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14: Gastpost von Annette: Kuchen im Glas

Heute ist Annette vom wunderschönen Blog blick7 im Zuckerbäckerei-Adventskalender zu Gast. Über ihr Rezept freue mich ganz besonders, denn sie hat es mir gerade noch vor ihrer Babypause geschickt. Söhnchen Max ist mittlerweile auf der Welt und Annette auf ihrem Blog mit einem neuem Herzblutprojekt zurück. Schaut doch mal bei ihr vorbei!

Ich freue mich riesig, heute ein Adventskalendertürchen bei der lieben Jana füllen zu dürfen.

Mitgebracht habe ich Euch einen weihnachtlichen Kuchen im Glas. Bröselige Plätzchen kann ja jeder – aber das Tolle an meinem Kuchen ist, dass er auch nach einigen Tagen noch super saftig ist und gleichzeitig ein wunderbares Mitbringsel in der Adventszeit sein kann. Ganz ohne aufwändige Verpackung und ohne Risiko, wie Plätzchen zu zerbröseln. Noch dazu: easy peasy zubereitet und ganz ohne Mehl.

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10: Gastpost von Adriana: Chartreuse Panna Cotta with Chocolate Mousse

Für das heutige Adventskalendertürchen hat mir Adriana von Bittersweet Baker einen Gastpost geschickt. Letztes Jahr hat sie für den Adventskalender Caramel Cayenne Popcorn gemacht, im Jahr 2011 war es Lebkucheneis. Schaut für noch mehr leckere Desserts doch mal bei ihrem Blog vorbei!
Wie immer bei fremdsprachigen Gastposts habe ich für euch, meine liebsten Leser ins Deutsche übersetzt.

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I’m honored to be guest posting at Jana’s blog Zuckerbaeckerei once again this year as part of her blog’s advent calendar.

Ich fühle mich geehrt, dieses Jahr wieder einen Gastpost für den Adventskalender von Janas Blog Zuckerbäckerei zu schreiben.

After some deliberation about what to make for this post, I decided on Chartreuse Panna Cottas with a chocolate mousse. It is a dessert that has already graced our dinner table numerous times this year, and though it may sound deceivingly elaborate, it is actually quite simple to make.

Nach einigen Überlegungen über diesen Post entschied ich mich für Chartreuse-Panna-Cotta mit Schokoladenmousse. Dieses Dessert hat in diesem Jahr unseren Esstisch schon mehrmals geziert und obwohl es sich vielleicht kompliziert anhört, ist es eigentlich ganz einfach.

Chartreuse has a unique flavor. It is a slightly spicy liqueur with herbal undertones, and upon tasting it, no obvious flavor combinations come to mind. It was my father who discovered, at the start of this year, how harmoniously its flavor melds with chocolate. When paired together, each flavor is no longer distinct —the warm roundness of the chocolate flavor blends with the savory element of the Chartreuse to form a base over which the liqueur’s herbal tinges dance. It’s an exotic-tasting combination. I decided to incorporate the chocolate component of the flavor pairing in the form of a mousse. The mousse is airy and rich all at once, and offers a pleasant textural contrast to the creamy Panna Cotta. It has only two main ingredients and can be made in less than fifteen minutes.

Chartreuse hat ein einzigartiges Aroma. Es ist ein leicht würziger Likör mit Untertönen von Kräutern. Und als ich ihn probierte, fielen mir keine offensichtlichen Geschmackskombinationen damit ein. Es war mein Vater, der Anfang diesen Jahres entdeckte, wie harmonisch der Geschmack zu Schokolade passte. Miteinander ist keines der beiden Aromen mehr so deutlich – die warme  Schokolade vermischt sich mit dem pikantem Teil des Chartreuse zu einer Basis, auf der der Hauch von Kräutern des Likörs tanzt. Eine exotisch-schmeckende Kombination!
Ich beschloss, die Schokoladenkomponente der Geschmackspaarung als Mousse in das Dessert einzubauen. Das Mousse ist luftig und reichhaltig gleichzeitig und bietet in seiner Textur einen ansprechenden Kontrast zum cremigen Panna Cotta. Es besteht aus nur zwei Hauptzutaten und kann in weniger als 15 Minuten zubereitet werden.

