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Shortbread-Kleeblätter

Also doch St-Patrick’s-Day in der Zuckerbäckerei?
Ich frage mich wirklich, wieso ich mir die ganze Woche über so vehement grüne Kleeblattkekse einbildete. Diese Vision ist deshalb so unerklärlich, weil ich nicht besonders irisch beeinflusst bin. Nein, ich mag noch nicht einmal Guinness, mal abgesehen von den besten Cupcakes der Welt. Der Farbe grün bin ich auch nicht besonders geneigt, ich fand ja noch nicht einmal grüne Servietten oder Tischdecken oder was auch immer in meinen Fotorequisiten. Außerdem grün und Zuckerbäckerei-pink? Eine grauenvolle Vorstellung!
Wen aber die pistaziengrüne Färbung dieser Shortbread-Kleeblätter nicht stört oder gerade besonders gefällt, sollte dieses leckere Gebäck, ob nun St-Patrick’s-Day oder auch nicht auf jeden Fall backen, denn es schmeckt wunderbar!


Zutaten
60 g weiche Butter
90 g Zucker
1 Ei
240 g Mehl
80 g Stärke
Salz
1/2 TL Backpulver
80 g Sahne
grüne Lebensmittelfarbe (Pulver oder flüssig)

Den Ofen auf 175° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Butter und Zucker cremig rühren, dann das Ei zugeben.

Mehl, Stärke, Salz, Backpulver und ggf. Pulverlebensmittelfarbe vermischen.
Die Hälfte der Mehlmischung zu der Buttermasse rühren, die Sahne und ggf. die flüssige Lebensmittelfarbe zugeben und schließlich die restliche Mehlmischung einkneten.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,4 cm dick ausrollen und Kleeblätter ausstechen. Diese auf den Backblechen verteilen.

Jedes Blech einzeln etwa 8 Minuten backen. Sobald die Kleeblätter bräunen aus dem Ofen nehmen!

Liebestrankplätzerl

Alle Anstrengungen euren Traumprinzen von euch zu überzeugen sind gescheitert?

Dann hilft nur noch Selbstgebackenes als Wink mit dem Zaunpfahl. Popkulturelle Anspielungen auf die Harry-Potter-Szene, in der Ron dank einer Schachtel Pralinen mit Liebestrankfüllung einer Verehrerin Harrys verfällt, können auch nie Schaden, also auf gehts! Schnappt euch eure Backutensilien, viel pinke Lebensmittelfarbe und ein wenig Glitzerzucker, denn liebe Leser, ihr habt ein Herz zu erobern! Einen wunderbaren Valentinstag euch allen ♥!

Zutaten
Teig
500 g Mehl
250 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
110 g Zucker
2 EL Vanillezucker
2 Eier
Icing
100 ml Wasser
1 1/2 EL Meringue Powder
1 TL Zitronensaft
250 g Puderzucker
pinke oder rote Lebensmittelfarbe

rosa Glitzerzucker
pinker Glitzerzucker

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und verkneten.

Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Fläschchen ausstechen. Diese mit gleichmäßigem Abstand auf den Blechen verteilen.

Jedes Blech einzeln für etwa 8 Minuten backen, das Blech evtl. bei der Hälfte der Backzeit umdrehen, damit die Plätzchen gleichmäßig bräunen. Vollständig abkühlen lassen.

Für das Royal Icing Wasser und Meringue Powder schaumig rühren. Zitronensaft unterrühren und den Puderzucker darübersieben. Die Masse zu einer dickflüssigen weißen Glasur aufschlagen. Ein Viertel des Icings weiß lassen, die restlichen drei Viertel in zwei Portionen teilen. Eine davon hellrosa, die zweite pink einfärben. Alle drei in verschiedene Spritzbeutel mit 1mm-Lochtülle füllen. Schüsseln mit evtl. übriger Glasur auf jeden Fall mit einem feuchten Tuch bedecken, damit das Icing nicht antrocknet.

