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Zuckersüß 378

…mit Archivrezepten, einem Bücherstapel, Webseitenbasteln, einem „unfreiwilligen“ Zitat in der SZ, dreierlei Eis – und wie immer, den besten Links der letzten Tage.

Seit der letzten Linksammlung sind jetzt schon mehr als zwei Wochen vergangen, aber was solls. Ich habe Aroniabeerengelee gekocht, und allerlei aus dem Archiv gebacken: Bananen-Karamell-Kuchen, Mandel-Zitruskuchen, Pfirsich-Rosmarin-Scones und Zimtschnecken nach Bravetart. Außerdem habe ich einen Mohn-Käsekuchen getestet (braucht noch eine Runde), ein Ottolenghi-Rezept ausprobiert (bald im Blog) und Bananenkuchen mit Rumkaramell aus dem Mai verbloggt.

Außerdem habe ich endlich aufgeschrieben, was ich mir zu meinem Sommerlesestapel gedacht habe – hier nachzulesen.

bücher im sommer
Bücher im Sommer

Ich habe in meiner „Ferien“-Woche für die Bäckerei/Konditorei meines Onkels eine neue Webseite gebastelt und dafür unendlich viel Gebäck und behind-the-scenes fotografiert. Diese Fotos landen nach und nach dann bei @siebenhandl_osterhofen auf Insta.

Karotten im Radio

Für eine kommende Radiosendung (morgen um 15.30 auf Ö1!) war ich in Langenlebarn in Niederösterreich und habe alle möglichen Presseberichte zur Karottenverkostung, an der ich vor ein paar Wochen teilgenommen habe, gelesen. In der SZ stieß ich über diesen Absatz hier und konnte mir vor Lachen fast nicht mehr einkriegen (it me…):

Die Teilnehmer an den Tischen ringen um Attribute, die über süß, bitter, erdig, fruchtig oder würzig hinausgehen. „Darf man karottig schreiben?“ – „Der Saft hier riecht wie meine Handcreme!“, sagt eine Gastrokollegin des ORF etwas ratlos. „Notieren Sie das! Und die Marke gleich dazu! Alles ist wichtig!“, ruft Johann Reisinger.

Apropos Radio, am Freitag wurde meine Reis-Sendung vom letzten Sommer wiederholt, falls ihr wissen wollt, wo in Österreich Reis wächst, wie das perfekte Risotto sein sollte oder in welchen Farben Reis auf der ganzen Welt auftaucht, hier entlang: Ö1 Moment Kulinarium – Reis und seine vielen Sorten.

Eis

Meinen ein-Eis-täglich-Plan habe ich diesen Sommer nicht recht eingehalten, aber in letzter Zeit sind mir dennoch ein paar interessante Sorten untergekommen, die ich mir merken will: Joghurt-Pfirisch-Safran von Gefrorenes in Währing (die Pfirsiche hatten eine sehr erstaunliche Konsistenz, fast als wären Trockenfrüchte nochmal in Sirup gekocht worden), vegane Basilikum und Himbeere von Veganista im Siebten (erstaunlich cremig!) und Mela, Arancia e Bergamotto von der Gelateria Romana, ebenfalls Wien-Neubau (Apfelsorbet mit sehr bitteren kandierten Bergamottenschalen und Orangenzesten – hatte was von Orangeat/Zitronat).

Hier folgen meine liebsten Links der letzten Tage:

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Bruder (mal wieder)

Bruder Küche&Bar, Windmühlgasse 20, 1060 Wien

Dafür, dass das Bruder mein liebstes Lokal der Stadt ist, war ich schon ziemlich lange nicht mehr dort. Im Juni habe ich zuletzt darüber gebloggt und dieser Satz fasst das Lokal für mich immer noch sehr gut zusammen:

Es ist hip und cool, gleichzeitig gemütlich und elegant und vor allem sind alle Getränke und Speisen auf der Karte etwas ganz Besonderes.

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Zuckersüß 377

…mit einem 3- oder eher 6-Gänge-Menü im Freyenstein, einem neuen Strickprojekt, einem Zuckerbäckerei-Porträt bei ZEIT online – und wie immer, den besten Links der letzten Tage.

Ich habe eine Zwetschgen-Frangipane-Tarte mit Orangenblütenwasser gebacken (bald im Blog!) und mal wieder Katharina Seisers Grießschmarrn gemacht:

Durch den Tipp einer Freundin bin ich letztes Wochenende über die Wiener Restaurantwoche gestolpert und hab bei der Gelegenheit gleichmal einen Tisch im Freyenstein reserviert. Drei Gänge bei zwei Hauben für knapp 40 Euro klang nach einem fairen Deal und in Laufnähe wars auch noch. Viele Überraschungen gab es nicht, gut geschmeckt hats aber auf jeden Fall.

