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Single-Lady-Fudge-Cake

Single-Lady-Gebäck scheint voll im Trend zur Zeit – fast täglich findet sich ein neues Rezept in meinem feedly-Reader. Der Titel dieses Rezeptes hatte mich dann aber sofort: Healthy(ish) Single-Lady, Vegan, Molten Fudge Brownie. So machte ich also vor Kurzem mit einer Freundin gleich mehrere Single-Lady-Cakes. Falls ihr euch langsam fragt, was es mit diesem seltsamen Titel „Single-Lady“ so auf sich hat: Es soll etwas Heißhunger-stillendes (Schokolade) mit möglichst wenigen Zutaten (nur sieben), möglichst wenig Aufwand (nur eine Schüssel und eine Gabel) und natürlich genau eine Portion sein. Dazu optional noch ein Post voller Bedauern über das Single-Dasein und fertig!

nach einem Rezept von Top With Cinnamon
Zutaten
1 TL Butter
1 EL Ahornsirup oder Honig
1 Msp. Backpulver
Salz
3 EL (Vollkorn-)Mehl
1 EL Kakao
Schokostückchen

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine kleine Form (Durchmesser ca. 8 cm) bereitstellen.

Butter und Ahornsirup in eine kleine Schüssel geben und in der Mikrowelle oder im vorheizenden Ofen schmelzen.

Die restlichen Zutaten mit einer Gabel einrühren und in die Form füllen.

5 Minuten backen, jedoch nicht durchbacken, die Konsistenz soll „fudgy“ bleiben.

Granola

Einfach jeder Blogger verkauft sein Granola als „Killer“ oder „the best you’ve ever had“ – das gleiche Spiel wie mit den weltbesten Brownie/Schokocookie/Cupcake-Rezepten. Hier halte ich mich aber ans schlichte Granola alleine, denn das verursacht schon genug Stirnrunzeln bei allen, den ich erzählt habe, das ich welches gemacht habe. Natürlich könnte ich mich auch aufs noch schlichtere „Müsli“ beschränken, aber so langweilig will ich es nun auch wieder nicht anpreisen. Denn es schmeckt wirklich echt richtig supergut!!! ;)

nach einem Rezept von how sweet it is
Zutaten
120 g kernige Haferflocken
50 g gehobelte Mandeln
30 g Kokosflocken
30 g Leinsamen
Salz
3 EL Honig
1 EL Vanillezucker
30 g Butter
1 EL neutrales Öl

Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Mandeln, Kokosflocken, Leinsamen und Salz vermischen.

Honig, Vanillezucker, Butter und Öl in einem kleinen Topf erhitzen und solange rühren, bis die Masse homogen ist. Anschließend über die Haferflockenmischung gießen und gut vermischen.

Die Masse auf dem Blech verteilen und 10 Minuten backen. Gut durchrühren und nochmals 10 Minuten backen.

Komplett abkühlen lassen und luftdicht aufbewahren.

Schokoladentortina

Sonntagabend, 19.45 Uhr: Ich will was Süßes! Und ganz oben auf meinem Backvorhaben-Stapel liegt eine Seite aus einem SZ-Magazin… Schokoladentortina hört sich wirklich vorzüglich an! Also schnell in den Vorrat geschaut – alles da – sind ja nur fünf verschiedene Zutaten. Und 25 Minuten später habe ich was Süßes. Made my day!

nach einem Rezept aus dem SZ-Magazin 2/2013

Zutaten
100 g dunkle Schokolade
100 g Butter
3 Eier
150 g Zucker
50 g Mehl

Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und etwa 24 Minimuffinsförmchen auf einem Blech verteilen.

Die Schokolade mit der Butter bei sehr geringer Temperatur schmelzen.

Eier und Zucker schaumig rühren und das Mehl darübersieben. Gut verrühren, dann die Schokomasse unterrühren.

In die vorbereiteten Förmchen füllen und etwa 10 Minuten backen.

20: Molasses Spice Cookies

Das sind dann wohl typisch amerikanische Weihnachtsplätzchen. Cookies wenn man es genau nimmt. Mit einer Zutat, Molasses, die bei uns in Deutschland als Zuckerrübensirup getarnt kaum Verwendung findet, aber in Kombination mit Zimt und Muskat so weihnachtlich schmeckt, dass absolut kein Entkommen mehr ist. Ihr braucht Instant-Adventsstimmung? Backt doch einfach diese Kekse!

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19: Orangenbiscotti mit dunkler Schokolade

An einem Mittwochnachmittag klickte ich mich gemütlich durch meinen Reader und stieß schließlich auf diese Orangenbiscotti von Love and Olive Oil. Ich musste noch einiges erledigen und meine freie Zeit flog nur so dahin, doch die Kekse ließen mich einfach nicht los. So fing ich eben an diesem Mittwoch spätabends an zu Backen. Ich genehmigte mir ein einziges Biscotti, um noch genügend für das Foto übrig zu haben. Tageslicht ist in dieser Jahreszeit bekanntlich Mangelware und so schärfte ich meiner Familie ein, nicht eines zu essen, bis ich nicht ein Foto davon hatte. Auf wundersame Weise verflüchtigten sich meine armen Biscotti dann doch und nur diese paar wenige schafften es aufs Foto…

