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Cranberry-Walnuss-Kuchen: 3 Jahre Zuckerbäckerei!

Happy Birthday Zuckerbäckerei! Heute wird mein Blog drei Jahre alt!

Ersteinmal Danke fürs Lesen, meine lieben Leser ;)
Ohne euch würde es lange nicht so viel Spaß machen! Was täte ich nur mit den vielen, vielen Megabytes an Fotos von Essen auf meinem Laptop? Außerdem hätte ich niemanden außer meiner Mama, dem ich wöchentlich meine Lieblingslinks präsentieren könnte…

Zu so einem Anlass mache ich mir natürlich Gedanken um die Zuckerbäckerei. Ich habe den konkreten Zeitpunkt nicht bemerkt, aber irgendwann in den vergangenen Jahren habe ich begonnen, mein Blog in Richtung Professionalität zu lenken. Nicht dass ich auf kurz oder lang vorhätte, meinen Lebensunterhalt mit Bloggen zu verdienen. Einen hohen Anspruch an die Zuckerbäckerei habe ich trotzdem, immerhin verbringe ich damit einen sehr großen Teil meiner Freizeit. Der Anfang dieser Entwicklung ist vielleicht mein schlichtes zuckerbäckereipink/weißes Layout, vielleicht meine Spiegelreflexkamera, die ich nun auch schon ein Jahr lang habe, vielleicht aber auch mein selbstauferlegter Zwang, euch zweimal in der Woche qualitativ hochwertige Inhalte – zum Einen das Rezept, zum Anderen die Linksammlung Zuckersüß – zu bieten. Jedenfalls habe ich mir fest vorgenommen, so lange hier weiterzubloggen, bis ich behaupten kann, es würde langweilig. In meiner jetzigen Situation kann ich mir dass jedoch überhaupt nicht vorstellen, denn Backen, Fotografieren und Schreiben macht mir trotz meines stressigen Alltags mehr Spaß denn je. Ich möchte keinesfalls so weit gehen wie Julie Powell (The Julie/Julia Project) und behaupten, meine Leser wären traurig, wenn mein Blog einfach aus dem Internet verschwinden würde, aber bei einem bin ich mir sicher: Ich wäre es!

Die Gesamtstatistik der vergangenen drei Jahre macht micht wirklich stolz:

77.143 Seitenaufrufe (2011: 12.000)

310 veröffentlichte Posts, davon 37 Ausgaben Zuckersüß (2011: 196/0)
200 Kommentare (2011: 72)
140 Facebooklikes (2011: 39)
46 Friend-Connect-Follower
60 Feed-Abbonnenten

Dieser Kuchen war einfach so lecker, dass ich ihn zum neuen Lieblingsrezept ausrufen muss! Da kommt sein Platz im Ramplenlicht des 3. Bloggeburtstags gerade recht. Eigentlich habe ich diesen Cranberry-Walnuss-Kuchen nachdem ich zum ersten Mal in meinem Leben frische Cranberries gesehen habe, spontan zu meinem Geburtstag am Montag gebacken. Ich bin jetzt übrigens 17 – was mich zur Neugestaltung meiner „Steckbriefseite“ bewegt hat. Die könnt ihr ja nach diesem Post, der wohl einer der längsten überhaupt geworden ist, auch noch lesen ;)

Auf ein neues Jahr in der Zuckerbäckerei!

nach einem Rezept von Teenie Cakes, verändert
Zutaten
Glasur
85 g Butter
85 g Zucker
60 g grob gehackte Walnüsse
200 g frische Cranberries, geputzt
Teig
160 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
Salz
110 g Butter, Raumtemperatur
100 g Zucker
2 Eier, Raumtemperatur (!)
80 ml Milch

für eine Springform mit etwa 20 cm Durchmesser

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und die Form gut fetten.

Butter und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen und hellbraun karamellisieren lassen. In die vorbereitete Form gießen. Die Walnüsse eben darauf verteilen und dann die Cranberries gleichmäßig daraufgeben.

Mehl, Backpulver, Zimt und Salz vermischen.

Butter und Zucker cremig rühren. Dann jedes Ei einzeln langsam unterrühren. Abwechselnd die Mehlmischung und die Milch unterrühren.

Den Teig gleichmäßig auf den Cranberries verteilen und ggf. glattstreichen.

