Schlagwort-Archive: Käsekuchen

Mini-Cheesecakes mit Limette und Weintrauben

Gestern brauchte ich für ein halbwegs spontanes Donauinselpicknick halbwegs schnell ein Kuchen-Mitbringsel. Schon wieder einfache Muffins/Cupcakes mit Zuckerguss zu backen war mir aber zu uninteressant (auch wenn die Limetten-Kardamom-Cupcakes von letzter Woche wirklich gut waren!).

limetten-kardamom-cupcakes
Limetten-Kardamom-Cupcakes von letzter Woche

Weil ich wirklich unter Zeitdruck war, versuchte ich mich an alles Süße zu erinnern, was ich in dieser Woche schon gegessen habe (Spoiler: supertolles dabei!): Milcheis mit Karottenkaramell in der Gastwirtschaft Floh (völlig ungeeignet fürs Picknick), Ziegenkäse-Cheesecake mit Himbeersorbet und Pistazienbiskuit im bruder (nicht wirklich 1:1 umsetzbar) und veganen Kokoscheesecake im cafe 7stern (in meinen Augen alles andere als Käsekuchen, aber you get the idea).

So kam ich also auf den Käsekuchen-Track. Für no-bake-Sachen (s. z.B. Limetten-Chili-Kardamom-Käsekuchen) hatte ich nicht genug Kühlzeit, ein großer Cheesecake (s. z.B. Zitronen-Cheesecake mit Blutorangensauce) bräuchte beim Picknick wohl Teller und Gabeln und Zeug, das ich nicht mitschleppen wollte.

Also: Mini-Cheesecakes in Muffinförmchen! Mit einfachem Streuselboden und gebackener Frischkäsecreme…

mini-cheesecakes mit limette und weintrauben

… und, damits auch nach was ausschaut: frischen Früchten obenauf.

mini-cheesecakes mit limette und weintrauben
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Limetten-Chili-Kardamom-Käsekuchen

Das ist mindestens mein dritter Versuch, die Tarte aus dem Puerta del Sol „nachzubauen“. Die vorherigen zwei liegen tatsächlich schon Jahre (!) zurück und nie hatte ich die Zutaten aufgeschrieben. Aber jetzt!

limetten-chili-kardamom-käsekuchen
Besonders gleichmäßig sind meine Kuchenstücke nicht geworden…

Ein ungebackener Butterkeksbröselboden (super für alle ofen-losen Leser_innen und/oder überhitztes-Dachgeschoss-Bewohner_innen) trifft auf eine leichte Käsekuchenschicht aus Magerquark (Topfen, ja eh) und griechischem Joghurt. So weit, so gewöhnlich.

limetten-chili-kardamom-käsekuchen
Unser Kühlschrank ist schief! Gut erkennbar an der dicken Limettenschicht vorne und der nahezu inexistenten beim hintersten Kuchenstück auf dem Foto…

Aber der Saftspiegel obenauf verwandelt den ganz normalen Käsekuchen in „den besten der Stadt“, wie ich Anfang 2018 mal über das Original aus dem Tapas-Lokal schrieb. Darin trifft nämlich supersaure Limette auf scharfe rote Chili und den auf eine ganz andere Art scharfen Kardamom.

Ich finde dieser Käsekuchen ist das perfekte Sommerdessert – und besonders schwierig zu machen (backen ist ja nichtmal nötig!) ist er auch nicht.

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Glühwein-Käsekuchen

Zum 16. Geburtstag einer meiner damals besten Freundinnen habe ich einen Glühwein-Käsekuchen gebacken. Alle, die probiert haben, inklusive mir, fanden ihn richtig gut, nur leider habe ich das Rezept niemals ins Blog geschrieben und damit auch verloren.

2011 habe ich Kuchen mit Blitz fotografiert??

