Archiv der Kategorie: Cupcakes und Muffins

Schoko-Tahini-Cupcakes

Diese Cupcakes sehen super unscheinbar aus, sind aber super toll: Fluffig, feinporig und durch das Tahini geschmacklich komplex.

Schoko-Tahini-Cupcakes
Nochmal mein Vorhang als Fotountergrund!

Für eine Verzierung war ich am Fototag zu faul, allerdings könnte ich mir vorstellen, dass Frischkäsefrosting oder Schokofrosting gut passen würde. Ein paar Tage später habe ich die Cupcakes gleich nochmal gebacken und mit sehr leckerem Schoko-Karamell-Guss übergossen, das Rezept dazu folgt bald!

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Apfel-Rosmarin-Muffins

Meine WG hat vergangene Woche einen ganzen Kübel (also wohl so 5 Kilo) Äpfel gekauft – mit dem Plan, sie zum Brunch zu entsaften. Doch daraus ist bis jetzt noch nix geworden, weshalb ich mir jetzt einfach eine Reihe Apfel-Gebäck vorgenommen habe.

Dieses Rezept habe ich aus einem meiner ersten Backbücker (ich habe es diesem Blogpost zufolge mindestens seit August 2010): „Anniks göttliche Kuchen“ hat zwar eindeutig gestresste „quirky“ Mütter mit sehr klassischem Rollenverständnis zur Zielgruppe, aber die Rezepte darin sind trotzdem gut. Also oft recht einfach, aber mit vielen tollen Ideen.

Im Laufe der lezten 10 (?!?!) Jahre habe ich schon ein paar Sachen nachgebacken, z.B. diese großartige Rüblitarte (für die wär ja jetzt auch wieder Saison!), den Mohnkuchen oder die Apfeltarte. Außerdem ist Annik Weckers Grundrezept nach wie vor meine go-to-Orientierung für Biskuit.

Dieser gewöhnliche Rührteig wird durch gedünstete Äpfel und großzügig Rosmarin wirklich spannend. Weil ich nicht genug Zeit für 60 Backminuten hatte und außerdem keine Lust, mit dem anschneiden bis nach dem Foto zu warten, habe ich statt einer 24cm-Springform einfach Muffinförmchen genommen. Deshalb ist die Menge auch nicht an das klassische 12er-Blech angepasst; es kommen 16 bis 18 Stück heraus.

apfel-rosmarin-muffins
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Mohnmuffins mit Kandierter Zitrone

Nach gefühlt monatelanger Abwesenheit kann ich jetzt endlich mal wieder ins Blog schreiben (oder eher: erlaube mir das zu tun, weil *wichtiges* anderes Geschreibsel vom Tisch ist). Von der ganzen Reihe an Rezepten, die ich in dieser tatsächlich nur 16-tägigen Blogpause angesammelt habe (vom Backen hält mich nicht die allerlängste To-Do-Liste der Welt ab), kommt hier eines, das mir inmitten der Textwüsten ein Lächeln auf die Lippen zaubern konnte.

Das liegt einerseits an den bunten, aufmunternd schönen (und spülmaschinenfesten!) Silikonmuffinförmchen, die ich von meiner Tante geschenkt bekommen habe. Andererseits sind auch die Zitronen dafür verantwortlich: Ich habe sie als Mitbringsel aus Süditalien bekommen und genau wie vorletztes Jahr ersteinmal kandiert.

Durch diesen Schritt sind diese Muffins nicht unbedingt schnell gemacht – wobei sich die selbstkandierten Zitronenschalen vielleicht auch durch Zitronat und ein bisschen Zitronenschale ersetzen ließen. Überhaupt, Zitrone-Mohn ist eine bewährte, ziemlich tolle Kombi: ein ähnliches Muffinrezept habe ich schon im Blog veröffentlicht.

Weil nur die kandierten Schalen, aber überhaupt kein Saft im Teig ist, entsteht ein superzitroniges Aroma ohne den leisesten Hauch von Säure. Durch Frischkäse im Teig sind die Muffins auch noch ziemlich saftig. Guss oder Frosting habe ich mir gespart, sodass sie sich – wenig süß, wie sie sind – super als Frühstück oder Nachmittagssnack machen.

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Ufo-Muffins

An Halloween war ich auf einer Verschwörungstheorie-Party eingeladen. Obwohl es wirklich genug abstruse Verschwörungstheorien gibt (Echsenmenschen? Chemtrails? Weltuntergang?), konnte ich mich bis zum Nachmittag des 31. Oktobers selbst für kein Kostüm entscheiden.