Für 40-45 Minuten backen, einen Gartest machen und bei Bedarf noch etwas länger backen. Den Kuchen anschließend auf eine Kuchenplatte stürzen und abkühlen lassen. Wenn der Kuchen droht auseinanderzubrechen, die Form nochmals daraufsetzten, um ihn zusammenzuhalten.

Pochierte Vanillebirnen mit Sahne

Als ich heute nach Hause kam, fand ich eine ganze Tüte Birnen in unserer Küche. Einen Kuchen oder eine Tarte wollte ich nicht backen, denn das alleine aufzuessen hätte ich nicht geschafft. Mein letzter Post mit Birnen (diese unglaublich leckere Birnentarte) brachte mich dann auf die Idee für dieses grandiose Dessert. Wirklich lecker!


Zutaten
3 mittelgroße Birnen
Wasser + etwas Zitronensäure/saft
300 ml Wasser
100 g Zucker
1/2 Vanilleschote
Topping
100 g Sahne
1 EL Zucker
+ Mandelsplitter zum Garnieren

für 2 Portionen

Die Birnen schälen, das Kernhaus entfernen und in etwa gleich große Würfel schneiden. Diese in einer Schüssel gefüllt mit genug Wasser und Zitronensäure bis zur Weiterverarbeitung aufbewahren, damit sie nicht braun werden. Allerdings nicht zu lange „schwimmen“ lassen, denn sonst verflüchtigt sich der Birnengeschmack.

Die 300 ml Wasser, Zucker, Mark und Vanilleschote selbst mit den Birnenwürfeln in einen kleinen Topf geben. Aufkochen lassen, dann so lange weiterköcheln lassen, bis die Birnen weich sind.

Die Sahne mit dem Zucker steif schlagen. Die Birnenwürfel lauwarm auf zwei Portionen aufteilen, mit Sahne und Mandelsplittern garnieren. Sofort genießen.

Windbeutel

Nach einem Total-Fail beim Windbeutelbacken hat es beim zweiten Versuch richtig gut geklappt: Das Gebäck zum Sonntagskaffeeklatsch war einfach perfekt! Das Backbuch aus dem das Rezept stammt, nämlich „Éclairs“ von Marianne Magnier-Moreno, ist ebenfalls sehr empfehlenswert und gespickt mit wunderschönen Fotos.

nach einem Rezept aus „Éclairs“ von Marianne Magnier-Moreno
Zutaten
Windbeutel
80 ml Milch
80 ml Wasser
70 g Butter in kleinen Stückchen
2 g Salz
10 g Zucker
100 g Mehl
2 Eier
Füllung
200 g kalte Sahne
40 g Vanillezucker
1 EL Rum oder Cognac
+ Puderzucker zum Bestäuben

für 20 Windbeutel

Milch, Wasser, Butter, Salz und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen. Für ein paar Sekunden sprudelnd kochen lassen und dann das Mehl unterrühren. So lange weiterrühren, bis der Teig fest wird.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Topf unter ständigem Rühren nochmals auf den Herd stellen und etwa eine Minute „abbrennen“, d.h. so erhitzen, dass sich der Teig vom Topfrand löst.

Den Teig leicht abkühlen lassen und die Eier verquirlen.

Zwei Drittel der verquirlten Eier unter den Teig rühren und diesen in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

Tupfen mit etwa 3 cm Durchmesser auf das Backblech spritzen und mit dem restlichen Ei glattstreichen.

Etwa 30 Minuten backen und vollständig abkühlen lassen. Dann horizontal halbieren.

Die Sahne mit Vanillezucker und Cognac steifschlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Die Windbeutel mit der Sahne füllen und den „Deckel“ wieder daraufsetzen.

Zuletzt mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.

Zwetschgen-Frangipane-Tarte

Bei einem Unwetter in der letzten Woche ist uns leider die halbe Zwetschgenernte noch nicht ganz reif vom Baum gefallen. Für Konfitüre oder auch roh mit etwas Sahne waren die Früchte noch viel zu sauer, deshalb habe ich mir gedacht, ich verbacke sie einfach zuckersüß. Mit Zucker, Zimt und Liebe’s Apfel-Frangipane-Tarte habe ich ein perfektes Rezept gefunden, es funktionierte mit meinen innen noch recht grünen Zwetschgen einfach super. Die namensgebende Mandelfüllung – frz. Frangipane – schmeckt außerdem in rohem Zustand schon so lecker, dass ich am liebsten die ganze Schüssel davon gegessen hätte. Falls ihr also auch Sturmschaden an euren Obstbäumen im Garten zu beklagen habt (wenn nicht, natürlich auch): Macht einfach diese tolle Tarte!


angepasst nach einem Rezept von Zucker, Zimt und Liebe
Zutaten
etwa 300 g Zwetschgen
1 rechteckiger Blätterteig aus dem Kühlregal
185 g gehobelte Mandeln
155 g (Vanille-)Zucker
Salz
2 Eier
2 EL geschmolzene Butter
2 EL brauner Zucker

Die Zwetschgen waschen, entkernen und in feine Spalten schneiden.