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However, I did run into some mishaps, while making it for the first time, that are worth warning you about. The melted chocolate will likely seize when the egg yolks are added to it. The mixture will then become stiff and cool, and will be hard to fold into the mousse. Though the little chunks of chocolate peppered throughout the mousse are not unpleasant, they can be avoided by simply keeping the chocolate-egg yolk mixture supple over low heat.

Als ich es allerdings zum ersten Mal gemacht habe, passierte mir ein Missgeschick, vor dem ich euch warnen möchte. Die geschmolzene Schokolade wird wahrscheinlich fest werden, wenn das Eigelb dazukommt. Die Mischung wird steif und kalt werden und es wird schwierig, sie unter das Mousse zu heben. Obwohl die kleinen Schokostückchen, die das Mousse sprenkeln, nicht unangenehm sind, können sie vermieden werden. Dazu muss die Schokoladen-Eigelb-Mischung einfach über geringer Hitze gelassen werden.

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Thank you, Jana, for inviting me to participate in your advent calendar!

Danke Jana, dass du mich zu deinem Adventskalender eingeladen hast!

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3: Gastpost von Isabel: Rübli-Plätzle

Für das heutige Adventskalendertürchen hat mir Isabel von lecker lezmi einen Gastpost geschickt. Sie gehört zum Team des Hilda E-Mags und schreibt zusätzlich zu ihrem Blog noch ein zweites über Istanbul, lecker istanbul. Schaut doch mal bei ihr vorbei!

„Kennt ihr jemanden, der ernsthaft keinen Karottenkuchen mag? Ich auch nicht. Bei mir lief der beliebte Klassiker ja lange unter dem klanghaften Namen Rübli-Torte, denn so heißt er in der Schweiz und ich bin ja in Baden aufgewachsen. Lustigerweise begegnet mir der Kuchen selbst hier in Istanbul immer wieder, denn auch die Türken lieben ihren havuçlu kek – obwohl sie sonst eher auf Baklava und Lokum stehen. Kek heißt übrigens tatsächlich übersetzt Kuchen und nicht Keks, wie ich lange dachte. Aber warum eigentlich nicht mal Möhrenkekse backen? Ich hab mich mal daran versucht und finde diese Rübli-Plätze passen ganz gut auf den weihnachtlichen Plätzchen-Teller – mit etwas Frischkäse und einem Klecks Quitten- oder Ingwermarmelade schmecken sie noch mal so gut!“

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22: Vanille-Mandel-Kugeln von Kerndlfresser

Meine Freundin Vanessa vom veganen Blog Kerndlfresser, die ich nicht nur vom Bloggen kenne, sondern schon seit sie mit mir in die Schule geht, hat auch heuer wieder ein Rezept zum Adventskalender beigesteuert. Das freut mich natürlich sehr, also vielen Dank, liebe Vame!

Für Janas Adventskalender 2012 habe ich eine etwas abgewandelte Version der Vanillekipferl vom Backbuch „Vegane Weihnachtsbäckerei“ von Angelika Eckstein gebacken. Leider wurde der Teig ziemlich bröselig (was für Vanillekipferlteig ja nicht gerade untypisch ist !?). Deshalb habe ich mich aber für die Kugelform statt für die Möndchenform entschieden, was dann doch sehr gut gelungen ist.
Zutaten
1 Vanilleschote
90g Mandeln, gemahlen
90g Mehl
40g Zucker
90g Rapsöl
1-3 EL Wasser
Puderzucker und Vanillezucker

Das Mark der Vanilleschote, mit den gemahlenen Mandeln, dem Mehl und dem Zucker gut vermengen.
Anschließend Rapsöl und etwas Wasser hinzugeben und zu einem Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 8 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach aus kleinen Teigstücken Kügelchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Die Kugeln für 15 Minuten bei 170°C im Ofen backen. Dann etwas abkühlen lassen.
In einem etwas tieferen Teller Puderzucker mit Vanillezucker vermengen und darin die Kugeln wälzen.
Die Kugeln nun vollständig abkühlen lassen und in einer Dose ausbewahren.

