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Rüblitarte

Wieso sind Karotten neben Ostereiern und Osterhasen, deren Zusammenhang ich schon kurios genug finde, eigentlich so typisch „Ostern“? Und wieso taucht alles „Rübli“-Gebäck nur zu dieser Jahreszeit auf? Bei diesem Kuchen ist es wirklich schade drum, genauso wie bei dessen Vorgängern aus den letzten beiden Jahren, nämlich Karottenkuchen und Carrot Cake Whoopie Pies. Nichtsdestotrotz kam ich auch dieses Jahr wieder saisonal passend auf die Idee, Karotten in etwas Süßem zu verarbeiten. Das Rezept stammt allerdings nicht aus einer aktuellen Zeitschrift oder gar einem Blogartikel, sondern aus einem klassischen, sich nicht der Jahreszeit anpassenden Backbuch: Anniks göttliche Kuchen. Und an göttlich kommt diese Tarte schon sehr nah dran!

nach einem Rezept aus Anniks göttliche Kuchen
Zutaten
Boden
100 g kalte Butter in Stückchen
80 g Puderzucker
Mark von 1/4 Vanilleschote
Salz
1 Ei
220 g Mehl
Füllung
80 g Mehl
1/2 TL Natron
Salz
1 TL Zimt
Muskat
Mark von 1/4 Vanilleschote
100 g Zucker
1 TL Honig
2 Eier
100 ml Öl
250 g Karotten
80 g Walnüsse
70 g Rosinen
Frosting
80 g weiche Butter
100 g Puderzucker
200 g Frischkäse
Mark von 1/2 Vanilleschote
Verzierung
130 g Marzipan
50 g Puderzucker
orange und grüne Lebensmittelfarbe
gehackte Walnüsse

für eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser

Für den Boden alle Zutaten zu einem gleichmäßigen Teig verkneten. In Frischhaltefolie wickeln und 20 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Natron, Salz, Zimt, Muskat und Vanillemark vermischen.
Die Karotten schlälen und fein raspeln. Die Walnüsse grob hacken.

Den Mürbteig ausrollen, die Form damit auskleiden und mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. 15 Minuten blindbacken (mit Backpapier belegen und mit Hülsenfrüchten beschweren, damit der Teig nicht aufgeht). Aus dem Ofen nehmen und auf 160° C Umluft zurückschalten.

Währenddessen Zucker, Honig, Eier und Öl verrühren. Die Mehlmischung einrühren und zuletzt die geraspelten Karotten, die gehackten Walnüsse und die Rosinen unterheben. Diese Masse auf dem Tarteboden verteilen und 25-30 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Für das Frosting Butter und Frischkäse verrühren, dann den Puderzucker und das Vanillemark einrühren. Kühlstellen.

Die Marzipanrohmasse mit dem Puderzucker verkneten, drei Viertel des Marzipans mit oranger Farbe, ein Viertel mit grüner Farbe einfärben. Das Marzipan zu kleinen Karotten formen.

Das Frosting auf der abgekühlten Tarte verteilen. Mit Marzipankarotten und gehackten Walnüssen verzieren.

Kühl aufbewahren.

Granola

Einfach jeder Blogger verkauft sein Granola als „Killer“ oder „the best you’ve ever had“ – das gleiche Spiel wie mit den weltbesten Brownie/Schokocookie/Cupcake-Rezepten. Hier halte ich mich aber ans schlichte Granola alleine, denn das verursacht schon genug Stirnrunzeln bei allen, den ich erzählt habe, das ich welches gemacht habe. Natürlich könnte ich mich auch aufs noch schlichtere „Müsli“ beschränken, aber so langweilig will ich es nun auch wieder nicht anpreisen. Denn es schmeckt wirklich echt richtig supergut!!! 😉

nach einem Rezept von how sweet it is
Zutaten
120 g kernige Haferflocken
50 g gehobelte Mandeln
30 g Kokosflocken
30 g Leinsamen
Salz
3 EL Honig
1 EL Vanillezucker
30 g Butter
1 EL neutrales Öl

Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Haferflocken, Mandeln, Kokosflocken, Leinsamen und Salz vermischen.

Honig, Vanillezucker, Butter und Öl in einem kleinen Topf erhitzen und solange rühren, bis die Masse homogen ist. Anschließend über die Haferflockenmischung gießen und gut vermischen.

