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Eine Reise nach Brüssel, Namur und Nancy

Meine allerersten Semesterferien, also offiziell „vorlesungsfreie Zeit“, nutzte ich für eine kleine Reise zu Freund_innen, die sich über ganz Europa verteilt hatten. Nach einer gefühlt ewigen Zugfahrt kam ich am späten Nachmittag in Brüssel an. Kaum stieg ich aus dem Zug, lief ich schon schwerbewaffneten Soldaten entgegen – der Terroralarm ist offensichtlich noch nicht vorbei. Aber gleich darauf holte mich eine Freundin ab, was den ersten Eindruck wieder rettete. 😉

Ein ausgedehnter Stadtspaziergang sollte mich am nächsten Tag an Brüssels Wahrzeichen vorbeiführen. Meine ehemalige Mitbewohnerin in Marokko hatte zwar in der Stadt gewohnt, sie allerdings noch nie touristisch erkundet – die klassischen Sehenswürdigkeiten konnten wir dank kamerazückender Menschen trotzdem entdecken. Später hatte ich auf Wikipedia nachgelesen, was es mit diesen architektonischen Attraktionen eigentlich auf sich hatte.

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Marokko-Lieblinge: Orte

Meine Reise-Rubrik habe ich in letzter Zeit so vernachlässigt, obwohl ich so oft wie nie vorher unterwegs bin. Schon jetzt fange ich an, zu vergessen, was ich wo gut fand. Deshalb hier eine Zusammenfassung meiner Lieblinge an verschiedenen Orten Marokkos, die ich im Laufe dieses Jahres größtenteils mehrmals besucht habe.

rabatRabat, meine Stadt. Ich kenne keine besser in diesem Land und habe sie recht liebgewonnen. Ihr solltet wenn ihr vorbeikommt, unbedingt zum Hassan-Turm gehen und einen Blick ins Mausoleum des ehemaligen Königs (Foto) werfen, das ist nämlich kostenlos und wunderschön. Darüberhinaus ist die Chellah für wenig Eintritt einen Besuch wert, genauso wie das Musée Mohammed VI für moderne Kunst und die Villa des Arts mit ihrem wunderschönen Garten. In der blau-weißen Oudaya gibt es zwar nur fürchterlich schlechten Kaffee, der Ausblick über Salé und das Meer ist aber wunderschön. Solltet ihr aus irgendwelchen Gründen am südlichen Stadtrand sein, könntet ihr dem Zoo einen Besuch abstatten. Der ist recht neu und ziemlich schön angelegt. Ansonsten noch meine liebsten Cafés/Bars/Restaurants/Straßenküchen:

Café Renaissance
Avenue Mohammed V
Jeden Montagabend gibt es hier eine Jam-Session auf offener Bühne, ansonsten auch recht häufig Konzerte, Poetry-Slams und Theater ohne bestimmtes Terminschema.

Elyzy
am Marché Central, Kreuzung Avenue Mohammed V und Hassan II
Die beste Eisdiele in Rabat! Lasst euch nicht vom Fischmarkt gleich nebenan abschrecken, schnappt euch einfach ein, zwei Kugeln Eis (zum Beispiel Dattel und Mandel) und spaziert ein bisschen durch die Stadt.

Dar Naji
gegenüber Bab lHad
Marokkanische Hausmannskost in ziemlich touristischer, aber trotzdem angenehmer Atmosphäre.

SottoSopra
10, Rue Al Marj – zwischen Nationaltheater und Hotel Le Tour Hassan
Eher mittelmäßiges italienisches Restaurant, aber ganz gute Drinks zu sehr vertretbaren Preisen. Meine Empfehlung, wenn ihr eine angenehme Bar sucht.

Le Dhow
Avenue al Marsa, an der Marina Bouregreg
Das Restaurant-Bar-Lounge-Schiff an der Marina kommt irgendwie (auch preislich) ziemlich elitär daher, aber es ist ganz entspannt, im Sommer abends auf dem Deck zu sitzen.

Riad Senso
Rue Jamaa Tillo
Hier bin ich voreingenommen, denn das Riad Senso ist eine Verkaufsstelle von Migrants du Monde, für die ich arbeite. Die Zimmer sind aber sehr schön eingerichtet und das Essen ebenfalls lecker. Sehr gut gelegen ist es noch dazu!

Sfinch und Fettgebackenes
Rue de Konsul, vom Bab Mellah kommend auf der linken Seite
Zwei kleine, namenlose Läden, die die besten Sfinch und anderes Fettgebackenes verkaufen, finden sich hier gleich nebeneinander.

casa

Casa aka Dar lBaida mag ich als Rabatia traditionsgemäß nicht besonders gern. Zu groß, zu laut, zu dreckig. Wenn ihr dort seit, solltet ihr aber, am besten kurz vor Sonnenuntergang an der großen Moschee Hassan II (Foto) vorbeischauen. Ein Besuch im Quartier Habous ist auch ganz nett. Wenn die entweihte Kathedrale Sacre-Coeur offen ist – z.B. wenn gerade eine Kunstausstellung stattfindet – könnt ihr auf deren Dach klettern und einen tollen Blick über die Stadt werfen. In der Gastro-Szene kenne ich mich leider nicht aus, einen netten Laden kann ich euch trotzdem ans Herz legen:

