Schlagwort-Archive: jahresrückblick

Jahresrückblick 2019

Ich lese sehr gerne die Jahresrückblicke anderer Leute (z.B. Soul Zeppelin, Heibie, Anke Gröner, Trois Etoiles), und deshalb will ich jetz auch noch *schnell* einen schreiben. Denn wofür habe ich sonst das ganze Jahr über eine digitale Strichliste geführt?

Im Blog landeten 31 Rezeptposts (Lieblinge: Buttermilcheis mit Obstbrand, Olivenöl-Brownies und Schoko-Bananen-Muffins)und 34 Zuckersüß-Linksammlungen (nicht unbedingt ein wöchentlicher Rhythmus…), außerdem noch 17 andere, denn insgesamt habe ich dieses Jahr 82 Posts veröffentlicht. Neu sind die Kategorien Cocktails, Bücher und Lokale, die letzten beiden ein Versuch, alles etwas übersichtlicher zu machen. Hat nicht so gut geklappt, denn am liebsten schreibe ich halt Rezept- und Zuckersüß-Posts, der Rest geht irgendwie unter.

Ich habe elfeinhalb Paar Socken gestrickt, das zwölfte ist sich gerade vor Jahreswechsel nicht mehr ausgegangen. Aber ein paar Fingerlinge habe ich auch noch zusammengebracht!

Ich habe 22 Bücher fertiggelesen: Versteckte Jahre von Anna Goldenberg, Alle, außer mir von Francesca Melandri, Super, und dir? von Kathrin Weßling, Frauen & Macht von Mary Beard, Das Millenial Manifest von Bianca Jankovska, Instagram Signature Style von Sylvia Fritzsch, Hunger von Roxane Gay, Helle Materie von Sina Kamala Kaufmann, Desintegriert euch von Max Czollek, Erinnerungen eines Europäers von Stefan Zweig, Wunderbare Jahre von Sybille Berg, Garten der verlorenen Seelen von Nadifa Mohammed, Middlesex von Jeffrey Eugenides, Makarionissi von Vea Kaiser, Warum ich nicht länger mit Weißen über Hautfarbe spreche von Reni Eddo-Lodge, Die neue ArbeiterInnenklasse von Veronika Bohrn-Mena, Aspekte des neuen Rechtsradikalismus von Adorno, Vom Ende der Einsamkeit von Benedict Wells, Die Hauptstadt von Robert Menasse, Half of a Yellow Sun von Chimamanda Ngozi Adichie, Eure Heimat ist unser Albtraum von Hengameh Yagoobifarah, und Herkunft von Sasa Stanisic.

Außer Wunderbare Jahre, Garten der verlorenen Seelen und Vom Ende der Einsamkeit würde ich davon alle weiterempfehlen. Angefangen und aufgegeben (weil zu uninteressant oder langwierig) habe ich Nullnummer von Umberto Eco, Bullshit Jobs von David Graeber, Stamped from the Beginning von Ibram X. Kendi und Profit over People von Noam Chomsky.

Ich war in neun Museen bzw. Ausstellungen: Im Weltmuseum Wien, bei Napoli Sotteranea und dem MANN Napoli, in der Kokoschka-Ausstellung im Leopold Museum, im Palazzo Massimo in Rom, im Computerspielemuseum in Berlin, im CO Berlin, im Haus der Geschichte Österreichs und in der Uncanny Values-Ausstellung im MAK.

Im Kino war ich dagegen nur fünfmal, und außer „Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein“ über das Leben von André Heller halte ich keinen Film für erwähnenswert.

Ich war in einigen tollen Restaurants, besonders in Erinnerung geblieben sind mir das Coda in Berlin (das erste Michelin-besternte Lokal, in dem ich gegessen habe! und dann habe ich nichtmal einen Post dazu geschrieben…) und La grotta da concetta in Campobasso. Mein allerliebstes Restaurant in Wien ist das Bruder, doch auch das Mochi und das marokkanische L’Orient fand ich sehr gut.

