Schlagwort-Archive: Lebkuchen

5: Lebkuchencupcakes

Zimt, Nelken, ein bisschen Ingwer und Molasse ergibt sofortigen Lebkuchengeschmack. Wieso also nicht ausnahmsweise mal in Cupcakeform? Plätzerlteller sind ja soo gewöhnlich, für einen außergewöhnlichen Adventskaffeeklatsch oder auch als Dessert nach dem Feiertagsbraten machen sich kleine Küchlein auch gut.

Lebkuchencupcakes

Im Teig steckt wie gesagt schon allerlei Gewürz und auch Molasse, die auch das Frischkäsefrosting winterlich-weihnachtlich schmecken lässt.

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1: Lebkuchenhaus

Jedes Jahr ein Lebkuchenhaus zu bauen, das habe ich mit meinem Blog mittlerweile zur vorweihnachtlichen Tradition gemacht. Ursprünglich hätte das Bauwerk dieses Jahres eines aus Wien werden sollen. Die Secession wäre keksarchitektonisch wohl möglich gewesen, aber auch sehr aufwändig.

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So wurde es zum Auftakt des diesjährigen Zuckerbäckerei-Adventskalenders doch wieder ein ganz gewöhnliches Häuschen, mit Kamin, Fensterläden und einer blau-pinken Tanne.

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Das Fundament sollte mit viel klebriger Eiweiß-Zucker-Glasur für die Stabilität sorgen…

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was aber nur mit ein bisschen Unterstützung zum Trocknen funktionierte.

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1: Lebkuchenhäuser

Beihnahe hätte es keinen Zuckerbäckerei-Adventskalender gegeben in diesem Jahr. Denn um täglich ein Rezept präsentieren zu können, bedarf es exakter Planung, die ich in den vergangenen Jahren schon Mitte Oktober begonnen habe.

Dieses Jahr im Oktober war ich ziemlich mit meiner neuen Umgebung beschäftigt. Dann wurde es November und ich dachte mir, dass ich besser anfangen sollte und ich kam doch irgendwie nicht dazu. Dann war es Mitte November und ich hatte immer noch nicht angefangen. Bei einer Tasse Apfelpunsch (das Rezept dazu folgt bald!) eines Sonntagnachmittags überkam mich dann ganz im Kontrast zum absolut unwinterlichen Rabat aber das Vorweihnachtsfieber und ich beschloss, mich voll ins Zeug zu legen, um auch heuer wieder 24 Türchen füllen zu können.

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Beginnen möchte ich mit einer kleinen Bildergalerie aller Lebkuchenhäuschen. So eines zu Backen (Rezept bei Klick aufs Bild), Bauen und Verzieren ist nämlich eine super Adventswochenendsaktion. Dann kann das Häuschen ein bisschen als Deko herumstehen und gleichzeitig ein bisschen weich werden, damit sich keiner die Zähne am Lebkuchen ausbeißt. Bis es dann (zumindest bei mir) entweder am Tag vor oder nach Heiligabend gemeinsam mit ein paar Freunden oder wahlweise ein paar verrückten Cousins feierlich zertrümmert und genüsslich verspeist wird.

18: Luxuriöser Lebkuchen

Lebkuchen. Luxuriös? Auf Deutsch hört sich der Titel dieses Rezepts reichlich seltsam an. Auch das Fehlen von Butter oder irgendeiner anderen Art Fett und weiße Schokolade als Glasur erscheint anfangs komisch. Doch jede Skepsis ist hier schnell verflogen, man könnte sie mit Gold aufwiegen, so lecker sind diese Lebkuchen!

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2: Lebkuchenhaus 2013

Im Zuckerbäckerei-Adventskalender darf ein Lebkuchenhaus keinesfalls fehlen. Weil der 1. Dezember ein Sonntag war, gab es eine Zuckersüß-Linksammlung zum Einstand.
Deshalb bekommt ihr mein Lebkuchenhaus nun erst jetzt fertig zu sehen. Falls ihr mir auf instagram folgt, habt ihr es schon im November im Rohbau anschauen können. Die rosarote Fassade zu verzieren dauerte dann nochmal einen halben Tag, aber es hat sich gelohnt!

lebkuchenhaus2Auf der Rückseite habe ich diesmal ein kleines Häuschen angebaut.

lebkuchenhaus4Die filigranen Eiszapfen an den Kanten sind genau wie der restliche „Mörtel“ des Lebkuchenhauses aus Royal Icing. Ob es mit normalem Eiweißspritzguss genauso funktioniert hätte – ich bin mir nicht ganz sicher.