Bao Club
Boulevard de la Corniche, Ain Diab
„Afrikanischer“ Club, in dem hauptsächlich afrikanische Tanzmusik, Dancehall und HipHop läuft. Anteil der gaffenden Typen am Rande der Tanzfläche (wie in den meisten marokkanischen Clubs) gering, man kann sich auch als Mädchen entspannt amüsieren.

marrakech

Marrakech mag ich noch weniger als Casa, jetzt am Ende habe ich wirklich keine Lust mehr in diese Stadt zu fahren. Hauptsächlich liegt das an den astronomischen Preisen, die wohl den vielen Touristen zu verdanken sind. Es ist grundsätzlich davon auszugehen, dass ihr von jedem Taxifahrer über den Tisch gezogen werdet und Preise für ganz gewöhnliches Essen und Trinken sind in der Medina schnell doppelt so hoch als vertretbar. Es gibt dennoch ein paar schöne Orte, z. B. die Medrsa ben Youssef, eine ehemalige Koranschule, oder den Jardin Majorelle im Gueliz-Viertel. Auch der Jmaa lFna (Foto) hat abends ein ganz besonderes Flair, selbst wenn auch das schnell in anstrengend umschlagen kann. Gastronomisch ist die Stadt aber sehr gut aufgestellt:

Café 16
Place du 16 Novembre, Gueliz
Richtig leckeres Brot, echte heiße Schokolade, super Salate, entspannte Atmosphäre. Super Laden und nicht weit weg vom Bahnhof, guter erster Stopp nach der Reise!

SoftySweet
Rue Ibn Toumerte, nahe dem Marché Central von Gueliz
Sehr süßer kleiner Laden mit superleckerem Ziegenmilch-Eis, ums Eck vom Café 16.

DjellaBar
2 rue Abou Hanifa, Hivernage
Superkitschig eingerichtete Bar mit chilligem Vorgarten, guten Drinks und leckeren Snacks.

Café Clock Marrakech
Derb Chtouka, Kasbah
Sehr weit ab vom Schuss und nicht so gut wie das in Fès, aber dennoch empfehlenswert. Entspannte Atmosphäre und gutes Preis-Leistungsverhältnis für Leckereien wie Milkshake mit hausgemachtem Datteleis.

Riad KifKif
Derb El Kadous, 9, Rue el Ksour, Medina
Hostel in unterster Preisklasse, aber richtig toll. Guter Service, saubere Zimmer und vor allem viele nette Gäste aus aller Welt, die sich abends auf der Dachterasse treffen.

essaouira

Essaouira, die Windige. Lasst euch nicht täuschen, auch im Hochsommer kann es hier recht frisch werden. Gechillt am Strand liegen ist wegen sehr viel Sand in der Luft ohnehin schwer möglich, deshalb spaziert lieber durch die Medina und zur portugiesischen Festung Sqala. Besonders viel zu sehen gibt es darüberhinaus nicht, aber viel zu tun: Wellenreiten, Windsurfen, Kiten… Oder Essen:

Ocean Vagabond
Strandpromenade, letztes Restaurant vor Ortsausgang
Hier verbrachte ich schon viele Stunden, windgeschützt auf einem der Liegestühle, Strandkörbe oder Sitzecken. Es gibt leckere Salate und Säfte.
Loft
direkt am Bab Squala
Recht neues Café mit integriertem Kunsthandwerksladen. Täglich abends Livemusik, dazu frische Säfte oder Kaffee.

Sfinch und Fettgebackenes
Avenue Mohamed Zerktouni, nahe Bab Doukkala
Während meines einmonatigen Essaouira-Aufenthalts kaufte ich mir beinahe täglich etwas bei diesem Laden.

bin el ouidane

In Bin el Ouidane gibt es außer dem Stausee, Natur und zwei, drei Luxushotels: Nichts. Aber das ist auch gut so, man kann einen wirklich entspannten Nachmittag am Ufer verbringen, oder mit Zelt auch ein paar Nächte. Solltet ihr in der Gegend sein, schaut dort vorbei, vor allem wenn ihr in Besitz eines Autos seit. Mit (semi-)öffentlichen Transportmitteln ist es doch recht mühsam, dort anzukommen.

ouzoud

Die Wasserfälle von Ouzoud sind wohl eines der beliebtesten Ausflugsziele im Land. Deshalb ist es dort an Wochenenden/Feiertagen/usw. auch ziemlich überfüllt. Das Naturschauspiel ist trotzdem toll und etwas abgelegen kann man auch vortrefflich, wenn auch sehr kalt, baden.

fes

Fes beeindruckt mich als Stadt nach wie vor sehr. Das Gassengewirr der Medina verbirgt einfach so viele Schätze! Da wäre zum Beispiel das Bab Boujloud, die Mdrasa Bou Inania und der große Platz Rcif. Der Jardin Jnan Sbil ist eine Oase ohnegleichen, ganz im Gegensatz zu den stinkenden Gerbereien, die trotzdem einen Besuch wert sind. Sollte man die Hügel bis außerhalb der Stadtmauern erklimmen, hat man außerdem einen Wahnsinnsausblick über die Altstadt und die Umgebung. Auf keinen Fall verpassen dürft ihr aber mein allerliebstes Lieblingscafé in ganz Marokko:

Café Clock
Derb Chtouka, an der Talaa Kbira
Neuinterpretationen von marokkanischen Klassikern, spannende Burger (Kamel, Lamm!), Frühstück bis spätnachmittags und der beste Schokokäsekuchen der Gegend. Dazu chillige Atmosphäre auf vielen Etagen, viele Bücher, kulturelle Veranstaltungen und freundlicher dreisprachiger Service.Wäre ich statt Rbatia Fassia geworden, müsste ich bestimmt einmal wöchentlich hingehen.