Zuerst die Fläschchen mit weißer Glasur umranden und den „Stöpsel“ ausfüllen. Etwas antrocknen lassen.
Die Hälfte der Plätzchen mit dem hellrosa „Liebestrank“ befüllen und hellrosa Glitzerzucker daraufstreuen. Die andere Hälfte der Plätzchen mit dem pinken „Liebestrank“ befüllen und pinken Glitzerzucker daraufstreuen.
Über Nach trocknen lassen.

Valentinstagstaler

Diese mit ziemlich aufwändigem Royal Icing dekorierten Plätzchen – ich habe drei Stunden damit verbracht – sind zwar nicht gerade eine Last-Minute-Idee, aber einfach wunderbar für den Valentinstag!

Zutaten
Teig
500 g Mehl
250 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
110 g Zucker
2 EL Vanillezucker
2 Eier
Icing
100 ml Wasser
1 1/2 EL Meringue Powder
1 TL Zitronensaft
250 g Puderzucker
rote Lebensmittelfarbe

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Alle Zutaten für den Teig in eine große Schüssel geben und verkneten.

Den Teig portionsweise auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Kreise oder Quadrate ausstechen. Diese mit gleichmäßigem Abstand auf den Blechen verteilen.

Jedes Blech einzeln für etwa 8 Minuten backen, das Blech evtl. bei der Hälfte der Backzeit umdrehen, damit die Plätzchen gleichmäßig bräunen. Vollständig abkühlen lassen.

Für das Royal Icing Wasser und Meringue Powder schaumig rühren. Zitronensaft unterrühren und den Puderzucker darübersieben. Die Masse zu einer dickflüssigen weißen Glasur aufschlagen. In drei Portionen aufteilen, eine davon hellrosa, eine andere rot einfärben. Alle drei in verschiedene Spritzbeutel mit 1mm-Lochtülle füllen. Schüsseln mit evtl. übriger Glasur auf jeden Fall mit einem feuchten Tuch bedecken, damit das Icing nicht antrocknet.

Zuerst Umrisse um die Plätzchen „malen“ und diese etwas antrocknen lassen. Anschließend mit Glasur befüllen und diese mit einem Zahnstocher verteilen. (Bei Sweetopia gibt es ein gutes Videotutorial dazu.) Für die Taler nach dem Antrocknen der weißen Glasur ein Herz mit roter Glasur aufspritzen, für die „marmorierten“ Herzen rote Glasur direkt auf die noch feuchte rosa Glasur tropfen und mithilfe eines Zahnstochers zu Herzen ziehen.
Die Glasur über Nacht trocknen lassen.

Eulenplätzerl

Juhu!!! Oder in Anbetracht des Motivs wohl eher Schuhuhu (=miserable Verschriftlichung vom Eulenpfiff): Ich habe endlich wirklich echte Decorated Cookies gebacken! 
Wie ihr vielleicht mitbekommen habt, versuchte ich alles – ohne Ausnahme alles – um Meringe Powder zu ersetzen. Aber leider muss ich zugeben, dass dieses eigenartige Gemisch nicht zu übertreffen ist. Meine beschauliche 113 g Mogelpackung (Dose nur zur Hälfte gefüllt?!?) von Wilton besteht aus Maisstärke, Eiweißpulver, Zucker, Gummi Arabicum (E 414), Calciumsulfat (E 516), Zitronensäure, Weinsteinpulver ( E 334 ?), Siliciumdioxid (E 551) und einigen künstlichen Geschmacksstoffen. Ich kann nicht sagen, ob dieses Zeug, insbesondere die Zusatzstoffe, auf längere Zeit besonders gesund sind. Weil ich ja überzeugte Fertigprodukthasserin bin, sollte ich Meringue Powder rein aus Prinzip nicht verwenden, aber bei dem umwerfenden Ergebnis mache ich gerne eine Ausnahme. 
Eine kurze Google-Recherche ergab, dass Gummi Arabicum als Emulgator zugesetzt wird und in der Vergangenheit als Kleber auf Briefmarken fungierte. Calciumsulfat dient als Säureregulator und wird unter anderem für die Tofuherstellung verwendet. Siliciumdioxid scheint eine sehr wandlungsfähige „Chemikalie“ zu sein: Es findet Verwendung sowohl in Zahnpasta als auch in der Pyrotechnik, was ich persönlich schon etwas gruselig finde.
Vielleicht gehe ich ja mal in die Apotheke und besorge mir diese Zutaten, um mein eigenes Pulver herzustellen. Falls jemand von euch lieben Lesern irgendeine Ahnung von derartigen Experimenten hat, soll er oder sie mich doch bitte kontaktieren, um mir ein potenzielles Desaster zu ersparen. Ansonsten versuche ich mich einfach einmal als Lebensmittelchemikerin und natürlich werde ich eventuelle Ergebnisse mit euch teilen.

