Archiv der Kategorie: Gastpost

17: Schneebälle mit Kaffee und Kardamom

Heute habe ich einen Gastpost für euch – leider ist er in diesem Adventskalender ganz alleine, da mir die anderen Bloggerinnen leider absagten. Umso besser, dass ich Claudia dafür gewinnen konnte, die ich durch ihr wunderbares Instagramprofil kennengelernt habe. Übrigens ist heute ihr Geburtstag – ich wünsche alles Gute!


Hallo ihr Lieben,
die liebe Jana hat mich gefragt, ob ich etwas für ihren Adventskalender schreiben will.
Gefragt – getan! Nichts lieber als das.

Ich möchte mich kurz vorstellen. Ich bin Claudia, mein Spitzname ist Kiri, ich wohne in München und ich liiiiebe das Backen schon seit meiner Kindheit. Beim Backen kann ich alles um mich herum vergessen, meinem Alltagsstress entfliehen und einfach glücklich sein, egal wie anstrengend der Tag war.
Ja – Backen macht glücklich!

Mein großer Traum ist es mal einen eigenen Foodblog zu schreiben, allerdings traue ich mich da noch nicht so recht ran, aber auf meinem Instagram Account (Kirinya) könnt ihr euch meine Back- und Kochkreationen ansehen. Und mit so einem Gastbeitrag kann ich ja schonmal ein bisschen üben.
Danke für die Chance liebe Jana.

Schneebälle mit Kaffee und Kardamom - Gastpost von @kirinya

Lange habe ich überlegt, was ich euch zeigen möchte. Und was passt besser zu dieser Jahreszeit als weihnachtliches Gebäck?
Also gibt es heute für euch: Schneebälle mit Kaffee und Kardamom.
Schneebälle mit Kaffee und Kardamom - Gastpost von @kirinya

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Kirsch-Käsekuchen von A Spoonful of Photography

Sabrina von A Spoonful of Photography ist eine der wenigen anderen deutschen „Teen“-Foodbloggerinnen, die ich kenne. Ihr Blog ist zwar ganz in Englisch gehalten, doch für den Gastpost zu meiner Marokkovertretung hat sie eine Ausnahme gemacht. Aber selbst wenn ihr des Englischen nicht mächtig seid, würde ich allein wegen der tollen Fotos mal bei ihr vorbeischauen! – Jana

Liebe Zuckerbäckerei-Leser, bevor ich anfange über diesen leckereen Kirsch-Käsekuchen zu reden/schreiben, möchte ich mich erstmal noch bei Jana bedanken, die mich eingeladen hat einen Gastpost zu verfassen. Dieser Einladung bin ich wie ihr seht gerne nachgekommen und hoffe ich kann euch mit diesem einfachen (aber aufwendig wirkendem) Kuchen die Zeit versüßen!

aspoonfulofphotography - kirsch-käsekuchen_3

Eine buttrig zarte Vollkorn-Kruste (ja, Vollkorn für den Extra-Crunch-Faktor 😉 ) wird mit einer leichten Käsekuchenmasse gefüllt und außerdem mit einem eingekochten Kirschkompott „veredelt“, bevor entweder Streusel oder wie in diesem Fall Motive aus der übrig gebliebenen Kruste das Ganze abrunden.

Obwohl Anblick und Beschreibung anderes vermuten lassen, ist dieser Kuchen total easy und eignet sich sowohl für die Kaffeetafel mit Gästen als auch für einen entspannten Sonntag mit der Familie. Das doppelte Rezept kann auch gut als Blechkuchen für größere Anlässe gebacken werden.

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Der Kuchen schmeckt sowohl war und frisch als auch nach einem Tag „durchziehen“ – ich finde, dass die Aromen dann sogar noch intensiver sind. Nun will ich euch aber nicht weiter aufhalten und das Rezept herausrücken – frohes Backen!

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Schnelles Früchtebrot mit Walnüssen, Aprikosen und Feigen – Gastpost von schmecktwohl

Heute habe ich Steffi von schmecktwohl. zu Gast. Seit dem Relaunch ihres Blogs im Juli kommen ihre wunderbaren Foodfotos im Magazinlayout noch besser zur Geltung. Schaut doch mal bei ihr vorbei! – Jana

Während Jana sich in diesen Tagen in ihrem neuen Zuhause auf Zeit in einlebt und uns hoffentlich auch bald die ersten typisch marokkanischen Leckereien präsentiert (ich bin schon gespannt!), freue ich mich, dass ich mit einem Gastpost in der Zuckerbäckerei vorbei schauen darf!