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen.

Die gehobelten Mandeln auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben und für 10 Minuten goldbraun rösten. Anschließend etwas abkühlen lassen und den Ofen auf 220° C Umluft vorheizen.

Währenddessen den Blätterteig auf einem zweiten Backblech entrollen, die Seiten etwas umklappen, sodass ein Rand entsteht. Mit einer Gabel ein Löcher in den Teig pieksen. Den Blätterteig 8 Minuten vorbacken, dann aus dem Ofen nehmen und etwas zusammenfallen lassen. Den Ofen auf 180° C Umluft zurückschalten.

Die abgekühlten, gehobelten Mandeln in einer Küchenmaschine fein mahlen. Mit Zucker, Salz, Eiern und geschmolzener Butter aufschlagen. Diese Mischung dann gleichmäßig auf dem vorgebackenen Blätterteig verstreichen.

Die Frangipane mit den Zwetschgenspalten belegen und mit dem braunen Zucker besprenkeln. 20-30 Minuten fertig backen. Am besten noch lauwarm genießen.

Karottenkuchen



Stellt euch vor, ich habe noch niemals Karottenkuchen gebacken (mal abgesehen von Whoopie Pies)! Da kam mir dieses Rezept aus einer Ausgabe der Living at Home, von denen meine Tante zufällig ganze Jahrgänge aussortierte, gerade recht. Mit ein paar Veränderungen wurde es mein neues Kuchen-Lieblingsrezept, denn dieser Karottenkuchen ist unglaublich weich und saftig und die gehackten Nüsse und Rosinen darin sind einfach perfekt. Bei der Zubereitung hatte ich leider ein paar allergisch bedingte Probleme (Karotten!), die mich dazu veranlassten, die Karotten nicht zu raspeln, sondern im nagelneuen Mixer (den vorherigen habe ich hierbei zerstört) zu zerkleinern. Ich glaube aber, dass das sogar noch besser und vor allem schneller war als die im Rezept geforderte Variante. Genug der Lobhudelei, nun das Rezept :)

nach einem Rezept aus Living at Home 4/2007
Zutaten
Kuchen
700 g Karotten
125 g Walnüsse
350 g brauner Zucker
1 unbehandelte Limette
6 Eier
300 ml Sonnenblumenöl
400 g Mehl
4 TL Backpulver
100 g Korinthen
50 g Kokos
Frosting
400 g Mascarpone
400 g Frischkäse
50 g Puderzucker


für eine Springform mit 22 cm Durchmesser und eine Springform mit 12 cm Durchmesser oder eine rechteckige Form 28x18cm

Für das Frosting Mascarpone, Frischkäse und Puderzucker verrühren. Mindestens 3 Stunden kühlstellen.

Die Karotten schälen und im Mixer sehr fein zerkleinern oder fein raspeln. Die Walnüsse grob hacken.

Den Ofen auf 175° C Umluft vorheizen und die Formen fetten.

Zucker, Limettenschale, Eier und Öl etwa 5 Minuten schaumig schlagen. Mehl und Backpulver einrühren. Karotten, Walnüsse, Korinthen und Kokos unterheben.

Den Teig in die Formen füllen und etwa 60 Minuten backen. Garprobe mit einem Holzstäbchen machen, ggf. die Temperatur zurückdrehen und noch etwas länger backen.

Kurz in den Formen abkühlen lassen, dann aus den Formen lösen und vollständig auskühlen lassen. Dann das Frosting darauf verteilen.