18: Sour Cream Cookies von My fair Baking

Heute gibt es den vorletzten Guestpost für dieses Jahr. Ihr glaubt nicht, wie ich mich gefreut habe, als ich über Mikaylas Blog gestolpert bin. Noch eine Foodbloggerin in meinem Alter! Sie macht noch dazu wunderbare Fotos, schaut doch mal bei ihrem Blog vorbei. Danke für den zuckersüßen Post Mikayla!
(Ich habe das Ganze vorsichtshalber auf Deutsch übersetzt, damit ihr auch alles versteht, meine lieben Leser 😉

Hi! Ich bin Mikayla von my fair baking. Ich war gerade dabei, mit blogspot etwas herumzuspielen, als ich sah, dass Jana mich verlinkt hatte und natürlich kam ich her um etwas zu lesen. Ich war richtig aufgedreht als ich sah, dass sie aus Deutschland ist, weil ich das auch bin. Als Militärskind bin ich hier gelandet und habe mich verliebt.
Hi everyone! I’m mikayla from my fair baking. I was just playing around with blogspot when I saw that Jana had linked me up and so of course I came over to read. I was psyched when I saw she was from Germany because I am also. As a military kid, I ended up there and fell in love.

Hawaii ist wunderschön, aber Deutschland bleibt für immer in meinem Herzen! Ich mag es trotzdem, einen Vater im Militär zu haben, auch liebe ich es, ihn mit seinem Lieblingsessen zu überschütten: Banana Cream Pie Gelato, Blondies und Sour Cream Cookies.
Granted Hawaii is wonderful but Germany always holds my heart! I love having a dad in the military though, I also love to shower him with his favorite foods: banana cream pie gelatoblondies and sour cream cookies!

Ich war so aufgeregt als Jana mich fragte, als Gast bei ihren schönen Weihnachtsposts zu bloggen. Nun, Sour Cream Cookies sind großartig. Ein bisschen wie Plätzchen mit einem weichen, kuchigen Geschmack. Besonders mit einem salzigen Streuseltopping, um sie auf die Spitze zu treiben!
I was so excited when Jana asked me to guest blog for her lovely Christmas Postings.
Now, sour cream cookies ya’ll, they’re great. A tad like a sugar cookies with a moist and cakey flavor. Especially with a salty crumbly topping to push them over the top!


Zutaten
450 g (3 cups) Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
225 g weiche gesalzene Butter  
250 g Zucker
2 Eier
240 g (1 cup) Saure Sahne (ersatzweise griechischer Joghurt)
2 TL Vanilleextrakt
Topping
75 g Mehl
4 EL brauner Zucker
1 TL Zimt
55 g Butter
Mehl, Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel sieben. Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier zugeben und cremig rühren. Die Saure Sahne und den Vanilleextrakt einrühren. Das Mehl unterheben und den Teig für 15 Minuten kühlstellen.
Den Ofen auf 190°C vorheizen und zwei Backbleche einfetten.
Währenddessen das Streuseltopping machen. Die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und weiter erhitzen, dabei nicht umrühren. Sobald es bernsteinfarben bis braun ist und weiße Flocken auf der Oberfläche schwimmen, von der Hitze nehmen und eine Minute abkühlen lassen. Mehl, braunen Zucker und Zimt vermischen. Die gebräunte Butter dazugeben und zu Streuseln formen.
Jeweils einen Esslöffel Teig auf das Backblech setzen, dabei 5 cm Abstand lassen. Großzügig mit Streuseln bestreuen und etwas andrücken. 
Für 10 Minuten backen oder bis die Ränder gebräunt sind, aber trotzdem noch etwas teigig.
Sour Cream Cookies with Salty Brown Butter Crumbles
Ingredients:
3 cups sifted all purpose flour
1 tsp baking powder
1/2 tsp baking soda
Big dash of salt
1 cup salted butter, soft
1 1/4 cup white sugar
2 eggs
1 cup sour cream (can substitute greek yogurt)
2 tsp vanilla
Topping:
1/2 cup flour
4 TBSP brown sugar
1 tsp cinnamon
4 TBSP butter