Restaurant No. 7
Zkak Rouah, an der Talaa Sghira
Ein wunderschön renoviertes Riad, das einem zweimonatlich wechselnden Küchenchef die Bühne für ein marokkanisch-inspieriertes Menü überlasst. Überragendes Ambiente und echter Service, der in Marokko so oft fehlt.

chefchaouen(Chef)Chaouen, die blaue Stadt im Rif, ist gar nicht mal so groß und hat neben der Quelle Ras lMa eigentlich auch nur die Medina als Sehenswürdigkeit zu bieten. Die ist dank der Höhenunterschiede ziemlich anstrengend, aber wunderschön. Außerdem ist sie, wie das gesamte Gebirge, bekannt für den Anbau und Handel mit Marihuana und Haschisch.

akchor

Fast ums Eck von Chefchaouen liegen die Wasserfälle von Akchor, die im Gegensatz zu denen von Ouzoud tatsächlich nur nach mehrstündiger Wanderung zu erreichen sind. Wenn man nicht vom Pfad abkommt (was ich mit meinen Freunden geschafft habe), ist der Weg aber gar nicht so schwierig. Außerdem wartet am Ende dieser tolle Ausblick und leckere Gemüsetajine.

tetouanTetouan ist architektonisch eine meiner Lieblingsstädte in Marokko. Den spanischen Kolonialeinfluss sieht man der Neustadt sehr an, doch auch die alte Medina hat ihren Reiz. Eine Wohltat sind die vielen gepflegten Grünflächen, die zum Verweilen einladen.

Café Manhattan
Avenue Hassan II
Das Café ist sehr bemüht „modern“, hat aber eine zumindest teilweise originelle Karte. Außerdem wahnsinnig leckeres Nicht-Weißbrot und eine gute Konditorei.

tangerTanger ist ebenfalls von spanischer Kolonialarchitektur geprägt, allerdings ist auch englischer Einfluss bemerkbar. Beispielsweise an der anglikanischen Kirche (auf dem Foto der weiße Turm links), die christliche Gebete in arabischer Schrift an den Wänden trägt und von einem verwunschenem Friedhof umgeben ist. Den Wahnsinnsausblick vom Foto gibts von der Terasse des Grand Hotels direkt daneben. Von der Kasbah kann man über das Meer nach Europa sehen und an der Promenade den modrigen Charme der Stadt genießen. Die doch unerreichbare Nähe zu Europa zieht sehr viele Menschen an, die leider oft ins Elend stürzen, wodurch man überdurchschnittlich viele Obdachlose, Betrunkene und Straßenkinder kreuzt.

Le Salon Bleu
Kasbah
Das nette Restaurant-Café ist komplett in blau eingerichtet und von der Terasse kann man ebenfalls nach Europa schauen.

Dar Jmeel
Rue Mohamed Bergach
Eines der sympathischten Hostels in dem ich im Laufe des Jahres übernachtet habe. Trotz günstiger Preisklasse hat jedes Doppelzimmer ein eigenes Bad mit Handtüchern, Bademantel und Teeecke.assilahAssilah ist winzig klein, aber total quirlig. Praktisch alle Wände in der Medina sind mit Streetart bemalt und viele Künstler haben ihre Türen in den Gassen geöffnet. Außerdem ist der Strand der Stadt richtig schön.

Ich hoffe meine winzige Tour von meiner (noch) aktuellen Heimatstadt Richtung Süden und vom Inland weiter an die nördliche Küste hat euch gefallen, meine liebsten Leser_innen. Habt ihr noch mehr Städtetipps? Dann gerne in die Kommentare damit!

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Letzte Woche war ich gemeinsam mit meinen Mitfreiwilligen auf Reisen durch Marokko. Von Essaouira aus gings zu erst in ein kleines Dorf in der Voratlasebene. Die karge Landschaft und die Ruhe dort war sehr eindrucksvoll(s. Titelbild).

Die Anreise dorthin gestaltete sich für uns problemlos, obwohl die Nord-Süd-Autobahn für mehrere Tage voll gesperrt war. Das wäre ja an sich nicht so außergewöhlich, doch der Grund dafür waren nicht tatsächlich Dreharbeiten für Mission Impossible 5!

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Weiter gings nach Marrakech, das quirlig und voll und stickig wie es im Sommer ist, ein krasses Gegenteil zu den vorherigen Tagen darstellte. Die unzähligen Garküchen, die abends am Jmaa l’Fna aufgebaut werden, sind eine der touristischen Hauptattraktionen, weshalb man dort ziemlich aggressiv umworben wird, sich doch bei diesem oder jenem Stand niederzulassen. Man kann dort lecker essen, verglichen mit den Preisen in den Seitenstraßen ist es aber ziemlich teuer dort und man bekommt gelegentlich etwas, dass man zwar nicht bestellt hat, aber trotzdem bezahlen muss. Nichtsdestotrotz darf ein Besuch dort keinesfalls fehlen, um Marrakech kennenzulernen.

