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21: Spitzbuben

Im Zuge meiner Adventskalendervorbereitungen im September fiel mir auf, dass ich zwar in den vergangenen beiden Jahren viele Plätzchenklassiker, darunter Spekulatius und Lebkuchen, gepostet habe, doch eine Sorte habe ich vergessen: Spitzbuben. Dies kann ich natürlich nicht so lassen, zumal sie sich ja auch noch hervorragend dazu eignen, unseren recht gut sortierten Marmeladenvorrat wenigstens etwas schrumpfen zu lassen. In jedem Fall gilt – diese Plätzerl dürfen auf keinem Weihnachtsteller fehlen!

Zutaten
Teig
200 g Mehl
1 Eigelb
60 g (Vanille-)Zucker
Salz
125 g kalte Butter in kleinen Stückchen
Füllung
verschiedene Marmelade – in meinem Fall Zwetschge und Marille
+ Puderzucker zum Bestäuben

für etwa 30 Plätzchen mit 3 cm Durchmesser

Für den Teig alle Zutaten verkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Mindestens 30 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick ausrollen und Kreise ausstechen. Aus der Hälfte dieser Kreise nochmals ein Loch oder einen Stern etc. ausstechen. Mit genügend Abstand auf den Blechen verteilen.

Jedes Blech einzeln etwa 7 Minuten backen, bis die Plätzchen goldbraun sind. Abkühlen lassen.

Die Kreise mit Loch in der Mitte mit Puderzucker bestäuben, die andere Hälfte mit Marmelade bestreichen. Jeweils einen Marmeladenkreis und einen Puderzuckerkreis zusammensetzen.

Basisrezept: Cupcakes

Cupcakes – einfach lecker. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

aus Cupcakes
Zutaten
150 g weiche Butter (!)
150 g Zucker
1/2 Vanilleschote
2 Eier, Raumtemperatur (!)
2 TL Backpulver
200 g Mehl
150 ml Milch

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und 12 Papierförmchen in ein Muffinblech o.Ä. setzen (Mit hochwertigen Papierförmchen könnte man sich ein Muffinblech sparen).

Das Mark aus der Vanilleschote kratzen.

Butter, Zucker und Vanillemark etwa fünf Minuten lang aufschlagen und anschließend die Eier vorsichtig einrühren.

Backpulver und Mehl mischen und dann abwechselnd mit der Milch unterrühren.

Die Masse in die Papierförmchen füllen und 20-25 Minuten goldbraun backen.

Basisrezept: Süßer Hefeteig

Buchteln

Dieses Bild aus den Anfängen der Zuckerbäckerei mag ja nicht so sehr gelungen sein, das Rezept ist es aber 😉

nach einem Rezept aus Anniks göttliche Kuchen
Zutaten
500 g Mehl
1 Würfel Hefe (42 g)
120 g Zucker
150 ml lauwarme Milch
1 Ei
1 TL Vanillezucker
Salz
Zimt
1 EL Quark
60 g flüssige Butter  + evtl. Milch zum Bepinseln

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen.

Mehl in eine Schüssel geben, die Hefe darüber zerbröseln und einen Esslöffel Zucker darüberstreuen.  Mit einer Gabel die Milch unterrühren.

Den Teig an einem warmen Ort 20 Minuten gehen lassen.

Zucker, Ei, Vanillezucker, Zimt, Salz, Quark und Butter zugeben und mit den Knethaken gut verrühren. Gut verkneten und bei Bedarf Mehl oder Milch zugeben.

Nochmals 60 Minuten gehen lassen. Den Teig in die gewünschte Form geben, evtl. mit Milch bepinseln und goldbraun backen.

Basisrezept: Muffins

Walnuss-Limetten-Muffins

Muffins sind keinesfalls mit Cupcakes zu verwechseln! Sie sind „rustikaler“ und lange nicht so fein wie ihre unglaublich gehypten Schwestern. Trotzdem sind sie unumgehbare Backklassiker und dürfen in der Riege der Basisrezepte natürlich nicht fehlen.

aus Muffins
Zutaten

250 g Mehl
2 TL Backpulver
80 ml Sonnenblumenöl
125 g Zucker
2 Eier
250 g Quark/Joghurt/Buttermilch/Saure Sahne/Schmand
Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und 12 Papierförmchen in ein Muffinblech o.Ä. setzen (Mit hochwertigen Papierförmchen könnte man sich ein Muffinblech sparen).