Instructions:
Sift together the flour, baking soda, baking powder and salt into a bowl. Beat the butter and sugar until white and airy. Add in the eggs and beat until creamy and light. Beat in the sour cream and vanilla. Fold in the flour mixture til combined and refrigerate the dough for 15 minutes.
Preheat the oven to 375 and grease 2 cookies sheets.
Meanwhile, make the crumble topping. Melt the 4 TBSP of butter on the stove on medium and let it continue cooking. Don’t stir. Once it’s a dark amber/brown color with white crunchies on the top, remove from the heat and let cool for 1 minute. Mix together the 1/2 cup flour, 4 TBSP brown sugar and cinnamon. Pour in the brown butter and combine into crumbles.
Scoop TBSP of dough onto the cookie sheet, 2 inches apart, top generously with crumble and press down lightly. Bake for 10 minutes or til golden around the edges but still lightly doughy. Enjoy!

11: Kürbis-Quittenchutney von frauheuberg

Heute darf ich euch wieder einen Post einer befreundeten Bloggerin präsentieren. Ines alias frauheuberg habe ich bei Shoot the food in München kennengelernt und sie hat für meinen Adventskalender Kürbis-Quittenchutney gemacht. Danke dafür!

Hallo liebe Leser der Zuckerbäckerei! Wir freuen uns so sehr, dass wir mit euch und der wunderbaren Jana heute auch ein Türchen im Zuckerbäckerei – Adventskalender öffnen dürfen (vielen lieben Dank für die Einladung!!!). Wenn auch etwas pikanter unterwegs, aber nicht minder lecker, versprochen, präsentieren wir euch eine kleine, aber feine Adventsgenuss – Idee…auch schön als kleines Mitbringsle für liebe Freunde oder zum selber genießen… 


Für das weihnachtliche Kürbis-Quittenchutney braucht man:
2-3 große Quitten
1 kleiner Kürbis (gleiche Menge wie Quitten)
4 Knoblauchzehen
4 rote Zwiebeln
Peperoni, frisch 1 x
Rotweinessig
Rohrzucker
Ingwer gerieben
Currypaste scharf
Paprikapulver rosenscharf
Salz, Pfeffer
Öl

reicht für ca. 5 Gläser á 250 ml

Zunächst die Quitten und den Kürbis schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauch zerkleinern und andünsten. Die gehackten Quitten,- und Kürbisstücke hinzugeben, ein wenig kochen lassen. Den Rohrzucker und den Essig hinzufügen, die Hitze reduzieren und köcheln lassen, bis die Kürbis,- und Quittenwürfel zerfallen. Mit Currypaste, Paprikapulver, Ingwer und frischer Peperoni (Achtung von Augen fernhalten!!!) würzen. Dann mit Zucker und Essig abschmecken, so dass alles schön feucht bleibt. Wenn man möchte noch ein bisschen Zimt für den „Weihnachtszauber“ dazugeben und wenn nötig, dass Ganze noch mit Hilfe eines Handmixers leicht zerdrücken (bissfertig). 

