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2: Lebkuchenhaus 2013

Im Zuckerbäckerei-Adventskalender darf ein Lebkuchenhaus keinesfalls fehlen. Weil der 1. Dezember ein Sonntag war, gab es eine Zuckersüß-Linksammlung zum Einstand.
Deshalb bekommt ihr mein Lebkuchenhaus nun erst jetzt fertig zu sehen. Falls ihr mir auf instagram folgt, habt ihr es schon im November im Rohbau anschauen können. Die rosarote Fassade zu verzieren dauerte dann nochmal einen halben Tag, aber es hat sich gelohnt!

lebkuchenhaus2Auf der Rückseite habe ich diesmal ein kleines Häuschen angebaut.

lebkuchenhaus4Die filigranen Eiszapfen an den Kanten sind genau wie der restliche „Mörtel“ des Lebkuchenhauses aus Royal Icing. Ob es mit normalem Eiweißspritzguss genauso funktioniert hätte – ich bin mir nicht ganz sicher.

lebkuchenhaus5

Ganz alleine habe ich das Lebkuchenhaus nicht gebaut. Eine Freundin hat mir dabei geholfen und ist auf die grandiose Idee gekommen, die aus Stabilitätsgründen abgesägten Ränder der Wände zu einem Holzstoß zu machen. Sieht gut aus, nicht?

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Breaking Bad – Cupcakes

Breaking Bad. Es gibt keinen einzigen Menschen in meinem Freundeskreis, der nicht sofort etwas mit diesen zwei Wörtern anzufangen weiß. Ich selbst bin zwar nie über die ersten beiden Folgen hinausgekommen, obwohl ich die Serie bis dahin wirklich sehenswert fand. Ein paar meiner Freunde sind dagegen richtige Hardcore-Fans von Walter White und Co. Deshalb habe ich mir für die nächste Geburtstagseinladung etwas ganz besonderes als Geschenk überlegt: Cupcakes mit blauen Zuckerkristallen aka Meth obenauf.

Beim Zuckerkochen müsst ihr zwar mangels Illegalität nicht Angst haben, von irgendwem erwischt zu werden. Aber gefährlich ist es trotzdem! Bei einer Temperatur von 150° C macht es besser nicht so wie ich, meine liebsten Leser, und verbrennt euch eure Hand am blubberndem Zucker…

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Matchashortbread

Endlich. Ich habe etwas mit Matcha gebacken! Und dann auch noch etwas von meiner Nachbackliste. Zwei Fliegen auf einen Streich sozusagen. Und sie sind richtig gut geworden, die Gingkoblätter, die teilweise mehr Ähnlichkeit zu einem Schmetterling am Stiel aufweisen als zu einem japanischen Gewächs. Apropos japanisch: Ich kenne bei mir in der Gegend keinen Supermarkt für ausländische Spezialitäten, bevor ich also das nächste Grünteeprojekt angreife, muss ich wohl oder übel schon wieder im Internet bestellen… Die eineinhalb Esslöffel für dieses Rezept habe ich nämlich „ausgeliehen“, danke Franzi 😉

nach einem Rezept von Bittersweet Baker
Zutaten
65 g Puderzucker
1 1/2 EL Matcha (Grünteepulver)
140 g weiche Butter
240 g Mehl
3 Eigelb
+ 50 g Zucker zum Wälzen

für 30-40 Gingkoblätter

Puderzucker und Matcha mit der Butter verrühren. Mehl und Eigelb zugeben und gut vermischen. Zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln.

Für 15 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Zucker auf einen Teller schütten.

Den Teig auf 0,4 cm Dicke ausrollen und Gingkoblätter ausstechen. An allen Seiten mit Zucker bedecken und gleichmäßig auf den Blechen verteilen.

Jedes Blech einzeln für 10-15 Minuten backen, dabei darauf achten, dass die Plätzchen nicht bräunen.

