Schlagwort-Archive: Adventskalender ’12

24: Christbaumcupcakes

Meine lieben Leser, ich wünsche euch einen wunderbaren Heiligen Abend voller gutem Essen, vielen Geschenken unterm Baum und gemütlichem Familienbeisammensein.
Ich hoffe eure und auch meine Feiertage werden erholsam und verleiten euch nicht zu einer Radikaldiät im Nachhinein, das ist nämlich niemals eine gute Idee. Die nächsten paar Tage werde ich ausnahmsweise Mal abseits der Zuckerbäckerei verbringen, spätestens zum Jahreswechsel wird sie mir aber bestimmt fehlen 😉

Diese Christbaumcupcakes spuken mir schon seit dem Sommer im Kopf (bzw. in meinem Backvorhabentumblr) herum, doch so antizyklisch mag und kann ich dann doch nicht backen und ich hob mir das heutige Adventskalendertürl wirklich bis zum letzten Drücker auf. Glücklicherweise sind die Cupcakes dann doch noch fertig geworden und beenden den diesjährigen Adventskalender genauso bunt und so voller Royal Icing wie er begonnen hat.

Frohe Weihnachten!

Zutaten
Cupcakes nach einem Rezept von The Sophisticated Gourmet
165 g Zucker
105 g Mehl
30 g Kakao
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
1 Ei, Raumtemperatur (!)
120 g Saure Sahne
60 ml Öl
120 ml kochendes Wasser
Buttercreme
110 g weiche Butter
75 g Puderzucker
2 TL Speisestärke
Mark von 1/2 Vanilleschote
grüne Lebensmittelfarbe
Royal Icing
1 EL Meringue Powder
40 ml Wasser
250 g Puderzucker
grüne Lebensmittelfarbe
+ 12 Eiswaffeln
Zuckerperlen und -sterne

für 12 Stück

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und 12 Muffinsförmchen auf einem Backblech verteilen.

Zucker, Mehl, Kakao, Backpulver, Natron und Salz vermischen. Ei, saure Sahne und Öl mit einem Teigspatel unterarbeiten. Zuletzt das kochende Wasser einrühren, dabei von innen nach außen rühren, so geht es schneller.

Den Teig gleichmäßig auf die Muffinsförmchen verteilen und 15-20 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen.

Für die Buttercreme die Butter in eine Schüssel geben. Puderzucker und Speisestärke darübersieben und dann solange rühren, bis die Masse an Volumen gewinnt und fast weiß erscheint. Zuletzt das Vanillemark und die grüne Lebensmittelfarbe unterrühren. Anschließend die Masse zugedeckt kühlstellen.

In einer weiteren Schüssel Meringue Powder und Wasser schaumig rühren. Den Puderzucker darübersieben und steif aufschlagen. Die Lebensmittelfarbe einrühren.

Die Buttercreme in einen Spritzbeutel mit kleiner Sterntülle füllen.

Jeweils eine Eiswaffel auf einen Cupcake setzen und mithilfe eines Teigspatels mit Royal Icing einstreichen. Ruhig etwas Textur übrig lassen, denn Christbäume sind ja nicht glatt. Mit Zuckerperlen und -sternen verzieren. Rund um den Baum herum den Cupcake mit kleinen Buttercremetupfern bespritzen. Mit allen weiteren Cupcakes ebenso verfahren.

Am besten sofort servieren, ansonsten kühl aufbewahren.

22: Vanille-Mandel-Kugeln von Kerndlfresser

Meine Freundin Vanessa vom veganen Blog Kerndlfresser, die ich nicht nur vom Bloggen kenne, sondern schon seit sie mit mir in die Schule geht, hat auch heuer wieder ein Rezept zum Adventskalender beigesteuert. Das freut mich natürlich sehr, also vielen Dank, liebe Vame!