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Eine marokkanische „Eigenart“, die ich in Marrakech kennengelernt habe, sind sogenannte Laiterien. Sie sind weder Café noch Restaurant und auch viel mehr als ein Hanut (ein kleiner Kiosk mit Waren für den täglichen Gebrauch, der sich quasi an jeder Straßenecke findet). Im Sortiment haben Laiterien meistens Sandwiches auf die Hand, manchmal zusätzlich Gebäck, aber wie der Name schon sagt, Milchprodukte in allen Variationen und, was ich dort am häufigsten kaufe: frische Smoothies wahlweise auf Orangensaft- oder Milchbasis – sooo lecker! Auf dem Foto seht ihr Avocado-Milch und Pfirsich-Orangensaft.

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Nach einer fast 9-stündigen Busfahrt landeten wir dann in Fès, das eindeutig meine liebste Stadt der Reise wurde. Die Medina stammt teilweise aus dem 9. Jahrhundert und ist dementsprechend eng und verwinkelt gebaut, was ihr gemeinsam mit der Lage mitten im Hang ein besonderes Flair verleiht. Zudem ist die Stadt für ihre herausragenden Handwerker bekannt, egal ob Leder- ,Textil- oder Töpferwaren, es ist das reinste „Shoppingparadies“ und im Gegensatz zu Marrakech werben die Verkäufer viel gemäßigter, sodass man in Ruhe herumspazieren kann.

Das Café Clock ist auch unbedingt einen Besuch wert. Es nennt sich selbst „cross-cultural“ und ist wirklich einzigartig in seinem Konzept (zumindest in dem Rahmen, den ich bis jetzt kenne). Neben den tollen Räumlichkeiten mit Terasse hat das Café auch Konzerte, Lesungen und andere Projekte zu bieten. Es gibt zudem ein Kochbuch mit einem Großteil der Rezepte, die auf der umwerfenden Speisekarte stehen. Ich konnte mich wirklich nur schwer für ein Gericht entscheiden, denn von marokkanischen Klassikern wie Harira (eine Suppe mit Hülsenfrüchten) bis zu veganen Spezialitäten war vieles Tolles dabei. Der Exotik halber probierte ich schließlich den Kamelfleischburger, dessen hausgemachte Pflaumen(?)-Soße mich sehr begeisterte. Die darauffolgende Nachspeise – ein für Marokko völlig untypischer Double Chocolate Cheesecake – verdient mehr als nur ein paar lobende Worte. Ich kann mich nicht erinnern, in letzter Zeit einen so leckeren Käsekuchen gegessen zu haben! Den für marokkanische Verhältnisse happigen Preis (40 DH ~ 3,50 €) ist dieser Kuchen auf jeden Fall wert. Leider hatte ich meine Kamera nicht dabei, um das Café oder den tollen Kuchen zu fotografieren, doch solltet ihr, meine liebsten Leser, jemals nach Fès kommen, schaut unbedingt im Café Clock vorbei!

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Einen gut 20-minütigen Fußmarsch von der Stadtmauer von Fès entfernt gibt es ein paar Ruinen (auf dem vorherigen Foto im Hintergrund zu sehen) auf einem Hügel, von dem aus man einen atemberaubenden Blick über die Stadt und – in die andere Richtung – die Berge rundherum hat. Der Aufstieg in der Sommerhitze hat sich für diese Aussicht gelohnt!

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Von Fès aus gings für mich dann auf nach Rabat, meine zukünftige Heimatstadt. Hier habe ich eine (anfangs völlig leere) Wohnung bezogen und auch schon die ersten paar Tage in meiner neuen Arbeitsstelle, der FOO, verbracht. Leider bleibt mir momentan kaum Zeit für die Zuckerbäckerei, weil ich meine ganze Freizeit mit Erledigungen und Besorgungen für meine neue Umgebung verbringe. Unsere Küche ist mittlerweile aber einigermaßen brauchbar ausgestattet (abgesehen von einem nicht vorhandenen Kühlschrank) und vielleicht schaffe ich es, euch schon in der nächsten Woche wieder ein Rezept zeigen zu können. Zum Abschluss seht ihr den Sonnenuntergang mit dem Atlasgebirge am Horizont, bis bald!

Eine zweite Reise nach Barcelona

Letztes Jahr war ich auf Klassenfahrt in Barcelona, dieses Jahr auf Abifahrt mit vier Freundinnen. Und natürlich war die Stadt auch diesmal wieder eine hervorragende Wahl. Und weil ich die Sachen, die ich gerne mag, besonders gerne mit anderen teile, will ich euch heute meine persönlichen Barcelonafavoriten zeigen.

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Die einzige „Sehenswürdigkeit“, die wir uns diesmal angeschaut haben, war der Parc Güell (das obige Foto entstand dort). Von dort aus hat man eine wirklich tolle Aussicht auf ganz Barcelona und kann in den vielen Höhlen und Pavillions Gaudís der Hitze entfliehen. Leider muss man seit diesem Jahr Eintritt für einige Teile des Parks bezahlen, was ich ziemlich schlecht finde, da jetzt, zumindest soweit ich weiß, kein einziges Werk Gaudís mehr kostenlos zu besichtigen ist. Wer sich nicht am Eintrittspreis schreckt, dem empfehle ich, die Sagrada Família zu besuchen. Ich war letztes Jahr darin und es war wirklich die beeindruckendste Kirche, die ich jemals gesehen habe.

