Archiv der Kategorie: Cookies und Kekse

10: Dattel-Pistazien-Kekse mit Kardamom

Nach vier Jahren Adventskalender mit unzähligen weihnachtlichen Rezepten wird es mit den „klassischen“ Weihnachtszutaten manchmal fad. Deshalb habe ich Datteln und Pistazien für diese schnellen Rollen-Kekse als Geschmacksgeber auserkoren, verfeinert mit einem kleinen bisschen Kardamom und gebräunter Butter. Diese Zutaten erinnern landläufig an den Orient, auch wenn sie dort wohl traditionell niemals so verarbeitet würden. Aber was solls, Kaiserschmarrn aus Österreich wird weltweit auch zigfach variiert, selbst wenn das hier an Blasphemie grenzte 😉

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Übrigens: nach dem selben Prinzip macht man auch Hirschknöpf, Zitronen- oder Gewürzheidesand.

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3: Schoko-Walnuss-Bären und -Elche

Ausstechplätzerl sind wahlweise der größte Spaß, besonders bei der Verzierung später, oder die anstrengendste Arbeit in der Weihnachtsbäckerei, da sehr zeitaufwendig. Ich hatte keine Lust auf superbuntes und stundenlanges Dekorieren (dafür habe ich ja schon ein Lebkuchenhaus gebaut), aber trotzdem sollen meine gefühlt tausenden Ausstecherl nicht in der Schublade vor sich hin rosten.

Schoko-Walnuss-Bären und -Elche

Die Lösung auch hier einmal wieder: Schokolade. Tiere mit braunem Fell gibt es nämlich in meiner Ausstecherlsammlung: ein Teddybär, ein Elch und Bambi, das ich leider nicht mehr finden konnte. So landeten also ein Kuscheltier und ein Tundrabewohner gemeinsam im Ofen, später in Kakaoglasur und aufgrund ihrer Unwiderstehlichkeit recht bald in menschlichen Bäuchen.

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Vegane Karottenkekse

Meine Küchenutensilien fehlen noch in der neuen Küche, doch der Haushalt ist nicht arm an interessanten Gerätschaften wie Entsafter und Waffeleisen. Ebendieser Entsafter kommt recht häufig für Karotten zum Einsatz. Dank meiner Allergie kann ich zwar den Saft nicht trinken, doch habe ich mir vorgenommen, wenigstens das übrige Karottengehächselte zu verarbeiten. Nach Suppe kam mir natürlich gleich wieder Süßes in den Sinn.

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Hier in der Zuckerbäckerei gibt es ja schon Carrot Cake Whoopie Pies mit Cream Cheese Filling, Rüblitarte, Rübli-Plätzle von lecker lezmi, Karottenkuchen und Karotten-Zucchini-Kuchen. Was also noch? Eine kurze Foodgawker-Recherche brachte mich zu einem Rezept von Baking is A Science, die, ganz trendy, vegan, ohne raffinierten Zucker und noch dazu ohne Gluten backt. So viele Einschränkungen wollte ich dann doch nicht eingehen, deshalb ist diese Version nurmehr vegan (vom Honig mal abgesehen).

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Gewürz-Haselnuss-Kekse

Wieder daheim habe ich mich so über unseren Garten und das ganze Grün, das mir ein Jahr entgangen war, gefreut, dass ich einfach etwas daraus verbacken musste. Die Zwetschgensaison hatte ich gerade verpasst, mein Pfirsichbaum hatte ohnehin keine besonders reiche Ernte geboten und die meisten Äpfel waren auch wurmig oder verfault. Allerdings sind ja auch noch Haselnusssträucher da! Als ich zum Aufsammeln verdonnert wurde, sponn ich mir sogleich ein Rezept damit zusammen, gewürzte Whoopie Pies mit dunkler Ganache sollten es werden. Letzten Endes wurde es ein Rezept aus dem gleichnamigen Buch, aber in anderer Form. Und die Kekse, die ich selber essen sollte, mussten noch ohne Haselnüsse auskommen, gegen die bin ich leider nach wie vor allergisch. Ob mit oder ohne Haselnussdeko, dieses Rezept wäre auch was für den Weihnachtsteller, falls ihr, meine liebsten Leser_innen, schon so weit zu planen wagt.

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Orangen-Ingwer-Cookies

Gebäck, das gleichzeitig als Frühstück, Snack und Dessert taugt, finde ich ziemlich praktisch. Nicht dass ich nicht hin und wieder mal Torte frühstücken würde, wenn ich zufällig Eine gebacken hätte. Aber diese Kekse entdeckte ich an einem Sonntagnachmittag in meinem feedly, mit allen Zutaten zu Hause (immerhin fast die gleiche Kombination wie beim Kuchen von vorletzter Woche) also schnell mal Cookies gebacken. Die gabs dann erst als Snack, dann als Dessert und morgens noch als Frühstück. Und schon war das ganze Blech weg!

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Schoko-Ingwercookies

Wie dreist kann man eigentlich ein Handy klauen? Mir im Handarbeitsladen einfach mein gehäkeltes Täschchen wegschnappen, das ich genauso nochmals häkeln wollte und deshalb auf den Tresen vor mich legte. Ohne zu wissen, dass sich darin mein gehegtes und gepflegtes HTC ohne die Spur eines Kratzers, auch nach mehr als einem Jahr in täglicher Benutzung, verbirgt. Und zwei Dirham. Doch die sind vielleicht ein tausendstel von dem, was dieses Handy hier auf dem Schwarzmarkt der Medina noch einbringen würde. Da hilft nichts mehr, mein liebes Smartphone sehe ich wohl nie wieder. Und so schnell auch kein Neues, das ist wirklich doof.