Für Janas Adventskalender 2012 habe ich eine etwas abgewandelte Version der Vanillekipferl vom Backbuch „Vegane Weihnachtsbäckerei“ von Angelika Eckstein gebacken. Leider wurde der Teig ziemlich bröselig (was für Vanillekipferlteig ja nicht gerade untypisch ist !?). Deshalb habe ich mich aber für die Kugelform statt für die Möndchenform entschieden, was dann doch sehr gut gelungen ist.
Zutaten
1 Vanilleschote
90g Mandeln, gemahlen
90g Mehl
40g Zucker
90g Rapsöl
1-3 EL Wasser
Puderzucker und Vanillezucker

Das Mark der Vanilleschote, mit den gemahlenen Mandeln, dem Mehl und dem Zucker gut vermengen.
Anschließend Rapsöl und etwas Wasser hinzugeben und zu einem Teig verkneten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und für mindestens 8 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
Danach aus kleinen Teigstücken Kügelchen formen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Die Kugeln für 15 Minuten bei 170°C im Ofen backen. Dann etwas abkühlen lassen.
In einem etwas tieferen Teller Puderzucker mit Vanillezucker vermengen und darin die Kugeln wälzen.
Die Kugeln nun vollständig abkühlen lassen und in einer Dose ausbewahren.

21: Spitzbuben

Im Zuge meiner Adventskalendervorbereitungen im September fiel mir auf, dass ich zwar in den vergangenen beiden Jahren viele Plätzchenklassiker, darunter Spekulatius und Lebkuchen, gepostet habe, doch eine Sorte habe ich vergessen: Spitzbuben. Dies kann ich natürlich nicht so lassen, zumal sie sich ja auch noch hervorragend dazu eignen, unseren recht gut sortierten Marmeladenvorrat wenigstens etwas schrumpfen zu lassen. In jedem Fall gilt – diese Plätzerl dürfen auf keinem Weihnachtsteller fehlen!

Zutaten
Teig
200 g Mehl
1 Eigelb
60 g (Vanille-)Zucker
Salz
125 g kalte Butter in kleinen Stückchen
Füllung
verschiedene Marmelade – in meinem Fall Zwetschge und Marille
+ Puderzucker zum Bestäuben

für etwa 30 Plätzchen mit 3 cm Durchmesser

Für den Teig alle Zutaten verkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie wickeln. Mindestens 30 Minuten kühlstellen.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 3mm dick ausrollen und Kreise ausstechen. Aus der Hälfte dieser Kreise nochmals ein Loch oder einen Stern etc. ausstechen. Mit genügend Abstand auf den Blechen verteilen.

Jedes Blech einzeln etwa 7 Minuten backen, bis die Plätzchen goldbraun sind. Abkühlen lassen.

Die Kreise mit Loch in der Mitte mit Puderzucker bestäuben, die andere Hälfte mit Marmelade bestreichen. Jeweils einen Marmeladenkreis und einen Puderzuckerkreis zusammensetzen.

20: Molasses Spice Cookies

Das sind dann wohl typisch amerikanische Weihnachtsplätzchen. Cookies wenn man es genau nimmt. Mit einer Zutat, Molasses, die bei uns in Deutschland als Zuckerrübensirup getarnt kaum Verwendung findet, aber in Kombination mit Zimt und Muskat so weihnachtlich schmeckt, dass absolut kein Entkommen mehr ist. Ihr braucht Instant-Adventsstimmung? Backt doch einfach diese Kekse!

nach einem Rezept von Martha Stewart
Zutaten
155 g Mehl
3/4 TL Natron
1/2 TL Zimt
1/4 TL frisch geriebener Muskat
1/4 TL Salz
100 g Zucker
85 g Butter, Raumtemperatur
1 Ei, Raumtemperatur (!)
65 g Zuckerrübensirup
+ 50 g Zucker zum Wälzen

für etwa 18 Stück

Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Mehl, Natron, Zimt, Muskat und Salz vermischen.

Butter und Zucker cremig rühren, dann das Ei einrühren. Die Mehlmischung und zuletzt den Zuckerrübensirup unterrühren.

Den Zucker zum Wälzen auf einen flachen Teller geben. Eine jeweils walnussgroße Portion des weichen Teigs im Zucker zu einer Kugel formen und diese etwas flachdrücken.

