Archiv der Kategorie: Kuchen

Kokos-Bananenbrot

Vor kurzem aß ich irgendwo sehr kurz aufeinander Kokos-Schokotorte und Bananeneis, was mich auf die Idee zu Kokos-Bananenbrot brachte. Bei Joy the Baker, meiner Lieblingsquelle für Bananenbrotrezepte, entdeckte ich nach kurzer Recherche eine Variante, wie ich sie mir vorgestellt hatte.

Durch den Rum ist dieses Bananenbrot nicht so frühstücksmäßig wie andere Bananenbrote (zum Beispiel das hier) und ich könnte mir vorstellen, dass es mit etwas geschlagener Sahne (oder Bananen-Chantilly, wie es Bravetart vorschlägt) auch ein tolles Dessert abgibt.

Kokos-Bananenbrot

Noch dazu ist es nicht besonders schwierig zu machen und bleibt gefühlt ewig frisch (drei Tage mindestens, länger hat es bei mir nicht überlebt). Viele Gründe, es gleich nachzubacken! 😉

Kokos-Bananenbrot weiterlesen

Cranberry Gingerbread

Dieser Kuchen sollte eigentlich das 23. Türchen des letztjährigen Adventskalenders werden. Aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen habe ich es aber nicht veröffentlicht, was sehr schade ist, denn das Cranberry Gingerbread ist wirklich ziemlich lecker.

Deshalb habe ich es in den gerade vergangenen Feiertagen kurzerhand nochmal gebacken und beschlossen, es einfach jetzt hier zu posten, denn der Winter dauert ja noch ein bisschen.

Cranberry Gingerbread

Cranberry Gingerbread weiterlesen

Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Das Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot ist einmal wieder ein klassischer Fall von gesehen und sofort umgesetzt. Entdeckt habe ich ein ähnliches Gebäck nämlich bei Zucker, Zimt und Liebe. Auf dem Heimweg von der Uni verleiteten mich die wunderschönen Fotos auf Jeannys Blog, auf dem gerade eröffneten Weihnachtsmark frisch gebrannte Mandeln zu erstehen. Ich musste mich arg zusammenreißen, nicht gleich in der Straßenbahn alle wegzuknappern, denn sie sollten weiterverwendet werden.

Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Dafür griff ich auf mein allerliebstes Hefeteigrezept überhaupt- Brioche Burger Buns von HighFoodality – zurück. Das habe ich übrigens auch schon für dieses Schokoladen-Hefezopf-Brot, das dem heutigen Rezept gar nicht unähnlich ist, verwendet.

Die nicht-geknabberten gebrannten Mandeln mussten schließlich dran glauben und wurden mit dem Teigholz zerschlagen. Später vermischte ich sie mit weicher Butter, braunem Zucker und großzügig Zimt – einer Kombination, die so lecker ist, dass ich sie mir auch in anderen Umgebungen vorstellen kann (Brotaufstrich, Dip für Obst?). Das Ganze verstrich ich dann auf dem reichhaltigen Hefeteig und verzwirbelte es in sich zu einem Zopf, den ich in einer gläsernen Form buk – daher auch „Brot“ im Titel.

Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot

Vorschläge für bessere Namen nehme ich gerne entgegen!

Gebrannte-Mandel-Hefezopf-Brot weiterlesen

Biskuitroulade mit Aprikosenfüllung und Kardamom

Über die Ferien war ich mehrere Wochen weg aus meiner WG. Wieder da freute ich mich ziemlich, endlich wieder eine (fast) eigene Küche und, wichtiger, Entscheidungsfreiheit über alles was ich Kochen und Backen wollte, zu haben.

Eines späten Abends wollte ich dann etwas fürs Semesterstart-Picknick, das am nächsten Vormittag stattfinden sollte, backen. Ich öffnete meine wohl sortierte Vorratsschublade – und es flatterten mir zahlreiche Motten entgegen. Nachdem ich alle (offensichtlich undichten) Boxen überprüft hatte, musste ich feststellen, dass nur Zucker, Mehl, Speisestärke und Kakao nicht von Ungeziefer befallen waren. Alles andere – Nüsse, Mandeln, Trockenfrüchte, weitere Mehlsorten, Grieß, Polenta und so viel mehr – musste ich leider in den Müll werfen.