Außerdem war ich im Minoo in Passau, das zwar ziemlich hip ist und mit seinem persischen Einschlag (die Inhaberin stammt offenbar aus dem Iran) doch anders, als das niederbayrische Durchschnittscafé. Leider hat mich weder mein Falafelwrap mit Salat, noch das irgendwie nichtssagende Basilikumsamen-Getränk Sharbat überzeugt.

Zuckerbäckerei bei ZEIT online

Schon vor einigen Monaten hatte mich Eva Biringer angeschrieben, ob ich Lust hätte für das ZEIT online Sonntagsessen ein paar Fragen zu beantworten. Und natürlich hatte ich Lust, immerhin las ich die Serie auch sehr gerne! Nun wurde mein Porträt – das sich um die Geschichten und Einflüsse hinter meinen Rezepten dreht – veröffentlicht.

Leider ist die Serie mittlerweile hinter einer Paywall versteckt (zum Interviewzeitpunkt war sie das nicht), was ich nicht ganz fair finde, denn Rezepte und Fotos kommen von Blogger_innen wie mir, die als Gegenleistung halt ein bisschen exposure bekommen. Wie viel Aufmerksamkeit eine Verlinkung bei ZEIT online so bringt, kann ich nichtmal sagen, denn ich sammle keinerlei Daten über meine Blog-Leser_innen, weshalb ich auch nicht weiß, ob es seit gestern mehr geworden sind – aber, wenn du neu hier bist: Herzlich Willkommen!

Worauf ich hinaus wollte: Natürlich hat die Autorin Arbeit damit, Interviews einzufädeln und zu einem Artikel verwurschteln, und ich (als recht prekär beschäftigte Journalistin) hoffe sehr, dass sie dafür anständig entlohnt wird. Aber ich finde trotzdem, dass es ein unguter Move der Zeitung war, diese Rubrik in eine exklusiv für Abonnenten zu verwandeln.

Für alle ohne ZEIT online-Abo (was nicht das gleiche ist, wie ein ZEIT Print-Abo, wie ich gestern erstmals feststellte): Diese fünf Rezepte kommen im Artikel vor: Pastiera di Grano, Basilikum-Eis, Qrichlat, Lakritzkekse und Heidelbeer-Apfel-Birnen-Pie.

Stricken und Lesen

Diese Woche habe ich die Sunday Cardigan von Petit Knit angeschlagen und bin sehr begeistert, wie viel schneller als beim Cinna Top (7mm vs. 2,5mm-Stricknadeln) ich vorankomme.

Ich habe endlich ein Buch angefangen, das schon seit letzten Herbst bei mir herumliegt: Utopien für Realisten. Die Zeit ist reif für die 15-Stunden-Woche, offene Grenzen und das bedingungslose Grundeinkommen von Rutger Bregman. Und dann kam noch die bpb-Version von Karolin Schwarz Hasskrieger. Der neue globale Rechtsextremismus bei mir an, in das ich auch gleich hineinlas.

Apropos lesen: Hier folgen meine liebsten Links der letzten Tage:

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Zuckersüß 376

…mit zwei tollen Abendessen (Frittwoch und Dinnerparty), einem gehäkelten Sommerkleid im Frühherbst, Törtchen im Crème de la Crème und neuer alter Lektüre (Elfriede Jelineks Die Liebhaberinnen) – und wie immer, den besten Links der letzten Tage.

In der letzten Woche kam es mir vor, als hätte ich zu wenig zu tun. Deshalb beschloss ich kurzerhand, für sechs Freund_innen superspontan fünf Gänge aufzutischen. Mehr dazu hier.

Am Vorabend war ich noch bei Freund_innen mit tollem Balkon und Fritteuse eingeladen, um Frittwoch (könnte ein regelmäßiger Feiertag werden, wenns nach mir ginge) zu feiern. Es gab Gemüse im Bierteig, mit Cornflakesbröseln, Knoblauch-Chips-Bröseln, Fried Pickles in Maisgrieß, Mozarellabällchen und weiteres superes Fettgebackenes.

Schnitzel (Figlmüller) und Zitronentörtchen (Crème de la crème)

Apropos Ausbacken: Mit Besuch aus Berlin war ich bei Figlmüller’s essen, der zwar echt schön eingerichtet ist und sehr Wienerische Kellner hat, aber doch fast unverschämt teuer ist (15,50€ für ein Schweinsschnitzel ohne Beilage — der zugegeben sehr leckere Erdäpfel-Vogerlsalat mit senfigem Dressing und Kernöl kostete nochmal 4,90€).