Ich habe versucht, mich ein bisschen durch die Wiener Barszene zu trinken, bin aber allzu oft wieder im allerliebsten Botanical Garden gelandet. Dort war ich kurz vor Weihnachten zum letzten Mal, denn leider hat die Bar zum Jahresende zugesperrt. Der Opium Espresso wird mir fehlen! Ich war auch im „Nachfolgelokal“ Moby Dick, dort war ich besonders beeindruckt vom Pairing Menu zu den Cocktails. Den besten Drink des Jahres hatte ich allerdings im Bruder: eine Boulevadier-Abwandlung mit Sauerkirschferment und rauchigem Speck.

Meine kulinarischen Entdeckungen des Jahres: Aubergine im Dessert im Coda, italienisches Grünzeug (Barba di Frate, Puntarelle, Cicoria tagliata), Guanciale, Spargel-Rhabarber-Salat und (selber-)fermentierte Getränke (Kombucha/Jun/Ginger Beer).

Ich war viel unterwegs: in Italien (Campobasso, Napoli, Rom, Bologna, Lecce, Brindisi, Alberobello, Putignano, Gioia del Colle, Matera), Ljubiljana, Berlin, Salzburg, auf der Alm (drei Mal, einmal sogar mit Schneeschuhen – Premiere!) und in Budapest.

Dann habe ich mich außerdem noch teilzeitselbstständig gemacht (engagiert mich für Sketchnotes von euren Events!), einen Bachelor in Sprachwissenschaft abgeschlossen, sieben Podcastfolgen veröffentlicht und 19 Beiträge/Sendungen für Ö1 gestaltet. Ach ja, und dann ist dieses Blog hier auch noch 10 (!??!?!) Jahre alt geworden!

Jahresrückblick 2013

2013 ist viel passiert in der Zuckerbäckerei – seht selbst:

Im Januar war ich mit meinen Freundinnen in Wien. Außerdem habe ich total leckeres Matchashortbread gebacken.

Im Februar habe ich das weltbeste Granola gebacken und in meinen neuen Schüsseln aus Marokko fotografiert.

Von dieser Reise berichtet habe ich dann im März. Und gleich darauf habe ich bei PAMK #5 zum Thema Kindheitserinnerungen mitgemacht. Zu Ostern gab es eine superleckere Rüblitarte mit selbstgemachten Marzipankarotten.

Im April habe ich Chai Latte gekocht.

Im Mai dann war ich für zwei Wochen Schüleraustausch im Elsass, wo ich viel und gut gegessen habe. Und ich habe Kokoswaffeln gebacken!

Im Juni habe ich Limetten-Kokos-Cupcakes mit Erdbeeren gebacken.

Im Juli dann war ich mit meinem Jahrgang auf Studienfahrt in Barcelona. Die selbstgemachten Reese’s Cups, die ich auch noch gemacht habe, gehören eindeutig zu meinen Lieblingsrezepten 2013.

Die Zucchinibrownies vom August polarisierten wahrscheinlich von allen Gebäcken dieses Jahres am meisten. In einer neuen Runde Zuckersüß brachte mir die Post unglaublich leckere Zitronen-Basilikum-Cupcakes.

hütte1Im September zog die Zuckerbäckerei – lange erwartet – endlich um zu WordPress. Ich machte dann noch ein paar Tage Urlaub in den Bergen.

kitchenaid

breaking-bad-cupcakes

 

Im Oktober dann wurde die Zuckerbäckerei vier und ich 18 – seitdem ziert eine wunderbare himbeerpinke KitchenAid die Küche. Für den Geburtstag eines Freundes habe ich Zucker gekocht und Breaking-Bad-Cupcakes damit verziert.

pamk lasst uns froh und lecker sein2

streuselmuffins mit schokochips1

Im November kam die Weihnachtsrunde von PAMK und die wohl besten „einfachen“ Muffins überhaupt.

lebkuchenhaus1Im Dezember dann kam der alljährliche Zuckerbäckerei-Adventskalender mit einigen Gastbloggern – danke nochmal an Isabel, Adriana, Annette, Abbie und Cathi.

Meine liebsten Leser, danke dass ihr die Zuckerbäckerei hin und wieder besucht! Ich wünsche euch einen schönen Silvesterabend und ein gutes neues Jahr 2014!