Das Chutney schmeckt ganz wunderbar zu Ente und Wild, ist aber auch lecker als Brotaufstrich…mhhh…einmal probiert und für immer verführt…also schnell den Kochlöffel schwingen, dem winterlichen Adventszauber mit diesen kleinen Scharfmachern einheizen und ein Lächeln aufs Gesicht zaubern…gelingt bestimmt…alles Liebe und eine wunderbare  kuschelige Adventszeit…

8: Caramel Cayenne Popcorn von Bittersweet Baker

Heute erwartet euch hinter dem 8. Adventskalendertürchen ein ganz besonderes Rezept, nämlich die Caramel Cayenne Popcorn von Adriana, die das Blog Bittersweet Baker schreibt. Schon letztes Jahr hat sie leckeres Lebkucheneis zu meinem Adventskalender beigesteuert und so freue ich mich wahnsinnig, das es auch dieses Jahr wieder etwas Leckeres aus ihrer Küche gibt. Danke dafür Adriana!

Zum besseren Verständnis für euch, meine lieben Leser, habe ich Adrianas Post auf Deutsch übersetzt:

Als Kind hasste ich scharfes Essen.
Ich konnte nicht verstehen, wie jemand es mögen konnte, wenn sein Gaumen regelrecht angegriffen wird oder wie man es aushalten konnte weiterzuessen, wenn die Lippen mit schmerzhaften Nadelstichen übersät werden. Ich konnte Schärfe einfach nicht ausstehen, ganz unabhängig von der Menge. Denn sie lenkte mich vom Geschmack des Essens ab und zwang mich stattdessen, mich auf den aufkeimenden Schmerz in meiner Kehle zu konzentrieren. Im Gegensatz dazu liebt mein Vater Scharfes. Er hat ein Glas voll mit selbstgemahlenen, knallrot und braun gefleckten Chiliflocken auf dem Küchenschrank und bestreut jede Mahlzeit mit einem guten Teelöffel davon. Er scheint immun gegen das Brennen. Ich dagegen könnte auch winzige Mengen von Schärfe in meinem Essen wahrnehmen. Nachdem ich etwas gegessen hatte, von dem meim Vater versprochen hatte, dass es unmöglich bemerkbare Spuren von Chili enthielt, brannten mir die Lippen und tränten mir die Augen noch Stunden danach. Scharfe Gewürze und Chili könnten sich für mich vielleicht auch deshalb so unglaublich scharf anfühlen, weil ich es sehr häufig hinbekomme, etwas davon um meine Nase und meine Augen zu bringen. Abgesehen davon versuchte ich sowieso mein Bestes, um davon wegzubleiben.
Als ich älter wurde, wurde ich nach und nach weniger empfindlich gegen das Brennen und schließlich hörte die Schärfe auf, mich weiter zu stören. Jetzt bin ich sogar im Stande, sie wertzuschätzen. Mit nicht wenig Widerstand brachte mich mein Vater letztes Thanksgiving dazu, ein kleines bisschen Chiliflocken zu den Karamellpopcorn, die ich gerade machte, zu geben.

Die süßen, knusprigen Popcorn sind gerade klebrig genug, um kleine Haufen zu formen, die dann mit weicher dunkler Schokolade überzogen werden. Und gelegentlich ein scharfer Klumpen gibt Überraschungen, die schnell in Vorfreude auf den nächsten umschwingen.

Während der Thanksgivingferien habe ich drei Portionen gemacht und jetzt, zwei Tage später, ist nichts mehr davon übrig. Ich stürzte fast in eine Krise, als ich ein Foto davon schießen wollte, denn sie verschwanden so schnell. Die Popcorn sind das beliebteste Dessert, das ich jemals gemacht habe!


