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Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen

Diese Tarte habe ich einmal wieder recht umständlich getauft. Aber ich kann einfach keine der einzelnen Komponenten im Titel weglassen, denn sie sind alle so furchtbar lecker.

Leider habe ich kein Foto, auf dem man die Schichten im Querschnitt sieht, da ich sie (natürlich im Ganzen) als Gastgeschenk mitbrachte. Die Basis der Tarte bildet der süße Knetteig aus Michel Roux Ofenfrisch. Darauf kommen dann geröstete Mandeln in Form von Frangipane und ein Kardamom-Pudding aus Niki Segnits Geschmacksthesaurus. Die dekorative oberste Lage besteht aus pochierten Vanille-Marillen und Mandelblättchen.

Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen

Die ganze Arbeit und Zeit, die dieses Rezept erfordert, lohnt sich meiner Meinung nach wirklich – die Frangipane-Tarte mit Kardamomcreme und pochierten Marillen gehört zu meinen liebsten des bisherigen Jahres.

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Mohnknödel mit Aprikosenfüllung und Vanillesauce

Zu Weihnachten brachte mir meine Familie einen riesigen Stoß Zeitschriften mit – im großen und ganzen das, was sich von meinen Abos in Deutschland so angesammelt hatte. Doch zusätzlich darunter war das damals neueste deli-Magazin, das mich schon mit seiner Pilot-Ausgabe in seinem Bann gezogen hatte. Richtig tolle Food-Fotos und das Ganze ansprechend aufgemacht, optisch macht sie richtig was her. Die Rezepte finde ich teilweise etwas schlecht erklärt, doch das stört mich in diesem Fall nicht so sehr, denn ich sehe Foodmagazine dieser Art hauptsächlich als Inspirationsquelle.

Mohnknödel

Jedenfalls gibt es in eben diesem Magazin ein Rezept für Mohnknödel, das mich seit dem ersten Durchblättern nicht mehr losgelassen hat. Nachdem ich letztes Wochenende wortwörtlich alle Gewürzhändler der Medina abgeklappert habe, ohne irgendwo Mohn zu finden – auf meine Erklärung, dass ich gerne „pavot“ hätte, winzige, runde, schwarze Körnchen, boten sie mir meist schwarzen Pfefer an – folgte in dieser Woche die Erkenntnis, das Mohn nicht wie alle anderen Samenkörner bei Gewürzhändlern, sondern in Backzutaten-Geschäften vertrieben werden. Mit dieser Info wurde ich dann sogleich im ersten Laden fündig und machte mich ans Mohn-Knödel-Rezept.

Mohnknödel

Im Gegensatz zum Originalrezept, wo getrocknete Pflaumen und Zwetschgenbrand zum Füllen verwendet werden, habe ich mich für eine Mischung aus getrockneten Aprikosen und Aprikosenkonfitüre entschieden. Lecker!

Mohnknödel

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20: Dattelpralinen

Kürzlich habe ich mal mit einer Freundin, die in Deutschland gerade in ihre Studentenbude gezogen war, über Weihnachtsplätzchen gesprochen. Sie klagte mir, dass es ohne Ofen in der Weihnachtszeit ganz schön schrecklich sei, weil Plätzchenbacken einfach nicht drin wäre.

Für diese Freundin und alle anderen ohne Backofen habe ich heute etwas: Dattelpralinen ohne Backen und mit richtig viel Weihnachtsaroma. Kardamom, Nelken und Sternanis zu Datteln, Aprikosen und Pecans verbreiten schnell Festtagsstimmung. Und sie verzichten noch dazu auf raffinierten Zucker und sind gänzlich vegan!

Dattelpralinen

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Schnelles Früchtebrot mit Walnüssen, Aprikosen und Feigen – Gastpost von schmecktwohl

Heute habe ich Steffi von schmecktwohl. zu Gast. Seit dem Relaunch ihres Blogs im Juli kommen ihre wunderbaren Foodfotos im Magazinlayout noch besser zur Geltung. Schaut doch mal bei ihr vorbei! – Jana

Während Jana sich in diesen Tagen in ihrem neuen Zuhause auf Zeit in einlebt und uns hoffentlich auch bald die ersten typisch marokkanischen Leckereien präsentiert (ich bin schon gespannt!), freue ich mich, dass ich mit einem Gastpost in der Zuckerbäckerei vorbei schauen darf!

Kurz zu mir: Ich bin Stefanie und blogge auf meinem Foodblog schmecktwohl. Dort sammle ich meine selbst kreierten Rezepte, zeige Food-Fotos, schreibe über Restaurants, neue Koch- und Backbücher und über all das, was mir sonst noch kulinarisches über den Weg läuft.