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Ganz alleine habe ich das Lebkuchenhaus nicht gebaut. Eine Freundin hat mir dabei geholfen und ist auf die grandiose Idee gekommen, die aus Stabilitätsgründen abgesägten Ränder der Wände zu einem Holzstoß zu machen. Sieht gut aus, nicht?

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1: Lebkuchenhaus

Schon Dezember? Seit fast zwei Monaten backe, fotografiere und schreibe ich was das Zeug hält, um euch, meine lieben Leser, den Adventskalender 2012 zu präsentieren. Und hier ist er!
In den folgenden 23 Tagen möchte ich euch mit vielen Rezepten, darunter vier Guestposts, aber auch erstmals mit DIY-Ideen die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen. Sollte euer Terminkalender aber trotz der angeblich stillen Zeit viel zu voll sein, gibt es natürlich zudem ein paar richtig schnelle Weihnachtsideen.
Zu diesen gehört das Lebkuchenhaus, das mittlerweile zur jährlichen Tradition geworden ist, wahrlich nicht. Ich habe mich den ganzen Buß- und Bettag damit amüsiert und empfehle euch dringend, euch ebenfalls mindestens einen halben Tag Zeit dafür zu nehmen. Abgesehen davon, dass dabei dann eine wortwörtlich zuckersüße Adventsdekoration herauskommt, macht es unglaublich Spaß mit sämtlichen Zuckerperlen, -streuseln und Süßigkeiten die die Küche so hergibt, um sich zu schmeißen.
Ich wünsche euch eine geruhsame Adventszeit und dass ihr mir ja morgen wieder ein Türchen im Zuckerbäckerei-Adventskalender öffnet!


Zutaten
Lebkuchen
250 g Honig
250 g brauner Zucker
150 g Butter
500 g (+50 g) Mehl
30 g Kakao
Salz
3 Kardamomkapseln
Korianderkörnchen, ganz
Muskatnuss, gerieben 1 TL Zimt, gemahlen
Nelken, gemahlen
Anis, gemahlen
3 EL Rum
1 TL Pottasche
1 Ei
Verzierung
1 EL Meringue Powder
250 g Puderzucker
40 ml Wasser
+ so viele Zuckerperlen, -streusel und andere bunte Süßigkeiten

für ein Lebkuchenhaus mit Bodenplatte

Am Vortag Honig, Zucker und Butter in einem kleinem Topf erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach abkühlen lassen.

Währenddessen die Kardamomsamen und die Korianderkörnchen im Mörser fein mahlen. Etwas Muskat dazureiben und die restlichen Gewürze zugeben. Den Rum in eine kleine Schüssel schütten und die Pottasche darin auflösen.

Mehl, Kakao und Salz in einer großen Schüssel vermischen und die Gewürzmischung darübersieben.

Das Ei in die Honigmasse rühren und diese dann zusammen mit dem Rum zur Mehlmischung geben. Mit den Händen zu einer Teigkugel verarbeiten.  Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Aus Karton eine Schablone für das Lebkuchenhaus fertigen.
Die Maße meines Häuschens:
Front/Rückseite: 12 cm breit, 10 cm hoch, 16,5 cm Giebelhöhe
Seiten: 16 cm breit, 10 cm hoch
Dach: 18 cm breit, 10 cm hoch
Kamin: 2,5×2,5 cm, 2,5×5 cm und zweimal 2,5cm breit und auf der einen Seite 2,5cm, auf der anderen Seite 5 cm hoch.
Tür und Fensterläden habe ich freihand eingepasst.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,3 cm dick ausrollen. Jeweils zwei Seitenflächen mit Fenstern, die Frontseite mit Tür, die Rückseite, das Dach und natürlich Tür, Fensterläden und Kamin ausschneiden und auf zwei Backblechen verteilen. Den restlichen Teig als Grundfläche ausrollen und als ganzes auf ein drittes Backblech setzen.