Shortbread-Kleeblätter

Also doch St-Patrick’s-Day in der Zuckerbäckerei?
Ich frage mich wirklich, wieso ich mir die ganze Woche über so vehement grüne Kleeblattkekse einbildete. Diese Vision ist deshalb so unerklärlich, weil ich nicht besonders irisch beeinflusst bin. Nein, ich mag noch nicht einmal Guinness, mal abgesehen von den besten Cupcakes der Welt. Der Farbe grün bin ich auch nicht besonders geneigt, ich fand ja noch nicht einmal grüne Servietten oder Tischdecken oder was auch immer in meinen Fotorequisiten. Außerdem grün und Zuckerbäckerei-pink? Eine grauenvolle Vorstellung!
Wen aber die pistaziengrüne Färbung dieser Shortbread-Kleeblätter nicht stört oder gerade besonders gefällt, sollte dieses leckere Gebäck, ob nun St-Patrick’s-Day oder auch nicht auf jeden Fall backen, denn es schmeckt wunderbar!


Zutaten
60 g weiche Butter
90 g Zucker
1 Ei
240 g Mehl
80 g Stärke
Salz
1/2 TL Backpulver
80 g Sahne
grüne Lebensmittelfarbe (Pulver oder flüssig)

Den Ofen auf 175° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Butter und Zucker cremig rühren, dann das Ei zugeben.

Mehl, Stärke, Salz, Backpulver und ggf. Pulverlebensmittelfarbe vermischen.
Die Hälfte der Mehlmischung zu der Buttermasse rühren, die Sahne und ggf. die flüssige Lebensmittelfarbe zugeben und schließlich die restliche Mehlmischung einkneten.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,4 cm dick ausrollen und Kleeblätter ausstechen. Diese auf den Backblechen verteilen.

Jedes Blech einzeln etwa 8 Minuten backen. Sobald die Kleeblätter bräunen aus dem Ofen nehmen!

18: Einfache Zimtsterne

Im Originalrezept werden diese außergewöhnlichen Zimtsterne als kubistisch bezeichnet.
Doch meiner Meinung nach mutet es recht seltsam an, Weihnachtsgebäck mit einer Stilrichtung der Kunst zu beschreiben. Nachdem ich mich jetzt noch bei Wikipedia, über den Kubismus informiert habe, bin ich vollständig überzeugt, dass ich diesen Titel nicht übernehmen kann. Diese Plätzchen mit Pablo Picasso und dem Frankreich Anfang des 20. Jahrhunderts zu assozieren gelingt mir beim besten Willen nicht. So kam es, dass ich diesem wirklich leckeren Gebäck, das zwar geschmacklich nicht ganz an echte Zimtsterne heranreicht, das banale Adjektiv „einfach“ vorstelle.
Am heutigen 4. Advent präsentiere ich euch nun nach einem Absatz über Kunst,  „Einfache Zimtsterne“ in der letzten Geschenkverpackungsidee dieses Jahres: Krämertüten mit Tortenspitze.
Um diese herzustellen einfach ein Stück farbigen Tonkarton mithilfe einer Zierrandschere auf 20×21 cm zuschneiden. Dann ein Viertel einer Tortenspitze mit Sprühkleber daraufkleben. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Tortenspitze an beiden Seiten an der selben Stelle abschließt. Nach dem Trocknen einfach zu einer Tüte rollen und am „übrigen“ Zentimeter zusammenkleben. Evtl. mit einer Schleife umwickeln, fertig!
Zuletzt mit Plätzchen füllen und jemandem eine große Freude machen.

nach einem Rezept der Brigitte

Zutaten
Teig
500 g gemahlene Haselnüsse
300 g Puderzucker
2 TL Zimt
2 Eiweiß
Füllung
80 g Puderzucker
1/2 Orange

für etwa 75 Stück

Den Ofen auf 170° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Für den Teig alle Zutaten in eine Schüssel geben und verrühren. Mit den Händen zu einer Teigkugel verkneten und diese portionsweise zwischen Folie ausrollen. Zu gleichseitigen Dreiecken mit 3 cm Seitenlänge schneiden und diese auf die Backbleche verteilen.

Jedes Blech einzeln 10-15 Minuten backen und abkühlen lassen.

Währenddessen die Orange auspressen. Soviel Orangensaft zum Puderzucker geben, dass ein dickflüssiger Guss entsteht.

Mit dem Guss jeweils zwei Dreicke versetzt zu einem Stern zusammenkleben. Alle anderen Dreiecke ebenso verarbeiten und trocknen lassen.