Zutaten
Plätzerl
250 g Mehl
130 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
60 g Zucker
1 Ei
Ganache
50 g dunkle Schokolade
25 g Sahne
Royal Icing (ihr könnt natürlich auch das Rezept, das dem Meringe Powder beiliegt, verwenden)
1-2 EL Meringue Powder
4 EL Wasser
100 g Puderzucker
1 TL Zuckersirup
grüne, schwarze und orange Lebensmittelfarbe

Für die Plätzerl alle Zutaten in eine große Schüssel geben und zu einer Teigkugel verkneten. Diese in Frischhaltefolie wickeln und mindestens 30 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Die Ganache zubereiten: Die Schokolade fein hacken und die Sahne erhitzen. Die fast (nur fast !) kochende Sahne über die gehackte Schokolade gießen und solange rühren, bis sich alles aufgelöst hat. Bis zur Verwendung bei Raumtemperatur stehen lassen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche 0,4 cm dick ausrollen und Kreise ausstechen. Diese auf das Backblech setzen.

Jedes Blech einzeln, je nach größe der Plätzerl 8-12 Minuten goldbraun backen.
Vollständig abkühlen lassen.

Das Royal Icing zubereiten: (bei Bake at 350 gibt es ein großartiges Foto-Tutorial)
Meringue Powder und Wasser schaumig schlagen. Den Puderzucker darübersieben und bei geringer Rührgeschwindigkeit einrühren. Den Zuckersirup zugeben und solange weiterrühren, bis die Masse steif ist.

In 4 verschiedene Schüsseln füllen und mit Speisefarben einfärben: Eine weiß lassen, eine schwarz, eine grün und eine orange färben. Dann mit Frischhaltefolie bedecken, damit das Royal Icing nicht austrocknet. Dabei darauf achten, dass die Frischhaltefolie die Oberfläche der Masse berührt und an der Seite keine Luft eindringen kann.

Für die Eulenkörper die Ganache in einen kleinen Spritzbeutel mit sehr feiner Lochtülle füllen und zuerst den Ast und den Körper aufmalen. Fest werden lassen.

Das weiße Royal Icing in einen Spritzbeutel mit sehr feiner Lochtülle füllen und die Augen aufspritzen. Trocknen lassen.

Das grüne Royal Icing als „Bauchgefieder“ aufspritzen.

Das schwarze Royal Icing als Pupillen aufspritzen.

Das orange Royal Icing als Schnabel, Krallen und Flügel aufspritzen.

Zuletzt das grüne und das schwarze Royal Icing vermischen und als hervorgehobene Federn auf dem Bauchgefieder und als Blätter auf dem Ast aufspritzen.

Über Nacht vollständig aushärten lassen.

(Urgroß-)Tante Ruths Geburtstagskuchen alias Regenbogenkuchen reloaded

Danke an Georg fürs Fotografieren ;)

Diese Torte ist mein Beitrag zur Party anlässlich des 80. Geburtstag von meiner (Urgroß-)Tante Ruth. Ich habe sie grundsätzlich nach dem Regenbogenkuchenrezept gebacken, jedoch nur in Rottönen, mit Rosendekoration und etwas „abgespeckt“. Die Torte ist immer noch ziemlich süß und vor allem mächtig, ich konnte gerade einmal ein kleines Stückchen essen. Lecker und super anzuschauen war sie aber!