Kurz zu mir: Ich bin Stefanie und blogge auf meinem Foodblog schmecktwohl. Dort sammle ich meine selbst kreierten Rezepte, zeige Food-Fotos, schreibe über Restaurants, neue Koch- und Backbücher und über all das, was mir sonst noch kulinarisches über den Weg läuft.

Mein Blog ist für mich wie ein buntes Food-Magazin, das ich selbst gestalten kann. Ein Schwerpunkt liegt dabei klar auf kreativer, herzhafter Küche, in der ich liebend gern neue Geschmackskombinationen ausprobiere und neue Lebensmittel entdecke. Ich gehöre zu den Menschen, die gern einfach so mehr oder weniger planlos auf den Markt gehen, einkaufen, was sie hübsch und lecker finden und erst anschließend überlegen, was daraus gemacht wird. Überwiegend wird auf schmecktwohl. gekocht, hin und wieder aber auch gebacken. Da Janas Zuckerbäckerei ja einen klaren süßen Schwerpunkt hat, habe ich mir für den Gastpost auch mal wieder etwas Süßes ausgedacht.

schmecktwohl früchtebrot_1

Es handelt sich um ein super einfaches Brotrezept, das quasi über Nacht im Kühlschrank gedeiht und dann nur noch gebacken werden muss. Super easy, versprochen – obwohl frische Hefe im Spiel ist! Das Ursprungsrezept, das ich inzwischen schon ein Dutzend Mal und öfter abgewandelt habe, kommt übrigens von der lieben Jasmin, im Netz besser als die Elbmadame bekannt. Mittlerweile habe ich ihr „weltbestes Brot“ schon in x-herzhaften Varianten zubereitet, für Jana habe ich es nun mal mit süßen Toppings gespickt und das war klasse! Vorgestellt hatte ich mir ein Früchtebrot vom Bäcker, das ja meist recht dunkel, fast schon wie ein Kuchen daher kommt und einfach nur mit Butter einfach ein Knaller ist. Hier habe ich nun einfach den hellen Grundteig des Hefe-Brotes genommen und ihn mit Leckereien, wie getrockneten Aprikosen, Rosinen, Feigen und Walnüssen gespickt. Den Teig selbst habe ich nicht zu sehr gesüßt, denn die Knabbereien bringen schon allein jede Menge Süße ins Brot.

Das Rezept ergibt zwei lange Brote, die Baguette-ähnlich ausschauen. Ich mache es meist so, dass ich eines davon einfriere, so kann man es dann aufbacken, wenn man es frisch haben möchte. Dann schmeckt`s nämlich am besten! Das Brot schmeckt super einfach nur mit Butter oder Frischkäse und einem Klecks Aprikosenmarmelade – auf dem Bild seht ihr die weltbeste Aprikosenmarmelade meiner Oma!

Habt Spaß beim Backen und vielleicht bis bald mal bei schmecktwohl. 😉

Stefanie

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Apfelrosen – Gastpost von Zuckerwerkstatt

Heute kann ich euch den nächsten Gastpost in der Marokkovertretung präsentieren. Venda hat Apfelrosen aus ihrer Zuckerwerkstatt mitgebracht. Schaut doch mal bei ihr vorbei! – Jana

Heute darf ich euch, liebe Zuckerbäckerei-Leser, ganz herzlich von meinem Blog aus zuwinken. Während Jana sich in Marokko eingewöhnt, möchte ich euch gerne eine Anleitung für Apfelrosen vorstellen. Wenn sie euch gefällt, schaut doch gerne mal in meiner Zuckerwerkstatt vorbei. Dort könnt ihr weitere Rezepte und Anleitungen zu norddeutschen (süßen) Spezialitäten, nerdigen Leckereien und Motivtorten finden. Ich würde mich freuen!

Für diese Apfelrosen benötigt ihr nur wenige Zutaten: Hefe- oder Blätterteig (mein Rezept für selbstgemachten Hefeteig gibt es hier: Klick), 2 rotschalige, aromatische Äpfel, Zimt und Vanillezucker.

