese tolle Tarte also auch mit „Gemüse“. Falls ihr auch noch in diesen Genuss kommen wollt, müsst ihr aber schnell sein, die Saison neigt sich dem Ende.

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Matcha-Ghriba

Bald ist Ramadan! Und ich glaube, das ist der Hauptgrund, warum mir im Internet gerade so viele marokkanische Kekse begegnen. Am liebsten von den ganzen Leckereien wäre mir eigentlich Sfouf/Sellou, doch dafür fehlt mir die Geduld beim Zubereiten.

Ghriba sind auch ziemlich lecker, aber die habe ich schon einmal gebacken. Da kam mir dieses Rezept von My Moroccan Food, in dem noch japanisches Matcha zum multikulturellen Keks dazukommt, gerade recht. Sicher – für Matcha-Hasser (hi, Mama!) sind diese Ghriba dann nichts. Aber ich finde sie richtig lecker!

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Hier muss ich mich bei meinem neuen Foto-Assistenten, meinem Mitbewohner, bedanken: Sehr professionelles Puderzucker-über-Ghriba-Sieben! 😉

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Und zum Schluss wünsche ich allen Leser_innen, die den islamischen Fastenmonat praktizieren, ramadan mubarak!

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Obstkuchen mit Polenta

Ich bin sehr leicht zu beeinflussen. Zumindest was Essen angeht. Sehe ich irgendwo – sei es jetzt im Fernsehen, in einem Buch, einer Zeitschrift oder auf einem Plakat – Etwas, das mir schmecken könnte, plane ich schnellstens, wie ich es selbst zubereiten könnte. Genauso ging es mir mit Rhabarber, der in den letzten paar Tagen scheinbar überall auftauchte, wo ich mich herumtrieb.

Obstkuchen mit Polenta

Ich wollte also unbedingt Rhabarberkuchen haben und erinnerte mich an dieses Rezept von In A Jelly Jar, über das ich erst kürzlich gestolpert war. Alle Zutaten waren im Haus, außer eben der Star des Kuchens, der Rhabarber. In Omas Garten radeln und einfach welchen abschneiden (wie für diesen Kuchen und diese Scones und diese Galettes) würde nicht auf die Schnelle funktionieren, deshalb kamen nur alle umliegenden (Super-)Märkte in Frage. Und die hatten, genau an diesem Samstag, keinen Rhabarber!

Obstkuchen mit Polenta

Meine Träume waren zerplatzt. Aber aufgeben, so nah am Kuchen dran? Niemals. Meine zweite Wahl zum Rezept: Steinobst leider noch weit außer der Saison. Nektarinen aus Spanien tatens dann aber doch – der Kuchen ist gar nicht schlecht geworden! Vor allem die Kombination von Polenta und gemahlenen Mandeln im Teig und der komplette Verzicht auf Butter machen die simplen Kastenküchlein zu etwas Besonderem.

Das nächste Mal mache ich ihn aber wirklich mit Rhabarber!

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Baisers de Namur

In meinem Reisepost habe ich ja schon erwähnt, dass ich an den Pâtisserien in Belgien nur schwer vorbeigehen konnte, ohne etwas zu kaufen. Um ja ganz „Authentisches“ zu kosten, hielt ich mich an lokale Spezialitäten, wie eben auch Baisers de Namur.

Eine meiner belgischen Freundinnen schickte mir gleich darauf einen Link zum Rezept und wieder in Wien backte ich sogleich los. Mit Mandelbaiser kann man ohnehin schon kaum etwas falsch machen, doch die Crème, mit der diese Busserl (wie sie mein österreichischer Mitbewohner ohne Französischkenntnis gleich treffend bezeichnete) gefüllt sind, ist wirklich unglaublich gut. Zuckersirup, Eigelb und Butter werden mit etwas Kaffee und Kakao flufflig aufgeschlagen und ergänzen die Baisers perfekt.

Baisers de Namur

Der einzige Haken: Sie sind viel zu schnell weg! Das nächste Mal werde ich die Menge verdoppeln, den ein bisschen Arbeit machen die Baisers schon.

Btw, die Fotos entstanden leider spätabends unter der Dunstabzugshaubenbeleuchtung, ich hoffe ihr lasst euch von der schlechten Bildqualität nicht abschrecken.

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