nach einem Rezept von Whisk Kid
Zutaten
Böden (am besten am Vortag backen)
450 g Mehl
3 TL Backpulver
Salz
250 g Butter, Raumtemperatur (!)
380 g Zucker
1 1/2 Vanilleschoten
5 Eiweiß, Raumtemperatur (!)
355 ml Milch, Raumtemperatur (!)
hochwertige rote Lebensmittelfarbe (am besten Pulver oder Gel, die „Schwartau Speisefarben“ färben viel zu wenig)
Frosting
250 g Butter, Raumtemperatur (!)
75 g Puderzucker
1/2 Vanilleschote
500 g Frischkäse
evtl. 1 TL Rosenwasser
Verzierung
Fondant
rote Lebensmittelfarbe
Rosenwasser
(oder fertige Zuckerrosen)
roter Zucker


für eine Torte (5 Böden) mit 22 cm Durchmesser

Mehl, Backpulver und Salz mischen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine Springform fetten und mit Mehl ausstäuben.

Das Mark aus den Vanilleschoten kratzen. In einer sehr großen Rührschüssel Butter mit Zucker und Vanillemark verrühren. Mindestens 7 Minuten weiterrühren, dann bei geringer Rührgeschwindigkeit das Eiweiß zugeben.

Erst jeweils die Hälfte der Mehlmischung und der Milch zugeben und einrühren, dann den Rest ebenfalls einrühren.

Den Teig in fünf gleich große Portionen teilen, die Erste davon gleich in die Form füllen und für 15 Minuten backen.

Die restlichen vier Teigportionen mit immer mehr roter Lebensmittelfarbe einfärben, sodass eine hellrosa, die nächste rosa, die nächste hellrot und die letzte kräftig rot ist.

Wenn der erste Boden fertig ist, diesen aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Die nächste Teigportion einfüllen und wieder 15 Minuten backen, dann aus der Form nehmen und abkühlen lassen. Mit den restlichen Teigportionen ebenso verfahren.

(Am nächsten Tag) Das Frosting zubereiten: Das Mark aus der Vanilleschote kratzen. Butter, Puderzucker und Vanillemark aufschlagen (mindestens 10 Minuten). Den Frischkäse zugeben und einrühren.

Den weißen Boden auf eine (vorrübergehende) Tortenplatte setzen und so viel Frosting darauf verteilen, dass eine etwa 0,4 cm dicke Schicht entsteht. Den nächstdunkleren Boden daraufsetzen und wieder Frosting darauf verteilen. So weiter machen, bis alle Böden aufeinandergeschichtet sind.

Die gesamte Torte außen dünn mit Frosting bestreichen, dann für mindestens eine Stunde kühlstellen. Das restliche Frosting ebenfalls kühlstellen.

Währenddessen den Fondant mit der roten Lebensmittelfarbe und dem Rosenwasser verkneten. Kleine Rosen formen und diese trocknen lassen.

Aus Papier eine Schablone für die Zahl/den Schriftzug/ etc. herstellen. Dabei unbedingt darauf achten, einen Bleistift zu verwenden, weil sonst das Frosting farbig werden könnte.

Die Torte und das Frosting aus dem Kühlschrank nehmen. Das restliche Frosting (oder auch etwas weniger) mit einer Winkelpalette so auf der Torte verteilen, dass nichts mehr davon durchblitzt und ein komplett weißer Kuchen entsteht. Die Torte vorsichtig auf die endgültige Tortenplatte setzen.

Die Schablone vorsichtig auf die Torte legen und mit rotem Zucker bestreuen. Dann die Schablone sehr vorsichtig wieder entfernen und die Fondantrosen auf die Torte setzen.

Kühl lagern und bald verzehren.

"Internationale" Plätzerl

Bayern – Taiwan – USA

Das sind die Plätzerl zum „internationalen“ Weihafeia vom letzten Wochenende – ich hoffe, dass sie vor allem John aus Taiwan und Catie aus den USA geschmeckt haben ;)


Zutaten
Plätzerl
330 g Mehl
160 g Butter, in kleinen Stückchen
1 Ei
2 Eigelb
60 g Zucker
Vanillezucker
Verzierung
2 Eiweiß
2 EL Zuckersirup
Zitronensäure
50 g Puderzucker
50 g Puderzucker
blaue und rote Lebensmittelfarbe

für etwa 50 Stück (ca. 3×5 cm)

