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PAMK #7 „Lasst uns froh und lecker sein“ – Elkes Päckchen

Nachdem ich letzte Woche mein PAMK-Päckchen an Elke geschickt habe, bekam ich gestern eines zurück. Ich war beeindruckt, wie viele verschiedene Leckereien sie hinein gepackt hatte. Aber, meine liebsten Leser, seht selbst:

pamk von elke2Neben einem Amarena-Kirsch-Stollen bekam ich eingelegte Amarettokirschen, Baileyskugeln, gefüllte Datteln und ganz viele verschiedene Plätzchen. Ich habe mich zwar noch nicht durch alles probiert, doch die Plätzerl aus dem Päckchen mit dem Klarsichtfenster (hinten rechts im Bild) waren sehr lecker!

Vielen Dank für dein Päckchen, liebe Elke – es macht wirklich froh und munter!

 

PAMK #7 „Lasst uns froh und lecker sein!“

Eine weihnachtliche Runde „Post aus meiner Küche“ kann ich mir als Backbloggerin natürlich nicht entgehen lassen. Das Motto „Lasst uns froh und lecker sein!“ lässt aber so viel Spielraum, dass mir erstmal gar nichts Konkretes einfiel, so viele verschiedene Ideen hatte ich. Zum ersten Mal tausche ich zudem mit einer Nicht-Bloggerin, deshalb werde ich dessen Inhalt nächste Woche hier auch vorstellen.

Was ich in mein goldglänzendes Päckchen getan habe, fragt ihr euch bestimmt auch schon, meine liebsten Leser. Hier die Auflösung:

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Kleine Tannenbäumchen aus Mandelmürbteig mit Orangenguss.

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Einen Orangenkuchen mit weißem Schokoguss – das Rezept dazu folgt nächste Woche.

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Und eine dritte Leckerei habe ich auch noch eingepackt: Zimt-Haselnuss-Trüffel. Ich hatte noch Haselnüsse übrig und weil ich dagegen allergisch bin (ich hätte die Ganache lieber nicht probieren sollen…) habe ich mir gedacht, ich mache der lieben Elke damit eine Freude, bevor ich die Nüsse noch im Regal vergesse.

Ich bin schon sehr gespannt auf Elkes Päckchen!

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Post aus meiner Küche 6 – "Zusammen schmeckts besser!"

Eine neue Runde Post aus meiner Küche! Diesmal habe ich mit der lieben Steffi von MampfKampf getauscht. Zum Motto „Zusammen schmeckt’s besser – ich schenke dir ein Stück vom leckeren Glück“ hatte ich unendlich viele Ideen, nur „verschickbar“ mussten sie eben sein…

Ins Päckchen kamen dann schließlich diese Aprikosen-Kardamom-Tartes am Stiel und dazu noch superleckere Erdbeer-Schoko-Scones, die ich bestimmt für mich nocheinmal backen werde.

Steffi schickte mir ein großes Paket voller Leckereien:
Zitronen-Basilikum-Cupcakes (habe ich als allererstes probiert – sehr lecker!), Pfeffer-Kirsch-Kompott, Erdbeer-Hunderblütensirup-Limes und Lavendelöl.

Meine liebsten Leser, schaut einmal die zuckersüße Cupcakeverzierung an:

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Post aus meiner Küche #5 – Kindheitserinnerungen

Die fünfte Runde von Post aus meiner Küche bereitete mir echtes Kopfzerbrechen. Kindheitserinnerungen, die man verschicken kann, fielen mir nämlich nicht übermäßig ein. Die vorherigen Themen, sei es nun Schokoladiges (geht immer!) oder Picknick (soo viel Inspiration), waren dagegen geradezu (Achtung, Wahnsinnswortspiel) ein Kinderspiel.
Mein erster Gedanke für diese Tauschrunde waren Kirschen in Eiswürfeln, die ich immer mit meinem Opa gegessen habe. Aber Gefrorenes verschicken funktioniert leider nicht einmal bei diesen schrecklich kalten Märztemperaturen. So sehr ich auch überlegte, mir fiel nichts ein. Man könnte meinen, dass meine Erinnerung an Kindheitsleckereien noch glasklar sein müsste, bin ich doch noch nicht einmal volljährig. Doch weit gefehlt. Ein Gespräch mit meiner Mama brachte mich dann noch auf meine Lieblings-Pfannkuchen und Kaiserschmarrn; das mit dem Verschicken würde hier jedoch auch nicht klappen.