Öl, Zucker, Eier und Quark (oder Alternative) glattrühren. Backpulver und Mehl zufügen und noch einmal gut durchrühren.

Die Masse in die Förmchen füllen und etwa 20 Minuten goldbraun backen.

Basisrezept: Mürbteig

Schmand-Törtchen

Mürbteig – das erste Rezept, das ich hier gebloggt habe (damals noch in anderer Form, die natürlich auch relativ gelingsicher ist). Und wohl auch das am öftesten variierte. Geeignet für Ausstechplätzerl, Tartes und ohne Zucker sogar für Käseplätzerl (von denen es bisher leider noch kein Rezept hier gibt). Praktisch idiotensicher. Nicht das ich euch lieben Lesern nichts zutrauen würde, aber wirklich wahr: Es funktioniert einfach immer!

Zutaten
250 g Mehl
125 g Butter
60 g Zucker
Salz
1 Ei

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und entweder zwei Bleche mit Backpapier belegen (für Plätzerl aller Art), eine Tarteform mit ca. 20 cm Durchmesser oder mehrere kleine Tarteletteformen bereitstellen.

Alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit den Händen zu einem homogenen Teig kneten. Nicht zu lange kneten, denn das schadet dem Teig nur.

Die Arbeitsfläche und ein Nudelholz mit Mehl bestäuben und den Teig gleichmäßig ausrollen. Plätzerl ausstechen oder die Tarte- oder die Tarteletteformen damit auskleiden.

Plätzerl auf ein Backblech setzen und je nach Größe 7-12 Minuten backen, bis sie sich langsam goldbraun verfärben. Tarte und Tartelettes am Besten blindbacken, d.h. mit einer Gabel ein paar Löcher einstechen, ein Stück Backpapier darauflegen und dieses mit getrockneten Hülsenfrüchten (Erbsen, Linsen, etc.) beschweren. Dies hilft, dass der Teig nicht zu sehr aufgeht und keine Füllung mehr in die Tartes passt. Je nach Größe 10-20 Minuten goldbraun backen und das Backpapier sowie die Hülsenfrüchte entfernen.

Basisrezept: Hefeteig

Pizzaschnecken

 Falls ihr euch wundern solltet – dieses Rezept wurde 2011 zum Besseren verändert 😉

Zutaten
300 g Mehl
150 ml Wasser
1/3 bis zu 1/2 Würfel Hefe a 42 g
2 EL Olivenöl
Salz


180° C vorgeheizter Backofen


Das Mehl in eine große Schüssel geben und die Hefe darauf bröseln. Das Wasser zugeben und erst mit einer Gabel verrühren, dann mit den Händen zu einer Teigkugel kneten. Am besten noch so lange weiterkneten, bis der Teig handwarm ist.

Die Schüssel mit einem sauberen Tuch abdecken und etwa 30 Minuten aufgehen lassen.

Wenn der Teig seine Größe verdoppelt hat, in die gewünschte Form bringen und backen.


Basisrezept: Wiener Biskuit

Biskuittürmchen

Dieses Rezept ist für Wiener Biskuit, der durch das Aufschlagen der Eier im Wasserbad besonders feinporig wird – im Notfall funktioniert es aber auch ohne Wasserbad.

Zutaten
80 g Butter
5 Eier
2 Eigelb
150 g Zucker
abgeriebene Zitronenschale
80 g Mehl
80 g Speisestärke
Butter schmelzen und abkühlen lassen.

Eier, Eigelb, Zucker und Zitronenschale im Wasserbad so lange schlagen, bis eine hellgelbe, cremige Masse ensteht, wobei darauf zu achten ist, dass die Masse nicht heißer als handwarm wird.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen bzw. eine Springform ggf. am Boden (nicht am Rand!) fetten.

Die Schüssel aus dem heißen Wasserbad nehmen und dieses am besten durch Eiswasser ersetzen (ohne dieses dauert es etwa doppelt so lang). Die Masse so lange weiterrühren bis sie abgekühlt ist.

Mehl über die Masse sieben und vorsichtig unterheben. Die abgekühlte, flüssige Butter ebenfalls unterziehen.

Den Teig auf das Blech oder in die Form füllen und etwa 25 Minuten (abhängig von der Form) goldbraun backen.

Den Kuchen aus dem Ofen nehmen und stürzen. Anschließend das Backpapier abziehen bzw. die Form entfernen und den Kuchen abkühlen lassen.