In den seither vergangenen 8 Jahren habe ich immer mal wieder daran gedacht, einen neuen Versuch zu starten, es aber nie gemacht. Bis jetzt!

glühweinkäsekuchen auf einer glasplatte

Diesmal habe ich gleich drei Mini-Käsekuchen (einer als Geschenk, einen für die WG und einen fürs Foto aka mich) daraus gemacht. Ganz unten ein einfacher Bröselboden aus Löffelbiskuits aka Eierbiskotten aka Savoiardi (Namensdiskussionen dank Mitbewohner_innen, die in drei verschiedenen Ländern aufgewachsen sind), gebräunter Butter und etwas Zimt statt des Biskuits, den ich offenbar beim ersten Versuch 2011 verwendet habe. Darauf eine simple Käsekuchen-Joghurt-Creme, die nur mit ein paar Löffeln Orangensaft aromatisiert ist.

angeschnittener glühwein-käsekuchen

Und obenauf natürlich noch eine Schicht Glühwein-Gelee mit Vanille, Zimt, Kardamom und großzügig Glitzerzuckerstreuseln.

Heraus kommt ein sehr weihnachtlich, aber dennoch frisch schmeckender ziemlich fancy Kuchen – ohne Backen!

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Zitronen-Cheesecake mit Blutorangensauce

In Napoli habe ich eine Eissorte probiert, die sich wegen der enthaltenen Mandeln und kandierten Zitrusfrüchte „Benvenuti al Sud“ nannte. Diesen Geschmack Süditaliens wollte ich auch mit einem Rezept fürs Blog einfangen. Nochmal Zitrusschalen kandieren war mir zu aufwändig, aber zitronig sollte es unbedingt werden, wo ich doch zur Hochsaison (mehr oder weniger) in der Anbauregion war.

Bei Epicurious fand ich ein Käsekuchen-Rezept, das sich zu einem großen Teil auf einen weitere sehr italienische Zutat stützt: Ricotta. Perfekt für meinen Benvenuti-al-Sud-Kuchen!

Beim Kramerladen (aka Greißler) ums Eck, besorgte ich Ricotta passend abgewogen aus der Käsetheke. In den Kuchen kam außerdem natürlich großzügig Zitronenschale und -saft vom Obsthändler ein paar Häuser weiter.

Die kitschige italienische Tischdecke passt ausnahmsweise zum Fotomotiv

Der wahre Star hier ist aber die Blutorangensauce, die den eher langweiligen (meine Ansprüche an Kuchen sind vielleicht auch zu hoch geworden mittlerweile?) Käsekuchen zu etwas ganz Besonderem macht. Sie besteht aus nichts weiter als frisch gepresstem Blutorangensaft, ein bisschen Zucker zum Säureausgleich und einem Löffel Butter, der schadet nämlich sowieso nie.

Ein paar Pistazien und Zitrusscheiben noch zur Deko (*vielleicht* auch zum Kaschieren eines abgebrochenen Kuchenstücks – Unvorsichtigkeit sei dank…) und fertig ist mein italienischer Käsekuchen.

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Kirsch-Käsekuchen von A Spoonful of Photography

Sabrina von A Spoonful of Photography ist eine der wenigen anderen deutschen „Teen“-Foodbloggerinnen, die ich kenne. Ihr Blog ist zwar ganz in Englisch gehalten, doch für den Gastpost zu meiner Marokkovertretung hat sie eine Ausnahme gemacht. Aber selbst wenn ihr des Englischen nicht mächtig seid, würde ich allein wegen der tollen Fotos mal bei ihr vorbeischauen! – Jana

Liebe Zuckerbäckerei-Leser, bevor ich anfange über diesen leckereen Kirsch-Käsekuchen zu reden/schreiben, möchte ich mich erstmal noch bei Jana bedanken, die mich eingeladen hat einen Gastpost zu verfassen. Dieser Einladung bin ich wie ihr seht gerne nachgekommen und hoffe ich kann euch mit diesem einfachen (aber aufwendig wirkendem) Kuchen die Zeit versüßen!

aspoonfulofphotography - kirsch-käsekuchen_3

Eine buttrig zarte Vollkorn-Kruste (ja, Vollkorn für den Extra-Crunch-Faktor ;-) ) wird mit einer leichten Käsekuchenmasse gefüllt und außerdem mit einem eingekochten Kirschkompott „veredelt“, bevor entweder Streusel oder wie in diesem Fall Motive aus der übrig gebliebenen Kruste das Ganze abrunden.