Die Masse auf dem Blech verteilen und 10 Minuten backen. Gut durchrühren und nochmals 10 Minuten backen.

Komplett abkühlen lassen und luftdicht aufbewahren.

Orientalische Frühstücksschnecken aka Middle Eastern Sticky Buns

Das Rezept dieser Middle Eastern Sticky Buns mochte ich schon, als ich den Titel las. Es stammt von dem wunderbaren saudiarabischen (!) Blog Yasmine’s Kitchen und ist im Original mit vielen Step-by-Step-Fotos ausgestaltet. Hier bei mir findet ihr eine etwas abgeänderte Version, die leider auch nicht recht viel schneller zuzubereiten ist. Für ein einfaches Sonntagsfrühstück sind die Frühstücksschnecken also eher ungeignet, für den nächsten Brunch würde ich sie aber uneingeschränkt weiterempfehlen. Hefeteig mit Aprikosen, Pistazien und das dann karamellisiert und gewürzt mit viel Zimt und Kardamom – das kann man doch nur mögen!

nach einem Rezept von Yasmine’s Kitchen
Teig
21 g (1/2 Würfel) Hefe
30 ml warmes Wasser
50 g Zucker
50 ml Milch
30 g weiche Butter
1 Ei
1 Eigelb
1 TL Zitronenschale
1 1/2 TL Salz
250 g Mehl
Füllung
33 g Zucker
50 g brauner Zucker
75 g getrocknete Aprikosen
50 g Pistazien
1 TL Kardamom
1/2 TL Zimt
25 g Butter
Boden
10 TL brauner Zucker
50 g Pistazien
30 g getrocknete Aprikosen

für 10 Stück

Die Hälfte des Mehls in eine große Schüssel geben und die Hefe darüberbröckeln. Das Wasser und einen Teelöffel Zucker dazugeben und mit einer Gabel verrühren. Etwa 10 Minuten stehen lassen.

Milch, Butter, Zitronenschale, Eier, Zucker und Salz einrühren. Die Hälfte des übrigen Mehls mithilfe eines Teigspatels einarbeiten. Das restliche Mehl mit den Händen einkneten, ggf. noch etwas mehr Mehl zugeben, wenn der Teig sehr klebrig ist.

Den Teig zu einer Kugel formen und in einer gefetteten Schüssel 1-2 Stunden gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Währenddessen die Füllung zubereiten: Aprikosen und Pistazien fein hacken und in einer kleinen Schüssel vermischen. Braunen und weißen Zucker mit Zimt und Kardamom vermischen. Die Butter schmelzen.

Als nächstes den Boden der Förmchen vorbereiten. Dazu in jedes Förmchen einen Teelöffel braunen Zucker geben. Die Pistazien und die Aprikosen hacken und gleichmäßig auf die Förmchen verteilen.

Den Teig kurz durchkneten, dann zu einem 30×40 cm Rechteck ausrollen. Die Teigplatte mit der geschmolzenen Butter bestreichen, mit der Zuckermischung und den gehackten Pistazien und Aprikosen bestreuen. Über die Längsseite aufrollen und vorsichtig in 10 gleich große Stücke schneiden.

Jedes Stück vorsichtig in ein Förmchen setzen. Die Frühstücksschnecken für 30-35 Minuten goldbraun backen. Aus den Förmchen nehmen und noch warm servieren.

Aprikosen… Pistazien… Was könnte man noch so daraus machen?

19: Orangenbiscotti mit dunkler Schokolade

An einem Mittwochnachmittag klickte ich mich gemütlich durch meinen Reader und stieß schließlich auf diese Orangenbiscotti von Love and Olive Oil. Ich musste noch einiges erledigen und meine freie Zeit flog nur so dahin, doch die Kekse ließen mich einfach nicht los. So fing ich eben an diesem Mittwoch spätabends an zu Backen. Ich genehmigte mir ein einziges Biscotti, um noch genügend für das Foto übrig zu haben. Tageslicht ist in dieser Jahreszeit bekanntlich Mangelware und so schärfte ich meiner Familie ein, nicht eines zu essen, bis ich nicht ein Foto davon hatte. Auf wundersame Weise verflüchtigten sich meine armen Biscotti dann doch und nur diese paar wenige schafften es aufs Foto…


nach einem Rezept von Love and Olive Oil

Zutaten
Teig
30 g weiche Butter
85 g (Vanille-)Zucker
1 Ei, Raumtemperatur
Schale einer unbehandelten Orange
1 EL Orangensaft
1 Tropfen Mandelaroma
190 g Mehl
1/2 TL Backpulver
Salz
30 g gehobelte Mandeln
30 g gehackte dunkle Schokolade
Guss
3 EL Orangensaft
125 g Puderzucker

für etwa 20 Stück

Butter und Zucker cremig rühren, dann langsam das Ei einrühren.