Jedes Blech einzeln für 15 Minuten backen. Die Lebkuchen vollständig abkühlen lassen, ggf. die Kanten gerade schneiden.

Für die Verzierung Meringue Powder und Wasser schaumig schlagen. Den Puderzucker darübersieben und die Masse wie Eiweiß steif schlagen. In einen Spritzbeutel füllen.

Zuerst die Mauern des Hauses zusammenkleben und ca. 5 Minuten trocknen lassen. Dann das Dach daraufbauen und wieder trocknen lassen. Zuletzt den Kamin, die Tür und die Fensterläden anbauen.

Mit Zuckerperlen, -streuseln und Süßigkeiten verzieren. Trocknen lassen.

19: Guestpost: Lebkucheneis

Heute kann ich euch etwas wirklich besonderes präsentieren: Einen Guestpost von Adriana, die das wirklich wunderbare Blog Bittersweet Baker schreibt. Als ich Anfang des Jahres über ihre Seite stolperte, fügte ich sie gleich zu meinen Lieblingen hinzu. Später las ich dann, dass sie im selben Alter ist wie ich, was mich dann umso mehr freute. Es ist doch wirklich unglaublich: Eine genauso Foodblog-verrückte/besessene Teenagerin wie ich! Am allermeisten freut mich aber, dass sie sich bereiterklärt hat, einen Post für den Zuckerbäckerei-Adventskalender vorzubereiten. Im Folgenden findet ihr das „Original“ und wenn ihr dann noch etwas weiterscrollt meine Übersetzung davon. Das amerikanische Cup-Maß, eine der nervigsten Unarten dieses Kulturkreises, habe ich natürlich in „unser“ System übertragen, sodass ihr neben dem Volumen auch das Gewicht der erforderlichen Zutaten lesen könnt.
Zuletzt nochmals ein ♥-liches Dankeschön an Adriana für diesen wirklich gelungenen Post!
 

Late into the summer, Jana from Zuckerbaeckerei emailed me asking if I’d be interested in guest posting for her in preparation for Christmas. I didn’t hesitate in writing back right away to accept.  Because she blogs in German, she explained that she would translate my post for her readers.

I knew that I wanted to create a recipe of my own to share, though it something I haven’t had much experience doing, and that I wanted the recipe to embody wintertime. I wanted it to emulate the sharp spiciness of gingerbread and the frigidity that blankets the world come December.

Though winter has made its presence clear with its bitter wind nipping color into my cheeks and forcing me into thick sweaters, my insatiable craving for ice cream remained as strong as it was last summer.  It was with that realization that I found myself trying to replicate the exact taste of gingerbread to transform into ice cream.

The resulting ice cream was complete with the juxtaposing warmth of the spices and the chill of the ice cream. It couldn’t have painted winter onto my plate any better.  Ginger, cinnamon, cloves, and the full-bodied flavor of molasses are the wool blankets I find myself enveloped in every evening. The icy creaminess is the cold world outside. Together, they are winter.

Thank you so much for having me guest post, Jana!

Gingerbread Ice Cream

A Bittersweet Baker original
1 ½ c milk
1 ½ c cream
2/3 c sugar
Pinch of salt
5 egg yolks
1 cinnamon stick
¼ t cloves
1/8 t nutmeg
½ t ginger
½ c molasses

Warm the milk, ½ a cup of cream, the sugar, salt, and spices in a medium saucepan, and heat on low until steaming. Remove from heat and allow to infuse for 1 hour.

Combine the remaining cream and molasses in a large bowl, and set a strainer on top.  Whisk the egg yolks together, and slowly temper them into the hot milk mixture. Continue to cook slowly on medium heat, until the custard thickens ad coats the back of a spoon.