15: Hirschknöpf

Eigentlich habe ich mir vorgenommen, kein Rezept doppelt zu posten, doch wie ihr seht habe ich bei den Hirschknöpf eine Ausnahme gemacht. Die Backanleitung ist etwas überarbeitet und das Foto im Vergleich zu dem aus den Anfangstagen dieses Blogs um Welten besser (wenn auch noch nicht gut genug !).
Hirschknöpf sind grundsätzlich in meinem Standardrepertoire der Weihnachtsplätzerl vertreten. Sie zeichnen sich vor Allem dadurch aus, dass man mit wenig Aufwand ziemlich große Mengen davon herstellen kann. Trotzdem waren sie – zumindest in meinem Fall – auf mysteriöse Weise schnell verschwunden ;)

Zutaten

Teig
200 g Zucker
300 g weiche Butter
1 Ei
500 g Mehl
1 Prise Backpulver
Verzierung
2-3 EL Puderzucker
2 TL Zimt
+rote Konfitüre zum Befüllen (in meinem Fall Zwetschge)
Butter und Zucker cremig rühren, dann das Ei unterrühren. Mehl und Backpulver unterkneten und den Teig zu mehreren Rollen mit etwa 4 cm Durchmesser formen.
Zimt und Puderzucker vermischen und die Teigrollen darin wälzen. In Frischhaltefolie wickeln und 45-60 Minuten kühlstellen.
Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.
Die Teigrollen in Scheiben mit etwa 0,5 cm Dicke schneiden und diese auf den Backblechen verteilen. Mit einem Kochlöffelstiel in jede Teigscheibe eine Vertiefung drücken und diese mit etwas Konfitüre füllen.
Die Hirschknöpf etwa 10 Minuten backen.

Guinness-Cupcakes mit Baileys-Frosting

Meine lieben Leser, stellt euch vor: Ihr lest gerade den 200. Post der Zuckerbäckerei!
Die Guinness-Cupcakes nach Nigella.com habe ich zwar für den Geburtstag einer Freundin gebacken, aber dieses Rezept kam mir gerade recht für das anstehende Jubiläum. Auch zum 100. Post gab es Cupcakes, doch diese überragende Geschmackskombination schlug deren Vorgänger um Längen. 
Im Sommer schon habe ich bei Der muss haben Sieben Sachen einen Guinnesskuchen entdeckt und fortan stand er auf meiner Nachbackliste. Als ich das Guinness dann vorm Testen dieses Rezepts endlich probiert habe, drohte mein Vorhaben kurzzeitig zu kippen: Dem furchtbar bitteren Malzbier konnte ich einfach nichts abgewinnen. Bis ich den Teig probiert habe: Unglaublich lecker! 
Für den absoluten Irland-Overkill schmeckte ich das Frosting noch mit etwas Baileys ab und fertig waren meine Guinness-Cupcakes, die wohl ernstzunehmende Anwärter für die besten Cupcakes 2011 sind.
Übrigens:
Vergesst nicht ab 1. Dezember täglich die Türchen des Zuckerbäckerei-Adventskalenders zu öffnen! Es warten viele nachbackenswerte Rezepte und natürlich auch ein paar andere Überraschungen auf euch ;)

nach einem Rezept von Nigella.com
Zutaten
Cupcakes
250 ml Guinness
250 g Butter
75 g Kakao
300 g Zucker
Salz
150 g Créme fraîche
2 Eier
275 g Mehl
2 1/2 TL Backpulver
Frosting
300 g Frischkäse
150 g Puderzucker
125 g Sahne
2 EL Baileys
+ 2 EL Schokostreusel

für 24 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Muffinbleche mit Papierförmchen befüllen.

Das Guinness und die Butter in einen kleinen Topf geben und erhitzen, bis die Butter geschmolzen ist. Kakao, Zucker und Salz einrühren, dann die Masse abkühlen lassen.

Währenddessen Créme fraîche und Eier verrühren. Diese Mischung dann unter die Guinnessmasse rühren. Mehl und Backpulver darübersieben und ebenfalls einrühren.

Die Masse gleichmäßig auf die Papierförmchen verteilen und die Cupcakes 25-30 Minuten backen. Ein eingesteckter Holzspieß sollte ohne Krümel herausgezogen werden können. Die Cupcakes auf einem Rost abkühlen lassen.

Für das Frosting den Frischkäse cremig rühren, dann den Puderzucker darübersieben und einrühren. Die Sahne zugeben und zu einer streichfähigen Masse aufschlagen. Zuletzt den Baileys einrühren.

Auf jedem Cupcake zwei Esslöffel Frosting verteilen und mit Schokostreuseln garnieren.