Dann, endlich: Beim Durchstöbern meiner Backbuchsammlung fiel mir das Kochbuch meiner Grundschule, in dem ich mit einem Muffinsrezept verewigt bin, in die Hände. Ich entschied mich allerdings nicht für meine Muffins, sondern für den coolsten Geburtstagskuchen, den sich eine Grundschülerin wünschen kann: Zebrakuchen mit Schokoguss und gaaanz vielen bunten Streuseln.

Noch weiter hinten im Kochbuchregal fand sich dann noch „Phantasie und Phantasüss“, das ich, glaube ich jedenfalls, vor ewigen Zeiten einmal gewonnen habe. Darin gibt es zu jedem Rezept mit richtig tollem Namen, z.B. „Sir Puddingtons Vermächtnis“, eine passende Geschichte und Step-by-Step-Fotos, damit der Nachwuchsbäcker auch keine Fehler macht. Naja, lange Rede kurzer Sinn, „Kater Konrads Mäusespeck“ hat es mir angetan. Ich kann mich erinnern, an diesem Rezept fast verzweifelt zu sein, weil ich es einfach nicht allein backen konnte. Und das nur, weil es mir nicht gelang, Eigelb vernünftig von Eiweiß zu trennen. Mittlerweile habe ich das glücklicherweise gelernt und diese leckeren Kekse in Erinnerung an meine Anfänge als Zuckerbäckerin mit in mein Paket für Nadine gepackt.

Zebrakuchen
Zutaten
5 Eigelb
300 g Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
125 ml warmes Wasser
250 ml Öl
375 g Mehl
1 Pck. Backpulver (ich würde das nächste Mal ein bisschen weniger nehmen)
5 Eiweiß
2 EL Kakao
Verzierung
Kuvertüre
Zuckerstreusel

für eine große Springform (26 cm Durchmesser) oder eine kleine Springform (13 cm Durchmesser) und 18 (Herz-)Muffinsförmchen

Die Backformen fetten. Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Mehl und Backpulver vermischen.

Eigelbe und Zucker mit dem Vanillemark schaumig schlagen. Wasser, Öl und die Mehlmischung einrühren.

Die Eiweße steif schlagen und unter den Teig heben. Diesen in zwei gleich große Portionen teilen und eine davon mit Kakao dunkel färben.

Dann den Teig in die Formen füllen: Von der Mitte her immer abwechselnd einen Esslöffel hellen und dunklen Teig aufeinandersetzen. Dieser sollte dann auseinanderlaufen und es ergibt sich ein Zebramuster.

Für 30 Minuten backen und dann mit einem Holzstäbchen eine Garprobe machen. Je größer die Form, desto länger die Backzeit. Vollständig abkühlen lassen.

Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und den Kuchen damit überziehen. Mit Zuckerstreuseln verzieren.

Mäusespeck
Zutaten
1 Ei
1 Eiweiß
90 g Zucker
40 ml Sahne
120 g Mehl
+ 50 g Puderzucker
Johannisbeersaft

für 12 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Die Eiweiße steif schlagen, dann den Zucker unterrühren, bis sich dieser aufgelöst hat.

Die Sahne ebenfalls steif schlagen und dann zusammen mit Eigelb und Mehl unter den Eischnee heben.

In einen Spritzbeutel füllen und mit genügend Abstand 12 „Mäusespecke“ auf das Backpapier spritzen. Etwa 14 Minuten backen, bis die Ränder goldbraun sind.

Abkühlen lassen und währenddessen Puderzucker und Johannisbeersaft zu einem dicken Guss verrühren. Damit den Mäusespeck verzieren.

Post aus meiner Küche Nummer 4: In der Weihnachtsschickerei

Post aus meiner Küche geht in Runde vier! Passend zur Jahreszeit war das Thema diesmal „In der Weihnachtsschickerei“. Dafür habe ich Gesalzene Pralinen und Zitronenheidesand, meine beiden Favoriten des letztjährigen Adventskalenders gemacht. In goldglänzender Verpackung habe ich sie dann an Steffi vom Blog Mampfnudel geschickt.