Obwohl Anblick und Beschreibung anderes vermuten lassen, ist dieser Kuchen total easy und eignet sich sowohl für die Kaffeetafel mit Gästen als auch für einen entspannten Sonntag mit der Familie. Das doppelte Rezept kann auch gut als Blechkuchen für größere Anlässe gebacken werden.

aspoonfulofphotography - kirsch-käsekuchen_4
Der Kuchen schmeckt sowohl war und frisch als auch nach einem Tag „durchziehen“ – ich finde, dass die Aromen dann sogar noch intensiver sind. Nun will ich euch aber nicht weiter aufhalten und das Rezept herausrücken – frohes Backen!

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6: Mandarinenkäsekuchen

Heute ist Nikolaustag! Und wenn das bei euch genauso läuft wie bei mir, bleiben von allen guten Gaben immer nur viel zu viele Mandarinen übrig. Die Nüsse lassen sich ja noch sehr gut zu Plätzerln verarbeiten, aber für die ganzen Zitrusfrüchte ist mir bisher noch nichts eingefallen. Diesen Käsekuchen werde ich nun aber vermutlich öfters machen, nicht nur bei adventsbedingten Mandarinenüberschuss – sehr lecker!

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Erdbeerkäsekuchen

Diesen Erdbeerkuchen habe ich schon vor einiger Zeit als Geburtstagsgeschenk für meine beste Freundin gebacken. Aus mir nicht ersichtlichen Gründen habe ich ihn jedoch nicht gebloggt. Weil er aber so gut geschmeckt hat, will ich ihn euch nicht länger vorenthalten. Leider ist die Erdbeersaison schon fast vorbei, aber ich glaube dieses Rezept würde auch mit anderen Früchten oder ohne überhaupt irgendetwas obenauf funktionieren.


Zutaten
Boden
250 g Mehl
50 g Zucker
Vanillezucker
Salz
125 g Butter, in kleinen Stückchen
1 Ei
Füllung
200 g Frischkäse
1 EL Schmand
30 g Zucker
Vanillezucker
2 EL Mehl
1 Ei
Topping
200 g Erdbeeren
1/2 Pck. klarer Tortenguss
1 EL Zucker
2 EL Kokosraspel


für 2 Springformen mit etwa 14 cm Durchmesser

1 Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.
Für den Boden Mehl, Zucker, Vanillezucker, Salz, Butter und Ei solange verkneten bis sich ein fester Teig gebildet hat.
2 Diesen in zwei Portionen teilen und jede Springform gleichmäßig damit auskleiden.
Dabei darauf achten, dass der „Rand“ möglichst hoch wird, damit später die Füllung nicht ausläuft.
3 Die beiden Springformen für 15 Minuten ins Gefrierfach stellen und anschließend den Boden mit einer Gabel etwa 10 Mal einstechen.
4 Die Böden 15 Minuten lang blindbacken. Dazu ein Stück Backpapier auf jede Springform legen und mit Erbsen oder anderen Hülsenfrüchten beschweren, damit der Teig nicht zu sehr aufgeht.
5 Das Backpapier und die Hülsefrüchte entfernen und noch etwa 5 Minuten weiterbacken, damit die Böden etwas bräunen. Aus dem Ofen nehmen und in der Form abkühlen lassen.
6 Für die Füllung Frischkäse und Schmand verrühren.
Den Ofen auf 140° C Umluft einstellen.
7 Nach und nach Zucker und Vanillezucker zugeben und zuletzt Mehl und Ei unterrühren.
8 Die Füllung bis höchstens 0,5 cm unter den Rand der Mürbteigböden gießen.
9 Die beiden Springformen wieder in den Ofen schieben und nocheinmal 40 Minuten backen. In der Form abkühlen lassen und dann daraus lösen.
10 Währenddessen die Erdbeeren waschen und die Blätter wegschneiden.
Den Tortenguss laut Packungsanleitung zubereiten.
11 Die Außenseiten der Käsekuchen mit Tortenguss einpinseln und sofort mit Kokosraspeln bestreuen. Überflüssiges abklopfen.
12 Die Erdbeeren zügig durch den verbliebenen Tortenguss ziehen und auf den Käsekuchen drapieren.

Kühl aufbewahren.