I used to hate spicy food as a child. 
I couldn’t understand how anyone could enjoy having their palate assaulted, or how they could stand eating as the outlines of their lips become embossed with pinpricks of pain.
I couldn’t tolerate heat, no matter the amount.  It distracted from the flavor of the food, forcing me to focus instead on the burgeoning pain at the back of my throat.
My father, on the contrary, loves the heat. He keeps a jar of home ground, bright red and brown flecked chili flakes over the kitchen cabinet, and sprinkles what may as well be a whole teaspoonful over every meal. He seems to be immune to the burn.
So unlike him, I could detect miniscule amounts of heat in my food.
I would often spend hours with burning lips and tearing eyes after eating something he promised could not possibly have any detectable traces of chili.
Spice and chili may have felt so unnaturally hot to me because I frequently managed to get some around my eyes and nose, but no matter the reason, I did my best to stay away from it.
As I grew older, I gradually became desensitized to the burn, and eventually, the heat stopped bothering me altogether.
Now I am even able appreciate it.
I wasn’t the least bit reluctant last Thanksgiving when my father suggested I add a pinch of hot chili flakes to the batch of caramel popcorn I was making.
The sweet, crisp kernels of popcorn are just sticky enough to hold together to form clusters that are drizzled over with smooth dark chocolate, and the occasional hot clump lends a sense of surprise that quickly turns into anticipation.
I made three batches over Thanksgiving break, and now, two days later, none remains. I almost ran into a crisis when it came to photographing it because of the rate at which it was disappearing. It’s the most popular dessert I’ve made yet. 

nach einem Rezept aus Baked Explorations

Zutaten
200 g (1 cup) Popcorn-Maiskörner oder (24 cups) bereits fertige Popcorn
225 g (1 cup) Butter, in kleinen Stückchen
400 g (2 cups) brauner Zucker
120 ml Sirup
2 EL Zuckerrübensirup
1/2 TL Salz
3/4 TL Natron
1 1/2 TL Vanilleextrakt (= 1 Vanilleschote)
1/4 TL Chiliflocken (oder weniger, je nach dem wie scharf sie sind)
340 g hochwertige dunkle (60 – 72 %) Schokolade, geschmolzen

Die Popcorn-Maiskörner nach deinen Vorlieben zubereiten und abkühlen lassen.
Den Ofen auf 120° C vorheizen. Die fertigen Popcorn in eine große Backform geben und ein Backblech mit Backpapier belegen.
Die Butter bei niedriger Hitze in einem kleinen Topf schmelzen. Braunen Zucker, Sirup und Zuckerrübensirup zugeben und gut umrühren. Bei mittlerer Hitze und gelegentlichem Umrühren weiterkochen, bis die Masse zu kochen beginnt. Auf eine Temperatur von 116°C bringen, dabei unbedingt ein Zuckerthermometer verwenden.
Den Topf von der Hitze nehmen und Salz, Natron und Vanilleextrat unterrühren.
Das Karamell über die Popcorn gießen und mit Chiliflocken bestreuen. Mithilfe eines Teigspatels umrühren, bis alle Popcorn mit Karamell überzogen sind.

Die Popcorn für 15 Minuten backen. Danach wieder mithilfe eines Teigspatels gut umrühren und nochmals 20 Minuten backen. 
Für 5 Minuten in der Form abkühlen lassen und dann auf das Backblech mit dem Backpapier stürzen. Weitere 15 Minuten abkühlen lassen und dann die Schokolade in dünnen Linien darübergießen.

Die Schokolade fest werden lassen und anschließend die Popcorn in kleine Stückchen brechen. Die Caramel Cayenne Popcorn können luftdicht verpackt bis zu einer Woche aufgehoben werden.


With minor adaptions from Baked Explorations
1 cup unpopped kernels or 24 cups popped corn
1 cup (2 sticks) unsalted butter, cut into chunks
2 cups firmly packed dark brown sugar
½ cup light corn syrup
2 tablespoons unsulfured molasses
½ teaspoon salt
¾ teaspoon baking soda
1½ teaspoons pure vanilla extract
¼ teaspoon chili powder (more or less depending on level of heat of the chili powder)
12 ounces good-quality dark chocolate (60 to 72%), melted
If you are starting with kernels, pop them using any method you prefer and let them cool. Preheat the oven to 250 degrees F. Place the popped popcorn in a large roasting pan. Line a sheet pan with parchment paper.
In a medium saucepan over low heat, start to melt the butter. Add the brown sugar, corn syrup, and molasses, and stir gently with a heatproof spatula. Continue to cook over medium heat, stirring only occasionally, until the mixture starts to boil. Clip a candy thermometer to the side of the pan and bring the syrup to the soft-ball stage, approximately 240 degrees F. Remove the pan from the heat and stir in the salt, the baking soda, and vanilla. Pour the caramel over the popcorn in large streams, then sprinkle with chili powder. Use your spatula to fold the popcorn until it is completely coated with caramel.
Place the roasting pan in the oven and bake for 15 minutes. Use a spatula to lift, flip, and coat the popcorn in the warm caramel, then continue baking for another 20 minutes. Cool the caramel popcorn in the pan for 5 minutes and transfer it to the lined sheet pan. Cool for approximately 15 minutes and drizzle the dark chocolate in crisscross patterns over the top. Let the chocolate set before breaking the popcorn into serving-size pieces. Store in an airtight container for up to 1 week.