Meine Vorrats-Schublade

Das alleine war schon ärgerlich genug. Doch was sollte aus meinem Picknick-Mitbringsel werden? Butter hatte ich auch kaum mehr zu Hause, die Milch fast leer. In Marokko wäre ich einfach zum Hanut gegangen, um auch um 22 Uhr alles, was für Gebäck notwendig war, einzukaufen. In Wien musste ich kreativ werden. Nach langem hin- und herüberlegen hatte ich endlich einen Einfall: Biskuitrouladen!

Dafür bräuchte es nicht mehr als viele Eier, Zucker, ein wenig Mehl, Stärke und Butter. Als Füllung könnte ein selbstgemachtes Glas Konfitüre aus dem Vorrat herhalten, zur Deko ein bisschen Puderzucker.

Biskuitrouladen mit Aprikosenfüllung und Kardamom

Das Ergebnis meiner nächtlichen Notnagel-Backaktion erwies sich allerdings als richtig lecker – Aprikose-Kardamom ist einfach unschlagbar.

Biskuitroulade mit Aprikosenfüllung und Kardamom weiterlesen

Gestürzter Johannisbeer-Karamell-Kuchen

Die diesjährige Ernte des mickrigen Johannisbeerstrauchs im Garten meiner Familie fiel leider auch nicht umfangreicher aus als in den letzten Jahren. Meistens reichen die paar Beeren jedoch für einen einzigen Kuchen. So entstanden beispielsweise dieser Johannisbeerpie mit Erdnussbutter oder ein Matcha-Parfait mit Johannisbeeren.

Diesmal habe ich ein Rezept, dass eh schon hier im Blog zu finden ist, etwas abgewandelt:  Statt Cranberries und Walnüssen wie im Originalkuchen (s. o.) zum 3-jährigen Jubiläum der Zuckerbäckerei wird dieser Kuchen von Johannisbeeren und Mandeln getoppt.

Johannisbeer-Karamell-Kuchen

Der Boden der Kuchenform (besser ihr nehmt eine, die komplett dicht abschließt, nicht dass wie bei mir etwas am Rand hinausläuft) wird dafür mit Karamell und Johannisbeeren bedeckt.

johannisbeer-karamell-kuchen3

Es folgen gestiftelte Mandeln und später der zimtige Teig. Einmal gebacken wird der Kuchen dann gestürzt, sodass die süß-sauer-knusprige Karamell-Johanisbeer-Mandel-Schicht obenauf ist.

Gestürzter Johannisbeer-Karamell-Kuchen weiterlesen

Einfachster Mohnkuchen

Dieser Mohnkuchen war die Basis für das Gebirge auf dem Pacific Crest Trail – Motivkuchen, insgeheim macht er sich aber ganz alleine, nur mit ein bisschen Puderzucker richtig gut.

Mohnkuchen

Außerdem macht dieses Rezept unglaublich wenig Arbeit: sechs Zutaten verrühren, in eine oder mehrere Formen füllen und  45-60 Minuten backen. Schon steht ein einfacher, aber keineswegs fader Kuchen auf der Kaffeetafel.

mohnkuchen2

Viel falsch machen könnt ihr mit dem einfachsten Mohnkuchen nicht, meine liebsten Leser_innen, also ab in die Küche! 🙂

Einfachster Mohnkuchen weiterlesen

Rhabarber-Streusel-Kuchen

Ich habe in diesem Frühjahr schonmal versucht, Rhabarberkuchen zu backen. Das endete mangels Rhabarber schließlich mit Nektarinen auf dem Polenta-Kastenkuchen.

Rhabarber-Streusel-Kuchen

Doch diesesmal ist alles anders! Ich habe Rhabarber gefunden und dann sogar noch welchen, der biologisch und lokal angebaut wurde (ganz im Gegensatz zu den Nektarinen von letztem Mal). Mein Lieblings-Streusel-Kuchen-Rezept, das ich schon für Mispel-Streusel-Kuchen  verbloggt und gefühlte 100 Mal unabhängig davon gebacken habe, kam jetzt also für diesen einfachen Rhabarber-Streusel-Kuchen zum Einsatz.

Rhabarber-Streusel-Kuchen

Und wenn ich schon von Rhabarber anfange… Kennt ihr die Rhabarberbarbara?

Wenn ihr, meine liebsten Leser_innen, jetzt noch immer nicht genug von Rhabarber habt – hier gibts eine Sammlung aller Rhabarber-Rezepte.