Mein Blog ist für mich wie ein buntes Food-Magazin, das ich selbst gestalten kann. Ein Schwerpunkt liegt dabei klar auf kreativer, herzhafter Küche, in der ich liebend gern neue Geschmackskombinationen ausprobiere und neue Lebensmittel entdecke. Ich gehöre zu den Menschen, die gern einfach so mehr oder weniger planlos auf den Markt gehen, einkaufen, was sie hübsch und lecker finden und erst anschließend überlegen, was daraus gemacht wird. Überwiegend wird auf schmecktwohl. gekocht, hin und wieder aber auch gebacken. Da Janas Zuckerbäckerei ja einen klaren süßen Schwerpunkt hat, habe ich mir für den Gastpost auch mal wieder etwas Süßes ausgedacht.

schmecktwohl früchtebrot_1

Es handelt sich um ein super einfaches Brotrezept, das quasi über Nacht im Kühlschrank gedeiht und dann nur noch gebacken werden muss. Super easy, versprochen – obwohl frische Hefe im Spiel ist! Das Ursprungsrezept, das ich inzwischen schon ein Dutzend Mal und öfter abgewandelt habe, kommt übrigens von der lieben Jasmin, im Netz besser als die Elbmadame bekannt. Mittlerweile habe ich ihr „weltbestes Brot“ schon in x-herzhaften Varianten zubereitet, für Jana habe ich es nun mal mit süßen Toppings gespickt und das war klasse! Vorgestellt hatte ich mir ein Früchtebrot vom Bäcker, das ja meist recht dunkel, fast schon wie ein Kuchen daher kommt und einfach nur mit Butter einfach ein Knaller ist. Hier habe ich nun einfach den hellen Grundteig des Hefe-Brotes genommen und ihn mit Leckereien, wie getrockneten Aprikosen, Rosinen, Feigen und Walnüssen gespickt. Den Teig selbst habe ich nicht zu sehr gesüßt, denn die Knabbereien bringen schon allein jede Menge Süße ins Brot.

Das Rezept ergibt zwei lange Brote, die Baguette-ähnlich ausschauen. Ich mache es meist so, dass ich eines davon einfriere, so kann man es dann aufbacken, wenn man es frisch haben möchte. Dann schmeckt`s nämlich am besten! Das Brot schmeckt super einfach nur mit Butter oder Frischkäse und einem Klecks Aprikosenmarmelade – auf dem Bild seht ihr die weltbeste Aprikosenmarmelade meiner Oma!

Habt Spaß beim Backen und vielleicht bis bald mal bei schmecktwohl. 😉

Stefanie

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Orientalische Frühstücksschnecken aka Middle Eastern Sticky Buns

Das Rezept dieser Middle Eastern Sticky Buns mochte ich schon, als ich den Titel las. Es stammt von dem wunderbaren saudiarabischen (!) Blog Yasmine’s Kitchen und ist im Original mit vielen Step-by-Step-Fotos ausgestaltet. Hier bei mir findet ihr eine etwas abgeänderte Version, die leider auch nicht recht viel schneller zuzubereiten ist. Für ein einfaches Sonntagsfrühstück sind die Frühstücksschnecken also eher ungeignet, für den nächsten Brunch würde ich sie aber uneingeschränkt weiterempfehlen. Hefeteig mit Aprikosen, Pistazien und das dann karamellisiert und gewürzt mit viel Zimt und Kardamom – das kann man doch nur mögen!

nach einem Rezept von Yasmine’s Kitchen
Teig
21 g (1/2 Würfel) Hefe
30 ml warmes Wasser
50 g Zucker
50 ml Milch
30 g weiche Butter
1 Ei
1 Eigelb
1 TL Zitronenschale
1 1/2 TL Salz
250 g Mehl
Füllung
33 g Zucker
50 g brauner Zucker
75 g getrocknete Aprikosen
50 g Pistazien
1 TL Kardamom
1/2 TL Zimt
25 g Butter
Boden
10 TL brauner Zucker
50 g Pistazien
30 g getrocknete Aprikosen

für 10 Stück

Die Hälfte des Mehls in eine große Schüssel geben und die Hefe darüberbröckeln. Das Wasser und einen Teelöffel Zucker dazugeben und mit einer Gabel verrühren. Etwa 10 Minuten stehen lassen.

Milch, Butter, Zitronenschale, Eier, Zucker und Salz einrühren. Die Hälfte des übrigen Mehls mithilfe eines Teigspatels einarbeiten. Das restliche Mehl mit den Händen einkneten, ggf. noch etwas mehr Mehl zugeben, wenn der Teig sehr klebrig ist.

Den Teig zu einer Kugel formen und in einer gefetteten Schüssel 1-2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Währenddessen die Füllung zubereiten: Aprikosen und Pistazien fein hacken und in einer kleinen Schüssel vermischen. Braunen und weißen Zucker mit Zimt und Kardamom vermischen. Die Butter schmelzen.

Als nächstes den Boden der Förmchen vorbereiten. Dazu in jedes Förmchen einen Teelöffel braunen Zucker geben. Die Pistazien und die Aprikosen hacken und gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.

Den Teig kurz durchkneten, dann zu einem 30×40 cm Rechteck ausrollen. Die Teigplatte mit der geschmolzenen Butter bestreichen, mit der Zuckermischung und den gehackten Pistazien und Aprikosen bestreuen. Über die Längsseite aufrollen und vorsichtig in 10 gleich große Stücke schneiden.

Jedes Stück vorsichtig in ein Förmchen setzen. Die Frühstücksschnecken für 30-35 Minuten goldbraun backen. Aus den Förmchen nehmen und noch warm servieren.

Aprikosen… Pistazien… Was könnte man noch so daraus machen?