Archiv der Kategorie: DIY

13: Pappmache-Christbaumkugeln

..macht sich meine Zimmerpalme nicht gut als (vorläufiger) Christbaumersatz?

Als ich im September zu überlegen anfing, was ich wohl alles im Adventskalender posten könnte, ohne die vorherigen drei zu wiederholen, fiel mir ganz plötzlich etwas ein.

Kleister!

Mein folgender Gedankengang war rasend schnell. Kleister – Zeitung – Luftballon = Christbaumkugel! Also suchte ich im Keller nach der Kleisterpackung, die dort seit meinen Kindergartentagen stand, außerdem ein paar Luftballons aus der Kleinkinderturnentasche meiner Mama und aus dem Altpapier ein paar Zeitungs- und Magazinseiten. Nachdem ich die Suche nach Pinsel und passender Kleisteranrührschüssel auch noch erfolgreich beendet hatte, konnte ich endlich loslegen. Das Gefühl von antrocknendem Kleister an den Händen versetzte mich sofort zurück in den Kindergarten. Wie gerne habe ich doch alles gekleistert… Christbaumkugeln haben wir damals zwar nicht gemacht, kinderleicht ist es trotzdem!

Übrigens, dieses DIY habe ich ausnahmsweise sogar mit Step-by-Step-Fotos gestaltet. Denn die Idee, das Basteln anzufangen, kam mir am helllichten Tag, sodass ich einigermaßen gut belichtete (Selbstauslöser-)Fotos schießen konnte.

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6: Mini-Christbaum-Tischdeko

Zu einem richtigen Weihnachtsessen gehört meiner Meinung nach auch eine ausgefeilte Tisch- und Tellerdeko. Namensplatzkärtchen finde ich ein bisschen zu formell und hochzeitsmäßig, doch so ein Mini-Christbaum ist doch zuckersüß! Und du brauchst nicht einmal besonders handwerklich begabt zu sein (außerhalb der Küche bin ich das jedenfalls nicht), um einen Christbaum zu basteln. Je nachdem wie viele Leute du an deiner Weihnachtstafel erwartest, könnte es natürlich schon in einen  ganzen Bastelnachmittag ausarten, bis für jeden Teller eine Dekoration gebastelt ist. Aber was tut man nicht alles für seine Gäste…

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Küken-Eierwärmer

Heute gibt es einmal wieder ein DIY hier in der Zuckerbäckerei. Diese zuckersüßen Küken-Eierwärmer habe ich in der Märzausgabe der Burda entdeckt und spontan beschlossen, sie nachhzuhäkeln. Ihren eigentlichen Zweck verstehe ich nicht so richtig, wieso in aller Welt sollte man seinem Frühstücksei eine Häkelmütze aufsetzen? Zur Deko für die Ostertafel finde ich sie aber richtig süß und sie sind schnell genug gemacht, dass es bis zum Ostersonntag auch noch was wird.
Die Anleitung verstand ich leider einmal wieder nicht und so musste ich sie genauso wie bei meinen Rentieren dem Bild nacharbeiten und mitschreiben…
Btw, habt ihr schon vom Herzblutprojekt von Annette von blick7 gehört? Ich finde die Idee ganz wunderbar und werde mich mit dieser Bastelei in ihre Linkliste einreihen.

Zutaten
gelbe oder weiße Baumwolle
schwarze Rocailles
gelbes oder weißes Nähgarn
oranger Filz
Häkelnadel 3,5 mm

Abkürzungen
Lm = Luftmasche
Km = Kettmasche
Rd = Runde
Fm = Feste Masche
zush = zusammenhäkeln