Die Cookierohlinge mit sehr viel Abstand auf den Blechen platzieren und jedes Blech einzeln etwa 10 Minuten backen. Vollständig abkühlen lassen, damit die Cookies fester werden.

19: Orangenbiscotti mit dunkler Schokolade

An einem Mittwochnachmittag klickte ich mich gemütlich durch meinen Reader und stieß schließlich auf diese Orangenbiscotti von Love and Olive Oil. Ich musste noch einiges erledigen und meine freie Zeit flog nur so dahin, doch die Kekse ließen mich einfach nicht los. So fing ich eben an diesem Mittwoch spätabends an zu Backen. Ich genehmigte mir ein einziges Biscotti, um noch genügend für das Foto übrig zu haben. Tageslicht ist in dieser Jahreszeit bekanntlich Mangelware und so schärfte ich meiner Familie ein, nicht eines zu essen, bis ich nicht ein Foto davon hatte. Auf wundersame Weise verflüchtigten sich meine armen Biscotti dann doch und nur diese paar wenige schafften es aufs Foto…


nach einem Rezept von Love and Olive Oil

Zutaten
Teig
30 g weiche Butter
85 g (Vanille-)Zucker
1 Ei, Raumtemperatur
Schale einer unbehandelten Orange
1 EL Orangensaft
1 Tropfen Mandelaroma
190 g Mehl
1/2 TL Backpulver
Salz
30 g gehobelte Mandeln
30 g gehackte dunkle Schokolade
Guss
3 EL Orangensaft
125 g Puderzucker

für etwa 20 Stück

Butter und Zucker cremig rühren, dann langsam das Ei einrühren.

Mehl, Backpulver und Salz mischen. Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Als nächstes Orangenschale, -saft und Mandelaroma, sowie die Mehlmischung unterrühren, bis alles gerade so vermischt ist.
Mandeln und Schokolade unterheben und den Teig zu einer 4 cm breiten Rolle formen. Auf das Blech setzen und leicht plattdrücken.

35 Minuten backen, dann aus dem Ofen nehmen. In 1-1,5 cm dicke Scheiben schneiden, diese flach auf dem Blech verteilen und nochmals 10 Minuten backen. Abkühlen lassen.

Aus Orangensaft und Puderzucker einen recht dickflüssigen Guss anrühren, ggf. noch etwas Puderzucker oder Orangensaft zugeben, um die Konsistenz zu verändern.
Die Biscotti zur Hälfte eintauchen. Trocknen lassen.

18: Sour Cream Cookies von My fair Baking

Heute gibt es den vorletzten Guestpost für dieses Jahr. Ihr glaubt nicht, wie ich mich gefreut habe, als ich über Mikaylas Blog gestolpert bin. Noch eine Foodbloggerin in meinem Alter! Sie macht noch dazu wunderbare Fotos, schaut doch mal bei ihrem Blog vorbei. Danke für den zuckersüßen Post Mikayla!
(Ich habe das Ganze vorsichtshalber auf Deutsch übersetzt, damit ihr auch alles versteht, meine lieben Leser 😉

Hi! Ich bin Mikayla von my fair baking. Ich war gerade dabei, mit blogspot etwas herumzuspielen, als ich sah, dass Jana mich verlinkt hatte und natürlich kam ich her um etwas zu lesen. Ich war richtig aufgedreht als ich sah, dass sie aus Deutschland ist, weil ich das auch bin. Als Militärskind bin ich hier gelandet und habe mich verliebt.
Hi everyone! I’m mikayla from my fair baking. I was just playing around with blogspot when I saw that Jana had linked me up and so of course I came over to read. I was psyched when I saw she was from Germany because I am also. As a military kid, I ended up there and fell in love.

Hawaii ist wunderschön, aber Deutschland bleibt für immer in meinem Herzen! Ich mag es trotzdem, einen Vater im Militär zu haben, auch liebe ich es, ihn mit seinem Lieblingsessen zu überschütten: Banana Cream Pie Gelato, Blondies und Sour Cream Cookies.
Granted Hawaii is wonderful but Germany always holds my heart! I love having a dad in the military though, I also love to shower him with his favorite foods: banana cream pie gelatoblondies and sour cream cookies!