24: Christbaumcupcakes

Meine lieben Leser, ich wünsche euch einen wunderbaren Heiligen Abend voller gutem Essen, vielen Geschenken unterm Baum und gemütlichem Familienbeisammensein.
Ich hoffe eure und auch meine Feiertage werden erholsam und verleiten euch nicht zu einer Radikaldiät im Nachhinein, das ist nämlich niemals eine gute Idee. Die nächsten paar Tage werde ich ausnahmsweise Mal abseits der Zuckerbäckerei verbringen, spätestens zum Jahreswechsel wird sie mir aber bestimmt fehlen 😉

Diese Christbaumcupcakes spuken mir schon seit dem Sommer im Kopf (bzw. in meinem Backvorhabentumblr) herum, doch so antizyklisch mag und kann ich dann doch nicht backen und ich hob mir das heutige Adventskalendertürl wirklich bis zum letzten Drücker auf. Glücklicherweise sind die Cupcakes dann doch noch fertig geworden und beenden den diesjährigen Adventskalender genauso bunt und so voller Royal Icing wie er begonnen hat.

Frohe Weihnachten!

Zutaten
Cupcakes nach einem Rezept von The Sophisticated Gourmet
165 g Zucker
105 g Mehl
30 g Kakao
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
1 Ei, Raumtemperatur (!)
120 g Saure Sahne
60 ml Öl
120 ml kochendes Wasser
Buttercreme
110 g weiche Butter
75 g Puderzucker
2 TL Speisestärke
Mark von 1/2 Vanilleschote
grüne Lebensmittelfarbe
Royal Icing
1 EL Meringue Powder
40 ml Wasser
250 g Puderzucker
grüne Lebensmittelfarbe
+ 12 Eiswaffeln
Zuckerperlen und -sterne

für 12 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und 12 Muffinsförmchen auf einem Backblech verteilen.

Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Ei, saure Sahne und Öl mit einem Teigspatel unterarbeiten. Zuletzt das kochende Wasser einrühren, dabei von innen nach außen rühren, so geht es schneller.

Den Teig gleichmäßig auf die Muffinsförmchen verteilen und 15-20 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen.

Für die Buttercreme die Butter in eine Schüssel geben. Puderzucker und Speisestärke darübersieben und dann solange rühren, bis die Masse an Volumen gewinnt und fast weiß erscheint. Zuletzt das Vanillemark und die grüne Lebensmittelfarbe unterrühren. Anschließend die Masse zugedeckt kühlstellen.

In einer weiteren Schüssel Meringue Powder und Wasser schaumig rühren. Den Puderzucker darübersieben und steif aufschlagen. Die Lebensmittelfarbe einrühren.

Die Buttercreme in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen.

Jeweils eine Eiswaffel auf einen Cupcake setzen und mithilfe eines Teigspatels mit Royal Icing einstreichen. Ruhig etwas Textur übrig lassen, denn Christbäume sind ja nicht glatt. Mit Zuckerperlen und -sternen verzieren. Rund um den Baum herum den Cupcake mit kleinen Buttercremetupfern bespritzen. Mit allen weiteren Cupcakes ebenso verfahren.

Am besten sofort servieren, ansonsten kühl aufbewahren.

1: Lebkuchenhaus

Schon Dezember? Seit fast zwei Monaten backe, fotografiere und schreibe ich was das Zeug hält, um euch, meine lieben Leser, den Adventskalender 2012 zu präsentieren. Und hier ist er!
In den folgenden 23 Tagen möchte ich euch mit vielen Rezepten, darunter vier Guestposts, aber auch erstmals mit DIY-Ideen die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen. Sollte euer Terminkalender aber trotz der angeblich stillen Zeit viel zu voll sein, gibt es natürlich zudem ein paar richtig schnelle Weihnachtsideen.
Zu diesen gehört das Lebkuchenhaus, das mittlerweile zur jährlichen Tradition geworden ist, wahrlich nicht. Ich habe mich den ganzen Buß- und Bettag damit amüsiert und empfehle euch dringend, euch ebenfalls mindestens einen halben Tag Zeit dafür zu nehmen. Abgesehen davon, dass dabei dann eine wortwörtlich zuckersüße Adventsdekoration herauskommt, macht es unglaublich Spaß mit sämtlichen Zuckerperlen, -streuseln und Süßigkeiten die die Küche so hergibt, um sich zu schmeißen.
Ich wünsche euch eine geruhsame Adventszeit und dass ihr mir ja morgen wieder ein Türchen im Zuckerbäckerei-Adventskalender öffnet!