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Für mich als Foodbloggerin ist gutes Essen natürlich besonders wichtig. Denn zwischen den unzähligen, völlig überteuerten Touristenbistros kann man selbst in der Innenstadt richtige Perlen auftun:

gelaaati! (Calle Llibreteria 7, Barri Gòtic) habe ich euch schon letztes Jahr vorgestellt, doch bleibt es weiterhin mein allerliebster Lieblingseisladen auf der ganzen Welt. Eisfavoriten in diesem Jahr waren eindeutig Ingwer-Zimt und Dulce de Leche, wobei die Kombination Erdbeere und Basilikum nach wie vor unschlagbar lecker ist.

Die Xurreria (Carrer Banys Nous, Barri Gòtic) verkauft nur Fettgebackenes. Ob Churros (siehe Foto oben), Kartoffelchips oder Anisgebäck, alles frisch frittiert. Der kleine Laden scheint zwischen den ganzen Modeboutiqen, die ihn umgeben, ein bisschen aus der Zeit gefallen mit seinen weißen Kacheln und ohne jegliche Anstrengung, irgendwie „hip“ zu sein. Trotzdem: wenn ihr vorbei kommt, kauft euch uuuuunbedingt eine Tüte frische Churros mit ganz viel Zucker für etwas weniger als zwei Euro, uuuunglaublich lecker!

In der Pastisseria Ayub (Carrer Hospital 95, Barri Raval) fühlt man sich wie im Orient. Baklava in allen Variationen, dazu türkischen Honig, Marzipan in allen Farben, Halva und arabisches Fladenbrot. Ich habe gleich zweimal eine ganze Schachtel Süßes gekauft (hier auf Instagram zu sehen) und empfehle euch das selbe zu tun.

Ein bisschen „Shoppen“ war ich selbstverständlich auch. In den vielen kleinen Läden im Gassengewirr der Stadt finden sich viele tolle Sachen:

Claudine (Baixada de la Gloria 7, Gràcia) versteckt sich zwischen gefühlt tausenden schrecklicher Made-in-China-Souvenirshops auf einem Weg zum Parc Güell hinauf. Aber mit diesem süßen Sortiment braucht sie sich nicht zu verstecken. Filigraner Schmuck, Taschen, Schals, Kleider und außergewöhnliche Postkarten sind dort zu erstehen.

Bei Parrup (Carrer Banys Nous 17, Gótic), wusste ich gar nicht, wofür ich mich entscheiden soll. Das stylische Geschäft verkauft Schmuck, Kleidung, Geschirr und Grafiken von vielen verschiedenen Künstlern. Letztendlich schlug die Foodbloggerin in mir wieder durch und ich kaufte eine Porzellanplatte, die bestimmt bald auf einem meiner Fotos auftauchen wird.

In der Bijuteria Rossello (Carrer Hospital 34, Raval) gehen einem die Augen über. Farblich sortierte Perlen vom Boden bis zur Decke, dazu Verschlüsse, Anhänger und was man sonst noch alles braucht von Silber und Gold bis Messing und Kupfer. Bänder, Strassteine, Pailetten, sowie bereits fertige Schmuckstücke ergänzen das Angebot. Besonders gefällt mir die Art, Perlen zu kaufen. Man kann sich zwischen verschieden großen Schraubgläsern entscheiden, die man dann randvoll mit allen möglichen Perlen machen darf. Für das kleinste z. B. zahlt man nicht mehr als 3,50€!

Auf meiner Liste nicht fehlen darf Kling (Carrer Banys Nous 14, Gòtic und Carrer Tallers 16, Raval), mein wohl liebstes Kleidungsgeschäft überhaupt. Im Sortiment sind fast nur Kleider, alle wirklich gut verarbeitet und nichteinmal so teuer.

Und noch etwas: Leiht euch ein Fahrrad, z. B. bei ajo bike (Carrer d’En Roig 5, Raval) und fahrt einfach entlang der Radrundwege. Es gibt kaum günstigere (4€ für zwei Stunden) und entspanntere Wege, in Barcelona herumzukommen.

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Das Haus auf dem obigen Foto muss ich euch einfach zeigen. Es steht direkt neben der Metrostation Vallcarca und mutet als alleinstehendes Reihenhaus einfach wirklich seltsam an. Ein bisschen wie Willy Wonkas Elternhaus in Charlie und die Schokoladenfabrik, nur voller Graffiti.

barcelona_5Appropos Graffiti: Statt zu übermalen, kommentiert das Ajuntament de Barcelona die allgegenwärtigen „Schmierereien“ einfach mit Stencilgraffiti. Ziemlich cool!

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Auf Schnappschusstour im Park Güell – danke fürs Foto, Franzi!

Vielleicht kommt ja eine(r) von euch, meine liebsten Leser, in nächster Zeit auch mal nach Barcelona. Über weitere Tipps zur Stadt würde ich mich freuen, das war bestimmt nicht das letzte Mal, dass ich sie besuche!