Schneidet zuerst die Äpfel in sehr dünne Scheiben. Ich habe sie dafür geviertelt, den Kern entfernt und dann die Viertel immer weiter halbiert.

zuckerwerkstatt - apfelrosen2

Damit die Äpfel biegsam werden, müsst ihr sie 2 Minuten lang blanchieren: Bringt einen Topf mit Wasser zum Kochen, gebt die Äpfel hinein und schüttet sie nach 2 Minuten durch ein Sieb wieder ab. Schreckt die Apfelscheiben danach unbedingt mit kaltem Wasser ab, damit sie nicht nachgaren.

Als nächstes bereitet ihr den Teig vor: Rollt ihn aus und bestreut ihn mit reichlich Zimt und Vanillezucker. Schneidet den Teig dann in Streifen von ca. 2cm Breite.

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Jeder Streifen kann dann mit Apfelscheiben belegt werden. Legt die Scheiben mit der geraden Seite ca. auf der Hälfte des Streifens hintereinander an:

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…und rollt den Teig-Streifen dann gemeinsam mit den Äpfel von einer Seite her auf. Die so entstehenden Rosen setzt ihr mit etwas Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Ofenrost.

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Die Rosen benötigen bei 175°C Umluft ca. 15 Minuten im Backofen. Nach dem Herausnehmen könnt ihr sie je nach Geschmack noch mit Zimt und / oder Puderzucker bestäuben.

Ich hoffe, ihr habt viel Spaß beim Ausprobieren!

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Herzliche Grüße aus der Zuckerwerkstatt!

 

Panna Cotta Tarte – Gastpost von Das Leben ist süß

Meine erste Marokkovertretung ist in dieser Woche Ineke von Das Leben ist süß. In ihrem Blog finden sich nicht nur süße Rezepte, auch Herzhaftes und Reiseberichte – alles gespickt mit wunderschönen Fotos. Schaut doch mal bei ihr vorbei! – Jana

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Ich habe das Glück, nur einmal über die Straße schlagen zu müssen und schon stehe ich mitten auf dem Marktplatz. Ich finde Märkte sind etwas Herrliches. Überall frisches Gemüse und Obst, der Duft von Kaffee und frischen Blumen, wuselnde Kinder und schwatzende Großmütter und wenn man ein bisschen später kommt das Rufen der Marktschreier, die versuchen die restliche Ananas für 2 Euro loszuwerden.

Jetzt im Sommer ist es besonders schön. Wenn ich das ganze Sommerobst sehe muss ich mich schon arg beherrschen um nicht den ganzen Markt leerzukaufen. Blaubeeren, Himbeeren, Erdbeeren und Pfirsiche werden von Woche zu Woche günstiger und schmackhafter. Das muss man natürlich ausnutzen und so konnte ich nicht an meinem Lieblingsstand vorbeigehen ohne zwei Schalen Himbeeren mitzunehmen. Das Rezept für diese Panna Cotta Tarte schwirrt nämlich seit einiger Zeit in meinem Kopf herum und mit frischen Himbeeren stellte ich mir das ganz besonders lecker vor.

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Vor einiger Zeit habe ich mir endlich eine quadratische Tarte Form gekauft und seitdem hin und her überlegt, was man damit tolles zaubern kann. Da die sommerlichen Temperaturen meistens nicht unbedingt den Wunsch in einem wecken auch noch den Ofen anzuschmeißen war mir klar, dass es etwas Kaltes sein muss. Ein Tarte Boden ist ja fix gemacht aber mit was soll der Gefüllt werden? Mascarpone-Quark-Creme oder ähnliches klingt schon verlockend aber als ich über das Rezept einer Panna Cotta Tarte gestolpert bin war ich begeistert. Die Idee ist einfach genial. Ich kann das ursprüngliche Rezept sehr empfehlen und die Kombination mit Rhabarber ist super. Aber ich konnte es doch nicht lassen, es ein bisschen abzuwandeln. Dazu bin ich einfach ein zu großer Fan von meinem Lieblings-Panna-Cotta und das musste natürlich auch diesmal benutzt werden. Die Mengen dieses Rezept passen auf eine quadratische Backform. Ein bisschen Panna Cotta bleibt über, das kann man gut in ein Glas geben und später so essen. Falls man eine Runde Tarte Form benutzt müssen die Mengenangaben eventuell etwas angepasst werden.

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