Sendung mit der Maus-Plätzerl

Zutaten
Teig

250 g Mehl
125 g weiche Butter (keine Magarine!!!)
60 g Zucker
1 Ei
Verzierung (genaue Anleitung von Not So Humble Pie)

450 g Puderzucker
5 EL sehr fein zerstoßenes Baiser
80 ml Wasser
etwas Zitronensaft
orange Speisefarbe (bzw. rote und gelbe)
50 g Zartbitterschokolade
einige Schokokügelchen (als Augen)

vorgeheizter Ofen 180° – Backzeit ca. 8 min – für ca. zwei Bleche Plätzchen

Alles in eine Rührschüssel geben und dann mit den Knethaken durchkneten.
Anschließend mit den Händen zu einer Kugel formen, zudecken und kurz kaltstellen.
Den Teig etwa 0,5 cm dick ausrollen und Mäuse ausstechen.
Diese goldbraun backen und abkühlen lassen.
Für die Verzierung Puderzucker, zerstoßenes Baiser und Zitronensaft zu einem dickflüssigen Guss anrühren und orange Speisefarbe zugeben.
Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen.
Währenddessen den orangen Guss mithilfe eines kleinen Spritzbeutels (Anleitung von Not So Humble Pie) auf die Mausplätzerl spritzen, ein Schokokügelchen als Auge daraufsetzen und trocknen lassen.
Zum Schluss die Beine und Ohren in die Schokolade tauchen und mit einem Zahnstocher die Schnauze daraufmalen.

Und schon wieder habe ich ein ultimatives Rezept entdeckt: Nämlich dickflüssigen Zuckerguss (Royal Icing). Das Geheimnis dieser Glasur ist das Baiserpulver und deshalb sollte man es keinesfalls weglassen. Wenn man so wie ich keines auftreiben kann, sollte man einfach Baiser (<>

Der ultimative Marmorkuchen



Ich habe mich ewig gesträubt einen Marmorkuchen zu backen, weil die meisten Rezepte, die ich schon ausprobiert habe, einfach nicht gut wurden. Meine Freundin Lisa hatte vor Kurzem Geburtstag und ihr Marmorkuchen war so sagenhaft gut, dass ich gleich nach dem Rezept fragte.
Also: Vielen Dank an Lisa und ihre Oma, die so guten Kuchen backt. 😉
Jetzt bleibt nur noch die Frage: Was ist der Plural von Guglhupf??? Und der Plural in der Verkleinerungsform??? Guglhupfe – Guglhüpfe – oder etwa Guglhüpfchen?


Zutaten

5 Eier
200g Zucker
Vanillezucker
250 ml Eierlikör
300g Mehl
1 Päck. Backpulver
2 EL Kakao
+ Fett für die Form
+ Puderzucker oder Schokoglasur

für 6 Mini-Guglhupfe

Den Ofen auf 180 ° C Umluft vorheizen und die Formen fetten.

Eier, Vanillezucker und Zucker schaumig rühren und den Eierlikör zugeben.
Backpulver und anschließend Mehl einrühren und die Hälfte des Teigs in eine andere Schüssel geben. Zu einem Teil den Kakao geben und gut verrühren.

Den hellen und dunklen Teig abwechselnd in dieForm geben und mit einer Gabel marmorieren.

20 Minuten backen und nach dem Abkühlen evtl. mit Puderzucker bestäuben oder mit Schokoglasur überziehen.

Schwarz-Weiß-Kuchen


Zutaten:
Dunkler Teil
50 g Zartbitterschokolade
50 g Butter
1 Ei
100 g Zucker
50g Mehl
Heller Teil
25 g weiche Butter
75 g Frischkäse
40 g Zucker
1 Ei
20 g Mehl
+ Fett für die Form

180° C vorgeheizter Backofen – 35 Minuten Backzeit – für zwei kleine Kastenformen (etwa 15 cm Länge)

Dunkler Teil: Schokolade mit Butter im Wasserbad schmelzen und in eine Schüssel geben.
Ei, Zucker und zuletzt Mehl einrühren.
Heller Teil: Frischkäse und Butter verrühren.
Ei, Zucker und zuletzt Mehl einrühren.
Zuerst die dunkle, dann die helle Masse in die gefettete Form füllen und backen (der Teig soll nach dem Backen noch etwas weich sein).

Schoko-Mohn-Kuchen


Zutaten
50 g Zartbitterschokolade
100 g Butter
75 g Zucker
3 Eier
50 g Mehl
50 g Speisestärke
1 TL Backpulver
100 g gequetschter/geriebener Mohn
Fett für Form

180° C vorgeheizter Backofen – 25 Minuten Backzeit – für eine Springform mit 20 cm Durchmesser

Schokolade im Wasserbad schmelzen.
Butter mit etwa der Hälfte des Zuckers schaumig rühren und die Eigelbe zugeben.
Backpulver, Mehl und Speisestärke einrühren.
Zum Schluss Mohn und die flüssige Schokolade abwechselnd unterziehen.
Eiweiße mit dem restlichen Zucker steif schlagen und unter die Schoko-Mohn-Masse heben.
Alles in die gefettete Form geben und backen.
Nach dem Abkühlen aus der Form lösen.