Mehl, Backpulver und Salz mischen. Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Als nächstes Orangenschale, -saft und Mandelaroma, sowie die Mehlmischung unterrühren, bis alles gerade so vermischt ist.
Mandeln und Schokolade unterheben und den Teig zu einer 4 cm breiten Rolle formen. Auf das Blech setzen und leicht plattdrücken.

35 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen. In 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden, diese flach auf dem Blech verteilen und nochmals 10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Aus Orangensaft und Puderzucker einen recht dickflüssigen Guss anrühren, ggf. noch etwas Puderzucker oder Orangensaft zugeben, um die Konsistenz zu verändern.
Die Biscotti zur Hälfte eintauchen. Trocknen lassen.

1: Lebkuchenhaus

Schon Dezember? Seit fast zwei Monaten backe, fotografiere und schreibe ich was das Zeug hält, um euch, meine lieben Leser, den Adventskalender 2012 zu präsentieren. Und hier ist er!
In den folgenden 23 Tagen möchte ich euch mit vielen Rezepten, darunter vier Guestposts, aber auch erstmals mit DIY-Ideen die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen. Sollte euer Terminkalender aber trotz der angeblich stillen Zeit viel zu voll sein, gibt es natürlich zudem ein paar richtig schnelle Weihnachtsideen.
Zu diesen gehört das Lebkuchenhaus, das mittlerweile zur jährlichen Tradition geworden ist, wahrlich nicht. Ich habe mich den ganzen Buß- und Bettag damit amüsiert und empfehle euch dringend, euch ebenfalls mindestens einen halben Tag Zeit dafür zu nehmen. Abgesehen davon, dass dabei dann eine wortwörtlich zuckersüße Adventsdekoration herauskommt, macht es unglaublich Spaß mit sämtlichen Zuckerperlen, -streuseln und Süßigkeiten die die Küche so hergibt, um sich zu schmeißen.
Ich wünsche euch eine geruhsame Adventszeit und dass ihr mir ja morgen wieder ein Türchen im Zuckerbäckerei-Adventskalender öffnet!


Zutaten
Lebkuchen
250 g Honig
250 g brauner Zucker
150 g Butter
500 g (+50 g) Mehl
30 g Kakao
Salz
3 Kardamomkapseln
Korianderkörnchen, ganz
Muskatnuss, gerieben 1 TL Zimt, gemahlen
Nelken, gemahlen
Anis, gemahlen
3 EL Rum
1 TL Pottasche
1 Ei
Verzierung
1 EL Meringue Powder
250 g Puderzucker
40 ml Wasser
+ so viele Zuckerperlen, -streusel und andere bunte Süßigkeiten

für ein Lebkuchenhaus mit Bodenplatte

Am Vortag Honig, Zucker und Butter in einem kleinem Topf erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach abkühlen lassen.

Währenddessen die Kardamomsamen und die Korianderkörnchen im Mörser fein mahlen. Etwas Muskat dazureiben und die restlichen Gewürze zugeben. Den Rum in eine kleine Schüssel schütten und die Pottasche darin auflösen.

Mehl, Kakao und Salz in einer großen Schüssel vermischen und die Gewürzmischung darübersieben.

Das Ei in die Honigmasse rühren und diese dann zusammen mit dem Rum zur Mehlmischung geben. Mit den Händen zu einer Teigkugel verarbeiten.  Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Aus Karton eine Schablone für das Lebkuchenhaus fertigen.
Die Maße meines Häuschens:
Front/Rückseite: 12 cm breit, 10 cm hoch, 16,5 cm Giebelhöhe
Seiten: 16 cm breit, 10 cm hoch
Dach: 18 cm breit, 10 cm hoch
Kamin: 2,5×2,5 cm, 2,5×5 cm und zweimal 2,5cm breit und auf der einen Seite 2,5cm, auf der anderen Seite 5 cm hoch.
Tür und Fensterläden habe ich freihand eingepasst.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,3 cm dick ausrollen. Jeweils zwei Seitenflächen mit Fenstern, die Frontseite mit Tür, die Rückseite, das Dach und natürlich Tür, Fensterläden und Kamin ausschneiden und auf zwei Backblechen verteilen. Den restlichen Teig als Grundfläche ausrollen und als ganzes auf ein drittes Backblech setzen.