Zutaten
Lebkuchen
250 g Honig
250 g brauner Zucker
150 g Butter
500 g (+50 g) Mehl
30 g Kakao
Salz
3 Kardamomkapseln
Korianderkörnchen, ganz
Muskatnuss, gerieben 1 TL Zimt, gemahlen
Nelken, gemahlen
Anis, gemahlen
3 EL Rum
1 TL Pottasche
1 Ei
Verzierung
1 EL Meringue Powder
250 g Puderzucker
40 ml Wasser
+ so viele Zuckerperlen, -streusel und andere bunte Süßigkeiten

für ein Lebkuchenhaus mit Bodenplatte

Am Vortag Honig, Zucker und Butter in einem kleinem Topf erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Danach abkühlen lassen.

Währenddessen die Kardamomsamen und die Korianderkörnchen im Mörser fein mahlen. Etwas Muskat dazureiben und die restlichen Gewürze zugeben. Den Rum in eine kleine Schüssel schütten und die Pottasche darin auflösen.

Mehl, Kakao und Salz in einer großen Schüssel vermischen und die Gewürzmischung darübersieben.

Das Ei in die Honigmasse rühren und diese dann zusammen mit dem Rum zur Mehlmischung geben. Mit den Händen zu einer Teigkugel verarbeiten.  Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und über Nacht bei Zimmertemperatur ruhen lassen.

Aus Karton eine Schablone für das Lebkuchenhaus fertigen.
Die Maße meines Häuschens:
Front/Rückseite: 12 cm breit, 10 cm hoch, 16,5 cm Giebelhöhe
Seiten: 16 cm breit, 10 cm hoch
Dach: 18 cm breit, 10 cm hoch
Kamin: 2,5×2,5 cm, 2,5×5 cm und zweimal 2,5cm breit und auf der einen Seite 2,5cm, auf der anderen Seite 5 cm hoch.
Tür und Fensterläden habe ich freihand eingepasst.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und drei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 0,3 cm dick ausrollen. Jeweils zwei Seitenflächen mit Fenstern, die Frontseite mit Tür, die Rückseite, das Dach und natürlich Tür, Fensterläden und Kamin ausschneiden und auf zwei Backblechen verteilen. Den restlichen Teig als Grundfläche ausrollen und als ganzes auf ein drittes Backblech setzen.

Jedes Blech einzeln für 15 Minuten backen. Die Lebkuchen vollständig abkühlen lassen, ggf. die Kanten gerade schneiden.

Für die Verzierung Meringue Powder und Wasser schaumig schlagen. Den Puderzucker darübersieben und die Masse wie Eiweiß steif schlagen. In einen Spritzbeutel füllen.

Zuerst die Mauern des Hauses zusammenkleben und ca. 5 Minuten trocknen lassen. Dann das Dach daraufbauen und wieder trocknen lassen. Zuletzt den Kamin, die Tür und die Fensterläden anbauen.

Mit Zuckerperlen, -streuseln und Süßigkeiten verzieren. Trocknen lassen.

Cookie-Decorating-Workshop

Am letzten Dienstag durfte ich an meiner Schule im Rahmen des SMV-Tags einen Cookie-Decorating-Workshop abhalten. In zweimal eineinhalb Stunden zeigten meine lieben Helfer und ich den Teilnehmern, wie man Royal Icing zubereitet und verwendet. Die insgesamt 450 Plätzchen in drei verschiedenen Formen, nämlich Quadrat, Kreis und Halbkreis, wurden fleißig verziert und ich hoffe es hat allen Spaß gemacht 🙂

Plätzerl
Zutaten
250 g Mehl
125 g kalte Butter
60 g Zucker
1 Ei

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und gut verkneten.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche gleichmäßig ausrollen und Verschiedenes ausstechen. Mit mindestens 1 cm Abstand auf den Blechen verteilen und je nach Größe der Plätzerl 7-10 Minuten goldbraun backen. Vollständig abkühlen lassen.

Royal Icing
Zutaten
1 EL Meringue Powder
45 ml (= 3 EL) Wasser
250 g Puderzucker
Pulver-/Gel-Lebensmittelfarbe

Meringue Powder und Wasser schaumig schlagen. Den Puderzucker darübersieben und die Masse steif schlagen. Zuletzt einfärben und ggf. noch etwas Wasser oder gesiebten Puderzucker unterrühren, um die Konsistenz zu verändern.
Mit den Lebensmittelfarben einfärben und in Spritztüten einfüllen.
Grundsätzlich ein feuchtes Geschirrtuch über die Schüssel mit dem Royal Icing legen, denn es trocknet sehr schnell aus!