Als ich schon angefangen hatte, die Masse für diesen Kuchen zu rühren, fiel mir auf, dass der Mohn, den ich hatte, noch ganz war. Weil ich keine Mohnquetsche habe, versuchte ich zuerst den Mohn mit dem Blitzhacker kleinzukriegen, was aber leider scheiterte. Deshalb musste ich auf den Mörser ausweichen. Das Problem war nur: Die ganze Prozedur beanspruchte fast eine Stunde…
Also ein Tipp vor dem Backen dieses Kuchens: Auf jeden Fall gequetschten Mohn verwenden!

Mini-Biskuit-Kirsch-Rouladen


Zutaten
5 Eier
2 Eigelb
150 g Zucker
abgeriebene Zitronenschale
80 g Mehl
80 g Speisestärke
Kirschgelee (o. Ä.)

180° C vorgeheizter Backofen – 20 Minuten Backzeit – für ein Blech Teig > ca. 30 Mini-Stücke

Eier, Eigelb, Zucker und Zitronenschale über dem Wasserbad sehr schaumig rühren (Wiener Melange – feinporige, hellgelbe Creme).
Mehl und Speisestärke darübersieben und zügig unterheben.
Die Masse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech gießen und goldbraun backen (wenn der Teig bei Fingerdruck zwar nachgibt, aber wieder in die ursprüngl. Form zurückspringt, ist der Biskuit fertig).
Schnell auf ein angefeuchtetes, mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier abziehen.
Den Boden in der Mitte durchschneiden und die eine Hälfte auf ein anderes Geschirrtuch legen.
Beides schnell aufrollen, etwas (nur sehr leicht) zusammendrücken und dann eine Rolle wieder aufklappen mit Kirschgelee bestreichen und wieder zusammenrollen.
Genauso mit der zweiten Rolle verfahren.
Wenn die Rouladen abgekühlt sind, das Geschirrtuch außenherum entfernen und jede Rolle in etwa 15 Stücke mit je etwa 1,5 cm Breite schneiden.


Eigentlich wollte ich einen Biskuitboden backen um demnächst wieder Granatsplitter zu machen, aber als ich den Boden aus dem Ofen nahm, habe ich es mir anders überlegt: Jetzt habe ich zwar wirklich leckere Mini-Biskuit-Kirsch-Rouladen (Mini weil ich immer alles im Kleinformat herstelle, um meine Bäckereien schneller an den Mann zu bringen und man mein Gebäck in einem Bissen essen kann – Biskuit wie gesagt wegen der geplanten Granatsplitterherstellung – Kirsch weil ich bei uns im Marmeladenvorrat keine andere passende Füllung gefunden habe, was wohl daran liegt, dass ich so eifrig backe, dass keiner meiner marmeladeneinkochenden Verwandten genug liefern kann 🙂 und Roulade weil ich noch nie in meinem Leben eine gemacht habe – soweit zur Idee dieser „Bäckerei“), aber schon wieder keine Granatsplittergrundlage *kopfschüttel*. Schmecken tut’s trotzdem 🙂

Erdbeer-Joghurt-Törtchen im Glas


Zutaten
Boden
3 Eier
80 g Zucker
50 g Mehl
30 g Speisestärke
Füllung
4 Blatt Gelatine
Saft von 2 kleinen Limetten
75 g Puderzucker
450 g Joghurt
3 Eiweiß
1 Prise Salz
300 g frische Erdbeeren

180° C vorgeheizter Backofen – 15 Minuten Backzeit + mind. 5 Stunden Kühlzeit – für etwa 15 Glasschälchen

Eier mit Zucker zu Schaum schlagen und Mehl mit Speisestärke mischen.
Diese Mischung zum Schaum sieben und vorsichtig unterheben.
Biskuit auf ein Blech (Backpapier!) streichen und goldbraun backen.
Danach stürzen, das Backpapier abziehen und den Boden abkühlen lassen.
Erdbeeren waschen, trocken tupfen und in feine Scheiben schneiden.
Runde Scheiben (in der Größe Glasbodens) aus dem Biskuit austechen/ausschneiden und in die Gläser geben.
Die Erdbeerscheiben rund um die Gläser drapieren.
Für die Füllung die Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen.
Limettensaft und einen Teil des Puderzuckers bei ständigem Rühren erhitzen, die Gelatine ausdrücken und zugeben.
Den Joghurt ebenfalls unterrühren.
Eiweiße mit Salz und dem restlichen Puderzucker steifschlagen und dann vorsichtig zur Joghurtmasse heben.
Diese Mousse mit einem Esslöffel in die Gläser füllen und diese kaltstellen.