Ebenfalls halbwegs teuer, aber sehr fein war mein Besuch im Crème de la Crème, einer Pâtisserie in der Josefstadt, in die ich es nach dem fünften (oder so?) Versuch endlich mal geschafft habe (zuvor: geschlossen, kein Tisch frei etc). Ich bestellte eine klassische Tarte au Citron (5,50€), die einerseits sehr schön aussah, andereseits auch super schmeckte: zitronig-sauer, cremig, süß, mit knusprigem, dünnen, recht dunklen Mürbteigboden. Meine Begleitung bestellte etwas „österreicherisches“, nämlich eine Ribiselschnitte, die sehr mächtig aussah, aber mit Biskuit, Vanillecreme und Baiser letztlich sehr luftig daherkam.

Häkeln und Lesen

Kaum wird das Wetter herbstlich, ist auch mein Frühsommer-Häkelprojekt, ein Kleid nach dem waveafterwave-Muster, *wirklich* fertig (ich musste den Ausschnitt oben nochmal neu machen). Genaueres hier bei ravelry. Mein Buchclub hat Elfriede Jelineks Die Liebhaberinnen angefangen, das mich schon in den ersten paar Seiten sehr mitgenommen hat –a lles andere als seichte Sommerlektüre.

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Zuckersüß 375

…mit einem Wochenrückblick in Kuchen, Essen in dreierlei Restaurants (Floh, Bruder, Mochi Ramen) und einem Besuch im MAK (Show Off und Sitzen 69 revisited).

In dieser Woche habe ich zweimal Kaiserschmarrn gemacht, Mini-Cheesecakes gebacken und Cocktails gemixt (Painkiller, Jungle Bird).

Floh, Bruder und Mochi Ramen

Außerdem war ich gleich dreimal in spannenden Restaurants. In der Gastwirtschaft Floh in Langenlebarn habe ich für eine Radiosendung beim Karotten-Verkostungsworkshop mitgemacht und anschließend ein fünfgängiges Karotten-Menü gegessen, über das ich noch extra schreiben werde. Tags darauf war ich endlich mal wieder im Bruder, wo ich auch dieses Mal zwei völlig überraschende und auch ansonsten beeindruckende neue Gerichte kennengelernt habe. Und dann war ich auch noch im Mochi-Ramen am Vorgartenmarkt, obwohl es für Suppe eigentlich viel zu heiß war.

MAK: Show Off & Sitzen 69 Revisited

Als Ferienprogramm habe ich mir einen Besuch in der Bakelit-Ausstellung im MAK vorgenommen. Dort angekommen bin ich aber schließlich für fast drei Stunden in der Show Off-Ausstellung über Mode in Österreich versumpft und war dann auch noch schnell in die mittlerweile geschlossene Sitzen 69 revisited.

Zeitgenössische Mode designed/made in Austria steht im Fokus der ersten umfassenden Großausstellung zu österreichischem Modedesign. Eine Zeitreise durch das Modedesign mit all seinen Facetten von den 1980er Jahren bis heute zeigt das vielfältige Spektrum von DesignerInnen, die aus Österreich stammen, hier arbeiten oder hier eine Modeausbildung absolviert haben.

MAK, SHOW OFF. Austrian Fashion Design

Die Mode-Ausstellung begann mit „Talking Heads“, mehreren überdimensionierten Videowänden, mit minutenlangen Clips im Loop und einer großen Videoinstallation zu den Abschlusswerken vergangener Modeklassen an der Angewandten. Sowas nervt mich in Ausstellungen für gewöhnlich sehr, denn wenn eins nicht zufällig den Beginn eines Videos erwischt, muss eins einfach damit klarkommen – fast so schlimm wie im linearen Fernsehen, nur dass es eben irgendwann wieder von vorne anfängt. Wie ich gerade bemerkt habe, gibt es die Videos erfreulicherweise auch auf der Webseite der Ausstellung, und, wenn auch nicht gelistet, auf Youtube.

Letztlich hab ich mich doch bei zwei Wänden hingesetzt und so mehr als eine halbe Stunde mit schwarz-weiß-Interviews u.a. mit Gery Keszler (Life-Ball-Initiator), Elisabeth Längle (Modejournalistin) und Monica Titton (Modesoziologin) geschaut. Letztere führte das Aufkommen von Mode- und Streetstyleblogs als wichtiges „Karrierestarter“-Moment an, weil Mode(medien) so aufeinmal zugänglich für „alle“, oder zumindest etwas demokratischer wurde(n).

Von den maßgeblichen frühen österreichischen Modeblogs blicablica und Tschilp hatte ich noch nie gehört, beide sind seit Jahren eingestellt. Sie atmen mit ihrem Design und der Blogroll in der Sidebar noch die prä-Instagram-Blogosphäre, die ich so viel lieber habe als alle „Blogger_innen“, deren Content hauptsächlich auf Social Media stattfindet. Das Vorletzte, was vor recht genau fünf Jahren bei Tschilp veröffentlicht wurde, handelt von der Customer Experience beim Luxusonlinehändler Net-a-Porter – ein Beitrag, der weit über meine Fashionblog-Klischeevorstellungen der Style-Posts und „schön-Aussehen-als-Hauptaufgabe“ hinausgeht.