1 Alle Zutaten für die Plätzerl in eine große Rührschüssel geben und mit den Händen zu einer Teigkugel kneten. Diese für mindestens 20 Minuten kühlstellen.
2 Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
3 Die Arbeitsfläche und das Nudelholz mit Mehl bestäuben und den Teig auf 3-4 mm Dicke ausrollen. Mithilfe eines Ausstechers (oder irgendeinem anderen Rechteckigen, zum Teig Ausstechen geeigneten Gegenstand, im Notfall mit einer Kartonschablone und einem Messer) die Plätzerl ausstechen und mit 2 cm Abstand auf den Backblechen platzieren.
4 Die Plätzerl jedes Blechs für 8-10 Minuten auf mittlerer Schiene goldgelb backen. Dabei jeweils nur ein Blech backen, dieses evtl. nach der Hälfte der Backzeit umdrehen, damit die Plätzerl gleichmäßig bräunen.
5 Vollständig abkühlen lassen. Währenddessen die Eiweiße in einer hohen, fettfreien Schüssel schaumig schlagen, den Zuckersirup, die Zitronensäure und die ersten 50 g Puderzucker zugeben und steif schlagen.
6 Zwei Drittel dieser Masse auf zwei kleine Schüsseln aufteilen und eine davon rot, die zweite blau einfärben.
7 Das übrige Drittel mit den restlichen 50 g Puderzucker verrühren, dann diese festere Masse auf drei kleine Schüsseln aufteilen und eine davon rot, eine zweite blau einfärben – die letzte bleibt weiß.
8 Die Massen jeweils in einen Spritzbeutel mit 2 mm – Lochtülle, Spritzflaschen, -tuben, etc. füllen (Gefrierbeutel mit abgeschnittenen Ecken sind keinesfalls zu empfehlen):
Für die Bayern-Plätzerl mit der festeren, blauen Masse Rauten aufmalen. Diese mit flüssiger blauer und weißer Glasur füllen.
Für die Taiwan-Plätzerl mit der festeren blauen Masse links oben ein Rechteck malen, die Flagge außenherum mit festerer roter Masse umranden. Das Blaue „Kästchen“ mit blauer Glasur, das rote „Kästchen“ mit roter Glasur füllen. Auf das blaue Rechteck noch einen Tropfen weiße Glasur geben und mit einem Zahnstocher zu einem Stern ziehen.
Für die USA-Plätzerl mit der festeren blauen Masse links oben ein Rechteck malen, die restliche Fläche rot-weiß „streifen“. Das blaue Rechteck mit blauer Glasur füllen und kleine weiße Punkte aufmalen.
9 Vollständig trocknen lassen. Danach sind die Plätzerl stapelbar (außer bei zu großer Hitze).

Regenbogenkuchen

Caties Abschiedskuchen

Ich muss sagen, dass dieser Kuchen einer der „coolsten“ ist, den ich je gebacken habe. Wer jedoch über die Kalorien und unzähligen Farbstoffe nachdenkt, muss feststellen wie überaus gesund dieser Kuchen ist :P
Die Überraschung aller Anwesenden (und das waren in meinem Fall viele), wenn man diesen scheinbar total unspektakulären weiß gefrosteten Kuchen anschneidet, ist es aber allemal wert mein Rezept auszuprobieren.

Zutaten
nach einem Rezept von Whisk Kid
Kuchen
450 g Mehl
3 TL Backpulver (11 g)
Salz
250 g Butter, Raumtemperatur
420 g Zucker
1 Vanilleschote
5 Eiweiß, Raumtemperatur
355 ml Milch
gelbe, orange, rote, blaue und grüne hochwertige (!) Lebensmittelfarbe (am besten Pulver oder Gel, die „Schwartau Speisefarben“ färben viel zu wenig)
Frosting
1000 g Frischkäse
400 g weiche Butter
150 g Puderzucker
Vanillezucker
Zitronensäure