Limettenplätzerl

Zutaten
Teig
100 g weiche Butter
75 g Rohrzucker
200 g Mehl
2 EL Sahne
etwas abgeriebene Limettenschale
Guss
3 EL Puderzucker
1-2 EL Limettensaft
+ etwas Rohrzucker zum Bestreuen

180°C vorgeheizter Backofen – 10 Minuten Backzeit – für ein Blech voller Blümchen

Butter und Rohrzucker verrühren und die Limettenschale zugeben.
Mehl und Sahne zugeben und nicht zu lange durchkneten.
Blümchen (oder irgendetwas Anderes) ausstechen und goldbraun backen.
Für den Guss Puderzucker und Limettensaft verrühren.
Die Plätzchen damit bestreichen und mit Rohrzucker bestreuen.

Zitronen-Tarte


Zutaten:
Teig
250 g Mehl
125 g weiche Butter
60 g Zucker
1 Ei
Füllung
1 unbehandelte Zitrone
240 g Zucker
4 Eier
300 g Butter
Belag
3 Zitronen
500 g Zucker
1 l Wasser

180° C vorgeheizter Backofen – 25+5 Minuten Backzeit – für eine eckige Tarteform 20×30 cm

Teig: Butter und Zucker vermischen, Ei und Mehl zugeben und verkneten (nicht zu lange, sonst reißt der Teig!)
Den Teig dünn ausrollen und die Tarteform damit auslegen.
25 Minuten blindbacken (Backpapier mit Erbsen beschwert darauflegen, um den Teig am zu starken aufgehen zu hindern) und dann noch einmal 5 Minuten ohne Backpapier mit den Erbsen goldbraun backen.
Währenddessen die Zitronen heiß waschen und trockenreiben.
Belag: 3 Zitronen in feine Scheiben (0,5 cm) schneiden und 500 g Zucker mit 1 l Wasser aufkochen.
Wenn sich der Zucker aufgelöst hat, die Zitronen hineingeben und etwa 10 Minuten darin kandieren.
Füllung: Die feinabgeriebene Schale und den Saft der übrigen Zitronen mit 240 g Zucker und den vier Eiern verrühren und dann im Wasserbad zu einer festen Creme aufschlagen (dauert mind. 30 Minuten).
Wenn die Eimasse relativ fest ist, den Butter in Stückchen unterrühren.
Zuletzt die Masse auf dem Tarteboden verteilen und mit den kandierten Zitronen belegen.
Im Kühlschrank fest werden lassen.

Meine Tante schenkte mir 4 frische, ungesprizte Zitronen von irgendeiner ital. Insel, die sie von einer Freundin geschenkt bekommen hatte. So hatte ich garantiert unbehandelte, leckere Zitronen und da kam ich auf die Idee eine Zitronentarte zu machen. Die Zitronen mit einem Messer zu schneiden gestaltete sich sehr schwierig, deshalb wich ich auf die Brotschneidemaschine aus. Es funktionierte wirklich hervorragend, bloß musste ich diese dann sorgsam putzen…
Dieses Rezept ist zwar unglaublich zeitaufwendig, aber es lohnt sich!

Käsewindbeutel mit Steinpilzfüllung


Zutaten
Teig
60 ml Milch
60 ml Wasser
50 g Butter, in kleinen Stückchen

1 Prise Salz

1/2 TL Zucker

75 g Mehl

2 Eier

40 g geriebener Emmentaler
1 Prise Cayennepfeffer
1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
+ 1 Eigelb

1 EL Milch

20 g Emmentaler zum Bestreuen

Füllung
20 g Butter
170 g Steinpilze
1 Schalotte
100 ml Sahne

1 EL Petersilie
Salz und Pfeffer

180° C vorgeheizter Backofen – 20 Minuten Backzeit – für etwa 20 Stück

Teig: Milch mit Wasser, Butter, Salz und Zucker in einem kleinen Topf kurz aufkochen und anschließend vom Herd nehmen.
Mehl zugeben und mit einem Holzlöffel glattrühren.
Bei mittlerer Hitze etwa 1 Minute rühren und dann den Teig in eine Schüssel umfüllen.

Die Eier einzeln sorgfältig unterrühren und dann Emmentaler, Cayennepfeffer und Muskatnuss zugeben.

Den Teig in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und etwa 20 Häufchen auf das Backblech spritzen.

Eigelb und Milch verquirlen und die Häufchen damit bestreichen.

Diese mit einer Gabel etwas flachdrücken und mit Käse bestreuen.
Goldbraun backen. Füllung:Währenddessen die Steinpilze, die Schalotte und die Petersilie fein hacken.
Die Butter erhitzen und die Pilze so lange schmoren lassen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.
Die Schalotten und die Sahne hinzufügen und noch etwas köcheln lassen.

Zuletzt Petersilie zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

In die Windbeutel unten ein kleines Loch schneiden und die Pilzmischung mithilfe eines Mini-Spritzbeutels (bzw. Gefrierbeutel mit abgschnittener Ecke) einfüllen.
Noch warm servieren.

Ein zuckersüßes, zuckerbäckereipinkes Foodblog