Nach gefühlten Stunden kam ich dann zu dem Part der Ausstellung, in dem auch tatsächlich Kleidung anzuschauen war. Dass die Seiten des zweistöckigen„Modeturms“, an der die Entwürfe österreichischer Designer_innen ausgestellt sind, nach Themen sortiert sind, habe ich vor Ort nicht verstanden. Nach einem Blick auf die Webseite ist mir das Konzept aber klar geworden: Vorne sind die österreichischen „Modehelden“ Helmut Lang und Rudi Gernreich, der sich in den 1960ern z.B. den Monokini hat einfallen lassen, zu sehen. An einer Seite gehts um Muster, an einer zweiten um skulpturale Shilouetten, an der dritten um Modernes. Im Inneren ist Mode zum Thema Tradition zu sehen, z.B. ein über und über mit Bändern besticktes Rüschen-Tüllkleid von Lena Hoschek, das mich sehr beeindruckt hat, und verfremdete Trachten von Vivienne Westwoods österreichischem Ehemann Andreas Kronthaler. An den Wänden hängt Modefotografie aus Magazinen und für Werbungen, mit denen ich größtenteils wenig anfangen konnte.

Im letzten Raum der Ausstellung geht es dann um Kataloge und Mode-Magazine. Obwohl ich sehr begeisterte (Indie-)Zeitschriften-Sammlerin war/bin, finde ich die meistens eher uninteressant, geht es doch oft nur um Oberflächliches (und nicht etwa darum, wie bestimmte Kleidungsstücke hergestellt werden, in welcher Tradition irgendwelche Muster stehen, was sich Designer_innen/Fotograf_innen bei ihren Werken gedacht haben…). Aus diesem Grund habe ich auch nur kurz über die ausgestellten Magazine geschaut, bei einem bin ich allerdings wegen des aufgeschlagenen Artikels hängengeblieben: Der DIVA vom April 2016 mit einem Feature über Elfie Semotan. Die Arbeit der österreichischen Fotografin ist mir letzten Sommer im C/O Berlin, wo ich eigentlich für eine Food-Fotografie-Ausstellung war (über die ich bedauerlicherweise nie geschrieben habe), erstmals begegnet und ich finde sie als Person ziemlich cool.

Eigentlich hatte ich mir ja nach einem Jahr im Business (mehr oder weniger…) bei Migrants du Monde in Rabat vom Thema Mode entfernt, weil es auf meiner ellenlangen Interessensliste eigentlich schon immer eine ziemlich untergeordnete Rolle spielt. Doch seit ich 2020 (auch dank Corona-Slowdown) angefangen habe, Anziehsachen abseits von Socken zu stricken und neuerdings auch Kleidung für mich nähe, ändert sich das wieder – über Mode(herstellung) nachzudenken finde ich auf einmal sehr interessant. Deshalb habe ich auch zwei Bücher aus dem Museumsshop – Die Welt der Stoffe von Kassia St Clair und Zur Hölle mit der Mode von Elizabeth Hawes (hier ein interessanter Blogpost der Übersetzerin dazu) – auf meine Wunschliste gesetzt.

Und wenn ich so drüber nachdenke, habe ich in den letzten Monaten auch einiges im Internet gelesen/gehört, das sich dem Thema Mode zuordnen lässt. Der tolle 99% invisible-Spinoff-Podcast Articles of Interest zum Beispiel oder Zadie Smith’s Überlegungen zu transatlantischem Stil oder Anke Gröners Posts über Mode-Ausstellungen (Thierry Mugler oder Jean Paul Gaultier).

In der Mini-Ausstellung „Sitzen 69 revisited“ ging es um die Diskrepanz zwischen dem, was 1969 als DIE neuen Sitzmöbel vorgestellt wurden (sehr altmodisch, spießig, s. Bild links) und dem, was wir heute im Kopf haben, wenn wir an 60er-Jahre-Möbel denken (bunt, plastik, s. Bild rechts).

Im Jahr 1969 fand im Österreichischen Museum für angewandte Kunst (dem heutigen MAK) die Möbelausstellung Sitzen 69 statt, bei der eine umfangreiche Auswahl an gediegenen „Tischlersesseln“ aus Skandinavien, Italien, Deutschland und Österreich präsentiert wurde. Von den vielen bunten und poppigen Sitzgelegenheiten, die uns heute so charakteristisch für diese Epoche erscheinen, war indes keine dabei: Die Ausstellung hatte einen letzten heroischen Versuch unternommen, einer sich immer deutlicher ausprägenden Konsum- und Wegwerfgesellschaft die Tradition qualitativ hochwertiger und handwerklich produzierter Möbel entgegenzuhalten.