Das Päckchen, dass ich im Gegenzug von Steffi bekommen habe, hat mich total umgehauen. Es ist so wahnsinnig schön verpackt! Und der Inhalt ist sooo lecker… Chai Latte Cookies, von denen ich am liebsten sofort die ganze Schachtel essen würde, Marshmallows mit Schokoüberzug und Karamellstreuseln, Marshmallows zum Versenken in heißer Schokolade…
Danke Steffi!



Post aus meiner Küche #3 – Picknick!

Und wieder ist ein Päckchen, gefüllt mit selbstgemachten Leckereien, vor meiner Haustür gelandet! In der dritten Runde von Post aus meiner Küche habe ich mit Steph von Mini Matriachin getauscht. Danke dafür, Steph!

Sie hat mir eine ziemlich große Auswahl an Eingemachten und sogar eine Picknickdecke geschickt! Die Rezepte zu Aqua de Jamaica, einem mexikanischen Hibiskussirup, französischen Weißweinschalotten, Joghurtbällchen mit Schwarzkümmel und rosa Pfeffer und Straciatellakuchen im Glas hat sie hier auf ihrem Blog veröffentlicht.

 Von mir bekommt Steph Shutterbeans Rosmarin-Knäckebrot und Fudge Ripples Tomatenchutney.

Als Nachspeise beim Picknick gibts noch selbstgemachtes Granola mit Cranberries ohne bestimmtes Rezept, das am besten mit etwas Joghurt schmeckt.

Rosmarin-Knäckebrot nach einem Rezept von Shutterbean
Zutaten
260 g Mehl
1 EL gehackter Rosmarin
1 TL Backpulver
1 TL Salz
120 ml Wasser
70 ml Olivenöl
+ grobes Meersalz, Olivenöl und Rosmarinnadeln zum Bestreuen

Den Ofen auf 230° C vorheizen und ein Backblech in der Mitte des Ofens platzieren.

Alle Zutaten in einer Schüssel erst verrühren, dann zu einer Teigkugel verkneten.

Etwa golfballgroße Teigportionen auf einem Backpapier sehr dünn ausrollen und unmittelbar vor dem Backen mit Olivenöl bestreichen und mit Meersalz sowie Rosmarinnadeln bestreuen.

Das Backpapier auf das Blech im Ofen legen und das Knäckebrot 8-10 Minuten backen, bis es stellenweise bräunt.

Abkühlen lassen und luftdicht lagern.

Tomaten-Chutney nach einem Rezept von Fudge Ripple
Zutaten
450 g Kirschtomaten
3 Knoblauchzehen
1/2 TL zerdrückter Pfeffer
5 cm Ingwer
100 ml Apfelessig
200 g brauner Zucker
Salz

für 2 kleine Gläser Chutney

Die Tomaten waschen und halbieren. Den Knoblauch sowie den Ingwer fein hacken.
Alle Zutaten in einen großen Topf geben und 45 Minuten ziehen lassen.

Anschließend bei mittlerer Hitze köcheln lassen, bis sich die Masse dunkel färbt und eine marmeladenartige Konsistenz bekommt, was etwas länger als eine Stunde dauern sollte.

Das Chutney evtl. noch abschmecken und dann in sterilisierte Gläser füllen und gut verschließen. Kopfüber abkühlen lassen.

Granola
Zutaten
100 g Haferflocken
50 g gehobelte Mandeln
40 g Kokos
1 EL geschrotete Leinsamen
2 EL brauner Zucker
1 EL Honig
3 EL Öl
Salz
Zimt
+ getrocknete Cranberries

Den Ofen auf 135° C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Mandeln, Kokos, Leinsamen und Zucker vermischen.

In einer zweiten Schüssel Honig, Öl, Salz und Zimt verrühren.

Die Haferflockenmischung mit der Ölmischung verrühren und gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

Für eine Stunde lang backen, dabei alle 15 Minuten umrühren.

Abkühlen lassen und mit getrockneten Cranberries und Joghurt genießen.

Post aus meiner Küche #2 – Himbeer-Crostata

Endlich: Eine neue Runde von Post aus meiner Küche!
Das Thema diesmal war „Very Berry“ und ich muss sagen, schon wieder fiel es mir nicht gerade leicht, ein passendes Rezept zu finden. Diesmal lag es aber mehr an der „Verschickbarkeit“ der Leckereien, denn wie sollte ich es bloß bewerkstelligen, dass die Beeren bei der Sommerhitze auf dem Weg zu meiner Tauschpartnerin nicht verderben?