3 Lm anschlagen, mit 1 Km zur Rd schließen
1. Rd: 6 Fm in den entstandenen Lm-Ring (= 6 Fm)
2. Rd: in die erste Fm 1 Fm, in die nächste Fm 2 Fm, dann abwechselnd so weiter (= 10 Fm)
3. Rd: in die erste Fm 2 Fm, in die nächste Fm 1 Fm, dann abwechselnd so weiter (= 14 Fm)
4. Rd: in die erste Fm 2 Fm, in die nächste Fm 1 Fm, dann abwechselnd so weiter (= 22 Fm)
5. Rd: in jede Fm 1 Fm (= 22 Fm)
6. Rd: in die ersten beiden Fm jeweils 1 Fm, in die nächste Fm 2 Fm, dann abwechselnd so weiter (= 29 Fm)
7. Rd: in jede Fm 1 Fm (= 29 Fm)
8. Rd: in jede Fm 1 Fm (= 29 Fm)
9. Rd: in die ersten vier Fm jeweils 1 Fm, die nächsten beiden Fm zush, dann abwechselnd so weiter (= 25 Fm)
10. Rd: in jede Fm 1 Fm (= 25 Fm)
11. Rd: in die ersten sechs Fm jeweils 1 Fm, in die nächste Fm 2 Fm, dann abwechselnd so weiter (= 28 Fm)
12. Rd: in die ersten sechs Fm jeweils 1 Fm, in die nächste Fm 2 Fm, dann abwechselnd so weiter (= 32 Fm)
13. Rd: in jede Fm 1 Fm (= 32 Fm)

Die Fäden vernähen und zwei schwarze Rocailles als Augen aufnähen. Aus dem Filz eine Raute ausschneiden und als Schnabel annähen.

10: Papiersternchen

Bestimmt habt ihr euch gefragt, wo wohl dieser Post hingeraten ist, im Adventskalender ist er zu finden und auch in Facebook habe ich ihn veröffentlicht. Doch leider habe ich anstatt auf „Veröffentlichen“ auf „Löschen“ geklickt und das ist mir dann auch noch nicht einmal aufgefallen. So kam es, dass diese schönen Sternderl beinahe in der Versenkung verschwunden wären. Die Betonung liegt hier auf dem beinahe, denn heute, mit zwei Tagen Verspätung ist das Adventskalendertürchen wieder aufgetaucht ;)
Falls euch diese Papierkunstwerke zu sehr nach Origami und „Oh nein, da brauche ich gar nicht erst anzufangen, viiiel zu schwierig“ aussehen, kann ich euch, meine lieben Leser, entwarnen. Alles was man dazu braucht, ist ein Papierstreifen, der etwa 20 Mal so lang wie breit ist (also z.B. 1x20cm) und etwas dicker ist als normales Kopierpapier. Die Sternchen auf dem Bild sind aus silbernem Tonkarton, mit dem es wirklich hervorragend geklappt hat. Wichtig ist nur, dass die Streifen durchgehend gleich breit sind, denn ansonsten würden daraus niemals einigermaßen symetrische Sterne. Eine Faltanleitung, zwar auf Englisch, aber durchaus verständlich erklärt, findet ihr hier. Viel Spaß!

5: Gehäkelte Rentiere

Die Idee zu diesen zuckersüßen Christbaumanhängern habe ich von Roxycraft’s Rory the Reindeer. Wegen mangelnder Kenntnis englischer Häkelabkürzungen beschloss ich, die Rentiere einfach dem Bild nachzuarbeiten. Weil ich diesmal (ganz im Gegensatz zu den Häkelcupcakes vom letzten Jahr) sogar mitgeschrieben habe, kam ich innerhalb einiger „verhäkelter“ Spielfilmabende zu vier Rentieren mit knallbuntem Geweih. Dieses ergab sich aus zu wenig brauner Wolle und viel zu vielen verschiedenen bunten Wollresten und erweist sich im Nachhinein als recht dankbar. Sind sie nicht zuckersüß geworden?
Die Rentiere eignen sich hervorragend als Geschenkanhänger und sind vergleichsweise schnell hergestellt – meine lieben Leser, ihr hättet noch 19 Tage bis zum Heiligen Abend!