MAK, „Sitzen 69“ revisited

Ich fand es recht lustig, die Reihe gediegener Holz- und Korbsessel gegenüber berühmten Designklassikern wie dem Panton Chair oder dem Eames Chair zu sehen, aber mit einer Führung oder anderen Vermittlung wärs wohl noch spannender gewesen…

Hier folgen jetzt noch meine liebsten Links der letzten Woche:

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Zuckersüß 355

Weil mein letzter Sonntagspost schon einige Wochen her ist, folgt hier ein langer Blogpost voller shameless selfplugs und crossposting zu meinen anderen Blogs. Springt einfach direkt zu den Links, wenn ihr mein Tagebuchblogging fad findet ;)

Ich war im Wetter, im Oreno Ramen und im Mochi Ramen (Lokal-Blogposts folgen!) essen und habe sehr viele Kekse im Mini-Format gebacken: Bravetart’s Chocolate Chip Cookies, Lakritzkekse (bald im Blog!), Erdbeerkekse, Ingwershortbread und Marzipanhörnchen mit Orangenblütenwasser.

Eine Reise nach Frankreich

In Paris habe ich die meiste Zeit tee- und weintrinkend mit Freund_innen verbracht und deshalb kaum etwas besichtigt – nicht mal eine Ausstellung habe ich mir angesehen. Für aktivistische Kunst im öffentlichen Raum braucht es das glücklicherweise auch nicht. An allen möglichen Orten der Stadt sind mir an Wände gekleisterte, schwarz beschriebene A4-Zettel mit feministischen Botschaften aufgefallen:

Im Park Buttes-Chaumont bin ich bei erstaunlich frühlingshaftem Wetter spazierengegangen. Von der dortigen Aussichtsplattform sieht eins wirklich sehr schön über die Stadt. Und abgesehen von ein paar posenden Instagrammer_innen, Jogger_innen und Eltern mit Kinderwägen ist vormittags kaum wer dort unterwegs, sodass sich eins gut ausruhen kann. Oder Zeitunglesen: Ich bin endlich dazugekommen, mir die Malmoe #90 vom letzten Jahr eingehend anzuschauen. Ohne diese linke Gazette (wie sie sich selbst bezeichnet) zu kennen, hatte ich sie vor Weihnachten im Soziologieinstitut mitgenommen und nur oberflächlich durchgeblättert. Am Ende hätte ich hier im Zuckersüß am liebsten auf die Hälfte der Texte (insbesondere das Dossier zum AMS-System und „Blinken in beige.“ von Katherina Braschel) verlinkt, leider sind sie nicht online.

Und dann habe ich auch noch mein erstes Interview auf Französisch geführt: Lionel Bonnamy von der Fabrique aux Gourmandises, der den Concours du Meilleur Croissant au Beurre 2019 in der Region Paris gewonnen hat, hat mir ein paar Fragen zu – wer hätte das gedacht – Croissants beantwortet (zu hören dann Ende März im Ö1 Moment Kulinarium!).

Anschließend war ich noch für ein paar Tage in Nancy. Der Campus Lettres et Sciences Humaines sah genauso grau und trostlos aus wie ich ihn kennengelernt habe und dann wurde auch noch, genau wie vor zwei Jahren, ein eintägiger Streik ausgerufen!

Ich holte mir zwar ein Flugblatt mit den Forderungen, entschied mich aber lieber für einen Stadtspaziergang, anstatt mich mit dem Blocus zu beschäftigen (2018 habe ich eine Reportage fürs Uniradio darüber gemacht!). Ich habe ein Kaffee-Merveilleux (Meringue gefüllt mit Kaffee-Sahne), mehrere Croissants, Beignets (viel schlechter als Krapfen!) und Baguette gegessen und war in der Plantation (sehr sympathische Bar gleich beim Bahnhof!) einen Punch Coco trinken.

Zurück nach Wien bin ich mit dem Zug via Strasbourg und Frankfurt. Die Reise hat ein bisschen länger als zwölf Stunden gedauert und war mir trotzdem tausendmal lieber als der Hinflug mit dem schrecklichen Sicherheitstheater (Stricknadeln verboten??). Ich habe mir ein Abendessen im Bordrestaurant (Gemüsecurry mit Kokosreis) gegönnt und mich ein bisschen wie in einer anderen Zeit gefühlt.

Kino

In Wien habe ich Lindenberg! Mach dein Ding angeschaut. Vor diesem Film kannte ich Udo Lindenberg nur als eher gruselig aussehenden alten Mann, der nie ohne Sonnenbrille unterwegs ist, aber scheinbar hat er in der BRD-Popkultur echt was verändert. Wie nah die Darstellung seiner Nachkriegskindheit, der Reeperbahn und der „linken“ Szene in den 1970ern an der Realität ist, weiß ich nicht, aber mir kommt es vor, als hätte ich dennoch eine neue zeitgeschichtliche Perspektive gewonnen (z.B. wäre mir nie eingefallen, dass deutschsprachige Popmusik so kurz nach den 68er-Revolten als Singen in der Tätersprache verpönt war).