Eine Reise zum Trattberg

Wie jedes Jahr war ich auch in diesem Spätsommer auf einer Almhütte am Trattberg im Tennengau. Kühe sind hier genauso alltäglich wie das Fehlen von Elektriziät und Warmwasser.

hütte2Die linke Hütte war mein Feriendomizil. Weit und breit nur Wiesen, Bäume und gelegentlich noch eine andere Hütte.

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Leider konnte ich mich nicht von der verhassten Wanderung drücken. Aber auf ebendieser Wanderung fand ich ein riesiges Feld voller Heidelbeeren. Ein paar Himbeeren und Brombeeren habe ich auch noch gesammelt und so konnte ich am Abend im Holzofen diese Beerenbrötchen backen. Mit ein bisschen gezuckertem Joghurt oder Schmand sind sie unschlagbar lecker!

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Das Rezept kann ich euch nicht verraten, denn eine Waage für die Zutaten habe ich nicht gefunden. Grob kann ich sagen, es ist gezuckerter Hefeteig gefüllt mit Beeren, die mit Zucker und Vanille eingekocht wurden. Gebacken bei gut eingeheiztem Holzofen, etwa 15-20 Minuten.

Eine Reise nach Barcelona

Letzte Woche war ich mit meinem Jahrgang auf Studienfahrt in Barcelona. Natürlich haben wir viel Kultur gesehen und sind gefühlte 30 Kilometer zu Fuß durch die Stadt gewandert. Ich habe sagenhafte 438 Fotos geschossen, ein neuer Rekord – ein paar davon, abseits der klassischen Sehenswürdigkeiten, muss ich euch unbedingt zeigen.

Die meisten Straßenhändler in Barcelona verkaufen wie überall in Touristenregionen nur Ramsch. Dieser Getränkedosen-Bastler hatte aber echt tolle Produkte in seinem Sortiment.

Take-Away-Mojito von Arenal direkt am Strand. Unschlagbar lecker und mit 6 € vor allem günstig im Vergleich zu den Nobel-Bars (Veuve Cliquot etc) am anderen Ende der Playa de la Barceloneta, wo ein einziger Drink 17 € kostet.

Vom besten Mojito zum meiner Meinung nach weltbesten Eis bei gelaaati!. Täglich habe ich mir auf dem Nachhauseweg vom Strand einen Becher gekauft. Hier auf dem Foto eine meiner Lieblingskombinationen der Woche, Basilikum und Erdbeere. Außerdem habe ich Ziegenkäse/Cheesecake (seltsam), Zimt/Mojito (einzeln sehr lecker, miteinander ebenfalls seltsam), Reis/Chilischokolade (sehr scharf) und Acai/Mango/Melone (fruchtig) probiert. Ich wünschte, es gäbe bei mir in der Nähe eine genauso gute Eisdiele!

Bei Artisa, nicht unweit von unserem Hotel, habe ich mir Churros gekauft. Sehr fettig, zuckrig und mit warmen Schokopudding als Dip – wunderbar!

Am Donnerstag haben wir die Sektkellerei Freixenet besucht. Nach einem Spaziergang durch die früheren Lagerräume, in denen noch mehr als eine Million Flaschen stehen, und einer rasanten Zugfahrt durch die modernen Produktionsanlagen durfen wir ein bisschen Sekt verkosten.

Bernies Diner habe ich schon in meiner Vorrecherche für Barcelona gefunden, bin dann aber mit zwei Freundinnen ganz zufällig daran vorbeigekommen. Auf dem Foto seht ihr meinen superleckeren Burger, die anderen beiden aßen wunderbare Pommes und Mozarellasticks mit Tomatenchutney. Der Laden ist total authentisch aufgezogen, es stehen alte Jukeboxen herum, auf den Bildschirmen läuft Grease und ansonsten Rock’n’Roll. Sehr schön!

Was mir besonders aufgefallen ist auf unseren ewiglichen Stadtwanderungen sind die äußerst kreativen Straßenschilderverzierungen. Wirklich lustig!
Die ganze Studienfahrt hat mir ausgesprochen gut gefallen, Barcelona ist trotz unzähliger Taschendiebe und anderer zwielichtiger Gestalten eine wunderschöne Stadt, die ich gerne wieder besuchen würde. Danke noch an meine beiden Handmodels Anne (Eis) und Ellen (Churros) 😉 !

Eine Reise ins Elsass

Die vergangenen zwei Wochen habe ich bei meiner Austauschschülerin und Freundin Alice im Elsass verbracht. Eine etwas andere Reise als die bisherigen in der Zuckerbäckerei! Kein wirklicher Städtetrip (ein Nachmittag Strasbourg zählt nicht, oder?), kein morgentliches Ausschlafen, mal abgesehen vom Wochenende, sondern: Schule.
Und die dauert in Frankreich gelegentlich schon ziemlich lange, bis 17.30 Uhr! Dafür gibt es aber satte eineinhalb Stunden Mittagspause. Wo ich auch schon bei meinem Lieblingsthema wäre: Essen!