Süßes Fastfood

Süßes Fastfood! Ein Cupcakeburger mit Browniefüllung und ein paar gesunde Salatblätter – auch als saure Zuckerschlangen zu erstehen – was braucht man mehr? Natürlich noch eine Tüte Pommes, aber nicht aus Kartoffeln, nein, Mürbteig eignet sich auch hervorragend.
Die Idee zu diesen Zuckerbäckereien habe ich übrigens von Bakerella, doch die Rezepte stammen aus meinem Sammelsurium, auf Backmischungen greife ich nicht einmal bei einem Fast-Food-Menü zurück. Und falls ihr euch wundert, wieso 16 auf dem Fähnchen steht, die Burger mussten als Partymitbringsel für einen 16. Geburtstag herhalten und nachdem nichts übriggeblieben ist, schmeckten sie wohl recht gut…

Pommes
Zutaten
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
125 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
50 g Zucker
Salz
1 Ei
+Zucker zum Ausrollen

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und zu einem festen Teig verkneten.

Das Backpapier mit Zucker besprenkeln und den Teig darauf etwa fingerdick ausrollen. Auf der Oberseite ebenfalls mit Zucker bestreuen und leicht andrücken. Die Teigplatte zu etwa gleichgroßen Pommes schneiden und diese etwas auseinanderziehen, dass sie nicht zusammenbacken.

Für etwa 10 Minuten goldbraun backen.

Burgersemmeln
Zutaten
150 g weiche Butter
150 g (Vanille-)Zucker
2 Eier, Raumtemperatur (!)
Salz
2 TL Backpulver
200 g Mehl
150 ml Milch
+ 2 EL Sesam

für 12 Stück

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und 12 Muffinförmchen bereitstellen.

Butter und Zucker etwa 4 Minuten lang aufschlagen, dann die Eier einzeln und mit niedriger Rührgeschwindigkeit zugeben.

Salz, Backpulver und Mehl vermischen und anschließend abwechselnd mit der Milch unter die Buttermasse rühren.

Den Teig gleichmäßig auf die 12 Muffinförmchen verteilen und zuletzt mit etwas Sesam bestreuen.

Für 20-25 Minuten goldbraun backen.


Brownies
Zutaten
140 g Butter
250 g Zucker
80 g Kakao
etwas Salz
1 Vanilleschote
2 Eier
70 g Mehl

für eine Form mit 20×30 cm

Den Ofen auf 160° C Umluft vorheizen und eine Form mit 20×30 cm mit Backpapier auskleiden oder einfetten.

Die Butter im heißen Wasserbad schmelzen, dann den Zucker und den Kakao einrühren. Solange weiterrühren, bis die Masse heiß ist und sehr körnig aussieht. Etwas abkühlen lassen.

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen und dieses zusammen mit dem Salz unter die Kakaomasse rühren. Die Eier unterrühren. Mit einem Teigschaber o.Ä. das Mehl unterheben.

Die Masse gleichmäßig in der Form verstreichen und für 25-30 Minuten backen. Dabei darauf achten, dass die Brownies nicht komplett durchbacken, sondern innen noch etwas feucht sind.

Zusammensetzen
Zutaten
Cupcake-Burgersemmeln
Brownies
grüne flache Zuckerschlangen
roter Zuckerguss/Royal Icing etc.

Die Cupcake-Burgersemmeln horizontal halbieren.
Aus dem Stück Brownie Kreise in der Größe der unteren Hälfte der Burgersemmeln ausstechen.
Die Burger zusammensetzen: Zuerst die untere Cupcake-Burgersemmelhälfte, dann den Brownie, dann ein paar Zuckerschlangen als Salat und etwas roten Zuckerguss/Royal Icing oder was auch immer darauf verteilen. Zuletzt die obere Hälfte der Burgersemmel daraufsetzen und das Ganze mit einem Holzstäbchen fixieren.