für eine Springform mit 23 cm Durchmesser

1 Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und die Form fetten und mit Mehl ausstäuben. (Am besten ist es natürlich, gleich fünf Formen so zu präparieren, aber wer hat schon fünf identische Springformen im Haus…)
2 Mehl, Backpulver und Salz vermischen. Das Mark aus der Vanilleschote kratzen.
3 Butter, Zucker und Vanillemark cremig rühren. Das Eiweiß zugeben und bei geringer Rührgeschwindigkeit zu einer homogenen Masse verarbeiten.
4 Abwechselnd die Mehlmischung und die Milch unterrühren.
5 Die Masse gleichmäßig auf fünf Schüsseln aufteilen, eine gelb, eine orange, eine rot, eine blau und die letzte grün einfärben.
6 Nacheinander in die Form füllen und für je 15 Minuten backen. Kurz in der Form auskühlen lassen, dann herauslösen und mit der nächsten Farbe fortfahren.
7 Für das Frosting Frischkäse und Butter in einer großen Schüssel cremig rühren.
8 Puderzucker, Vanillezucker und Zitronensäure einrühren.
9 Zusammensetzung des Kuchens:

Auf dem ersten Boden eine 1 cm dicke Schicht Frosting streichen, dabei eventuelle Unebenheiten des Bodens ausgleichen. Den nächsten Boden daraufsetzen und wieder eine 1 cm dicke Schicht Frosting auftragen. Mit den übrigen Böden ebenso verfahren. Zum Schluss noch den ganzen Kuchen mithilfe einer Winkelpalette (zur not auch mit einem Tortenheber) mit Frosting einstreichen.
Den Kuchen möglichst bald aufessen, sonst kühl lagern.

Maßkrugplätzerl und Schokobrezen

Schmeißt euch in Dirndl und Lederhosn – das Mooser Pfingstfest hat begonnen! Passend dazu gibt’s von mir bayrische Brezen und natürlich ein paar Maß Bier ;)

Zutaten
Plätzerl
250 g Mehl
125 g Butter
50 g Zucker
Vanillezucker
1 Ei
1 Eigelb
2 EL Kakao
Verzierung
1 Eiweiß
70 g Puderzucker
etwas Zitronensäure
80 g Puderzucker
gelbe Lebensmittelfarbe
Hagelzucker


180° C Umluft, vorgeheizt – 9 Minuten Backzeit – für je 30 Stück

Mehl, Butter, Zucker, Vanillezucker, Ei und Eigelb zu einem festen Teig verarbeiten.
Die Hälfte des Teiges mit dem Kakao verkneten.
Für 30 Minuten kühlstellen.
Maßkrüge
Den hellen Teig 0,4 cm dick ausrollen und die Maßkrüge ausstechen.
Für den Maßkrug selbst ein Rechteck ausschneiden, die Oberkante aber mithilfe eines Blümchenausstechers „gewellt“ ausstechen. Für den Griff eine etwa  2 cm lange „Schnur“ auf der Rückseite des Maßkrugs befestigen.
Mit 1 cm Abstand auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech platzieren und goldbraun backen.
Vollständig abkühlen lassen.
Für die Verzierung das Eiweiß leicht schaumig schlagen und anschließend mit 70 g Puderzucker und der Zitronensäure fast steif schlagen.
Die Hälfte der Masse gelb einfärben, die andere Hälfte mit dem restlichen Puderzucker komplett steif schlagen.
Die weiße Glasur in eine Spritzflasche oder einen Spritzbeutel mit sehr feiner Lochtülle füllen.
Den Schaum aufmalen, den Maßkrug umranden, dabei den Griff nicht vergessen.
Leicht antrocknen lassen.
Die flüssigere, gelbe Glasur mithilfe einer anderen Spritzflasche oder eines anderen Spritzbeutels (zur Not auch mit einem Teelöffel) in den Bierkrug füllen und mit einem Zahnstocher bis in die Ecken verteilen.
Leicht antrocknen lassen.
Mit der restlichen weißen Glasur noch drei vertikale Streifen als Glasverzierungen aufmalen und wieder trocknen lassen.

Brezen
Den dunklen Teig zu 10 cm langen „Schnüren“ formen.
Brezen legen und mit Hagelzucker bestreuen, diesen evtl. leicht andrücken.
Auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen und backen.