Ich war so aufgeregt als Jana mich fragte, als Gast bei ihren schönen Weihnachtsposts zu bloggen. Nun, Sour Cream Cookies sind großartig. Ein bisschen wie Plätzchen mit einem weichen, kuchigen Geschmack. Besonders mit einem salzigen Streuseltopping, um sie auf die Spitze zu treiben!
I was so excited when Jana asked me to guest blog for her lovely Christmas Postings.
Now, sour cream cookies ya’ll, they’re great. A tad like a sugar cookies with a moist and cakey flavor. Especially with a salty crumbly topping to push them over the top!


Zutaten
450 g (3 cups) Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
Salz
225 g weiche gesalzene Butter  
250 g Zucker
2 Eier
240 g (1 cup) Saure Sahne (ersatzweise griechischer Joghurt)
2 TL Vanilleextrakt
Topping
75 g Mehl
4 EL brauner Zucker
1 TL Zimt
55 g Butter
Mehl, Backpulver, Natron und Salz in eine Schüssel sieben. Butter und Zucker schaumig schlagen. Die Eier zugeben und cremig rühren. Die Saure Sahne und den Vanilleextrakt einrühren. Das Mehl unterheben und den Teig für 15 Minuten kühlstellen.
Den Ofen auf 190°C vorheizen und zwei Backbleche einfetten.
Währenddessen das Streuseltopping machen. Die Butter bei mittlerer Hitze schmelzen und weiter erhitzen, dabei nicht umrühren. Sobald es bernsteinfarben bis braun ist und weiße Flocken auf der Oberfläche schwimmen, von der Hitze nehmen und eine Minute abkühlen lassen. Mehl, braunen Zucker und Zimt vermischen. Die gebräunte Butter dazugeben und zu Streuseln formen.
Jeweils einen Esslöffel Teig auf das Backblech setzen, dabei 5 cm Abstand lassen. Großzügig mit Streuseln bestreuen und etwas andrücken. 
Für 10 Minuten backen oder bis die Ränder gebräunt sind, aber trotzdem noch etwas teigig.
Sour Cream Cookies with Salty Brown Butter Crumbles
Ingredients:
3 cups sifted all purpose flour
1 tsp baking powder
1/2 tsp baking soda
Big dash of salt
1 cup salted butter, soft
1 1/4 cup white sugar
2 eggs
1 cup sour cream (can substitute greek yogurt)
2 tsp vanilla
Topping:
1/2 cup flour
4 TBSP brown sugar
1 tsp cinnamon
4 TBSP butter

Instructions:
Sift together the flour, baking soda, baking powder and salt into a bowl. Beat the butter and sugar until white and airy. Add in the eggs and beat until creamy and light. Beat in the sour cream and vanilla. Fold in the flour mixture til combined and refrigerate the dough for 15 minutes.
Preheat the oven to 375 and grease 2 cookies sheets.
Meanwhile, make the crumble topping. Melt the 4 TBSP of butter on the stove on medium and let it continue cooking. Don’t stir. Once it’s a dark amber/brown color with white crunchies on the top, remove from the heat and let cool for 1 minute. Mix together the 1/2 cup flour, 4 TBSP brown sugar and cinnamon. Pour in the brown butter and combine into crumbles.
Scoop TBSP of dough onto the cookie sheet, 2 inches apart, top generously with crumble and press down lightly. Bake for 10 minutes or til golden around the edges but still lightly doughy. Enjoy!

17: Schneeflocken

Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit…?
Mit diesem Rezept immer wenn ihr wollt, meine lieben Leser. Auch im Hochsommer. So schnell wie die gebacken und verziert sind, könnten sie dann nicht einmal wegschmelzen…

Zutaten
Teig
500 g Mehl
Salz
250 g kalte Butter, in kleinen Stückchen
120 g Zucker
2 Eier
Verzierung
1 EL Meringue Powder
125 g Puderzucker
20 ml Wasser oder Zitronensaft

Mehl, Salz, Butter, Zucker und Eier zu einem glatten Teig verkneten.