Aber was nach laaangem Anzeige-Erstatten in den Mühlen marokkanischer Behörden immerhin ein bisschen die Stimmung hebt: Mitternachts-Frustcookies. Diesmal aber mit doppelt Ingwer: gemahlen und kandiert. Kaum sind sie aus dem Ofen, will ich nach meinem Telefon greifen, Instagram. Aber es ist ja weg…

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Vanille-Hafer-Kekse mit gebräunter Butter und Schokostückchen

Kekse wie diese sind traditionellerweise klassische Retter in der Rezept-Not in der Zuckerbäckerei. Denn alle Zutaten, die man dafür braucht, sollten in einem gut gepflegtem Vorrat (meinem jedenfalls) zu finden sein. Nur hier in Marokko scheint mir der Plan nicht so leicht aufzugehen, denn einige der Hauptzutaten sind nicht gerade alltäglich hier. Beim Hanut um die Ecke bekomme ich problemlos Mehl, Zucker und Eier. Für Haferflocken, Butter und dunkle Schokolade muss ich dann schon in einen größeren Supermarkt. Doch gänzlich unmöglich wird es dann bei der Vanille. Immer wenn ich in letzter Zeit bei einem Gewürzhändler vorbeikam – und davon gibt es wirklich viele hier – fragte ich nach Vanille. Leider immer ohne Erfolg. Ich will mich nicht beschweren, denn so einfach und günstig bin ich noch nie an dutzende Gewürze gekommen, wortwörtlich von Anis bis Zimt. Aber Vanillinzucker statt echter Vanille verdirbt mir echt die Laune.

Vanille-Hafer-Kekse mit gebräunter Butter und Schokostückchen

Glücklicherweise habe ich sehr aufmerksame Tanten daheim in Deutschland, die mein Klagen über fehlende Vanille prompt mit 30 Vanilleschoten zu meinem Geburtstag beantworteten. Vielen lieben Dank nochmal!

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Und so kam es, dass meine (nicht-mehr-)Retter-in-der-Not-Kekse mit ein bisschen Aufwand doch noch etwas wurden. Und so lecker! Crunchige (verzeiht diesen schrecklichen Anglizismus) Haferflocken treffen auf nussige gebräunte Butter, dunkle Schokolade und ECHTE Vanille!

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Abiturkekse Pt. II: Classic Chocolate Chip Cookies

Einmal abgesehen davon, dass ich ohnehin ziemlich viele englischsprachige Rezepte für meine Zuckerbäckerei samt Maßeinheiten ins Deutsche übertrage, kann ein ur-amerikanischer Klassiker wie Chocolate Chip Cookies zum morgigen Englischabi nicht schaden. Verglichen mit den literarischen Texten, die wir morgen wahrscheinlich vorgelegt bekommen, ist ein Rezept-Blogpost zwar geradezu lächerlich einfach zu übersetzen, doch dafür steckt hinter den Cookies ein bisschen Aufwand. Für das sagenhafte Geschmackserlebnis sorgt gebräunte (Nuss-)Butter in Kombination mit richtig guter dunkler Schokolade, Walnüssen und einem winzigen Bisschen Meersalz obenauf. Wirklich richtig lecker!

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Allen anderen Zwölftklässlern, ob sie nun Englisch schreiben oder irgendein anderes drittes Prüfungsfach, wünsche ich morgen viel Erfolg!

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Abiturkekse Pt. I: Studentenfutter-Haferkekse

Morgen ist meine erste schriftliche Abiturprüfung. Deshalb habe ich Kekse gebacken. Denn ohne anständige Verpflegung ist es gänzlich unmöglich während der 315 Minuten Deutschabitur konzentriert zu bleiben. Dank unzähliger Epochen, Stilmittel und Werkszusammenfassungen schwirrt mir ohnehin jetzt schon der Kopf, da ist Teigkneten eine gute Abwechslung.

Und weil ich sowieso keine Prüfung ablege, ohne dass ich mir vorher etwas dafür gebacken hätte, habe ich mir gedacht, ich mache einfach eine Rezeptserie daraus! Zu jeder Abiturprüfung ein Zuckerl: wahlweise Snack, War-doch-gar-nicht-so-schlimm-wie-gedacht-Kuchen oder wenns ganz schrecklich wird Wenigstens-hab-ichs-jetzt-hinter-mir-Cupcakes. Eigentlich begann die Serie schon letzte Woche mit diesen Scones, jetzt gehts also mit Studentenfutter-Haferkeksen weiter. Das Studentenfutter hier ist weit gefasst, ich habe einfach das genommen, was die Küche hergab: Walnüsse, Pistazien, Korinthen, Cranberries und Aprikosen.

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Allen anderen bayerischen Zwölftklässlern wünsche ich für morgen ebenso leckere Kekse und natürlich viel Erfolg!

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Hafer-Erdnusskekse mit Schokoüberzug und Granatapfelsalz

Cookies sind einfach immer gut. Vor allem mit Haferflocken und Salz obendrauf. Doch Izy von Top With Cinnamon hatte eine noch viel bessere Idee: Das Salz mit Granatapfelsaft rosa einfärben! Natürlich sind die Salzkörnchen dann sehr leicht mit Zuckerstreuseln zu verwechseln, was so manchen, der die Kekse probierte, ziemlich schockiert hat. Ich finde sie jedenfalls richtig lecker und noch dazu unverschämt einfach und schnell zu backen.

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