19: Guestpost: Lebkucheneis

Heute kann ich euch etwas wirklich besonderes präsentieren: Einen Guestpost von Adriana, die das wirklich wunderbare Blog Bittersweet Baker schreibt. Als ich Anfang des Jahres über ihre Seite stolperte, fügte ich sie gleich zu meinen Lieblingen hinzu. Später las ich dann, dass sie im selben Alter ist wie ich, was mich dann umso mehr freute. Es ist doch wirklich unglaublich: Eine genauso Foodblog-verrückte/besessene Teenagerin wie ich! Am allermeisten freut mich aber, dass sie sich bereiterklärt hat, einen Post für den Zuckerbäckerei-Adventskalender vorzubereiten. Im Folgenden findet ihr das „Original“ und wenn ihr dann noch etwas weiterscrollt meine Übersetzung davon. Das amerikanische Cup-Maß, eine der nervigsten Unarten dieses Kulturkreises, habe ich natürlich in „unser“ System übertragen, sodass ihr neben dem Volumen auch das Gewicht der erforderlichen Zutaten lesen könnt.
Zuletzt nochmals ein ♥-liches Dankeschön an Adriana für diesen wirklich gelungenen Post!
 

Late into the summer, Jana from Zuckerbaeckerei emailed me asking if I’d be interested in guest posting for her in preparation for Christmas. I didn’t hesitate in writing back right away to accept.  Because she blogs in German, she explained that she would translate my post for her readers.

I knew that I wanted to create a recipe of my own to share, though it something I haven’t had much experience doing, and that I wanted the recipe to embody wintertime. I wanted it to emulate the sharp spiciness of gingerbread and the frigidity that blankets the world come December.

Though winter has made its presence clear with its bitter wind nipping color into my cheeks and forcing me into thick sweaters, my insatiable craving for ice cream remained as strong as it was last summer.  It was with that realization that I found myself trying to replicate the exact taste of gingerbread to transform into ice cream.

The resulting ice cream was complete with the juxtaposing warmth of the spices and the chill of the ice cream. It couldn’t have painted winter onto my plate any better.  Ginger, cinnamon, cloves, and the full-bodied flavor of molasses are the wool blankets I find myself enveloped in every evening. The icy creaminess is the cold world outside. Together, they are winter.

Thank you so much for having me guest post, Jana!

Gingerbread Ice Cream

A Bittersweet Baker original
1 ½ c milk
1 ½ c cream
2/3 c sugar
Pinch of salt
5 egg yolks
1 cinnamon stick
¼ t cloves
1/8 t nutmeg
½ t ginger
½ c molasses

Warm the milk, ½ a cup of cream, the sugar, salt, and spices in a medium saucepan, and heat on low until steaming. Remove from heat and allow to infuse for 1 hour.

Combine the remaining cream and molasses in a large bowl, and set a strainer on top.  Whisk the egg yolks together, and slowly temper them into the hot milk mixture. Continue to cook slowly on medium heat, until the custard thickens ad coats the back of a spoon.