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14: Weißer Glühwein

Weißer Glühwein? Erschien mir anfangs recht extravagant. Vielleicht hätte ich ihn deshalb niemals nachgekocht, mit Wein kenne ich mich nämlich wahrhaftig nicht aus. Eigentlich jeder Weiße, den ich in meiner noch recht kurzen Weintrinkkarriere probiert habe, war mir zu sauer. Doch an Rezepten meiner absoluten Lieblingsfoodzeitschrift Effilee zweifle ich sehr selten. Die extravagante Zubereitungsform, ein bisschen Weißwein erst mit Zucker einkochen zu lassen ist im Nachhinein betrachtet eine sehr gute Idee und lässt mich den weißen Glühwein um einiges mehr mögen als alle Roten, die ich schon getrunken habe.

nach einem Rezept der Effilee
Zutaten
1 Flasche Riesling Kabinett
100 g Zucker
1 Zimtstange
1/2 Vanilleschote
1 Lorbeerblatt
1 Sternanis
4 Nelken
1 Orangenzeste
3 dünne Ingwerscheiben

100 ml Wein mit Zucker, Zimt, Vanille und Lorbeer aufkochen. Etwa 5 Minuten einkochen lassen, bis ein Sirup entstanden ist.

Mit dem restlichen Wein aufgießen, die restlichen Gewürze zugeben und auf Trinktemperatur erhitzen.

7: Vanillesirup und Vanillezucker

Vanille ist wohl eines der universellsten Gewürze überhaupt. Und im Supermarkt leider auch sehr teuer. Glücklicherweise kostet sie in Großbestellungen bei ebay nicht mehr ganz so viel und findet deshalb sehr oft Verwendung in meinen Rezepten. In den Zutatenlisten ebendieser steht häufig (Vanille-)Zucker und damit meine ich nicht etwa den Vanillinzucker in kleinen Papiertütchen, die meine Küche schon lange nicht mehr zu Gesicht bekommen haben. Nein, es ist der Zucker, der durch alle bereits ausgekratzte Vanilleschoten, die ich dazugeschmissen habe, einen viel stärkeren Vanillegeschmack erhält, als es jedes Päckchen gekauften Zucker jemals schaffen würde.
Mit dem Vanillesirup ist es ähnlich wie mit den Schoten: er ist wahnsinnig teuer. Selbstgemacht hält er sich zwar auch nicht so lange, aber Konservierungsmittel sind auch nicht drin. Auf in den Vanilleoverkill!

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4: Vanillekipferllikörbrownies

Diese Vanillekipferllikörbrownies habe ich eigentlich als Bailey’s Chocolate Cake vorgesehen – doch ich fand eine Flasche Vanillekipferllikör im Küchenregal und entschied mich, The Procrastobakers Rezept etwas zu verändern. Ganz zum Vorteil, wie ich finde: die Kombination von Kaffee und Likör entfaltet besonders in Zwischenstunden langweiliger Schultage eine besondere Wirkung. Spaß beiseite – dieser Kuchen ist einfach zu machen und auch einen Tag später noch richtig saftig. Perfekt für zeitnotgeplagte Gastgeber eines Adventskaffeeklatsch, den einer von euch, meine lieben Leser, bestimmt noch zu veranstalten hat.

 

nach einem Rezept von The Procrastobaker
Zutaten
125 g Mehl
1/2 TL Backpulver
Salz
50 g Kakao
150 g Zucker
125 ml starker Kaffee
110 g Butter, in kleinen Stückchen
200 ml Vanillekipferllikör/Baileys oder irgendein anderer Sahnelikör
1 Ei
+ Puderzucker zum Bestäuben

für zwei 10×10 cm Formen

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und die beiden Formen mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver und Salz vermischen.

Kakao, Zucker, Kaffee und Butter in einem kleinen Topf erhitzen bis eine homogene Masse entstanden ist. In eine Rührschüssel umfüllen und etwas abkühlen lassen.

Erst den Likör, dann das Ei langsam unterrühren und anschließend die Mehlmischung einrühren.

Vorsichtig den sehr flüssigen Teig in die beiden Formen verteilen. Ggf. leicht auf eine Kante schlagen, dass Luftblasen aufsteigen.

Für 40-45 Minuten backen. Eine Garprobe sollte nur wenige Brösel hervorbringen. Wenn nötig die beiden Formen mit Alufolie abdecken und etwas länger backen. Abkühlen lassen.

Mit Puderzucker bestäuben.

Post aus meiner Küche Nummer 4: In der Weihnachtsschickerei

Post aus meiner Küche geht in Runde vier! Passend zur Jahreszeit war das Thema diesmal „In der Weihnachtsschickerei“. Dafür habe ich Gesalzene Pralinen und Zitronenheidesand, meine beiden Favoriten des letztjährigen Adventskalenders gemacht. In goldglänzender Verpackung habe ich sie dann an Steffi vom Blog Mampfnudel geschickt.


Das Päckchen, dass ich im Gegenzug von Steffi bekommen habe, hat mich total umgehauen. Es ist so wahnsinnig schön verpackt! Und der Inhalt ist sooo lecker… Chai Latte Cookies, von denen ich am liebsten sofort die ganze Schachtel essen würde, Marshmallows mit Schokoüberzug und Karamellstreuseln, Marshmallows zum Versenken in heißer Schokolade…
Danke Steffi!