Wie nicht anders zu erwarten, schmeckt Frankreich wunderbar. Brioche mit Butter zum Frühstück, mittags grundsätzlich Entrée, Plat, Käse oder Joghurt, und natürlich Dessert (sogar in der Schulkantine). Und zum Abendessen dann wieder drei Gänge.
Alles was ich hier esse, sogar das Sandwich am Kiosk und die Pommes im Bistro, schmeckt einfach richtig lecker. Das einzige Problem bei der ganzen Sache ist nur, dass die Franzosen nur dreimal täglich und kein bisschen öfter essen. Nachdem ich aber, genau wie Julia Child in Frankreich, auf die Frage was ich besonders gerne mag und auch gut kann, „Essen!“ antworten würde, ist das eindeutig zu wenig.
So stürze ich mich zwischendurch auf Madeleines, pappsüße Pains au Chocolat oder mein so liebgewonnenes Brioche. Und noch etwas (zumindest in meinen Augen) typisch französisches durfte nicht fehlen: Crêpes. Diese sowohl süß als salzig mit Maronencreme oder Käse und Schinken…

Selbstverständlich habe ich auch noch ein paar andere Dinge getan außer Essen und zur Schule gehen. Ich war zum „Sightseeing“ in Sélestat, Colmar und Strasbourg – die Altstädte gleichen sich ziemlich mit ihren mittelalterlichen Fachwerkhäusern und engen Gassen.
In Colmar habe ich in einer Handwerksausstellung diese wunderbaren Pain d’Épices entdeckt – so fein verziert, wie geklöppelte Spitze!

In Sélestat war ich in der Pâtisserie Kamm. Ganz ehrlich, am liebsten hätte ich die ganze Auslage probiert! Und die Macarons erst! Mir fällt auf, schon wieder rede ich von Essen…

 

Außerdem sind wir ein bisschen Rad gefahren. Ich war selbst überrascht, dass ich, größter Sportmuffel der Welt, es zumindest ein Stück bergauf zur Kirche in Scherwiller geschafft habe. Dafür hatte ich dann aber auch die (leider verregnete) Rundumsicht auf das Elsass mit seinen Weinfeldern.

Es freut mich wirklich sehr, dass ich die Möglichkeit hatte, zwei Wochen im Elsass zu verbringen – hiermit nochmals danke an meine liebe Gastfamilie! Mit so viel gutem Essen bleiben mir meine gewonnenen Französischkenntnisse bestimmt viel besser im Gedächtnis…

Eine Reise nach Marrakech

In den Faschingsferien war ich mit meiner Familie in Marrakech, Marokko. Das Wetter war wunderbar und die Stadt hat mir wahnsinnig gut gefallen. Obwohl Nebensaison war, waren sehr viele Touristen, vor allem Franzosen, in der Stadt. In den unübersichtlichen Souks verlief sich das Ganze jedoch und es fiel nur abends am Jemaa El Fna, dem großen „Stadplatz“, auf.

Dort kaufte ich mir nach dem Essen bei einer der unzähligen Garküchen eine Schachtel voller marokkanischer Plätzchen. Zufällig endeckte ich in einem Postkartengeschäft auch noch ein Backbuch für marokkanische Spezialitäten – und das sogar auf Englisch! Sowohl mein Französisch als auch mein Arabisch waren wie zu erwarten (absolut) unzureichend, mit Englisch kommt man glücklicherweise auch einigermaßen durch.

Wenn ich schon bei Backwaren bin: Das Brot ist soo lecker! Ein Fladenbrot kostet zudem nur einen Dirham, das sind nicht einmal zehn Cent. Ich glaube das Geheimnis um das Brotrezept zumindest teilweise ergründet zu haben; das außen herum scheint sehr feines Couscous, also Hartweizengrieß, zu sein.

Was mir noch auffiel, waren neben den tausenden Mofas, die durch die engen Gassen rasten, die vielen Bienen in der Innenstadt. Sobald irgendetwas Süßes auf dem Tisch stand, fielen sie in Scharen darüber her. Gestochen hat mich aber keine einzige.

Komisches Getier gab es tagsüber auch auf dem Jemaa El Fna zu sehen. Schlangenbeschwörer, Falkner und Affenbesitzer waren stets von einer Menschentraube umringt.

Wenn man stadtauswärts ging, kam man immer weiter in die Kunsthandwerks-Souks hinein. Diese Gasse hat mir besonders gefallen. Hier stellten die Handwerker Bilderrahmen, Schuhe, Taschen und Allerlei anderes aus gebrauchten Fahrrad- und Autoreifen her.

Am Place des Ferblantiers haben sich, wie der Name schon sagt, die Blechschmiede Marrakechs niedergelassen. Außer Windlichtern, Lampenschirmen und Katzen gibt es hier aber auch ein tolles Café/Restaurant. Die Kosybar ist ziemlich hip und auch entsprechend teuer, die Aussicht von der obersten Dachterasse ist es auf jeden Fall wert dort einzukehren.