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20: Gehäkelte Espressotassen

Geschenkverpackungsidee, die Dritte (und Letzte):
Gehäkelte Espressotassen! Genau wie bei den etwas anderen Cupcakes vom 5. Dezember kann ich leider nicht mit einer Häkelanleitung aufwarten. Auf die Idee, schon wieder zu häkeln, bin ich gekommen, weil meine Mama eine ähnliche Tasse geschenkt bekam. Diese hatte zwar einen Goldrand aus Glitzergarn und war mit einer in Goldpapier eingewickelten Praline gefüllt, doch als Vorlage taugte sie allemal. Das viele Gold ist dann eben auf der Tischdecke statt der Tasse zu finden ;)
Am Rande noch bemerkt: In der Tasse ist eine Heiße-Schokolade-am-Stiel-ohne-Stiel-Kugel, die wie gesagt auch ohne Milch vortrefflich wenn nicht sogar besser schmeckt.

>>Rezept

16: Meisenmuffins

Wie ich jetzt diesen Post schreibe, Ende November, liegt leider noch kein Schnee, der es erfoderlich machen würde, die daheimgebliebenen Vögel zu füttern.
Meisenmuffins sind trotzdem super – wenig Aufwand, großes Ergebnis und sogar noch Geld gespart. Perfekt für jedes DIY-Blog. Und den Zuckerbäckerei-Adventskalender.
In diesem Zusammenhang will ich euch liebe Leser gleich zum Thema befragen: Sollte ich hier öfters Exkurse in andere Gefilde als die der Backwelt posten?
Schreibt mir bitte eure Meinung einfach als Kommentar zu diesem Post- ich bin gespannt darauf ;)
Zutaten
175 g Kokosfett
60 g Haferflocken
60 g Sonnenblumenkerne
75 g gehackte Macadamias
1 EL Leinsamen
+3 Holz-Eisstiele
6x 20 cm Bindschnur

für 6 Stück

Die Holz-Eisstiele jeweils zweimal durchbrechen, sodass sechs gleich große Stücke entstehen. Um jedes dieser Holzplättchen ein Stück Bindschnur knoten. Die Holzplättchen in sechs Muffinsförmchen legen und die Bindschnur heraushängen lassen.

Das Kokosfett in einem kleinen Topf schmelzen und alle restliche Zutaten einrühren.

Die Masse auf die sechs Muffinförmchen verteilen und die Meisenmuffins im Kühlschrank (oder im Freien) fest werden lassen. Anschließend aus den Formen lösen und aufhängen.

7: Sternkringel

Plätzerlverpackungsidee, die Erste: Geschenktassen!
Tasse bemalen, Farbe einbrennen, Tasse mit Plätzerln befüllen, Verschenken!
Natürlich besteht freie Motivwahl bei der Bemalung mit Porzellanfarbe – ein Christbaum wäre zum Beispiel einfach zu realisieren – aber wenn ihr mich kennt, wisst ihr, dass ich absolut keine Gelegenheit verpasse, die Zuckerbäckerei zu bewerben. Fast jeden Kuchen, den ich verschenke, versehe ich mit kleinen Werbeschildern. Auch wird jeder, der etwas aus meiner Küche probiert, freundlich darauf hingewiesen, doch einmal meine Internetpräsenz zu besuchen. Am „schlimmsten“ ist es aber, mich als Facebookfreundin zu haben: Die einzigen Statusmeldungen meinerseits bestehen nämlich aus Links zu meinem oder anderen Foodblogs…
All das nur aus Liebe zum Backen, Fotografieren und Bloggen. Nicht zu vergessen euch liebe Leser – ohne euch würde ich ja umsonst bloggen ;)

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5: Etwas andere Cupcakes…

Und? Überrascht?
Ich hoffe ihr haltet die etwas anderen Cupcakes im Adventskalender für ebenso gelungen wie ich :D. Leider kann ich diesmal nicht mit einem „Rezept“ aufwarten, doch für die handarbeitstechnisch bewanderten unter euch lieben Lesern könnte alleine die Idee hilfreich sein. Ich werde wahrscheinlich noch Anhänger an meine Häkelcupcakes nähen, um sie dann an unseren Christbaum zu hängen. Dort gesellen sie sich zu allerlei anderem Selbstgemachten, dazu aber an anderer Stelle. Öffnet aber ja weiter die Türchen!