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Gestürzter Johannisbeer-Karamell-Kuchen

Die diesjährige Ernte des mickrigen Johannisbeerstrauchs im Garten meiner Familie fiel leider auch nicht umfangreicher aus als in den letzten Jahren. Meistens reichen die paar Beeren jedoch für einen einzigen Kuchen. So entstanden beispielsweise dieser Johannisbeerpie mit Erdnussbutter oder ein Matcha-Parfait mit Johannisbeeren.

Diesmal habe ich ein Rezept, dass eh schon hier im Blog zu finden ist, etwas abgewandelt:  Statt Cranberries und Walnüssen wie im Originalkuchen (s. o.) zum 3-jährigen Jubiläum der Zuckerbäckerei wird dieser Kuchen von Johannisbeeren und Mandeln getoppt.

Johannisbeer-Karamell-Kuchen

Der Boden der Kuchenform (besser ihr nehmt eine, die komplett dicht abschließt, nicht dass wie bei mir etwas am Rand hinausläuft) wird dafür mit Karamell und Johannisbeeren bedeckt.

johannisbeer-karamell-kuchen3

Es folgen gestiftelte Mandeln und später der zimtige Teig. Einmal gebacken wird der Kuchen dann gestürzt, sodass die süß-sauer-knusprige Karamell-Johanisbeer-Mandel-Schicht obenauf ist.

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Beeren-Muffins

Muffins, in denen genauso viele Beeren wie Mehl ist, werden schnell gatschig. Stella von BraveTart hat sich diesem Problem gewidmet und für Serious Eats so lange Rezepte getestet, bis die perfekten Blueberry Muffins herauskamen.

Beerenmuffins

Das habe ich dann – BraveTart-Fangirl wie ich bin – sofort umgesetzt, allerdings nicht nur mit Heidelbeeren, sondern auch ein paar Johannisbeeren. Sehr lecker!

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Matcha-Parfait mit Johannisbeeren

Grüntee ist nicht jedermanns Sache. Nicht selten darf ich mir Kommentare anhören, wie „Wie viel Farbstoff hast du denn da wieder untergemischt?!“ oder „Das schmeckt ja wie Gras!“. Aus dem Alter, in dem ich jedem Teig erstmal ein bisschen Farbe untergemischt habe, bin ich jedoch mittlerweile raus und bei Letzterem kann ich nur den Kopfschütteln. Unseren Rasen habe ich zwar wirklich noch nie probiert, doch ich bezweifle stark, dass er ein so feines, leicht bitteres, aber doch frisches Aroma hat wie pures Matcha. Deshalb habe ich gleich auch doppelt so viel davon in mein Parfait gegeben, als im Originalrezept der ZEIT angegeben.

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Die Johannisbeeren, die ich von unserem mickrigen Strauch zupfen konnte (letztes Jahr konnte ich mit der vollen Ernte gerade mal einen Kuchen daraus backen), machen sich sowohl als Farbtupfer als auch als geschmacklicher Kontrast gut zum Halbgefrorenen. Und da wäre ich schon bei einem wichtigen Vorteil dieses Rezepts: Es ist kein Eis im klassischen Sinne, sondern „nur“ Parfait, eine Eismaschine braucht ihr, meine liebsten Leser, dafür also nicht. Fluffig wird dieses Dessert nämlich durch die ganze Luft im Eiweiß und in der Sahne.

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Übrigens: Den wunderbaren Porzellanteller habe ich mir in Barcelona bei Parrup gekauft, davon habe ich hier schonmal berichtet.

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