Wegen Regenwetter habe ich mir in Nancy spontan La Llorona angeschaut (und mich wieder einmal über die freie Platzwahl in französischen Kinos gewundert). La Llorona („die Weinende“) ist eine Figur aus der lateinamerikanischen Mythologie, die in diesem Film einen ehemaligen General und seine Familie heimsucht. Das Ganze ist angelehnt an das guatemaltekische Militärregime der 1980er Jahre, das die indigene Bevölkerung massakrierte. The Verge fasst es gut zusammen:

La Llorona is a supernatural revenge story about a real atrocity — while Enrique is fictional, the horrific Guatemalan genocide and resulting war crimes trials are very much not. It’s a film about a cursed man, but more about a man who is a curse, poisoning the soul of everyone around him.“

Stellenweise habe ich mich ziemlich gegruselt (wenn ich gewusst hätte, dass La Llorona ein Horrorfilm ist, hätte ich ihn sicher nicht angeschaut!), aber gleichzeitig wieder einiges über ein Land gelernt, mit dem ich mich bisher gar nicht beschäftigt habe.

Im Heimkino (was für ein schreckliches Wort) habe ich endlich die zweite Staffel Sex Education auf Netflix fertiggebinged. Ich mag die Serie furchtbar gern, die Charaktere sind alle zum Liebhaben und die Probleme/Dialoge gleichzeitig teenagerpeinlich und supersüß. Dieser riesige Cliffhänger am Ende nervt mich aber ein bisschen – es dauert doch bestimmt eineinhalb Jahre, bis es weitergeht?

Bücher

Ich habe Christina Tosi’s Milk geschenkt bekommen und freue mich schon darauf, die Rezepte daraus auszuprobieren (glücklicherweise mit Cup- und Grammangaben). Außerdem ist Sara R. Farris‘ In the Name of Women’s Rights: The Rise of Femonationalism (s. a. der zugehörige Vortrag) bei mir angekommen. Und ich war bei der Präsentation der ersten zwei Bände von „Reihenweise kluge Frauen“, wo die Biografien von Margarete Schütte-Lihotzky und Hedy Lamarr vorgestellt wurden (drüben im Sketchnote-Blog steht mehr dazu).

Jetzt zu meinen liebsten Links der letzten Wochen:

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Zuckersüß 352

In dieser Woche habe ich endlich meinen 35c3-Rückblickspost fertiggetippt und den Glühwein-Käsekuchen, den ich seit 8 Jahren mal wieder backen wollte, verbloggt. Ich habe Tajine gemacht und dabei über die mangelnde Meinungsfreiheit in Marokko nachgedacht (s. z.B. Guardian, NYTimes) und danach Cards Against Humanity gespielt.

Und ich war auf einer Weihnachtsparty eingeladen, als Mitbringsel habe ich Bravetart’s Zimtschnecken mit einer extra-weihnachtlichen Gewürzmischung (Zimt, Kardamom, Nelken, Ingwer, Cayennepfeffer) gebacken – auch sehr empfehlenswert fürs Katerfrühstück!

Podcasting-Meetup

Gemeinsam mit Maria Wegenschimmel vom SozialPod und Lisa Krammer vom Mundart Podcast werde ich zukünftig das Podcasting Meetup Österreich organisieren. Am Dienstag fand sozusagen das „Übergabe“-Meetup mit dem bisherigen Organisator Stefan Haslinger (meinem ersten Podcastgast!) statt, auf Twitter gibts einen Mini-Rückblick:

https://twitter.com/podcasterei/status/1204539298206437376

In meinem Podcast ist übrigens Folge 17 mit Anna Wielander am Nestroyplatz erschienen, es geht um ihren Podcast Jugendstil, Journalismus und Studieren in Prag.

ON

Ich hatte mir eigentlich vorgenommen, diese Woche ins Ansari zu gehen, um georgisches Essen zu probieren. Leider war dort kein Tisch zu haben und und ich schwenkte um auf chinesisch. Wien, wie es isst lobt das ON und seine Ableger ziemlich stark, die Entscheidung für ein Lokal fiel also nicht schwer.

In meiner Instastory habe ich schon „eine kleine Gastrokritik“ dazu geschrieben, ich übernehme sie jetzt aber auch noch ins Blog, sonst ist sie ja quasi verloren.

Zum Gedeck gabs eine etwas wirre Zusammenstellung von Mischbrot mit Olivenöl, gerösteten Erdnüssen, Krabbenchips und kalten Edamamebohnen, die mir mit ihrem leichten Sternanis-Aroma super geschmeckt haben. Als Vorspeise bestellten ich und meine Begleitung Pak Choi mit Shiitakepilzen und Knoblauchsauce, sowie Frühkraut mit Grammeln. Ersteres war mein liebstes Gericht des Abends: Der Pak Choi ist offensichtlich sehr scharf angebraten worden, sodass er sehr rauchig und alles andere als fad schmeckte. Die Pilze hatten eine fast fleischige Konsistenz, und die Sauce war karamellig-salzig. Das leicht sautierte Frühkraut war eigentlich als scharf angekündigt, erfüllte dieses Versprechen aber überhaupt nicht. Die Sauce dazu – dickflüssig-süß, vermutlich irgendetwas fermentiertes – schmeckte mir auch gut.