Jedes Blech einzeln für 15 Minuten backen. Die Lebkuchen vollständig abkühlen lassen, ggf. die Kanten gerade schneiden.

Für die Verzierung Meringue Powder und Wasser schaumig schlagen. Den Puderzucker darübersieben und die Masse wie Eiweiß steif schlagen. In einen Spritzbeutel füllen.

Zuerst die Mauern des Hauses zusammenkleben und ca. 5 Minuten trocknen lassen. Dann das Dach daraufbauen und wieder trocknen lassen. Zuletzt den Kamin, die Tür und die Fensterläden anbauen.

Mit Zuckerperlen, -streuseln und Süßigkeiten verzieren. Trocknen lassen.

Windbeutel

Nach einem Total-Fail beim Windbeutelbacken hat es beim zweiten Versuch richtig gut geklappt: Das Gebäck zum Sonntagskaffeeklatsch war einfach perfekt! Das Backbuch aus dem das Rezept stammt, nämlich „Éclairs“ von Marianne Magnier-Moreno, ist ebenfalls sehr empfehlenswert und gespickt mit wunderschönen Fotos.

nach einem Rezept aus „Éclairs“ von Marianne Magnier-Moreno
Zutaten
Windbeutel
80 ml Milch
80 ml Wasser
70 g Butter in kleinen Stückchen
2 g Salz
10 g Zucker
100 g Mehl
2 Eier
Füllung
200 g kalte Sahne
40 g Vanillezucker
1 EL Rum oder Cognac
+ Puderzucker zum Bestäuben

für 20 Windbeutel

Milch, Wasser, Butter, Salz und Zucker in einem kleinen Topf erhitzen. Für ein paar Sekunden sprudelnd kochen lassen und dann das Mehl unterrühren. So lange weiterrühren, bis der Teig fest wird.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Den Topf unter ständigem Rühren nochmals auf den Herd stellen und etwa eine Minute „abbrennen“, d.h. so erhitzen, dass sich der Teig vom Topfrand löst.

Den Teig leicht abkühlen lassen und die Eier verquirlen.

Zwei Drittel der verquirlten Eier unter den Teig rühren und diesen in einen Spritzbeutel mit Lochtülle füllen.

Tupfen mit etwa 3 cm Durchmesser auf das Backblech spritzen und mit dem restlichen Ei glattstreichen.

Etwa 30 Minuten backen und vollständig abkühlen lassen. Dann horizontal halbieren.

Die Sahne mit Vanillezucker und Cognac steifschlagen und in einen Spritzbeutel mit Sterntülle füllen. Die Windbeutel mit der Sahne füllen und den „Deckel“ wieder daraufsetzen.

Zuletzt mit Puderzucker bestäuben und sofort servieren.

Süßes Fastfood

Süßes Fastfood! Ein Cupcakeburger mit Browniefüllung und ein paar gesunde Salatblätter – auch als saure Zuckerschlangen zu erstehen – was braucht man mehr? Natürlich noch eine Tüte Pommes, aber nicht aus Kartoffeln, nein, Mürbteig eignet sich auch hervorragend.
Die Idee zu diesen Zuckerbäckereien habe ich übrigens von Bakerella, doch die Rezepte stammen aus meinem Sammelsurium, auf Backmischungen greife ich nicht einmal bei einem Fast-Food-Menü zurück. Und falls ihr euch wundert, wieso 16 auf dem Fähnchen steht, die Burger mussten als Partymitbringsel für einen 16. Geburtstag herhalten und nachdem nichts übriggeblieben ist, schmeckten sie wohl recht gut…

Pommes
Zutaten
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
125 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
50 g Zucker
Salz
1 Ei
+Zucker zum Ausrollen

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem festen Teig verkneten.

Das Backpapier mit Zucker besprenkeln und den Teig darauf etwa fingerdick ausrollen. Auf der Oberseite ebenfalls mit Zucker bestreuen und leicht andrücken. Die Teigplatte zu etwa gleichgroßen Pommes schneiden und diese etwas auseinanderziehen, dass sie nicht zusammenbacken.