Sehr kurzfristig wurde es dann „Außerirdische vom Mond“. Ich baute mir deshalb einen Halbmond-Hut aus Karton, der fast Ascot-würdig war, meine Begleitung ging als wunderschöner von oben bis unten silbrig-schimmernder (gut, dass ich Glitzriges so gerne mag, dass ich spontan Kleid, Cardigan, Strümpfe und Accessoires aus dem Schrank zaubern kann) Alien.

Mein Mitbringsel sollte auch noch dazupassen und schnell gehen (es waren ja nur noch ein paar Stunden bis zur Party), weshalb ich mich für die Schoko-Bananen-Muffins mit Kakaonibs und weißer Schokolade als Basis entschied. Nur, dass ich diesmal dunkle Schokolade (Nachthimmel!) verwendete und ein paar Zuckerstreusel-Sternchen (ferne Sonnensysteme!) draufstreute.

Und für noch mehr Verschwörungstheoriebezug bastelte ich noch Marzipan-Ufos, die ich mit Goldglitzer-Staub und Metallic-Zuckerguss verzierte. Mit diesem Ufo-Muffins fühlte mich fast an die goldenen Cupcake-Zeiten (2011: Peanut Butter Chocolate Chip Cupcakes mit Schokofrosting, Mandelcupcakes mit Schokofrosting, 2012: Christbaumcupcakes, Süßes Fastfood, Erdbeer-Kokos-Cupcakes usw.) dieses Blogs erinnert!

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Hafermuffins mit Birne

Unaufgegregt, einfach, schnell gemacht. Diese drei Schlagwörter beschreiben diese Muffins hier ziemlich gut. Sie sind ein gutes Frühstück (nicht allzu süß) oder ein toller Nachmittagssnack (viel anhaltender als irgendein Schokoriegel).

drei hafermuffins
Teller und Gabeln braucht es bei diesen Muffins eigentlich gar nicht

Ich fand die Muffins so super, dass ich sie innerhalb von zwei Wochen zweimal gemacht habe – einmal auch ohne Birnen im Teig, was geschmacklich ebenfalls super funktioniert hat. Das Rezept stammt übrigens von Fork in the Kitchen, ein Blog, das ich vor der Suche, die mich dorthin führte, nicht kannte. Die unsäglichen Cup-Angaben (1/2 cup = 118ml geschmolzene Butter…) habe ich für euch in Gramm übersetzt.

aufgebrochener hafermuffin
Superfluffig, trotz Obst und Hafer im Teig!
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Schoko-Bananen-Muffins mit Kakaonibs und Weißer Schokolade

Als ich kürzlich in meinen Feedreader schaute, war ich schockiert: Nur etwas mehr als 400 unglesene Artikel! Das konnte nicht damit zu tun haben, dass ich schon alles weggelesen hatte, denn das hatte ich schon zu lange nicht mehr getan.

Ich befürchte fast, dass RSS-Feeds langsam uncool werden und beim Relaunch einfach übergangen werden, vor allem im Food-/Lifestyle-Bereich. Ich habe zwar auch unzählige „Feed-Leichen“ in meinem Reader, d.h. Blogs, deren letzter Post vor teilweise fünf Jahren erschienen ist (abonniert hatte ich sie vermutlich schon fünf Jahre länger), doch es scheint mir einen klaren Pivot zu Newslettern, oder hipper formuliert, Mailing Lists zu geben.

Muffins von der Seite
Weiße Schokolade und Kakaonibs

Ich weigerte mich lange Newsletter zu abonnieren, denn wofür gab es denn RSS-Feeds? Mittlerweile habe ich kapituliert und eine extra E-Mail-Adresse nur für diesen Zweck eingerichtet. Und dort trudeln tatsächlich täglich interessante Mails mit vielen Links ein – leider allesamt mit blödem Trackingzeug und verschleierter URL, ein klarer Nachteil gegenüber Blogs. Und Rezept-Newsletter sind sehr viel depperter als Rezept-Blogs – irgendetwas wiederzufinden ist nämlich ziemlich schwierig…

Vielleicht schreibe ich ja mal eine Über den Tellerrand-Newsletter-Liste, hier wollte ich ja eigentlich von diesen Muffins erzählen. Die entdeckte ich nämlich tatsächlich in meinem Feedreader. Und ich war motiviert genug, dass ich sie nur zwei Stunden aus dem WG-Ofen zog.

Aufgebrochener Muffin
Frisch aus dem Ofen ist die weiße Schokolade im Teig noch flüssig!