Den Ofen auf 180° C Umluft vorheizen und zwei Backbleche mit Backpapier belegen.

Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche auf 0,3 cm Dicke ausrollen und Schneeflocken ausstechen. Auf den Backblechen verteilen.

Jedes Blech einzeln 5-8 Minuten backen, bis die Plätzerl gerade so goldbraun sind. Nicht zu dunkel werden lassen, Schneeflocken sind weiß! Abkühlen lassen.

Für die Verzierung Meringue Powder und Wasser/Zitronensaft schaumig rühren. Den Puderzucker darübersieben und wie Eiweiß steif schlagen. In einen Mini-Spritzbeutel mit 1-2mm-Tülle füllen und die Schneeflocken verzieren. Mehrere Stunden trocknen lassen.

15: Pecanbiscotti

Pecans an sich sind schon etwas besonderes: zumindest in meiner Gegend gibt es sie in keinem einzigen Supermarkt im regulären Sortiment. Hier wird die Pecanigkeit – dieses Wort erfinde ich zu diesem Zweck jetzt einfach – auf die Spitze getrieben. Zuerst werden die Pecans wie Gebrannte Mandeln kandiert und dann im Biscottiteig gleich doppelt gebacken. So lecker!

nach einem Rezept von Joy the Baker
Zutaten
Zum Kandieren
1 Eiweiß
50 g Zucker
1/2 TL Zimt
frisch geriebene Muskatnuss
Salz
1 Prise Pfeffer
100 g Pecans
Teig
150 g Mehl
1/2 TL Zimt
frisch geriebene Muskatnuss
1/2 TL Backpulver
Salz
75 g Zucker
40 g weiche Butter
1 Eigelb
1 Ei

Den Ofen auf 150° C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier belegen.

Das Eiweiß schaumig schlagen, dann den Zucker, Zimt, Muskat, Salz und Pfeffer zugeben. Steif schlagen. Die Pecans zugeben und gründlich damit überziehen.
Auf dem Backblech verteilen und 20 Minuten rösten. Abkühlen lassen.

Den Ofen auf 180° C Umluft hochschalten und noch ein Blech mit Backpapier belegen.

Mehl, Zimt, Muskat, Backpulver und Salz vermischen.

Butter und Zucker schaumig schlagen, dann Eigelb und Ei einzeln unterrühren.
Die Mehlmischung einrühren und zuletzt die kandierten Pecans unterheben.

Zu einem Laib mit etwa 5×40 cm formen und 30 Minuten backen.
Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und dann leicht schräg in 1-1,5cm dicke Scheiben schneiden. Diese flach auf dem Blech verteilen und nochmals 5 Minuten backen.
Abkühlen lassen.

14: Weißer Glühwein

Weißer Glühwein? Erschien mir anfangs recht extravagant. Vielleicht hätte ich ihn deshalb niemals nachgekocht, mit Wein kenne ich mich nämlich wahrhaftig nicht aus. Eigentlich jeder Weiße, den ich in meiner noch recht kurzen Weintrinkkarriere probiert habe, war mir zu sauer. Doch an Rezepten meiner absoluten Lieblingsfoodzeitschrift Effilee zweifle ich sehr selten. Die extravagante Zubereitungsform, ein bisschen Weißwein erst mit Zucker einkochen zu lassen ist im Nachhinein betrachtet eine sehr gute Idee und lässt mich den weißen Glühwein um einiges mehr mögen als alle Roten, die ich schon getrunken habe.

nach einem Rezept der Effilee
Zutaten
1 Flasche Riesling Kabinett
100 g Zucker
1 Zimtstange
1/2 Vanilleschote
1 Lorbeerblatt
1 Sternanis
4 Nelken
1 Orangenzeste
3 dünne Ingwerscheiben

100 ml Wein mit Zucker, Zimt, Vanille und Lorbeer aufkochen. Etwa 5 Minuten einkochen lassen, bis ein Sirup entstanden ist.

Mit dem restlichen Wein aufgießen, die restlichen Gewürze zugeben und auf Trinktemperatur erhitzen.