Für etwa 10 Minuten goldbraun backen.

Burgersemmeln
Zutaten
150 g weiche Butter
150 g (Vanille-)Zucker
2 Eier, Raumtemperatur (!)
Salz
2 TL Backpulver
200 g Mehl
150 ml Milch
+ 2 EL Sesam

für 12 Stück

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und 12 Muffinförmchen bereitstellen.

Butter und Zucker etwa 4 Minuten lang aufschlagen, dann die Eier einzeln und mit niedriger Rührgeschwindigkeit zugeben.

Salz, Backpulver und Mehl vermischen und anschließend abwechselnd mit der Milch unter die Buttermasse rühren.

Den Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen verteilen und zuletzt mit etwas Sesam bestreuen.

Für 20-25 Minuten goldbraun backen.


Brownies
Zutaten
140 g Butter
250 g Zucker
80 g Kakao
etwas Salz
1 Vanilleschote
2 Eier
70 g Mehl

für eine Form mit 20×30 cm

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und eine Form mit 20×30 cm mit Backpapier auskleiden oder einfetten.

Die Butter im heißen Wasserbad schmelzen, dann den Zucker und den Kakao einrühren. Solange weiterrühren, bis die Masse heiß ist und sehr körnig aussieht. Etwas abkühlen lassen.

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und dieses zusammen mit dem Salz unter die Kakaomasse rühren. Die Eier unterrühren. Mit einem Teigschaber o.Ä. das Mehl unterheben.

Die Masse gleichmäßig in der Form verstreichen und für 25-30 Minuten backen. Dabei darauf achten, dass die Brownies nicht komplett durchbacken, sondern innen noch etwas feucht sind.

Zusammensetzen
Zutaten
Cupcake-Burgersemmeln
Brownies
grüne flache Zuckerschlangen
roter Zuckerguss/Royal Icing etc.

Die Cupcake-Burgersemmeln horizontal halbieren.
Aus dem Stück Brownie Kreise in der Größe der unteren Hälfte der Burgersemmeln ausstechen.
Die Burger zusammensetzen: Zuerst die untere Cupcake-Burgersemmelhälfte, dann den Brownie, dann ein paar Zuckerschlangen als Salat und etwas roten Zuckerguss/Royal Icing oder was auch immer darauf verteilen. Zuletzt die obere Hälfte der Burgersemmel daraufsetzen und das Ganze mit einem Holzstäbchen fixieren.

Erdbeer-Kokos-Cupcakes

Dienstag ist Valentinstag! 
Das rechtfertigt sogar, mitten im Winter aus weit entfernten Ländern importierte, mehr oder weniger frische Erdbeeren zu wunderbaren Erdbeer-Kokos-Cupcakes zu verarbeiten. Und Geld für irgendwelche Backzutaten auszugeben ist ohnehin besser als einen Blumenstrauß, der nach spätestens drei Tagen welkt, zu erstehen. Also stürzt euch ins Backvergnügen, denn mit diesen Cupcakes erobert ihr, meine lieben Leser, bestimmt jedes Herz!

Zutaten
Cupcakes
165 g weiche Butter
130 g Zucker
3 Eier, Raumtemperatur (!)
250 g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
150 ml Milch
100 g Kokosflocken
Saft und Zeste 1/2 unbehandelten Limette
Frosting
150 g weiche Butter
80 g Puderzucker
200 g Frischkäse
Saft 1/2 unbehandelten Limette
100 g Erdbeeren
Verzierung
75 g Zartbitterschokolade
etwa 15 Marzipanherzen

für etwa 15 Stück

Den Ofen auf 160°C Umluft vorheizen und 15 Papierförmchen auf einem Blech platzieren.

Butter und Zucker cremig rühren. Anschließend die Eier einzeln einrühren. Die Limettenzeste einrühren.

In einer zweiten Schüssel Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischen.

Die Mehlmischung abwechselnd mit der Milch zur Buttermasse rühren. Zuletzt Limettensaft und Kokosflocken einrühren.

Die Papierförmchen gleichmäßig mit Teig befüllen und für 25 Minuten goldbraun backen, dann vollständig auskühlen lassen.

Die Schokolade fein hacken und zwei Drittel davon in einer Metallschüssel über dem heißen Wasserbad schmelzen. Währenddessen ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und das restliche Drittel Schokolade darin schmelzen (so wird die Schokolade anschließend schneller fest). Die Schokolade in eine Spritzflasche oder einen Spritzbeutel füllen und Amor-Pfeile auf das Backpapier spritzen. Fest werden lassen.