Nun folgt meine doch etwas holprige Übersetzung:

Im Spätsommer schon mailte mir Jana von der Zuckerbäckerei. Sie fragte mich, ob ich als Vorbereitung für Weihnachten einen Guestpost schreiben wollte. Natürlich zögerte ich nicht, ihr zuzusagen. Weil sie jedoch auf Deutsch bloggt, erklärte sie mir, dass sie den Post für ihre Leser übersetzen würde.

Obwohl ich nicht viel Erfahrung darin hatte, wusste ich, dass ich ein eigenes Rezept, das die Winterzeit repräsentieren sollte, kreieren wollte. Mit dem Rezept wollte ich die Schärfe des Lebkuchens und die Kälte, die die Welt im Dezember bedeckt, nachahmen.

Der Winter hat sich mit bitterkaltem Wind, der Farbe auf meine Backen bringt und mich in dicke Pullover zwingt, längst deutlich gemacht. Trotzdem blieb mein unstillbares Verlangen nach Eis so stark wie letzten Sommer. Deswegen versuchte ich, den exakten Geschmack des Lebkuchens zu kopieren und in Eis zu verwandeln.

Die entstandene Eiscreme war mit  Wärme der Gewürze und der Kälte des Eises perfekt. Ich hätte den Winter nicht besser auf den Teller bringen können. Ingwer, Zimt, Nelken und der vollmundige Geschmack von Melasse sind wie die Wolldecken, in die ich mich zur Zeit jeden Abend einwickle. Die eisige Cremigkeit ist wie die kalte Welt draußen. Zusammen ist es Winter.


Vielen Dank, dass ich diesen Guestpost schreiben durfte, Jana!
Lebkucheneis
ein Original-Bittersweet Baker-Rezept
350 ml Milch
350 ml Sahne
130 g Zucker
Prise Salz
5 Eigelb
1 Zimtstange
1/4 TL gemahlene Nelken
1/8 TL geriebene Muskatnuss
1/2 TL Ingwerpulver
120 ml Melasse/Zuckerrübensirup

Milch, etwa 100 ml Sahne, Zucker, Salz und die Gewürze bei geringer Temperatur erhitzen, bis die Mischung anfängt zu dampfen. Von der Hitze nehmen und eine Stunde zugedeckt ziehen lassen.

Die restliche Sahne und die Melasse in einer großen Schüssel verrühren und ein Sieb daraufsetzen.

Die Milchmischung nochmals erhitzen. Die Eigelbe verquirlen und dann vorsichtig unter die heiße Milch rühren. Bei mittlerer Hitze eindicken lassen.
Durch das Sieb in die große Schüssel gießen und alles gut verrühren. Bei gelegentlichem Umrühren auf Raumtemperatur abkühlen lassen und dann für mindestens eine Stunde kühlstellen.

Wenn die Masse kalt ist, nach Herstelleranweisung in einer Eismaschine verarbeiten.

11: Guestpost: Orangensorbet

Heute kann ich euch bei der Zuckerbäckerei eine Premiere bieten: Der erste Guestpost überhaupt! 
Das Orangensorbet stammt von Vamee und deren noch recht jungem Blog VEGAN – wer will nochmal, wer hat noch nicht. Sie hat sich, wie der Name schon sagt, auf vegane Gerichte spezialisiert. So auch dieses weihnachtliche Sorbet, dass sich wohl sehr gut als Nachspeise fürs Weihnachtsmenü eignen würde…
Zutaten
750 ml Orangensaft
100 g Rohrzucker
1 TL Zimt
1 TL Orangenlikör
Zeste einer unbehandelten Orange

Den Saft aufkochen und mit dem Zucker verrühren. Anschließend erkalten lassen.
Den Zimt, die Orangenzeste und den Likör dazugeben.

Die Mischung nun in eine Metallschüssel umfüllen und in den Tiefkühler stellen.
Alle 20 Minuten mit einem Schneebesen gut durchrühren, sodass sich keine Eiskristalle bilden. Dies muss 5-8 Mal wiederholt werden.

In kleinen Schälchen servieren.