Am besten gegessen habe ich in einem eher zwielichtigen Straßencafé zu dem ich leider nie wieder hinfinden würde. Naja, das Kefta dort war jedenfalls unglaublich lecker!
Auf der Dachterasse des Maison de la Photographie gibt es allerdings auch ziemlich leckere Sachen. Das Tagesmenü mit Salat, Tagine au Poulet mit Zitrone und Oliven und Erdbeersalat schmeckte ebenfalls total gut.
Kein Foto habe ich leider vom Café Bakchich, das eine sehr europäische, fast großstädtische Atmosphäre ausstrahlte. Es ist mit Hockern aus Getreidesäcken und Tischen mit Blechdosenüberzug ziemlich alternativ aber modern eingerichtet und schien bei Ausländern sehr beliebt. Es liegt genauso wie das Café Baganziz nur wenige Gehminuten vom Jemaa El Fna entfernt.
Für den unwahrscheinlichen Fall, dass einer von euch, meine lieben Leser, auch mal in Marrakech weilt und meinen Empfehlungen folgen will, versuche ich mal den Weg zu beschreiben. Vom Jemaa El Fna aus in die Straße beim Café France einbiegen und so lange weitergehen, bis sich der Weg gabelt. Dann eher links halten, die beiden Cafés sind dann schnell zu entdecken.
Nochmal zum Café Baganziz – tagsüber ertönt hauptsächlich Reggae, abends kommen hier scheinbar alle Musiker der Nachbarschaft zusammen und jammen so vor sich hin. Wirklich toll zum Zuhören, dazu am besten eine Lait Lipton (Schwarztee gekocht in Milch) trinken! In dieses überaus sympathische Café würde ich auf jeden Fall nochmal kommen, wenn ich wieder in Marrakech wäre.

Kurz vor dem Heimflug gönnten wir uns noch ein bisschen Festtagsbemalung für die Hände. Mein Henna (auf dem Bild das meiner Schwester) hielt mehr als eine Woche!

Eine Reise nach Wien

In den Weihnachtsferien war ich mit meinen Freundinnen für vier Tage in Wien. Meine Kamera trug ich nicht allzuoft mit mir herum, sodass ich kein einziges Foto von einer klassischen Sehenswürdigkeit geschossen habe. Dafür habe ich ein wenig Streetart (das Foto oben entstand in der Zollergasse) fotografiert und ein paar zuckersüße Geschäfte gefunden, die ich euch unbedingt zeigen möchte 🙂

Ein Stoppschild genau vor der Haustür unseres Apartments. So viele Sticker überall!
Darunter: Kritzelei an einem Hauseck, gleich neben dem Offenen Bücherschrank.

Ein außergewöhnlicher Friseursalon mit noch außergewöhnlicherer Schaufensterdeko. Gesehen irgendwo im 7. Bezirk.

 

Running Sushi bei Hanil (Rechte Wienzeile 7, 4. Bezirk). Ich hätte nie gedacht, dass ich in einem Sushirestaurant (ich hasse Fisch in jeder Form) jemals satt werden könnte, geschweige denn das Ganze auch noch zu mögen! Besonders die Nachspeisen, gebackene Bananen mit Sirup und Kokosgelee mit Erdnussfüllung haben es mir angetan.
Wirklich gut gegessen haben wir auch im Petit Maroc, einem sehr schönen marrokanischen Restaurant (Neubaugasse 84, 7. Bezirk).

Eine Kette aus der Bootik54, einer gut sortierten Fundgrube für „Reworked Vintage“-Kleidung und coole Accessoires (Neubaugasse 54, 7. Bezirk).

Papierstrohalme (endlich!) aus einem wunderbaren Laden voller Vintagesachen, inklusive passender Hintergrundmusik. Leider kann ich mich absolut nicht an den Namen erinnern, nur dass es in der Zollergasse, gegenüber von WOOD WOOD war. Ich war natürlich noch in sehr vielen anderen tollen Geschäften, in denen ich keine Fotos geschossen oder Nichts gekauft habe, das waren zum Beispiel:
PerydShou: Print in allen Farben und Formen (Zollergasse 9-11, 7. Bezirk)
Common People:Labels wie Cheap Monday, außerdem ein paar interessante Bücher und Zeitschriften, z.B. das Faux Fox Magazine (Kirchengasse 18, 7. Bezirk)
Bilderbox: Comics, Sprayfarben, Lackmarker und das Simple Diary, ein wirklich tolles Tagebuch, das ich mir natürlich in pink gekauft habe (Kirchengasse 40, 7. Bezirk)
Der Naschmarkt: Einfach alles was das Herz begehrt, ich habe Macarons, türkischen Honig, Lokum und Schals erstanden. Mit dem besten Chai Latte überhaupt habe ich im Neni vortrefflich gefrühstückt.

Wien hat mir sehr gut gefallen, es ist um Welten entspannter als Berlin, trotzdem gibt es viele süße kleine Läden und vor allem vieeel gutes Essen 😉

Kurzurlaub in den Bergen

Die letzten paar Tage war ich in den Bergen und kam folglich nicht dazu, hier etwas zu posten. Ein paar zuckersüße Fotos von meinem Kurzurlaub will ich euch trotzdem zeigen.
Oben ist ein Heidelbeerpalatschinken, meiner Meinung nach der beste Heidelbeerjoghurt der Welt und eine Zwetschgenpovesn zu sehen. Von dieser übrigens werdet ihr in kurzer Zeit noch etwas mehr sehen.

Überall wilde Minze! Außerdem Himbeeren und leider noch nicht reife Brombeeren.

Normalerweise mag ich ja Brotzeit überhaupt nicht. Doch dieses Speckbrot mit frischem Kren war nicht schlecht.

Für Suppen aller Art bin ich dagegen immer zu haben. Hier meine Lieblinge: Fleischstrudelsuppe und der Klassiker, die Fritattensuppe.

Wie war euer Urlaub? 🙂