Nun folgt meine doch etwas holprige Übersetzung:

Im Spätsommer schon mailte mir Jana von der Zuckerbäckerei. Sie fragte mich, ob ich als Vorbereitung für Weihnachten einen Guestpost schreiben wollte. Natürlich zögerte ich nicht, ihr zuzusagen. Weil sie jedoch auf Deutsch bloggt, erklärte sie mir, dass sie den Post für ihre Leser übersetzen würde.

Obwohl ich nicht viel Erfahrung darin hatte, wusste ich, dass ich ein eigenes Rezept, das die Winterzeit repräsentieren sollte, kreieren wollte. Mit dem Rezept wollte ich die Schärfe des Lebkuchens und die Kälte, die die Welt im Dezember bedeckt, nachahmen.

Der Winter hat sich mit bitterkaltem Wind, der Farbe auf meine Backen bringt und mich in dicke Pullover zwingt, längst deutlich gemacht. Trotzdem blieb mein unstillbares Verlangen nach Eis so stark wie letzten Sommer. Deswegen versuchte ich, den exakten Geschmack des Lebkuchens zu kopieren und in Eis zu verwandeln.

Die entstandene Eiscreme war mit  Wärme der Gewürze und der Kälte des Eises perfekt. Ich hätte den Winter nicht besser auf den Teller bringen können. Ingwer, Zimt, Nelken und der vollmundige Geschmack von Melasse sind wie die Wolldecken, in die ich mich zur Zeit jeden Abend einwickle. Die eisige Cremigkeit ist wie die kalte Welt draußen. Zusammen ist es Winter.


Vielen Dank, dass ich diesen Guestpost schreiben durfte, Jana!
Lebkucheneis
ein Original-Bittersweet Baker-Rezept
350 ml Milch
350 ml Sahne
130 g Zucker
Prise Salz
5 Eigelb
1 Zimtstange
1/4 TL gemahlene Nelken
1/8 TL geriebene Muskatnuss
1/2 TL Ingwerpulver
120 ml Melasse/Zuckerrübensirup

Milch, etwa 100 ml Sahne, Zucker, Salz und die Gewürze bei geringer Temperatur erhitzen, bis die Mischung anfängt zu dampfen. Von der Hitze nehmen und eine Stunde zugedeckt ziehen lassen.

Die restliche Sahne und die Melasse in einer großen Schüssel verrühren und ein Sieb daraufsetzen.

Die Milchmischung nochmals erhitzen. Die Eigelbe verquirlen und dann vorsichtig unter die heiße Milch rühren. Bei mittlerer Hitze eindicken lassen.
Durch das Sieb in die große Schüssel gießen und alles gut verrühren. Bei gelegentlichem Umrühren auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann für mindestens eine Stunde kühlstellen.

Wenn die Masse kalt ist, nach Herstelleranweisung in einer Eismaschine verarbeiten.

1: Lebkuchenhaus

Knusper, knusper, knäuschen, wer knabbert an meinem Häuschen..?

Erst einmal Danke, dass ihr beim diesjährigen Adventskalender vorbeischaut! 
Ich hoffe ich kann euch die Wartezeit bis zum Heiligen Abend etwas verkürzen…
Wie letztes Jahr gibt es heuer natürlich auch wieder ein Lebkuchenhaus. Bis auf das Rezept für die Grundmauern ist es frei variierbar. Ich habe mich für eine schneebestäubte Eiswaffel-Pistazien-Tanne im Vorgarten und einen leider nicht sichtbaren Holzhaufen aus zerbrochenen Zimtstangen entschieden. Als Fensterglas dienen zermahlene Eukalyptusbonbons und am Giebel prangt ein Anisstern. Nehmt euch am besten einen ganzen Tag Zeit und stürzt euch ins Verziervergnügen!
Zutaten
Lebkuchen

250 g Honig
250 g brauner Zucker
150 g Butter
500 g (+50 g) Mehl
30 g Kakao
Salz
3 Kardamomkapseln

Korianderkörnchen, ganz
Muskatnuss, gerieben 1 TL Zimt, gemahlen
Nelken, gemahlen
Anis, gemahlen
3 EL Rum
1 TL Pottasche
1 Ei
Eiweißspritzglasur
1 Eiweiß
55 g (Vanille-)Zucker
Salz
Verzierung
3 Eukalyptusbonbons
3 Eiswaffeln
1 TL Pistazien
10 Zimtstangen
1 Anisstern
Puderzucker

für ein Lebkuchenhaus: 15x10x15cm

Honig, Zucker und Butter in einem kleinem Topf erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach abkühlen lassen.