Dank weniger Zucker als im amerikanischen Originalrezept, einem Teil Vollkornmehl und leicht bitteren Kakaonibs sind sie gar nicht so süß. Ich fand sie als zweites Frühstück in der Arbeit super!

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Marillenmuffins

In diesen Muffins sind Marillen gleich zweifach verwertet: Einerseits die Frucht selbst – eh klar. Aber auch die Kerne! Eine Freundin hat mir nämlich ein kleines Glas mit gemahlenen Marillenkernen geschenkt. Bevor ich mich getraut habe, diese zu verarbeiten, habe ich ein bisschen herumgegoogelt – denn roh sind sie HOCHGIFTIG.

Die Großbuchstaben hier sind wirklich angebracht, denn schon 25 g rohe Kerne können für einen Erwachsenen lebensbedrohlich werden, da das enthaltene Amygdalin zu Blausäure (Cyanid) verstoffwechselt wird. Durch die Hitze im Ofen verflüchtigt sich der gefährliche Stoff laut niedersächsischem Verbraucherschutzamt allerdings. Übrig bleibt ein angenehm bitterer Geschmack – den man einfacher auch mit ungefährlichem Bittermandelaroma aus dem Supermarkt haben könnte.

drei muffins, dazwischen marillen und mandelsplitter
Die einzigen Muffinförmchen im Haus bieten einen schönen Kontrast zu den Marillen

Den Teig mit gemahlenen Marillenkernen sollte man deshalb nicht probieren und erst recht vor Kindern fernhalten. Wer die Gefahr vermeiden will, kann auch einfach gemahlene Mandeln verwenden.

drei muffins, dazwischen marillen und mandelsplitter, von schräg oben fotografiert

Genug Warnhinweise, hier folgt das Rezept für sommerliche Muffins:

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Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell

Für Halloween hatte ich mir etwas supercooles überlegt: Walnussmuffins mit einem Apfelkaramell-Kern und einer Walnuss-Baiserhaube. Leider hat das dann nicht so funktioniert wie ich wollte, denn das Karamell in der Mitte schmolz beim Backen und floss an den Boden der Muffinförmchen.

1. Versuch Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell
Karamell-Mitbacken hat leider nicht funktioniert

Ich wollte die Idee jedoch nicht aufgeben und startete einen weiteren Versuch für „100 Jahre Flip the Truck“, die erste Live-Podcastaufnahme meines liebsten Filmpodcasts.

Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell

Diesmal schüttete ich das Apfelkaramell nach dem Backen auf die Muffins und verzichtete auf die Baiserhaube. Das übrige Apfelkaramell goss ich in eine Backform und ließ es darin fest werden, wie im Originalrezept von 2013 beschrieben.

Walnuss-Muffins mit Apfelkaramell

Statt der Baiserhaube gab es für diese Version, thematisch passend, die Avatare der vier Podcaster_innen auf Holzstäbchen und Banderolen um die Snoopy-Muffinsförmchen.

Die Muffins am Ort des Geschehens: Aufnahme im Café Sperlhof (Foto von Florian Simon)

https://twitter.com/jasowies_o/status/926483556834119680

Bei der Aufnahme selbst habe ich zwar nicht mitgeredet, denn Filme gehören nicht unbedingt zu meiner Expertise (ich glaube, ich höre mehr Filmpodcasts, als ich tatsächlich Filme schaue – super meta!). Dafür habe ich aber gesketchnotet, sodass eineinhalb Stunden auf ein bisschen mehr als A6 Platz fanden:

Jetzt aber genug Podcast-Content (dafür gibts ja eigentlich mein Lieblings-Plätzchen), auf zum Rezept!

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Kokos-Cupcakes mit Thai-Basilikum

Kürzlich war ich auf einer Geburtstagsparty eingeladen und zu Geburtstagen bringt man als Foodblogger-Gästin natürlich Kuchen mit. Ich wollte allerdings etwas, das so richtig was hermacht und setzte deshalb auf Cupcakes.

Kokos-Cupcakes mit Thai-Basilikum

Das Rezept für den Teig habe ich schon einmal hier in der Zuckerbäckerei veröffentlicht, nämlich Coconut Cupcakes von 2011. Die Deko hier ist aber etwas besonderes, denn das Frosting ist mit Thai-Basilikum aromatisiert.

Kokos-Cupcakes mit Thai-Basilikum

Ein bisschen fruchtiger Geschmack schadet auch nicht, deshalb gibts obenauf neben den Thai-Basilikum-Blättchen auch noch riesige Himbeeren.

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