Die Erdbeeren waschen, trocken tupfen und in kleine Würfel schneiden.
Butter und Puderzucker lange aufschlagen, dann den Frischkäse und den Limettensaft unterrühren. Die Erdbeerwürfel vorsichtig unterheben.

Jeden Cupcake mit etwa 2 EL Frosting bestreichen und dann einen Schokopfeil sowie ein Marzipanherz, das von diesem „durchschossen“ wird, daraufsetzen.

Kühl aufbewahren.

Französische Crêpes

31. Januar – gerade nocheinmal gutgegangen mit meinem Vorhaben… Mit diesem Post startet nämlich eine neue monatliche Serie. Wie ihr vielleicht schon am Foto bemerkt habt, geht es um eine Weltreise. Das bedeutet für euch, dass ihr ab jetzt jeden Monat des Jahres 2012 hier bei der Zuckerbäckerei etwas Süßes aus einem fremden Land präsentiert bekommt!

Der heutige Beitrag stammt von meiner Grundschulfreundin Alice, die vor ein paar Jahren zurück nach Frankreich gezogen ist. Dank Facebook konnte ich sie dennoch um ein Rezept bitten und so kam es dazu, dass ich heute Crêpes gemacht habe. Ich kann mich entfernt erinnern, dass es diese auch auf einer von Alice Geburtstagsfeiern gab, aber so hoch gestapelt wie damals habe ich keine Pfannkuchen mehr gesehen. Vermutlich würde man einen derartigen Stapel bloß durch die zehnfache Menge der Zutaten zustande bringen, aber so viele Crêpes müssen es in Anbetracht mancher Neujahrsvorsätze (eurer, nicht meiner 😉 auch wieder nicht sein…

Ihr wollt auch mitmachen? Wenn ihr aus einem anderen Land stammt und ein super Rezept zu bieten habt, das auf keinen Fall bei der Weltreise fehlen darf – ich freue mich über jede eurer E-mails an zuckerbaeckerei@gmail.com !


Zutaten
2 Eier
2 EL Zucker
Salz
200 g Mehl
250 ml Milch
+ Butter für die Pfanne


für etwa 6 Stück

Bei mittlerer Hitze etwas Butter in einer beschichteten Pfanne erhitzen.

Eier, Zucker und Salz schaumig rühren. Mehl und Milch zugeben und alles gut verrühren.

Einen Schöpflöffel Teig in die Pfanne geben und verlaufen lassen. Wenn das Crêpe „fest“ geworden ist, wenden und goldbraun ausbacken.

Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren, dabei zwischendurch immer wieder die Pfanne einfetten.

Mit Konfitüre und/oder Puderzucker servieren.

17: Gebrannte Mandeln

Gebrannte Mandeln verbinde ich nicht unbedingt mit Weihnachten – eher mit Volksfesten und Bierzelten. Wohl liegt das daran, dass ich in Niederbayern lebe, wo es solche Veranstaltungen zuhauf gibt.
Der Duft dieser Mandeln aber veränderte meine Assoziationen vollständig: Innerhalb einer Stunde, die dieses Rezept an Zeitaufwand erfordert, breitete sich der Geschmack von Zimt und Vanille (übrigens eine meiner Lieblings-Gewürzkombinationen) im Haus aus und eine wunderbar weihnachtliche Atmosphäre entstand 🙂

nach einem Rezept von A bicycle built for 2

Zutaten
450 g ganze Mandeln
50 g Zucker
70 g brauner Zucker
1 TL Zimt
1/2 TL Salz
1/2 Vanilleschote
1 Eiweiß
1 EL Wasser

Den Ofen auf 150° C Ober- und Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und mit Zucker, braunem Zucker, Zimt und Salz vermischen.

Das Eiweiß mit dem Wasser schaumig schlagen und die Mandeln zugeben. Umrühren, bis alle Mandeln mit Eiweiß umhüllt sind. Die Zuckermischung einrühren. Wenn alle Mandeln eine Zuckerkruste haben, gleichmäßig auf dem Backblech verteilen.

30-40 Minuten backen und dabei etwa alle 10 Minuten umrühren, sodass die Mandeln nicht anbrennen. Auf dem Blech auskühlen lassen und in einem luftdichten Behälter aufbewahren.