Währenddessen die Kardamomsamen und die Korianderkörnchen im Mörser fein mahlen. Etwas Muskat dazureiben und die restlichen Gewürze zugeben. Den Rum in eine kleine Schüssel schütten und die Pottasche darin auflösen.

Mehl, Kakao und Salz in einer großen Schüssel vermischen und die Gewürzmischung darübersieben.

Das Ei in die Honigmasse rühren und diese dann zusammen mit dem Rum zur Mehlmischung geben. Mit den Händen zu einer Teigkugel verarbeiten.  Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Aus Karton eine Schablone für das Lebkuchenhaus fertigen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,5 cm dick ausrollen. Jeweils zwei Seitenflächen mit Fenstern, die Frontseite mit Tür, die Rückseite, das Dach und natürlich Tür und Kamin ausschneiden und auf zwei Backblechen verteilen. Den restlichen Teig als Grundfläche ausrollen und als ganzes auf ein drittes Backblech setzen.

Jedes Blech einzeln für 15 Minuten backen. Die Lebkuchen vollständig abkühlen lassen.

Die Eiweißspritzglasur herstellen: Dazu das Eiweiß, Zucker und Salz in einer Metallschüssel sehr steif schlagen. Wenn man die Schüssel umdreht, sollte sich nichts bewegen, geschweige denn herausfallen.

Zum Zusammensetzen des Hauses die Mauern nicht einfach nur auf die Bodenplatte setzen, sondern vorher in die Bodenplatte einritzen. Die Auskerbungen mit Eiweißspritzglasur ausfüllen, die Seitenflächen, die Front- und Rückseite an den Rändern mit Eiweißspritzglasur bestreichen und die Grundmauern zusammensetzen. Eine Schnur oder ein Gummiband außenherum binden und das Haus etwa 30 Minuten trocknen lassen.

Für die Fensterscheiben die Eukalyptusbonbons im Mörser zerkleinern. Das Pulver auf einem mit Backpapier belegten Blech in die richtige Form streuen und kurz unter dem Grill des Backofens schmelzen. Vollständig abkühlen lassen und dann in das Haus einsetzen.

Das Dach mit Hilfe von etwas Eiweißspritzglasur am Giebel und an den Seiten auf die Grundmauern setzen. Die Türe und den Kamin am Haus befestigen.

Die Eiswaffeln aufeinanderstecken, mit Eiweißspritzglasur einstreichen und mit Pistazien bestreuen. Die Tanne auf der Bodenplatte festkleben.

Die Zimtstangen zerbrechen und zu einem Holzhaufen aufschichten und den Anisstern am Giebel befestigen.

Mit der übrigen Eiweißspritzglasur Verzierungen, wie etwa Dachschindeln und Schneeverwehungen, anbringen und das Lebkuchenhaus zuletzt mit Puderzucker bestäuben.

20. Adventskalendertürchen: Haselnusslebkuchen

20. Dezember

Zutaten
100 g Marzipanrohmasse
200 g gemahlene Haselnüsse
100 g Zucker
50 g Aprikosenmarmelade
3 Eiweiß
2 TL Lebkuchengewürz (Zimt, Kardamom, Koriander und Muskat)
1 TL Zimt
Hirschhornsalz
25-30 Backoblaten mit 5cm Durchmesser
200 g Zartbitterkuvertüre

180° C vorgeheizt, Umluft – 15 Minuten Backzeit – für 25-30 Stück

Marzipanrohmasse grob raspeln oder klein schneiden.
Mit Haselnüssen, Zucker, Marmelade, Eiweiß, Lebkuchengewürz, Zimt und Hirschhornsalz verrühren.
In einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen und kreisförmig auf die Oblaten spritzen.
Backen und abkühlen lassen.
Zartbitterkuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Lebkuchen kopfüber hineintauchen.
Abtropfen lassen und auf einem Rost trocknen lassen.

