Sipsong Bar

Thai-Streetfood-Atmosphäre (nehme ich an, war nie da)

Sipsong Bar, Florianigasse 15, 1080 Wien

Ich war neulich mit einer Freundin in der Sipsong Bar verabredet. Erst am Weg verstand ich, dass das Lokal gar nicht mehr in der Lerchenfelder Straße (1080) ist, wie bei meinem letzten Besuch 2022, sondern in eine weit größere Location in die Florianigasse gezogen ist. Das Konzept ist allerdings immer noch das gleiche – thailändisch inspirierte Cocktails und Snacks – erweitert um ein volles Abendmenü. Im ersten Seating (18-20 Uhr) hielten wir uns allerdings an Ersteres:

Die Erdnüsse (3,50€, 2022 noch automatisch zu jedem Drink dazu) sind mit Pulver aus geröstetem Reis, Limettenblättern und Chili gewürzt. Ich bestellte mir einen Sipsong Pharmacy Sour (13€) mit Chrysanthemen-Wodka, Pandansirup und Aquafaba – schaumig geschüttelt war er jedoch nicht. Wie man mir später auf Instagram versicherte, sei das ein Versehen gewesen. Geschmeckt hat mir der sehr blumige Drink aber dennoch. Später noch Thai-Eistee (5,90€), wie es ihn auch im Mamamon (s. Zuckersüß 513), dem „Stammhaus“ der Bar, gibt – gewürzig, picksüß und eiskalt.

Meine Begleitung bestand auf Tao Hoo Yi (3,90€), d.h. funky fermentierten Tofu in einer sauren (Tamarinde?) Sauce. Interessant! Die Son-In-Law-Eier (5,90€) waren in dünnem Teig herausgebacken und wurden ebenfalls mit süß-saurer Tamarindensauce serviert, außerdem Röstzwiebeln und Grünzeug.

Erstaunlich fand ich, das ein Großteil der Gespräche, die mir zu Ohren kamen, in ziemlich US-amerikanisch klingendem Englisch geführt wurden (nun ja, ich war auch mit einer Kalifornierin da). Die bunt vermischt Deutsch-Englischsprachige Karte und das meistens Englisch redende Servicepersonal passten da gut. Noch eine Randbemerkung: Am Nebentisch feierte eine Runde junger Frauen (einen Geburtstag?) – mit mehreren Blumensträußen und Mini-Digicam. Mit so Uralt-Geräten statt mit dem Smartphone zu fotografieren scheint also zu einem gewissen Grad Mainstream geworden zu sein, interessant!



Hi, ich bin Jana.
Seit 2009 veröffentliche ich hier wöchentlich Rezepte, Reiseberichte, Restaurantempfehlungen (meistens in Wien), Linktipps und alles, was ich sonst noch spannend finde. Ich arbeite als Redakteurin bei futurezone.at, als freie Audio-/Kulinarikjournalistin und Sketchnoterin. Lies mehr über mich und die Zuckerbäckerei auf der About-Seite.

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Im Zuckersüß sammle ich (fast) jeden Sonntag meine liebsten Links der Woche: Rezepte für die Nachback-Liste, lesenswerte Blogposts, Zeitungsartikel und Longreads, Podcasts oder Musik, die mir gerade gefällt und oft genug auch Internet-Weirdness. Außerdem schreibe ich auf, was ich sonst so interessant fand: neue Rezepte in meiner Küche, Lokale, in denen ich gegessen, Pullover, die ich gestrickt oder Texte, die ich geschrieben habe.