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Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Viel zu lange schon habe ich jetzt nichts mehr gebacken, aber wenigstens für meinen Geburtstag musste ein richtig toller Kuchen her. Inspiration war mir der Herbst – weshalb jetzt Äpfel und Walnüsse (und Bourbon-Rosinen!) Hauptrollen spielen. Den Sommer will ich aber noch nicht ganz hergeben und ein Geburtstagskuchen braucht unbedingt ein Wow-Element, deshalb ist auch noch Eis dabei. Das erhält seinen Geschmack von einer Zimtstange, Nelken, Kardamom und selbstgemachtem Vanillezucker, harmoniert also richtig gut mit den Äpfeln auf der Tarte.

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Das Eis machte ich gestern mitten in der Nacht, damit ich zum Frühstück Kuchen mit Eis essen konnte. Nur meine Müdigkeit (vielleicht auch der rote Sturm, den ich vorher getrunken hatte?) ließ mich unaufmerksam werden, sodass mir die Milch überkochte. Gefühlt die ganze Küche war dann von der klebrigen Mischung überzogen. Gut dass ich großzügige Vorräte horte und nach einer Putzaktion nochmal von vorne beginnen konnte…

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Apfeltarte mit Rosinen und Walnüssen und Gewürz-Eis

Übrigens fällt dieser Kuchen unter meinen Geburtstagskuchen ziemlich aus der Reihe, denn eine Tarte gabs noch nie: Geburtstagsbrownies zum 15., zum 16. nicht dokumentiert (vermutlich Best Cocoa Brownies), Cranberry-Walnuss-Kuchen zum 17. (und gleichzeitig 3. Bloggeburtstag), Guinness-Brownies zum 18., Schoko-Bananen-Kuchen mit Streuseln zum 19. und Basilikum-Zitronen-Cupcakes zum 20.

Und jetzt fühl ich mich alt. So viele gebloggte Geburtstagskuchen!

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16: Spekulatiuseis

Vor lauter Prüfungsvorbereitung hätte ich beinahe vergessen, ein Rezept im Adventskalender zu veröffentlichen! Aber das heutige Mittwochs-Eis kann ich euch nicht wegen ein bisschen Linguistik vorenthalten, es ist unter meinen Allzeit-Eis-Favoriten.

Die spezielle Gewürzkombination aus Zimt, Ingwer, Nelken, Muskat, Kardamom und vor allem weißem Pfeffer lässt Spekulatius meiner Meinung nach aus dem Einheitsbrei von Weihnachtsdüften hervorstechen. Schon 2011 wagte ich mich deshalb an die Herstellung des ursprünglich niederländischen Gebäcks, das auch seitdem zu meinen selbstgebackenen Lieblingen gehört.

Spekulatiuseis

Nachdem ich diesen Winter so im Eisfieber bin, wollte ich Spekulatius auch dementsprechend abwandeln. Neben der typischen Gewürzmischung finden sich in der Eismasse auch kleine Spekulatiusstücken, die dem Ganzen ein bisschen Knuspern verleihen. Ich muss zugeben, dass ich hier ein bisschen faul war – die Spekulatiusbrösel sind nämlich gekauft und nicht selbstgemacht. Dennoch: ein tolles winterliches Dessert – vielleicht für die kommenden Feiertage?

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20: Dattelpralinen

Kürzlich habe ich mal mit einer Freundin, die in Deutschland gerade in ihre Studentenbude gezogen war, über Weihnachtsplätzchen gesprochen. Sie klagte mir, dass es ohne Ofen in der Weihnachtszeit ganz schön schrecklich sei, weil Plätzchenbacken einfach nicht drin wäre.

Für diese Freundin und alle anderen ohne Backofen habe ich heute etwas: Dattelpralinen ohne Backen und mit richtig viel Weihnachtsaroma. Kardamom, Nelken und Sternanis zu Datteln, Aprikosen und Pecans verbreiten schnell Festtagsstimmung. Und sie verzichten noch dazu auf raffinierten Zucker und sind gänzlich vegan!

Dattelpralinen

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16: Gewürzsirup

Ich koche gerne Sirup mit allem, was mir gerade so in die Küche kommt. Im Frühjahr Rhabarber, im Sommer Pfirsiche, im Herbst Birnen. Und jetzt, im Winter? Mit frischem Obst sieht es saisonal eher schwierig aus. Zeit, einmal ausgiebig das Gewürzregal zu plündern.

Zum Läuterzucker kommen für das heutige Adventskalendertürchen also Vanille, Sternanis, Nelken, Kardamom und selbstverständlich auch Zimt. Der entstandene Sirup macht sich wunderbar in allen möglichen Getränken, von der heißen Schokolade bis zum Glühwein. Oder allgemein als Zuckerersatz in Haferflocken, Pfannkuchen… Am besten überall!

Als mir dieser Sirup in den Sinn kam, überlegte ich gleichzeitig auch, wie ich ihn fotografisch am Besten in Szene setzen könnte. Beim Mittagessen in einer der vielen kleinen Garküchen in der Nähe meiner Arbeitsstelle, in denen es nur Softdrinks oder gechlortes Leitungswasser gibt, kam mir dann  der Geistesblitz: Ein kleines 0,2l-Colafläschchen sollte es sein. Nur leider mag ich Cola überhaupt nicht. Ein halbvolles Colafläschchen konnte ich jedoch genauso wenig in meine Tasche stecken, wie das Getränk einfach wegschütten und so verdarb mir das pappsüße Getränk beinahe mein Freitagscouscous… Wenigstens ist mein Gewürzhsirup jetzt gut aufgehoben!

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