Rhabarber-Streusel-Kuchen weiterlesen

Obstkuchen mit Polenta

Ich bin sehr leicht zu beeinflussen. Zumindest was Essen angeht. Sehe ich irgendwo – sei es jetzt im Fernsehen, in einem Buch, einer Zeitschrift oder auf einem Plakat – Etwas, das mir schmecken könnte, plane ich schnellstens, wie ich es selbst zubereiten könnte. Genauso ging es mir mit Rhabarber, der in den letzten paar Tagen scheinbar überall auftauchte, wo ich mich herumtrieb.

Obstkuchen mit Polenta

Ich wollte also unbedingt Rhabarberkuchen haben und erinnerte mich an dieses Rezept von In A Jelly Jar, über das ich erst kürzlich gestolpert war. Alle Zutaten waren im Haus, außer eben der Star des Kuchens, der Rhabarber. In Omas Garten radeln und einfach welchen abschneiden (wie für diesen Kuchen und diese Scones und diese Galettes) würde nicht auf die Schnelle funktionieren, deshalb kamen nur alle umliegenden (Super-)Märkte in Frage. Und die hatten, genau an diesem Samstag, keinen Rhabarber!

Obstkuchen mit Polenta

Meine Träume waren zerplatzt. Aber aufgeben, so nah am Kuchen dran? Niemals. Meine zweite Wahl zum Rezept: Steinobst leider noch weit außer der Saison. Nektarinen aus Spanien tatens dann aber doch – der Kuchen ist gar nicht schlecht geworden! Vor allem die Kombination von Polenta und gemahlenen Mandeln im Teig und der komplette Verzicht auf Butter machen die simplen Kastenküchlein zu etwas Besonderem.

Das nächste Mal mache ich ihn aber wirklich mit Rhabarber!

Obstkuchen mit Polenta weiterlesen

Vanillekastenkuchen mit karamellisierten Lorbeerbirnen

Birnen in der Obstschale und ein neues Rezept von Frau Zii im Reader – DIE Gelegenheit, sofort etwas zu Backen! Mir war allerdings nicht so sehr nach Dutch Babe, sondern eher nach Kastenkuchen. Birnen und Kastenkuchen, das erinnerte mich sofort an einen der wenigen Ausflüge von HighFoodality zum Backen.

Frau Ziiis Karamellisierte Lorbeerbirnen und Highfoodalitys Kardamom-Birnen-Kuchen taten sich also zusammen zu diesem wunderschönen Vanillekastenkuchen mit karamellisierten Lorbeerbirnen.

Birnen baden in Saft, Vanille und Lorbeerblättern

Zuerst baden die Birnen in Karamell, das mit Saft aufgegossen, sowie mit Vanille und Lorbeerblättern aromatisiert wird.

Birnen wie ein Gemälde

Fertig pochierte Birnen – wie ein Gemälde, oder?

Karamellisierte Birnen in Teig

Noch schöner: Die Birnen werden im Teig in der Kastenform versenkt.

Vanillekastenkuchen mit karamellisierten Lorbeerbirnen

Wenn man nicht aufpasst, kippen die Birnen beim Backen. Deshalb ist mein Kuchen zwar jetzt nicht mehr so adrett wie vorher, dafür mit dem übrigen Sirup getränkt und großzügig mit Puderzucker bestäubt.

Vanillekastenkuchen mit karamellisierten Lorbeerbirnen weiterlesen

Matcha-Blondies

Eine Bekannte erklärte mir kürzlich, dass Greenies ihr absoluter Kuchenfavorit wäre. Von diesem Trend (ist es überhaupt einer?) hatte ich bis zu dem Zeitpunkt noch nichts mitbekommen, es war mir überhaupt kein Begriff. Doch eigentlich ist der Name ganz einleuchtend, wenn man die Greenies neben Brownies und Blondies einreiht. Der Einfachheit halber nenne ich sie jetzt einfach  Matcha-Blondies.

Matchablondies

Im supersüßen Blog Moment In a Jelly Jar, wo ich dieses Rezept gefunden habe, wird auch noch Ninja Turtle Brownies und Hulkies zur Benennung vorgeschlagen. So viel Popkulturanspielung in einem Rezeptnamen, das kann nur gut schmecken!

Matchablondies

Doch ganz egal, unter welchem Namen – wenn ihr auf Matchageschmack steht, backt dieses Rezept, es ist wirklich lecker. Mit einer Kugel Vanilleeis wird es ein super Dessert!

Matchablondies

Matcha-Blondies weiterlesen