Als Hauptgang hatte ich eine Auswahl an gebratenen Teigtaschen, gefüllt mit Räuchertofu/chinesischem Bärlauch, Gemüse/Erdnüsse, Lammhack/Kümmel, Maishähnchen/Shiitake und Schwein/Sellerie. Am besten geschmeckt hat mir die Version mit Gemüse und Erdnüssen, die Schwein/Sellerie-Teigtasche war mir viel zu fettig und die mit Lammhack/Kümmel zu trocken. Aber mit der Sojasauce im Schälchen daneben ließ sich das einigermaßen ausgleichen. Wirklich beeindruckt hat mich der Mini-„Salat“ aus eingelegtem Rettich und Karotten, den es dazu gab. Das Gemüse war ziemlich scharf, aber durch Weinessig auch super frisch und immer noch knackig. Meine Begleitung hatte eine Schüssel scharfes Kimchi-Tofu-Ramen, das so scharf war, das ich nichts dazu sagen kann.

Beim Dessert wollte ich unbedingt etwas probieren, das ich nicht kenne. Die Wahl fiel deshalb einerseits auf Age Tofu in Sesam/Kokos-Mantel mit süßer Bohnensauce und Klebreisbällchen mit Sesamfüllung. Ersteres stellte sich als wirklich seltsam heraus: Der Tofu fühlte schien frittiert zu sein, war aber gleichzeitig recht wässrig und in der Konsistenz sehr quietschig. Der Geschmack kam hauptsächlich von Kokos, Sesam und der süß-salzigen Bohnensauce. Nicht unbedingt mein Fall. Die Reisbällchen sahen aus wie sehr weiße Mini-Germknödel, die schwarze Sesamfüllung erinnerte mich an Powidl. Leider schmeckte das Ganze ebenfalls relativ wässrig.

Für alles miteinander (inkl. Wein und Wasser) zahlten wir 55€, was ich für einen fairen Preis halte. Der Abend war interessant, aber nicht genug, als dass ich in naher Zukunft wieder ins ON gehen würde. Grund dafür war auch die Atmosphäre – sehr kühl und mit irgendwie reserviertem Service.

Gin

Zum Geburtstag habe ich jeweils eine Flasche Wien Gin, Wien Klimt Gin und Rauhbühl Gin geschenkt bekommen. Gemeinsam mit meiner WG habe ich diese drei Gins und irgendeinen, der von der letzten Party übrig geblieben ist, versucht, zu vergleichen. Es stellt sich heraus: es ist wirklich sehr schwierig, zu beschreiben, was sie unterscheidet. Beim klassischen Wien Gin glaubte ich, Zitrus herauszuriechen/schmecken, der Klimt kam mir im Vergleich viel sanfter vor (aber geschmacklich vermag ich ihn nicht zu beschreiben). Der Rauhbühl Gin riecht ziemlich nach Früchten, am ehesten nach Birne, der übrige Party-Gin war direkt nach dem Einschenken vor allem stechend in der Nase. Gemixt zum Gin Fizz taugte mir der Wien Gin am meisten, meine Mitbewohner fanden aber die anderen auch sehr gut. Ich glaub, ich muss mir noch einen Geruch- und Geschmacksüberblick antrinken…

Ich habe gut die Hälfte von Eure Heimat ist unser Albtraum durchgelesen und sehr viele Stellen eingemerkt. Das Buch besteht aus einzelnen Essays, wodurch es sich für mich ziemlich schnell liest. Am eindrucksvollsten fand ich bisher den Beitrag von Hengameh Yagoobifarah über Blicke und den von Fatma Aydemir zu Arbeit.

Hier folgen meine liebsten Links der Woche (sehr viele, ich hab mich mal wieder stundenlang durch meinen RSS-Reader geklickt):

Zuckersüß 352 weiterlesen

Zuckersüß 351

Drei Wochen ohne sonntägliches Zuckersüß! In dieser Zeit kommt viel Gebäck zusammen: Ein zweiter Versuch meiner Schoko-Cookiedough-Cupcakes (leider immer noch nicht gut genug fürs Blog), Snickerdoodles (auch als Mash-Up mit Hirschknöpf und Spitzbuben), Schoko-Cashewcookies mit Banane, Glühwein-Käsekuchen (den ich 2011 zuletzt gemacht und nie hier gepostet habe – bald aber!) und dann noch ein ganzes Plätzerlsortiment für die Vorweihnachtszeit – Hirschknöpf, Zitronenheidesand, Kastanien-Biscotti und Gewürztrüffel (aka Heiße Schokolade am Stiel).