Erdbeercakepops

Erdbeercakepops – schon mein zweiter Nachbau dieser Lieblingsfrühjahrsbeere (den ersten habe ich leider nicht gebloggt). Innen ganz schokoladig, außen candycoating-typisch pappsüß. Geschmacklich ist diese „Mogelpackung“ also ganz weit weg vom Original. Trotzdem echt lecker!
Ein kleiner Tipp meinerseits noch: Kauft euch weiße Zuckerperlen, denn diese aus den bunten Perlen herauszupicken ist echt unnötig aufwendig. (Nicht dass ich soetwas gelegentlich machen würde 😉
nach einem Rezept aus „Cake Pops“ von Angie Dudley
Zutaten
Kuchen
500 g Mehl
110 g Kakao
1 TL Natron
2 TL Backpulver
Salz
225 g Butter
350 g Zucker
3 Eier, Raumtemperatur (!)
350 ml Milch
Frosting
170 g Butter
100 g Puderzucker
Verzierung
1300 g rotes Candy Coating
weiße Zuckerperlen
etwas grün gefärbtes Marzipan oder Fondant


für etwa 50 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und eine 20×30 cm Form mit Backpapier auskleiden oder gut einfetten.

Mehl, Kakao, Natron, Backpulver und Salz vermischen.

In einer zweiten Schüssel die Butter mit dem Zucker cremig rühren und dann einzeln die Eier unterrühren. Anschließend abwechselnd die Mehlmischung sowie die Milch einrühren und zu einer homogenen Masse verarbeiten.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen und für etwa 35 Minuten backen. Mit einem Holzstäbchen testen, ob der Kuchen gar ist.

Aus dem Ofen nehmen und den Kuchen klein schneiden, sodass dieser schneller abkühlt.

Währenddessen das Frosting zubereiten. Dazu die Butter cremig rühren und den Puderzucker darübersieben. Solange rühren, bis sich alles verbunden hat.

Den kleingeschnittenen Kuchen in eine große Schüssel fein zerbröseln. Das Frosting zugeben und mit den Händen zu einem weichen Teig verkneten.

Esslöffelgroße Portionen zu Erdbeeren formen und für 10-15 Minuten ins Gefrierfach stellen. Nicht durchfrieren lassen!

Derweil das grüne Marzipan/den grünen Fondant zu Blättern formen und ggf. mit einem nebelfeuchten Geschirrtuch darüber zur Seite stellen. Die Blätter dürfen nicht austrocknen, sonst zerbrechen sie beim Zusammensetzen der Cakepops.

Etwa ein Drittel des Candy Coatings in einem möglichst schmalen, hohen Gefäß schmelzen. Jeweils ein Stäbchen 1 cm ins Candy Coating tauchen und damit dann eine Teigerdbeere aufspießen. Diese dann vollständig ins Candy Coating eintauchen, leicht abtropfen lassen und dann die Blätter und die Zuckerperlen anbringen. Zum Trocknen in eine Styroporplatte stecken.

Mit den restlichen Erdbeeren ebenso verfahren.

Marshmallows

Marshmallows selbermachen? Dass das geht, wusste ich bis zu meinem 15. Geburtstag auch nicht. Doch dann bekam ich ein Buch darüber geschenkt: Marshmallows – Homemade Gourmet Treats. Seitdem wartete ich gespannt darauf, wann endlich jemand auf die Idee kam, mir auch ein Zuckerthermometer zu kaufen, damit ich so richtig ins Marshmallow-Business einsteigen konnte. Letzes Weihnachten fand ich dann das lang ersehnte Küchenutensil unterm Christbaum. Warum ich dann erst jetzt – eineinhalb Jahre nach der Idee – meinen ersten Marshmallowversuch gestartet habe, weiß ich wirklich nicht. Denn es funktionierte alles auf Anhieb und besonders schwierig war es auch nicht. So wie es aussieht, wird es hier in der Zuckerbäckerei wohl noch viele, viele Marshmallowvariationen geben!

nach einem Rezept aus Marshmallows – Homemade Gourmet Treats
Zutaten
Sirup
200 ml Wasser
450 g Zucker
Zitronensäure
Salz
Marshmallowbase
180 ml Wasser
300 g Zucker (evtl. 1 Teil Vanillezucker, selbstgemacht und 2 Teile normalen Zucker)
12 Blatt (rote) Gelatine
+ Öl für die Form
Speisestärke

für eine rechteckige Form 30×40 cm

Für den Sirup Wasser, Zucker und je eine Prise Zitronensäure und Salz in einen großen, schweren Topf geben. Bei großer Hitze zum Kochen bringen und für 2 Minuten den Deckel auf den Topf setzen, sodass sich gebildete Zuckerkristalle vom Topfrand lösen können. Den Deckel wieder abnehmen und den Zuckersirup auf 116°C erhitzen, OHNE auch nur ein einziges Mal umzurühren. Den Topf vom Herd nehmen und vollständig abkühlen lassen.