Zitronencakepops

Cakepops… Mit sommerlichem Zitronengeschmack und endlich einmal mit echtem Candy Coating, für das ich immer noch keinen adäquaten Ersatz gefunden habe. Falls irgendwer von euch eine Idee hat, lasst es mich auf jeden Fall wissen!


Zutaten
Kuchen
200 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
Salz
1 unbehandelte Zitrone
110 g weiche Butter
150 g Zucker
Vanillezucker
2 Eier
Frosting
45 g weiche Butter
150 g Frischkäse
70 g Puderzucker
1/2 unbehandelte Zitrone
Verzierung
400 g (1 Pck.) Candy Coating
gelbe (fettlösliche) Lebensmittelfarbe
gelbe Zuckerstreusel

+ etwa 50 Holz- oder Plastikspieße („Lollipopsticks“)

180° C Umluft, vorgeheizt – 20-25 Minuten Backzeit (+1 Stunde Kühlzeit) – für etwa 50 Stück

Mehl, Backpulver und Salz vermischen.
Die Schale der Zitrone fein abreiben und zugeben.
Butter, Zucker und Vanillezucker 5 Minuten cremig rühren.
Die Eier einzeln langsam einrühren.
Den Saft der Zitrone auspressen und durch ein Sieb geben (sollte etwa 50 ml ergeben).
Die Mehlmischung abwechselnd mit dem Zitronensaft unter die Buttermischung rühren.
Eine 20×30 cm Backform mit Backpapier auskleiden und die Masse einfüllen.
Goldbraun backen und vollständig abkühlen lassen.
Währenddessen Butter und Frischkäse cremig rühren.
Die Schale der halben Zitrone fein abreiben und mit dem Saft unterrühren.
Zuletzt noch den Puderzucker einrühren.
Den Kuchen fein zerkrümeln.
Die Kuchenbrösel mit dem Frosting verkneten und walnussgroße Portionen zu Kugeln formen.
Die Cakepop-Rohlinge für mindestens eine Stunde kühl stellen.
Das Candy Coating in einer großen Tasse in der Mikrowelle bei etwa 500 Watt erwärmen.
Immer wieder umrühren, bis das Candy Coating sich aufgelöst hat.
Mit gelber Lebensmittelfarbe einfärben.
Jeweils einen Holz- oder Plastikspieß 1 cm tief in das Candy Coating tauchen und einen Cakepop-Rohling aufspießen.
Diesen vollständig eintauchen und überflüssiges Candy Coating abtropfen lassen.
Zügig in gelben Zuckerstreuseln wenden, etwas abklopfen.
In einem Styroporblock stecken und mit allen anderen auch so verfahren.
Kühl (aber nicht im Kühlschrank) aufbewahren.

Vanillecupcakes mit Beerenfüllung

Endlich (wieder) Sommer!

Zutaten
Cupcakes
150 g weiche Butter
150 g Zucker
Mark einer Vanilleschote
2 Eier
2 TL Backpulver
200 g Mehl
150 ml Milch
Füllung
160 g (TK-)Beeren (aufgetaut)
2 EL Beerenlikör
Frosting
200 g Frischkäse
100 g weiche Butter
50 g Puderzucker
1 EL Beerenlikör
rote Lebensmittelfarbe


180° C Umluft, vorgeheizt – 25-30 Minuten Backzeit – für 12 Stück

Butter, Zucker und Vanillemark etwa fünf Minuten lang aufschlagen.
Die Eier vorsichtig einrühren.
Backpulver und Mehl mischen und dann abwechselnd mit der Milch unterrühren.
Die Masse auf 12 Muffinförmchen verteilen und goldbraun backen.
Für das Frosting Frischkäse und Butter cremig rühren, anschließend den Puderzucker einrühren.
Mit Beerenlikör abschmecken und zuletzt noch rosa einfärben.
Die abgekühlten Cupcakes mithilfe einer metallenen Lochtülle aushöhlen, dabei darauf achten, dass der „Deckel“ nicht zu Bruch geht.
Die Beeren mit dem Likör mischen und jeweils 1-2 TL davon in die Cupcakes füllen.
Den „Deckel“ wieder obenauf setzen.
Das Frosting in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen und kleine Tupfen auf die Cupcakes spritzen.
Zügig servieren.