Cocktails im Moby Dick

Ich war im Moby Dick Cocktails trinken und habe endlich was vom Pairing Menu probiert: Zum Crispy Caesar – drei Salatherzen-Hälften mit gerösteten Semmelbröseln, Parmesan und Senf(?)-Dressing – gabs den Holy Stoly (laut Menü: Koriander infused Wodka, Weißer Port, Verjus und Holunderblüte). Der Cocktail war auf eine spannende Art prickelnd (vielleicht wegen des sauren Verjus?) und dennoch in sich rund, sehr gut! Sehr viel überraschender war der nächste Gang, Fried Green Tomatoes (unter die sich jedoch ein paar rote geschmuggelt haben) mit sehr salziger Remoulade (dank Kapern und Sardellen, wenn ich mich recht erinnere) und einem Drink mit Rum, Banane(!), Limette, Ginger Beer und Kardamom: Banana Joe. Ich hätte niemals geglaubt, dass Banane-Tomate eine angenehme Kombination sein könnte, doch sogar die kleine Deko-Casali-Banane (für alle nicht-Österreicher_innen: Wikipedia) passte gut dazu.

Danach probierten ich und meine Begleitung noch den Hattori Hanzo und den Donau Mitzi. Ersterer besteht aus Wodka, Birne, Limette, Kren, Peychaud’s Bitters, Salz und Dill, weshalb ich ihn mir auf mehreren Ebenen scharf vorgestellt habe. Allerdings schmeckte er überaus rund und erinnerte mich ein kleines bisschen an Salat (liegt bestimmt am Dill). Donau Mitzi, laut Karte ein Cocktail aus Marillenbrand, Kakao infused Wodka, Espresso, Amarenakirsche und Verjus dagegen hatte ich mir süß und sanft ausgemalt, aber im direkten Vergleich zum anderen Cocktail war er geradezu agressiv. Vor allem der Kirschgeschmack (der mich stark an die Lutscher, die man nach dem Kinderarztbesuch bekommt, erinnerte) war sehr im Vordergrund und etwas warm geworden schmeckte das Ganze wie ein pappsüßer geschmolzener Eisbecher aus der Vergangenheit. Zum Schluss bekamen wir noch zwei Ananas Gin Tonics aufs Haus. Gedörrte Ananasscheiben sind wirklich cool zum draufrumknabbern, das hausgemachte Tonic war weniger sprudelig als manch gekauftes, was ich sehr gut fand.

Filme

Im Top Kino habe ich spontan L’ora legale gesehen. Die italienische Komödie handelt von einem kleinen sizilianischen Ort, der während der Sommerzeit durch einen „korrekten“ Bürgermeister völlig umgekrempelt wird, doch irgendwann wünschen sich alle die Korruption zurück. Ich fand den Film außerordentlich seicht, zum italienisch-Üben war er aber ganz gut.

Zum This Human World Festival habe ich es leider nicht geschafft, obwohl ich gerne Another Life und Overseas gesehen hätte. Immerhin habe ich einen Love Actually Filmabend veranstaltet, bei dem zwei Drittel der Anwesenden den Film schon fast auswendig kannten und wir einfach alle live kommentierten. Super Vorweihnachtsidee!

Radio & Podcast

Am 26. November (schon zu spät zum Nachhören, leider) lief meine Sendung zum Thema „Wenn Paare zusammenziehen“ auf Ö1. Für das Dienstags-Moment-Format hatte ich vorher noch nicht gearbeitet, erstmals war die ganze Geschichte „nur“ ein Porträt. Und dann gab es auch noch die Möglichkeit, live im Studio anzurufen!

In meinem Podcast ist Folge 16 mit Johanna Steiner online gegangen, sie hat mir im Setagayapark in Döbling vom Radiomachen für Ö1, dem Brotbacken und „Fischeschauen“ erzählt. Außerdem habe ich eine neue Folge aufgezeichnet – LP019 mit Hannah Poppenwimmer vom Social Attitude Magazine wird aber erst im Januar erscheinen.

Hier folgen nun meine liebsten Links der letzten Wochen:

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L’Orient

Rotensterngasse 22, 1020 Wien

Ich habe schon viel zu lange nicht mehr marokkanisch gegessen, weshalb ich Anfang Oktober dem L’Orient erstmals einen Besuch abstattete. Dass das Restaurant schön aussieht, habe ich mir bereits durch die Webseite denken können, doch in echt war es fast noch schöner: marokkanische Blechlampen an der Decke, in den Wänden gemauerte Bögen mit Ornamentmuster, ein großes Mosaik hinter der Theke und bequeme Bänke mit vielen Lagen von Webstoffen.

L’Orient weiterlesen