12. Adventskalendertürchen: Lebkuchenhäuschen

12. Dezember


Zutaten
Lebkuchen
250 g Honig
250 g brauner Zucker
150 g Butter
500 g (+50 g) Mehl
30 g Kakao
1 TL gemahlenen Zimt
1 Prise Nelken
1 Prise Anis
1 paar Korianderkörnchen(ganz)
1 Prise Muskatnuss
3 Kardamomkapseln
1 Ei
3 EL Rum
1 TL Pottasche
Verzierung
2 Eiweiß
150 g Zucker
75 g Zucker
1 Eiweiß
Zuckerstreusel
einige durchsichtige (Eukalyptus-)Bonbons
Puderzucker zum Bestäuben
Glitzer

180° C vorgeheizt, Umluft – 15 Minuten Backzeit (über Nacht ruhen lassen!)

Honig, Zucker und Butter in einem Topf solange erhitzen, bis sich der Zucker völlig aufgelöst hat.
Abkühlen lassen.
Währenddessen alle Gewürze  außer die Pottasche in einem Mörser fein mahlen und die Pottasche im Rum auflösen.
Mehl, Kakao und die Gewürze in einer großen Schüssel vermischen.
Das Ei unter die mittlerweile abgekühlte (!) Honigmasse rühren, dann diese und den Rum mit der Mehlmischung zu einem glänzenden Teig verarbeiten.
Wenn der Teig noch sehr weich ist, etwas Mehl unterkneten.
Die Schüssel zudecken und über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen.
Aus Karton eine Vorlage basteln – Vorder-/Rückseite, Seitenwand, Boden und Dach.
Gleichmäßig dünn ausrollen und die Teile ausschneiden (2x Vorder-/Rückseite, 2x Seitenwand, 2x Dach, 1x Boden).
Aus dem restlichen Teig Sterne, Schneemänner etc. ausstechen.
Alles backen, abkühlen lassen und Fenster und Türen ausschneiden.
Währenddessen 2 Eiweiß und 150 g Zucker in einem Wasserbad steif schlagen, dabei nicht aufhören bevor sich der Zucker nicht aufgelöst hat.
Die Vorder- und Rückseite, die Seitenwände und den Boden zusammenkleben, dann mit einem Faden umwickeln und mindestens 2 Stunden trocknen lassen.
Das Dach aufsetzen, evtl. mit Holzspießen verstärken, nocheinmal 1 Stunde trocknen lassen und danach den Faden entfernen.
Die Bonbons im Mörser fein mahlen (oder in einen Gefrierbeutel füllen und mit dem Hammer kleinhacken).
Für die Fensterscheiben und Eiszapfen das Pulver ziemlich dicht in der Größe der Fenster und in kurzen Linien auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streuen und kurz unter dem Backofengrill schmelzen.
Wenn sich Löcher gebildet haben, die noch heißen „Fensterscheiben“ schnell mit einem Löffel reparieren, außerdem die Eiszapfen „langziehen“, sodass sie spitz zulaufen.
Das letzte Eiweiß mit dem Zucker im Wasserbad steif schlagen, in einen kleinen Spritzbeutel füllen und das Haus damit verzieren:

  • Sternchen (und den Schneemann) mit Eiweißspritzglasur bestreichen und bunte Streusel daraufstreuen
  •  Fenster einsetzen
  • Türstock und Fensterrahmen aufmalen
  • Dachschindeln aufmalen
  • auf den Giebel und die Dachschrägen viel Guss auftragen, sodass dieser etwas herunterläuft
  • Sternchen und den Schneemann ankleben
  • Glitzer auf den „Schnee“ auftragen und das gesamte Haus mit Puderzucker bestäuben

Für dieses Häuschen brauchten Franzi und ich den ganzen Tag, aber das war ausnahmsweise kein Problem, da wegen zu viel Schnee kein Schulbus fuhr und wir daheim blieben. 😉