Währenddessen eine 30×40 cm Form dünn mit Öl auspinseln.

Die Gelatine für etwa 5 Minuten in etwas kaltem Wasser einweichen, anschließend ausdrücken.

Als nächstes Wasser, den entstandenen Sirup und (Vanille-)Zucker in einen zweiten großen, schweren Topf geben (oder den von vorher auswaschen). Ohne Umzurühren bei mittlerer Hitze wiederum zum Kochen bringen und nochmals den Deckel für 2 Minuten aufsetzen, damit sich Zuckerkristalle vom Topfrand lösen können. Den Deckel abnehmen und weiterkochen lassen, bis die Zuckermasse eine Temperatur von 121°C erreicht hat.

Sofort die eingeweichte Gelatine einrühren und die Masse dann mit einem Handmixer aufschlagen, bis sich das Volumen verdoppelt hat und sie sehr dick geworden ist.

In die geölte Form geben und verstreichen. Um die Oberfläche zu glätten, mit leicht angefeuchteten Händen darüberstreichen.

Mindestens 3 Stunden, wenn nicht sogar über Nacht, fest werden lassen. Dann einen (Blumen-)Ausstecher fetten und sparsam ausstechen. Die Marshmallowblumen evtl. mit etwas Speisestärke bestäuben, damit sie nicht so kleben.

Luftdicht aufbewahren.

Waldmeister-Apfel-Kuchen

Der Waldmeister-Apfel-Kuchen, besser bekannt als grüner Glibberkuchen, ist ein echter Zuckerbäckerei-Klassiker. Seit den Anfängen dieses Blogs (Januar 2010) backte ich ihn immer wieder und brachte ihn, verpackt in Alufolie, in die Schule mit. So erlangte der grüne Glibber ziemliche Berühmtheit. Zur Kommunion meines Cousins musste es natürlich ein giftiggrüner Fisch sein.

Zutaten
Teig
150 g Butter
100 g Zucker
Salz
Schale von 1/2 Zitrone
3 Eier
300 g Mehl
2 TL Backpulver
150 ml Waldmeistersirup
Belag
8 Äpfel (vorzugsweise Granny Smith)
350 ml Waldmeistersirup
Saft von 1/2 Zitrone
Guss
500 ml Waldmeistersirup+Wasser
2 Päckchen klarer Tortenguss
2 EL Zucker

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und auf einem tiefen Backblech einen quadratischen „Backpapierrahmen“ mit der Länge der kürzeren Backblechseite basteln. Ggf. festtackern.

Für den Teig Butter, Zucker, Salz und Zitronenschale cremig rühren. Eier nach und nach unterrühren, dann Mehl und Backpulver abwechselnd mit dem Waldmeistersirup einrühren.

Den Teig auf dem Blech verstreichen und 15 Minuten backen. Danach auf einem Rost abkühlen lassen.

Für den Belag die Äpfel schälen, mit einem Ausstecher das Kernhaus entfernen und senkrecht halbieren. Dann die Apfelhälften in ca. 0,7 cm dicke Scheiben – Fischschuppen – schneiden. Sofort mit dem Zitronensaft beträufeln, damit die Apfelscheiben nicht braun werden.

Den Waldmeistersirup in einem weiten Topf zum kochen bringen, dann eine erste Portion Apfelscheiben hinzufügen. Die Temperatur zurückdrehen, einen Deckel auf den Topf setzen und die Apfelscheiben weich dünsten. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen und mit den restlichen Apfelscheiben ebenso verfahren. Den Sirup NICHT wegschütten!

Die etwas abgekühlten Apfelscheiben in Fischform auf dem Kuchen anordnen, evtl. noch eine Zuckerperle als Auge daraufsetzen.

Den Tortenguss nach Packungsanleitung aus dem restlichen Waldmeistersirup+Wasser (sodass 500 ml Flüssigkeit vorhanden sind) herstellen und von der Mitte her auf dem Fisch verteilen.

Den Guss fest werden lassen und dann den Fisch mit einem scharfen Messer ausschneiden.