Getrocknete Früchte wollte ich nicht verwenden, weil sie mir viel zu winterlich erscheinen, so entschied ich mich für kleine Himbeer-Crostatas, bei denen die Beeren zumindest etwas eingekocht werden.

Von meiner Tauschpartnerin Marion aka Froschmama bekam ich einen Beerenkuchen im Glas und Cookies mit Cranberries und weißer Schokolade. Diese waren wirklich vortrefflich als Schullangeweile-Aufheller am Donnerstag. Doch was mich an Marions Päckchen am meisten gefreut hat, waren die zuckersüßen selbstgenähten Erdbeeren und Heidelbeeren.

Ich kann die 3. Runde kaum erwarten!

Zutaten
Teig
150 g Mehl
60 g Butter, in kleinen Stückchen
25 g Zucker
Salz
Schale von 1/2 Zitrone
2 Eier
Füllung
125 g (TK-)Himbeeren
60 ml Traubensaft
Saft von 1/2 Zitrone
30 g Zucker
1 EL Stärke
+ Puderzucker zum Bestäuben

für 5 Minicrostatas mit ca. 10 cm Durchmesser

Für den Teig Mehl, Butter, Zucker, Salz, Zitronenschale und Eier verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und kurz kühlstellen.
Dann in sechs gleich große Portionen teilen und mit fünf davon die vorbereiteten Förmchen auskleiden. Den Boden mit einer Gabel einstechen und die Förmchen ins Gefrierfach stellen.

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen.

Anschließend Himbeeren, Trauben- und Zitronensaft sowie den Zucker in einem kleinen Topf aufkochen. Die Stärke in etwas kaltem Wasser auflösen und zugeben. Diese Mischung nochmals aufkochen und abkühlen lassen.

Die Förmchen aus dem Gefrierfach holen und die Himbeermasse gleichmäßig auf die fünf Stück verteilen.

Den übrigen Teig dünn ausrollen und in Streifen schneiden oder Herzen etc. ausstechen. Damit die befüllten Crostatas verzieren.

Für etwa 25 Minuten goldbraun backen. Komplett abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Post aus meiner Küche

Wenn ihr meine sonntägliche Zuckersüß-Serie lest, habt ihr bestimmt schon mitbekommen, wie toll ich das neue Projekt der drei Bloggerinnen Clara von Tastesheriff, Jeanny von Zimt, Zucker und Liebe und Rike von Lykkelig finde.

Und diese Woche war es endlich so weit: Die Premiere von Post aus meiner Küche!

Es geht darum, durch die Vermittlung der drei einen zufälligen Tauschpartner zu erhalten, dem man dann quer durch Deutschland etwas Selbstgemachtes schickt. Im Gegenzug erhält man dann natürlich auch ein Päckchen mit Leckereien.

Beim Thema „Schokoladiges“ fiel es mir nicht gerade leicht, ein passendes Rezept zu finden, die Auswahl ist einfach zu groß – hier in der Zuckerbäckerei habe ich momentan 45-Schoko-Rezepte online! Doch nach einigem hin und her beschloss ich, meine allerliebsten „Best Cocoa Brownies“ zu backen. Ich bastelte eine leicht variierte Herz-Version meiner bewährten Brownie-Banderolen, die z.B. schon beim Welt-Aids-Tag zum Einsatz kamen und mit etwas Luftpolsterfolie wurden sie transportsicher verpackt. Am Dienstag machten sie sich dann endlich auf die Reise und zwar nach Braunschweig zu Meike. Sie hat übrigens ein wunderschönes Blog – Frau Wien, mit tollen Fotos meiner Brownies, die ich leider nicht fotografiert habe, bevor ich sie eingepackt habe…

Am Freitag durfte ich dann Meikes Paket entgegennehmen. Gut gepolstert hatte sie ein handgemaltes Krümelmonster mit einer ganzen Tüte voller Chocolate Crinkles verschickt. Die schokoladigen Kekse waren so lecker! Ihren Post mit dem Link zum Rezept gibt es hier: Frau Wien mag Monster.
Vielen Dank, liebe Meike!